übungen zur double bass drum

S
  • Gelöscht von bob
  • Grund: Doppelpost
Doublebass spiel ist und bleibt eine reine Übungssache.

Wenn du neu bist, dann ist dien linker (bzw rechter fuß, je nachdem wie rum du spilst) noch nicht trainiert (kann man hier übrigens wunderbar nachlesen).

Du darfst vor allem nicht gleich aufgeben. Am besten ist es, wenn du in deinen Übungsterminplan jeden Tag 50% deinem noch nicht trainierten Fuß witmest. Versuch mal Beats mit den Händen richtig rum, aber mit dem neuen Fuß zu spielen. Fang klein an. Spiele erst mal ganz normale Rudiments. RLRLRLRL usw. Dann steigerst du dich irgendwann auf einen ganz einfachen Beat. In etwa so: RF LF SN RF LF RF SN usw (wobei RF für Rechter Fuß, LF für den Linken und Snare für die Hi-Hat steht. also: Bum Bum Tak Bum Bum Bum Tak Bum Bum Bum Tak usw. Dann nimm irgendwann, wenn du dir sicher bist, die Hi-Hat dazu.

Das ist wie mit den Händen anzufangen. Anfangs hast du auch keine gleichzeitige Koordination über die Hände. Und als damals die Füße dazu kamen.. holdrio.

Übung mach den Meister. :great:
 
Was heisst seit kurzen???
 
@HeavyHitter

Seit kurzem heisst seit einem kurzen Zeitraum :D *duck*
 
Hi,

man macht sich das drumerleben nur unnötig schwer wenn man den 2. schritt vor dem ersten macht. erstmalmüssen die füsse funktionieren. wenn man sich auf den bewegungsablauf konzentrieren muss und will dazu noch koordinationübungen machen, macht man sich es nur unnötig schwer. man muss auch erstmal die buchstaben lernen bevor man schreiben kann
das ist beim drumen nicht anders.

die beste übung ist, viel mit den schwächeren gliedmaßen zu spielen, natürlich nicht übertreiben.

die pyramide bis 8 durchspielen im wechsel rechts links jeweils 2 min pro übung.

also 2min RR LL , 2 min RRR LLL dann 4 5 6 7 8. mit metronom auf langsamen tempo 30-50 je nachdem wie der stand ist.
das sind rund 15-20 min kontinuierlich geübt. mehr sollte es dann auch nicht sein geduld heißt das zauberwort.

funktionieren die füsse dann kann man an koordination arbeiten. viuele sagen man soll die rudiment üben halte ich für sinnlos ok single doppel und paradidle vllt auch noch die drags sehe ich ein kann man gut gebrauchen aber der rest ist verschwendete zeit.

Lg

DT
 
so jetz prahl ich mal mit meinem wissen :D

du kannst am anfang mal versuchen nur RLRL zu spielen und das tempo zu halten. dann mit den händen dazu. hör dir mal von [arch enemy - we will rise] an. da kannst du richtig schön lange RLRL spielen.

wenn du dich mal an die grundsätze beider füße gewöhnt hast versuch mal folgende patterns:
S- R L R L - RLRL RLRL RL - RLRL - RLRL
B- R L R L - RL RL RL - RLRL - LRLR
etc.
wiederhol die immer eine weile und geh dann zum nächsten.

hör dir dann mal Down With The Sickness - Disturbed an. da spielt der drummer stetig eine eigene spur nur mit den füßen.
als nächstes Bleed - Meshuggah. der fußpattern am anfang ist RLR L, also der letzte schlag versetzt. versuch das ganze langsam und werde dann schneller. dann die hände dazu und den (eigentlich einfachen) beat auf hh und snare.

wenn du schneller spielen willst solltest du dir eine technik für die füße zulegen(gleich wie bei den händen) zB ancle motion oder die "rutsch technik" von derek roddy.

für das ganze programm wirst du zeit brauchen, das braucht dann vll schon ein jahr, aber es lohnt sich!

