Thread zum Höfner Violin-Bass (Beatles)

Ich vermute dass auch die den Harley Benton aufwerten werden.
Ganz sicher. Die Pyramid/Höfner-Saiten sind halt Geschmackssache. Wenn man den echten "Vintage-Plopp" will, dann sind sie sicher richtig. Wenn man einen flexibleren Ton möchte, dann würde ich was anderes nehmen, s.o.
 
Der französische Basser Kollege Bruno Tauzin hat ein Video eingestellt auf dem man ganz gut verschiedene Sounds hören kann:



Und spätestens jetzt bin ich wieder voll Fiddel - infiziert. ;)

Ich glaube ich verkaufe mal fix ein, zwei Precis und dann guck ich was ich bekomme.

Vor ein paar Jahren hatte mich mal ein Höfner so richtig weg geflasht, den ich über eine Ampeg Classic SVT - VR und SVT 810 getestet hatte.

Daraufhgin bin ich dann zwei Monate später von Dortmund nach Ibbenbüren gefahren um einen 500/1 HCT zu kaufen. Leider trotz Listung nicht vorrätig, in Köln angerufen und dann von Ibbenbüren nach Köln geheizt und im Music Store gekauft. ;)
400 Kilometer für eine Fiddel. ;)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Die alten sind ja gar nicht mal so teuer wie ich dachte. Dazu ist Vintage Guitar in der Regel noch teurer als andere Anbieter. ;)

http://www.vintage-guitar.de/detailsvintage_2054_Hoefner-Model-5001.html
 
Der mit dem ovalen Schaltpanel? Ja, der dürfte halt auch klanglich anders ausfallen, sehr interessant. Für mich muss da mein President reichen. :D
 
Was ich hätte wissen müssen, wenn ich genau hingesehen hätte … :rolleyes: Und der Club-Bass hat auch was.
 
Das ovale Schaltpanel gab es '59 schon nicht mehr. Das 58er Reissue Modell, das allerdings limitiert war, hatte das alte Panel und das bringt einen Vorteil mit, den die Bässe der Beatles Ära nicht mehr hatten: es hat für jeden Pickup einen eigenen Klangregler! Allerdings war der erste, noch von Höfner selbst hergestellte Pickup relativ bescheiden, ob man sich bei dem Nachbau genau an die damaligen Materialien (u.a. Holz und Bakelit) und die gleiche Ausführung gehalten hat, weiß ich gerade nicht... wäre eher nicht zu wünschen.
 
Man muss sich natürlich nicht unbedingt um des Vintage Willen einen Bass anschaffen, den man dann am Ende nur noch in die Vitrine stellt. Der Prototyp der Telecaster Gitarre wurde auch noch mal vom Custom Shop aufgelegt. Ohne Halseinstellschraube. Also wäre es auch denkbar, dass man am limitierten Reissue Modell von 58 trotz aller Schönheit nicht das Glück auf Erden findet.
Der ist aber ohnehin nicht so leicht zu bekommen.

Für 62 er/64 erBässe aus den letzten 10 Bauahren habe ich schon mehrere Angebote aber leider keiner in Test Reichweite.
 
Igitt. :igitt:

Dann kannste ja auch den hier nehmen, weiß mit grünem Griffbrett:
https://www.thomann.de/de/hoefner_eco_violin_bass.htm

Schnepel hatt mal je einen in durchscheinend Grün und Weinrot. Die sahen geil aus, aber ich habe mich nicht getraut (und hatte das Geld nicht).
 
Ich habe nichts gegen Nachhaltigkeit und Umweltschutz aber das grün... :ugly:
Da fände ich einen Höfner aus Karbon besser.

Ich persönlich mag es aber traditionell. Holz hat doch irgendwie eine Seele. Das merke ich sogar bei einigen meiner Vollholz Bässe. ;)

Habe mir heute mal wieder das Höfner Video angesehen. es ist schon bemerkenswert wie viel Handarbeit in so einer kleinen Bassgitarre noch steckt.




.
 
Dann gibts noch die Sonderedition in Rot mit goldener Hardware beim Station:
http://www.station-musicshop.de/epa.../?ObjectPath=/Shops/64398533/Products/0007508

Ich habe heute Roundwounds auf den Höfner aufgezogen. Nicht mein Fall, ganz ehrlich. Das klingt nach nichts. Da fehlt irgendwie jedes Fundament.

Moulin hat absolut recht, mit den Pyramids klingt das schon ganz anders. Im Moment Bässe stark zurück, Tiefmitten normal, Mitten ein wenig zurück und Höhen etwas rein. Neck-PU voll auf und Steg-PU halb auf, dazu Soloeinstellung und die anderen Schalter in Off-Stellung. Gefällt mir grad am besten. Mit dem Bass On-Regler klingts für mich, als wäre die Tonblende zu. Das ist mir dann doch ein stückweit zu viel. In der zuvor beschriebenen Stellung klingt der Ton einfach offener.

Die Pyramids sind noch ganz neu und speziell die beiden hohen Saiten klingen noch sehr höhenreich.
 
