Einfacher Synthesizer für's Wohnzimmer gesucht (bin eigentlich von der Saitenfraktion

  • Ersteller Seifenmann
  • Erstellt am
Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen, Ihr driftet hier ganz für einen Gitarristen ganz schön ab....

Leider hört man nicht mehr von TE - daher konnter er sich noch nicht über die ganzen Vorschläge äußern. Da ich ebenfall von der Klampfenfraktion komme und mir vor 3 Wochen ebenfalls einen kleinen Synthi (Mininova) zugelegt habe kann ich die "kleinen Dinger" ala Mininova und Microkorg nur empfehlen. Für den Einstieg (und Nichtkeyboarder) reicht's aus - einschalten, aus den Unmengen der Presets den passenden Sound auswählen, ggf. noch "tweaken". Wenn ich wirklich tiefer ins Soundschrauben einsteigen will verwende ich den mitgelieferten Editor

Für den Rest (Drums, etc.) gibt's für's iPad (und vermutlich auch für Android) jede Menge klasse (und kostengünstige sowie einfach zu bediende) Apps
 
- Der VA-Modus ist nur einstimmig
Im Sinne des TE: Macht nichts, es gibt ja den Rompler an bord. :)

- Die Samples akustischer Instrumente sind, bis auf die wirklich brauchbaren Pianos, von mittlerer bis minderer Qualität, fast durchweg zu früh und teilweise deutlich hörbar geloopt.
Und wie sind so die Drum Samples? Das fände ich im Sinne des TE noch am wichtigsten. Eine brauchbare Synth-Fläche müsste sich im eingebauten Rompler eigentlich auch finden, oder?... Etwas Hall drauf sollte auch gehen?... :)

Hier im Forum gibt es, glaube ich, einen Teilnehmer, der ergänzend zum Casio einen weiteren Klangerzeuger mit besseren Instrumenten-Samples verwendet... Also den Casio eher als Sequencer... Weiß allerdings nicht für welche Musikrichtung, und ob ebenfalls als Sampler/Looper.

- Kein Anschluss für ein Expression-Pedal.
Och, naja, fände ich jetzt nicht so wichtig. Die Flächen kann man bestimmt mit Hüllkurven steuern. Sind Hüllkurven im Casio anpassbar und speicherbar?

Ich halte den XW-G1 nach wie vor für die ideale Maschine für Seifenmann.
Naja, "ideal" wäre vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber evtl. doch ein brauchbarer Kompromiss für den Anfang... ;-) Kann man da mehrere Loops/Samples aufnehmen, und diese dann mehrfach im Arrangement platzieren?...
 
Und wie sind so die Drum Samples?
Die finde ich gut gelungen. Ich benutze sie teilweise selbst, da manche besser sind als in meinen teureren Geräten.

Eine brauchbare Synth-Fläche müsste sich im eingebauten Rompler eigentlich auch finden, oder?... Etwas Hall drauf sollte auch gehen?... :)
Im P1 sind einige Synth-Flächen vorprogrammiert, da der G1 eher für die elektronischen Richtungen konzipiert ist, gehe ich davon aus, dass er mindestens ebensoviele enthält.

Och, naja, fände ich jetzt nicht so wichtig. Die Flächen kann man bestimmt mit Hüllkurven steuern. Sind Hüllkurven im Casio anpassbar und speicherbar?
Logisch geht das. Synthi ohne Hüllkurven wäre ja der Horror - oder gibts sowas?

Naja, "ideal" wäre vielleicht etwas zu hoch gegriffen, aber evtl. doch ein brauchbarer Kompromiss für den Anfang... ;-)
Vor allem für den Preis.

Kann man da mehrere Loops/Samples aufnehmen, und diese dann mehrfach im Arrangement platzieren?...
Bis zu 10. Ja, kann man.

- Noch'n Nachteil: kein Aftertouch. Dürfte aber beim Gitarre-Spielen egal sein.

Diese beiden Videos wären vielleicht interessant:
http://www.youtube.com/watch?v=tHfXL4sjjuM
http://www.youtube.com/watch?v=cNwcyititdM

Gruß
Raven
 
- Noch'n Nachteil: kein Aftertouch.
Sehe ich hier (im Sinne des TE und im Hinblick auf die Klangerzeugung (Stichwort Filter)) nicht als Nachteil. ;-)

Und wenn man bis zu 10 Samples aufgenommen hat (wie ist übrigens die Gesamtlänge in Sekunden?) und im Arrangement platziert hat, kann man den Song mit den Samples dann auch abspeichern und später komplett wieder reinladen? Auch mit editierten Rompler-Sounds (Parametersätze) und so? Welche Sample-Bearbeitungsfunktionen stehen zur Verfügung? Kann man da z.B. die aufgenommenen Samples schneiden, Fade-In/Fade-Out machen usw., und wie gut funktioniert das mit dem kleinen Display? Wie funktioniert das Verschieben von Samples auf der Zeitachse im Song und mit welcher Sequencer-Auflösung?
 