MFG
 
Hi,

ich muss nun auch mal meine Frage zur DB los werden.
Ich bin nu seit ein paar Tagen dran es zu lernen mit mehr oder weniger Erfolg. Ich hab irgendwie enorme Probleme das Gleichgewicht zu halten, wobei es so langsam funktioniert (vorher hab ich immer sehr weit nach hinten gelehnt), nur fängt mir so langsam an der Rücken weh zutun, speziell im Lendenwirbelbereich. Jetzt hab ich natürlich bedenken, ob nicht irgendwas an meiner Sitzhaltung falsch ist, will mir den Rücken dabei auch nicht kaputt machen. Ich hab mich mal beobachtet, bis auf den Kipper nach hinten sitz ich Kerzen gerade. Kann ein Stick an meine Wirbelsäule halten!
Ich benutze die Heel Up Technik.

mfg
 
Hallo UltraPaine,

Zuerst ist auch wichtig, dass dein Stuhl nicht kippelt...es gibt ja so olle klapprige Drummersitze, die oben kippeln, das wär doof weil du ja erstmal so dein Gleichgewicht finden musst ohne Kippelsitz.

Ansonsten würde ich sagen, sitze wie auch beim Einfüßigen Spiel.

Interessant ist tatsächlich, das man beim Doppelpedalspiel anfangs irgendwie die Sache mit dem Gleichgewicht rausfinden muss.

Kann es sein, dass du vielleicht sogar richtig doll deine Beine anhebst, statt eher nur so ne Heel-Up-Schwupp-Wipp-Bewegung zu machen? Dann finde ich wackelt man mehr, weil man ja tatsächlich nahe zu nur auf seinem Hintern balanciert.

Bei mir ist mir aufgefallen, dass (beim einfüßigen Spielen) mein rechter Fuß beim Heel-Up-Spielen gar nicht groß abhebt, sondern sogar eher irgendwie immer ein bisschen das Pedal touchiert und mit mit diesem leichten "Sicherheitshalt" muss nicht mal mein stehender linker Fuß irgendwas ausbalancieren...und beim beidfüßigen Spiel könnte er das ja auch gar nicht, weil er selber beschäftigt ist.

Deshalb schau mal ob dein linker Fuß tatsächlich so lässig mit permanent leichtem Pedalkontakt spielt, wie dein rechter oder ob du ihn voll hochhebst und nur noch auf deinem Hintern sitzt.
(Naja und so'n bisschen Balanceübung kommt halt trotzdem mit der Zeit...aber Beine komplett anheben ist halt eher nachteilig)
 
...total toller Buchtipp zum Thema:

Thomas Lang "Advanced Foot Technique"

Wenn man nicht die Geduld verliert und alles schön langsam hintereinander macht, bis man jede Übung jeweils WIRKLICH kann, dann ist das hammer Konzept.

Vor allem der linke Fuß wird trainiert...der ist irgendwie so teilweise der Schlüssel zum Erfolg irgendwie...
 
Moin!
Hey mein erster Post!!

Ich fange gerade erst an mit dem DB spielen, aber ich habe nun des oefteren gelesen, dass man die Muskeln trainieren sollte. Darauf hin habe ich meine Trainerin gefragt, ob es da nicht ein paar Uebungen gibt, und siehe da: es gibt welche!

1. Uebung
Man stellt sich auf die Zehenspitzen und versucht so schnell wie moeglich auf die Hacke zu kommen. Man rollt also den ganzen Fuß einmal ab bis man auf der Hacke steht. Das halt so schnell man kann und so lange wiederholen, bis man nicht mehr kann. Die Uebung bringt Gleichgewicht, ist gut fuer die Koerperhaltung UND trainiert die Waden gleich mit!

2. Uebung
Auf den Hacken laufen. Sieht affig aus, ist aber ein weg das ganze zu trainieren. Diese Uebung ist mehr fuer die Ausdauer gedacht.

3. Uebung
So schnell man kann Doublebass in der Luft spielen. Das tuen die meisten ja sowieso, aber wer schnell sein will, muss auch schnell trainieren.

Als kleiner Abschluss:
Sie meinte, dass Gewichte nicht wirklich viel an der Schnelligkeit aendern. Mehr Kraft = Mehr Geschwindigkeit funktioniert leider nicht so wie gewollt. Klar kann man es fuer die Ausdauer tuen aber schneller wird man durch die Gewichte nicht.
Im Endeffekt ist und bleibt es einfach: Viel viel viel Ueben und geduldig sein!

Edit: Was mir noch eingefallen ist: Ich hatte selber lange zeit probleme mit den Waden... Naja was halt 21 Jahre ohne Sport so anrichten... Aber Dehnen ist das A und O.
Wichtig ist: Ruecken gerade halten bei jeder Dehnuebung und mindestens 20 Sekunden pro Dehnung, sonst isses sinnfrei.

Gruß
 
Mehr Kraft = Mehr Geschwindigkeit funktioniert leider nicht so wie gewollt. Klar kann man es fuer die Ausdauer tuen aber schneller wird man durch die Gewichte nicht.

Hi zusammen!

Also ich trainier seit ein paar Wochen im Fitnessstudio verstärkt meine Beine und merke eine unglaubliche Verbesserung!
Jetzt laufen sogar die richtig schnellen Parts wie geölt.
Fazit: Ich bin schon der Meinung dass die Geschwindigkeit auch viel mit der Kraft zu tun hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

wem willst du das wirklich erzählen. in einer mukibude lernt man nix fürs schlagzeug spielen wer das denekt macht sich selbst was vor. schlagzeugspielen hat ganz eigene bewegungsabläufe, die man erst langsam üben muss bis das gehirn bzw. die muskeln den beweguingsablauf gespiechert haben. die schnelligkeit kommt von ganz alleine.

noch ein paar worte zur stabilität. die füsse sollten das pedal nie verlassen. also, man hebt nicht den fuss sondern die ferse!!! die spitze des fusses bleibt am pedal, wenn man heel upspielt bei hee down bleibt die ferse immer am pedal
die füsse halten die sitzposition stabil. wenn die füsse nicht die stabität halten würden müßte man das mit dem rücken machen, baer dann bekommt man schmerzen und alles verkrampft.

LG

DT
 
Hi drumtheater736,

schon klar dass man nicht in ne Mukibude gehen kann und plötzlich machts klick. Wenn die Abläufe nicht 100% drin sind bringen auch die dicksten Mukis nichts.
Ich spiel jetzt schon seit 18 Jahren Schlagzeug, hab eigentlich nichts an meiner Technik geändert und merke dass es immer wenn ich am Vortag trainiert hab, geschmeidiger läuft als sonst.
 
Früher musste ich immer zittern und meine Knie taten weh mittlerweile, wärm ich mich mehr auf un muss nich mehr zittern aber meine Knie tun trotzdem weh. Kommt das vom Schlagzeug spielen? Zittern muss ich nur bei den trocken Übungen ( die kann ich auch nur langsamer spielen als mit dem Pedal..)
 
t: Ich bin schon der Meinung dass die Geschwindigkeit auch viel mit der Kraft zu tun hat.

Nein, das halt ich für falsch, oder zumindest für falsch verstanden.

Ich bin nicht der DB-Spieler vor dem Herren, setze mich daher zur Zeit vestärkt damit auseinander. Es ist richtig, dass die entsprechende Fussmuskulatur trainiert werden muss, aber das hat nix mit Muckibude zu tun. Schnell spielen ist eine Frage der Nutzung der richtigen Muskulatur. Die ganze flinken Sachen spielt man aus den Füssen, nicht aus den Beinen... daher bin ich der Meinung, es reicht, wenn man einfach DB spielt und, wie bei allen anderen Sachen, die Bewegungen richtig sauber (ja, gar übertrieben exakt) zu spielen. Ich merke das, dass das nach paar Sekunden "warmläuft".

In der Zeit, bis Du von daheim in die Muckibude gefahren bist, hab ich für den tag wahrscheinlich schon DB geübt (ausser Du wohnst nur ne Minute weg davon) ;-)
 
Hallo,

wenn ich diese Ratschläge zur Förderung der orthopädischen Arztpraxen so lese, dann bekomme ich schon vom Lesegenuss Schmerzen.

Wenn ich versuche logisch zu denken, dann ergibt sich Folgendes: ein guter Koch werde ich nicht vom Einkaufen im Supermarkt und auch nicht vom Anschauen von Kochsendungen und auch nicht vom Spielen mit dem Kochlöffel auf dem Kochtopf. Nein, man muss es einfach tun.
Was?
Radfahren? Fernsehen? Fußball spielen? Singen?

Nein.

Man muss es tun.




Wenn ich an meinen Fußhupen anständige Ergebnisse haben will, dann übe ich an meinen Fußhupen und nicht auf dem Gaspedal vom Ferrari in der Garage (des Autohändlers).

Und wer zittert oder Knieschmerzen hat, sollte mal den Arzt konsultieren.

Wer schief sitzt, auch.

Grüße
Jürgen

PS
Wer vom Hocker fällt, sollte mal Sitzen üben.
 
Die Intention meines Posts war lediglich Uebungen aufzuzeigen.

Es ist natuerlich klar, dass man durch Muskeltraining nicht ploetzlich 300 BPM spielt.
Mir ist als Einsteiger nur aufgefallen, dass meine Waden schnell ermueden. Deshalb trainiere ich sie und es ist deutlich besser geworden.
Noch schlimmer ist beim Heeldown spielen. Aber auch dies hat sich durch kontinuierliches Spielen und training deutlich gebessert.
 
Also es gibt da eine ganz einfache Methode, um schnell zu werden und dabei straight zu bleiben.
Alles was ihr dafür braucht ist: - die Bassdrum mit Pedal
- Hihat und Snare wären schön
- Ein Metronom:)
Und dann stellt ihr das Metronom auf eine Zahl eurer Wahl(kleiner Tipp: fangt bei 80-120 bpm an). Dan spielt ihr auf den Schlag beim 1.Mal nur hihat und beim 2.Schlag mit hihat+snare. Dann spiel ihr mit der doublebass folgendes:
-eine halbe minute mit dem Schlag (zum Tempo finden)
-1-2 Minuten Achtel
-1-2 Minuten Triolen (achteltriolen)
-1-2 Minuten Sechzehntel
-optional das ganze noch mit Quin-, Sex- und Septolen

Das macht ihr jeden Tag und steigert von Tag zu Tag die Geschwindigkeit um 2-4 Bpm.

Viel Spaß beim üben

Jonas
 
Manchmal hab ich das Gefühl, dass hier zwei unterschiedliche Sachen mit einander verwechselt werden.
Von was habt ihr es hier....von der verbesserung der Technik an der Doppelbass, oder von der Kondition ??

Also....wenn ihr die Technik meint, die kommt nicht mit der Kondition, folglich erlernst du die auch nicht in der Muckibude. Für die Technik brauchst du keine Kondition, die kommt beim erlernen der Technik von alleine.
Wenn du die Technik beherrschst, kannst du immer noch in die Muckibude gehen und die Ausdauer üben, aber bitte arbeite zuerst an der Technik.
Wichtig ist hierbei nicht was du machst, sondern wie du es machst. Die meisten meinen sie müssten gleich mit Trash Metal Tempo anfangen und wundern sich dann wenn sie den Takt nicht lange halten können. Jede Übung sollte langsam geübt werden bis der Bewegungsablauf total verinnerlicht ist. Dann kann man das Tempo langsam steigern bis die Übung auch mit dem schnellernen Tempo klappt.
Wer das so erlernt wird feststellen, das er am Ende gar keine Muckibude mehr braucht, den Technik kann durch Kraft nicht ersetzt werden, aber mit der Technik kommt auch die Kraft. Wichtig ist hier Geduld zu haben. Es geht nicht von Heut auf Morgen.

Was das jetzt zu philosophisch ???:gruebel:
 
Ich war auf einem Workshop von Harry Reischmann zum Thema Double Bass, und er hat gesagt, das Paradiddles und so was unnötig sind und nur da sind um andere Schlgzeuger zu beeindrucken, aber der Band nichts bringen. Er meint man soll Einzelschläge mit allen möglichen Handkombinationen üben, die er auch alle in seinem Buch auflistet: http://harry-reischmann.de/shop/.
Ich habe es mir gekauft und denke, dasses sehr viel bringt.
 
Klingt interessant, werd ich mir auch mal ansehen ;)
 

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