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Dann gibts noch die Sonderedition in Rot mit goldener Hardware beim Station:
http://www.station-musicshop.de/epa.../?ObjectPath=/Shops/64398533/Products/0007508

Den finde ich sogar ganz nett. Sowas wäre für mich aber eher eine Erweiterung wenn man schon die Höfner Basics besitzt.
Auch der 5000/1 den ich vor sechs Jahren antesten konnte ist einer der besten Bässe, die ich überhaupt jemals in der Hand hatte. :)

f5t29p188n1.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du einen bekommst greif zu. ;) Da die heute alle in der Zwei-Kilo-Region liegen, ist es doch egal. Und in Natur ist er sehr schön.

Eine Geldanlage ist das ohnehin nicht, also was soll's …
 
Wenn du einen bekommst greif zu. ;) Da die heute alle in der Zwei-Kilo-Region liegen, ist es doch egal. Und in Natur ist er sehr schön.

Eine Geldanlage ist das ohnehin nicht, also was soll's …

Ich will mir diesmal Zeit lassen und gut auswählen. Das Instrument muss zu 100 % passen. Da gehe ich keine Kompromisse ein.
Wie verhält es sich eigentlich mit Rückkopplungen? Bekommt man die leicht in den Griff? Beim HCT mit Sustain Block hatte ich ja keine.
 
Für mich schwer zu beantworten, wir spielen nicht so laut. Mit Sicherheit besser als beim President-Bass, und mit dem habe ich es auch noch nicht geschafft zu koppeln. Weinfest mit 150 Leuten, mittlerer PA und Bassmonitor vor der Nase war kein Problem. Die kleine Geige ist nicht so groß, der Hohlraum klein und geschlossen. Aber frag mal Uli, der hat da mehr Erfahrungen.
 
Ich hatte da noch nie mit einem Bass Probleme, außer mal mit einem alten Japaner, dessen Pickups wohl besonders mikrofonisch waren. Bei den alten 500/1 (56er) Modellen mit dem TA im Holzgehäuse könnte ich mir sowas vllt vorstellen, aber ich denke auch, daß die bei der Modelltreue nicht so weit gehen, daß sie auch die Innereien 1:1 nachbauen... die werden insofern heute wohl vergossen sein, sofern sie zur Mikrofonie neigen. Im allgemeinen sind ja auch eher Modelle mit offenem Korpus gefährdet (dafür gibts ja zB auch gei Gitarren oder Aku-Bässen die Schallloch-Abdeckungen) und die Höfner Violin- und Clubbässe haben ja einen geschlossenen Korpus.

Gestern hab ich übrigens den Club mal mit zur Probe gehabt. Ich spiele dort über ein altes Fender Bassman Topteil... da mußte ich beim Neck-PU den Bassregler am Top auf 2 zurückdrehen, sonst waren die Resonanzen vom Drumset zu stark. Ansonsten war es aber ganz gut... hängt ganz angenehm am Gurt, das ist ja ein Aspekt, den ich zu Hause auf der Couch eher nicht so ausgiebig teste. Ich werde vllt die Saitenlage noch etwas weiter verkleinern... bei Sachen wie zB Come Together, wo man überwiegend im 10. Bund spielt, strengt das dann nach dem dritten Durchgang doch etwas an.
 
Ich hatte da noch nie mit einem Bass Probleme, außer mal mit einem alten Japaner, dessen Pickups wohl besonders mikrofonisch waren. Bei den alten 500/1 (56er) Modellen mit dem TA im Holzgehäuse könnte ich mir sowas vllt vorstellen, aber ich denke auch, daß die bei der Modelltreue nicht so weit gehen, daß sie auch die Innereien 1:1 nachbauen... die werden insofern heute wohl vergossen sein, sofern sie zur Mikrofonie neigen. Im allgemeinen sind ja auch eher Modelle mit offenem Korpus gefährdet (dafür gibts ja zB auch gei Gitarren oder Aku-Bässen die Schallloch-Abdeckungen) und die Höfner Violin- und Clubbässe haben ja einen geschlossenen Korpus.

Gestern hab ich übrigens den Club mal mit zur Probe gehabt. Ich spiele dort über ein altes Fender Bassman Topteil... da mußte ich beim Neck-PU den Bassregler am Top auf 2 zurückdrehen, sonst waren die Resonanzen vom Drumset zu stark. Ansonsten war es aber ganz gut... hängt ganz angenehm am Gurt, das ist ja ein Aspekt, den ich zu Hause auf der Couch eher nicht so ausgiebig teste. Ich werde vllt die Saitenlage noch etwas weiter verkleinern... bei Sachen wie zB Come Together, wo man überwiegend im 10. Bund spielt, strengt das dann nach dem dritten Durchgang doch etwas an.

Oh das klingt ja fein. Hast du evtl sogar Hörproben?

@Moulin: der 5000/1 er sieht auch richtig schick aus.
 
Eine Geldanlage ist das ohnehin nicht, also was soll's …

Der Höfner in roter Lackierung als Sonderfarbe ist aber soweit ich weiss entweder ein Einzelstück oder in nur ganz wenigen Stückzahlen erhältlich. Denke schon, dass so etwas wertsteigernd ist?
 

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