Nanu? Alle Fragen schon beantwortet?
Na, no lang ned. :) Ich will Gola auf Knopfdruck! Am besten verschiedene Jahrgänge von 1954 bis heute. Samples je Halbton und auch für Cassotto und den Schwebungschor bittscheen. :D
und die Jalousie natürlich: AUF bis ZU in 10%-Schritten.
Scandalli Super VI, victoria, Jupiter, wären auch schöne sets. ;) und eine adäquate Tastatur für den Zauberkasten.
Und natürlich Sicherheit für den update der Hardware.
Kennt man ja von keyboards: 2012 kommt das Nachfolgemodel FR8Y und schon legt man 6k€ auf den Tisch des dealers oder schaut mit dem ofenrohr ins Gebirge. :redface:

Hört sich evtl. negativ an also ehrlich Klangbutter: Du bist ein Super Vorführer, immer schön von Dir was zu sehen/hören!
 
Gehe ich Recht in der Annahme, dass die Klangsynthese selbst leider nur im V-Akkordeon stattfindet und nicht per Midi und Software auf dem Rechner möglich ist? Dass es also wie bei der "V-Guitar" am Rechner nur das Editieren des Sounds möglich ist?
 
Wenn ich der Weihnachtsmann wäre, würde ich mich bemühen!!

Eine Art Jalousie gibt es als Filter am Roland. Es gibt aber nur eine Stufe und wird von mir nie benutzt. Effektive Filter sind wohl geplant und diese werden sicher stufenlos sein.

Eine adäquate Tastatur - klar, aber zum selben Preis natürlich ... sonst schimpft der Leonhard ;)
Man muß auch realistisch bleiben und auch den Markt berücksichtigen.

Die Vorschläge sind prima. Es muß aber auch gut umgesetzt werden.
Wenn ich nochmal aus dem Nähkästchen plaudern darf:
Es gibt bereits ein "Bayan" womit sicher das Yupiter gemeint ist. Die Melodiebässe sind klasse - unverkennbar.
Die rechte Hand wird aber durch spezielle Einstellungen mit einer Zunge namens "Classic2" viel besser dargestellt. Da hätten sie ein charakteristischeres Instrument suchen müssen.
Gola - ähnliches Beispiel. Mag sein, dass irgendwann eine ausgewiesene Gola erhältlich ist, aber den Klang bekommt man auch jetzt schon einigermaßen hin. Der Zungenname fällt mir gerade nicht ein. Aber auf "Vergleich Akkordeon - Midi" habe ich vier Beispiele hochgeladen, die den Nachbau von Kasakovs Bayan, Kalaniemis Wasauchimmer???, Gallianos Victoria und einer Gola demonstrieren.

Die Updates machen mir auch immer Magenschmerzen. Deshalb wäre es schön, wenn sie ein zukunftssicheres Modell bauen würden, wertig, angenehm spielbar, üppig ausgestattet und haltbar. Die Entwicklung sollte dann nur noch auf Softwareebene ablaufen. Keine Ahnung, ob man sich dadurch das Geschäft kaputt macht oder eher noch ankurbelt.

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Gehe ich Recht in der Annahme, dass die Klangsynthese selbst leider nur im V-Akkordeon stattfindet und nicht per Midi und Software auf dem Rechner möglich ist? Dass es also wie bei der "V-Guitar" am Rechner nur das Editieren des Sounds möglich ist?

Im Moment ja. Ein Editor wurde aber schon oft gewünscht und kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit. Inwieweit sich die Klangsynthese selbst entwickelt weiß ich leider nicht.
 
Inwieweit sich die Klangsynthese selbst entwickelt weiß ich leider nicht.

Na ja, entwickelt ist sie ja schon, bloß dass sie halt nur im "V-Akkordeon" stattfindet.
Ließe sich das auch am Rechner umsetzen, so bräuchte man nur ein altes Akkordeon mit Midi ausrüsten und käme billiger als gleich mit einem neuen V-Akkordeon. Aber da will sich Roland wohl verständlicherweise nicht selbst das Wasser abgraben. Schade eigentlich. ;)
Und die Keyboarder hätten es auch viel leichter... :D
Ok, genug OT.
Trotzdem vielen Dank für deine interessanten Erklärungen und Kangbeispiele.
 
Als zusätzliche Option finde ich den Ansatz auch wünschenswert. Ich vermute nur, dass das Zusammenspiel von Hardware und einer Computersoftware nicht zuverlässig und schnell genug wäre. Midiprotokolle reichen da bei weitem nicht aus! Sobald ein oder mehrere continuierliche Controller im Spiel sind, wird Midi grottig. Außerdem möchte man als Akkordeonist einfach das Ding in die Hand nehmen und möglichst keinen Unterschied zum realen Akkordeon spüren. Das wird immer wieder deutlich. Daher ist die arbeitsweise mit Laptop in unserer Szene noch nicht so angekommen.
Ich war jahrelang auch so drauf wie Du, bin aber inzwischen wirklich froh, dass ich einfach auspacken und spielen kann.
 
Hey,
woher weißt du denn, wie ich drauf bin?:D
Ganz pragmatischer Hintergrund der Frage war einfach, dass ich als Nicht-Akkordeonspieler gerne die Möglichkeit hätte, zb per Midikeyboard einen guten Akkordeonklang erzeugen zu können, um dann damit beispielsweise am Arrangement zu arbeiten. Also kein Live-Betrieb. ;)

Ja, das Argument mit den Controllern ist gut nachvollziehbar.
 
... gut, es scheint klar, dass ziemlich wenig, was den Virtuellen Instrumenten(/Akkordeon-)bau angeht (das Thema dieses THreads :) ), am PC gemacht werden kann. Wichtig scheint mir die MIDI-Dump Funktionalität (Sichern/wiederladen von Einstellungen und natürlich virtuell gebauten Instrumenten) zu erwähnen.

Die Hardware des FR-7 bildet das "unveränderliche" Grundgerüst, damit es auch noch wie ein Akkordeon aussieht.
- Beim Luftsensor (realistischer Luftverbrauch) sollte ROLAND schon noch nachbessern. Wobei es natürlich auch Vorteile hat, da dem digitalen Akkordeonspieler eben dann nicht die Luft ausgeht (siehe vorausgegangene Antworten bzw. Vort-/Nachteile zu diesem sub-Thema). Jedenfalls wäre es gut, wenn ROLAND auch hierzu einen programmierbaren Luftsensor bzgl. Luftverbrauchsverhalten anbieten könnte.
- Was ich jedoch am intersssantesten fände, wenn ROLAND eine austauschbare Diskantseite (Pianotatstatur und Knopftastatur) anbieten würde. Damit könnte man mit einem Gerät so ziemlich alles "ausprobieren" und nachahmen bzw. lernen, bevor man sich dann spezialisiert und sich dann sehr wahrscheinlich auf ein entsprechendes hochqualitatives Akkordeon konventionieller Bauweise leistet.
- wenn man sich zum Vergleich die linke Seite ansieht ist so ziemlich alles damit umschaltbar und somit lernbar (Bayan, Freebass, Standardbass, ....). Natürlich liegt es daran, dass es hierzu bei den verschiedensten Akkordeon nahezu keine andere Tastatur gibt.
 
Also ich bleibe Realist und wäre dagegen, wenn Roland Forschungs- und Entwicklungskapazitäten für die Erfindung des natürlichen Luftdurchsatzes verschleudern würde.
Nur meine Meinung ...

Du möchtest austauschbare Diskantteile? Wenn es für Dich eh nur ein Versuchskaninchen zur Entscheidungsfindung eines Akkordeongriffsystems sein würde, dann versuche doch gleich ein akustisches Tastenteil zu leihen und später alle möglichen Knopfmodelle. Wenn Du Pianist bist - bleib dabei, nimm ein Pianoakkordeon. Die Knopfsysteme nehmen sich am Ende nichts. Alles Gewöhnungssache.
 
... wie gesagt, geht es um virtuellen Akkordeonbau. Dann wäre es schon gut, wenn aufgrund vorgegebener Hardware auch ein Austausch der Diskantseite möglich wäre. Es gibt ja auch eine FR-7b Knopfvariante, warum sollte man das nicht in einem Gerät realisieren können. Übrigens, programmierbare luftgesteuerte Sensoren sind in der Mechatronik vielfältig vorhanden. Es wäre also für ROLAND kein so großer Aufwand auch einen solchen in ein V-Akkordeon zu integrieren. Meine Ansicht ist halt, dass die Hardware (der unveränderliche Teil) schon soweit vorhanden sein sollte, dass ich dann mit der Software verschiedenste virtuelle Akkordeons "bauen" kann.
Ich gehe in den meisten Fällen schon davon aus, wenn man sich auf nur einen typus Akkordeon festgelegt hat (= spezialisiert hat), dass dann die meisten auch gerne ein teureres, hochwertiges konventinonelles Akkordeon sich anschaffen werden. Wennnman natürlich immer wieder andere Instrumente spielen und experimentierenwill, dann wird schon aus kostengründen so ein digitales Akkordeon die sinnvollere Anschaffung bleiben. Im Idealfall würde man beide Akkordeontypen sein Eigen nennen wollen.
 
Klangbutter
  • Gelöscht von Wil_Riker
  • Grund: Ohne Inhalt
Hi,
sorry, mir ich nicht ganz klar, worauf du genau hinaus willst.

... wie gesagt, geht es um virtuellen Akkordeonbau.
Dir geht es um den virtuellen Akkordeonbau.
Ja, ich finde virtuelle Instrumente auch durchaus interessant und habe mir die entsprechenden Geschichten im Gitarrenberecih auch mal ausführlicher angeschaut.
Von der Sache her gibt es ja immer zwei Seiten: Die Hardware und die Software. Im Gitarrenbereich war das etwas einfacher, weil im Hardwarebereich einfach eine normale Gitarre mit einem entsprechendem Pick-Up nachgerüstet werden konnte. Dass sieht bei den Akkordeons halt anders aus, weil dort die gesamte Tonerzeugung im mechanischen Kontext viel komplexer ist.
Dafür unterschiedet sich aber offensichtlich auch der Softwarebereich Akkordeon / Gitarre. Bei den virtuellen Gitarren werden die Töne nicht per Sampling erzeugt sondern aus dem original abgenommenen Saiten modelliert. Wenn ich Klangbutter richtig verstanden habe, werden beim Roland-Akkordeon dagegen Samples verwendet, die man sogar auch selbst einspielen und auswählen kann. Und für Balggeräusche und Tastenklappern gibt es auch Samples- richtig? Auch in verschiedenen Dynamik-Stufen?

Dann wäre es schon gut, wenn aufgrund vorgegebener Hardware auch ein Austausch der Diskantseite möglich wäre. Es gibt ja auch eine FR-7b Knopfvariante, warum sollte man das nicht in einem Gerät realisieren können. Übrigens, programmierbare luftgesteuerte Sensoren sind in der Mechatronik vielfältig vorhanden. Es wäre also für ROLAND kein so großer Aufwand auch einen solchen in ein V-Akkordeon zu integrieren. Meine Ansicht ist halt, dass die Hardware (der unveränderliche Teil) schon soweit vorhanden sein sollte, dass ich dann mit der Software verschiedenste virtuelle Akkordeons "bauen" kann.
Sicher, technisch wäre vieles möglich. Hast du es schon geschafft, erst mal alle Möglichkeiten eines FR-7x auszuprobieren? Ich finde es etwas müßig, immer nur im Konjunktiv zu diskutieren. Du kannst gerne Roland einige Verbesserungsvorschläge machen. Ob sie umgesetzt werden, wird der Markt entscheiden. Ich denke eher nicht. Bei der virtuellen Gitarre von Roland sind mir auch genug Verbesserungsmöglichkeiten aufgefallen; einfach Sachen, - die mir nicht gefallen haben. Allerdings hat Roland dort den Markt schon abgedeckt und es ist keine Weiterentwicklung absehbar. Ich denke, eine eierlegende Wollmilchsau wird es einfach entsprechend der Wirtschaftlichkeit nicht geben können.
Und ich habe das Gerät wieder verkauft weil ich feststellen musste: Was nutzen mir 10.000 und mehr virtuelle Möglichkeiten, wenn ich es noch nicht einmal schaffe, die Möglichkeiten eine akustischen Gitarre annähernd auszureizen?

Etwas direkter formuliert: Mir geht es nicht darum virtuell zu spielen sondern live!;)

Oder wie wäre es hiermit?


Gruß Primut​
 
Ich brauche einen Partner, der mein demnächst zu veröffentliches Cubase Template testen kann.

Es handelt sich dabei um ein Cubase Projekt, dass nach dem Öffnen ohne weitere Einstellungen am Akkordeon sehr einfach die eingespielte Musik für Akkordeonisten notiert.
Dazu gibt es ein 2 minütiges Anleitungsvideo.

Hat jemand Lust und das erforderliche Equipment um das mal auszuprobieren?

Liebe Grüße
 
Hallo Klangbutter
ich hab Cubase Le5 ...aber der Rest fehlt:redface:
 
Schade, das reicht leider nicht. könnte sein, dass Cubase Le5 funktionieren würde, das wäre spannend. Aber ohne Fr7-X gehts nicht.
 
Hallo Klangbutter,

sehr gutes Video!! Toll!

Ich habe früher mal Cubase verwendet, allerdings vor FR-7x-Zeiten, mit meinem Korg X2. Deshalb bin ich vor Jahren bei Version 3.7 VST stehen geblieben. Momentan benutze ich MuseScore und da habe ich noch keine Midi-Verbindung hergestellt, das will ich in den nächsten Wochen mal versuchen. Muß mir dazu aber erst mal ein gescheites Midi-Interface besorgen. Was benutzt Du für eines?

Gruss

WechselBalgOdo
 
Dank Dir. Bei mir steht das RME Fireface, aber es geht auch jedes andere.
 
Hallo miteinander,

ich hab' gerade die Frage gesehen, ob man beim Roland FR-7x den Balg bewegen muss. Das kann man - wie viele andere Dinge - nach persönlichem Gusto einstellen. Hab mir kürzlich selbst ein solches Instrument zugelegt und bin fast erschlagen von den vielen Einstellmöglichkeiten.

Wen´s interessiert (allerdings in Englisch), hier findet Ihr das offizielle Handbuch von Roland:
http://www.roland.com/products/en/_support/om.cfm?PRODUCT=FR-7X

Beim Instrument selbst sind beide, das deutsche und englische Handbuch, dabei sowie eine separate Beschreibung der mit der neuen Firmware hinzugekommenen Funktionen.

Und hier ein deutschsprachiger Leitfaden (eine Art Kurzanleitung für Ungeduldige):
http://www.rolandmusik.de/downloads/pdfs/EasyGuide_V-Accordion_FR-7x.pdf

Gruß,
g7minor
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo G7minor
dein Link ist klasse , vorallem der deutschsprachige Leitfaden ist sehr interessant für mich , ausserdem :
Glückwunsch zu deinem neuen FR7x Akkordeon:great: und viel Spass damit

Ergänzung
ach du meine Güte !!!! was man da alles so einstellen kann, da braucht man ja Wochen , nur um die Gebrauchsanleitung durchzuarbeiten, sofern man überhaupt damit klar kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man sich eigene Bassknopfbelegung basteln? Ich denke da an Jazzakkorde. Z.b. anstelle des normalen Durdreiklangs einen Maj7 oder anstelle des Moll einen Moll7/9 usw.?

Gregor
 
@ tauberspatz: Man muß ja nicht alles benutzen. Normalerweise packst Du es aus und kannst es sofort wie ein Akkordeon benutzen. Mit der Zeit entstehen aber Ansprüche und dann schaust Du im Handbuch nach, wie das dann geht. Je nach Ansprüchen mußt Du mehr lesen.

@ Piano-Gregor: Die Bassknopfbelegung läßt sich nur in Bezug auf die verschiedenen Griffsysteme ändern. Du kannst keine Akkorde erfinden und diese auf die Knöpfe legen. So etwas geht aber mit meinem Template für Cubase ... Hat jemand ein FR-7X und Cubase?

Irgendwann würde ich Dich gern noch wegen BIAB kontaktieren. Hab nur gerade nicht die Zeit.
Liebe Grüße
 

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