Und wenn man bis zu 10 Samples aufgenommen hat (wie ist übrigens die Gesamtlänge in Sekunden?) und im Arrangement platziert hat, kann man den Song mit den Samples dann auch abspeichern und später komplett wieder reinladen? Auch mit editierten Rompler-Sounds (Parametersätze) und so? Welche Sample-Bearbeitungsfunktionen stehen zur Verfügung? Kann man da z.B. die aufgenommenen Samples schneiden, Fade-In/Fade-Out machen usw., und wie gut funktioniert das mit dem kleinen Display? Wie funktioniert das Verschieben von Samples auf der Zeitachse im Song und mit welcher Sequencer-Auflösung?
Ich habe mal in der Anleitung gestöbert.

- Die Samples können jeweils maximal 19 Sekunden lang sein (bei 21 kHz, Mono) und 4 Sekunden bei 42 kHz Stereo. Seltsame Abtastraten aber so steht es im Handbuch. Es gibt einen Overdub-Modus, mit dem neue Aufnahmen einem bestehenden Sample hinzugemischt werden.
- Es können insgesamt 10 Samples im Gerät gespeichert und über SD-Karte oder den kostenlosen Editor/Librarian ausgetauscht werden.
- Songs können mit allen Sounds, auch eigenen Samples, gespeichert und wieder aufgerufen werden.
- Eigene Samples können mit allen zur Verfügung stehenden Parametern als User-Wave-Sounds gespeichert und in beliebigen Songs verwendet werden.
- Samples können nicht nachträglich geschnitten werden, es gibt aber einen Split-Aufnahmemodus, der eine Aufnahme nach verschiedenen Vorgaben automatisch in einzelne Samples unterteilt.
- Da Samples als User-Sound gespeichert werden können, können Sie an beliebigen Stellen im Song abgespielt werden. Die Auflösung dabei ist jeweils ein Step. Genaues Timing bei der Aufnahme ist also vonnöten, dabei hilft das Metronom.

Gruß
Raven

- - - Aktualisiert - - -

Noch was zum Step-Sequenzer:

Eine Sequenz hat 8 Spuren und bis zu 16 Steps. Jede Sequenz kann 8 verschiedene Variatonen haben, die man direkt per Tastendruck auswählen kann, also z. B. Intro, Verse, Chorus 1, Break, Chorus 2, Outro usw. Bis zu 99 Patterns können zu einer Sequenzkette verknüpft werden, 100 Sequenzketten können gespeichert werden. Der Step-Sequenzer ist also auch ein Pattern-Sequenzer. Der Phrasensequenzer kann aus dem Step-Sequenzer heraus gestartet werden, was die Möglichkeiten vervielfacht. Während der Stepsequenzer läuft, kann man selbstverständlich dazu auf der Klaviatur spielen.

Ich denke, das sollte locker für Seifenmanns Zwecke ausreichen.

Gruß
Raven

- - - Aktualisiert - - -

Seifenmann: Hast Du schon eines der genannten Geräte testen können? Oder hast Du Dich sogar schon für eines entschieden?
 
Für mich persönlich hört sich das Arbeiten mit Samples (bzw. auch Sequencing) zwar sehr restriktiv an, aber vielleicht würde das dem Thread-Eröffner ja ausreichen, um da ein paar Gitarren-Phrasen einzuspielen und so. Ich bin da mehr so ein Fine-Tuner und benötige fein auflösende Werkzeuge. Also auch einen Sequencer, wo man MIDI-Events und Audio-Phrasen fein verschieben und bearbeiten kann.

Eine MPC1000 mit JJ OS kann, glaube ich, auch als Looper. Die Bedienung ist wahrscheinlich etwas fummelig. Der Elektron Octatrack scheint auch eine fummelige Bedienung zu haben. Aber vielleicht findet man da auch einen Zugang, wenn man einigermaßen technisch veranlagt ist.

Mir persönlich sind alle diese Kisten aber generell zu sehr eingeschränkt. Ich mag halt All-in-One mit vielen Möglichkeiten und üppiger Ausstattung. So Richtung DAW. ;-) Eine MPC5000 bietet mir da auch vielleicht ca. 25 %. ^^ Aber hier geht es ja nicht um mich...
 
Zuletzt bearbeitet:
So Leute, ganz dickes Dankeschön!!!
Tolles Forum hier.
Ich habe mir alles ganz genau angeschaut und bin noch nicht 100 % sicher, aber das, was hier angesprochen wurde, habe ich in die engere Auswahl genommen.
Nochmals vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!!!

Schöne Grüße.

Frank
 
F
  • Gelöscht von McCoy
  • Grund: Flohmarktspam!

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben