Wie geht Ihr vor beim Snarekauf?

von eisb, 19.11.09.

  1. eisb

    eisb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #1
    Hallo zusammen,

    das Thema hat es so oder so ähnlich schon einige male gegeben. Trotzdem hoffe ich vielleicht auf den ein oder anderen, neuen Denkanstoß für mich.

    Ich habe ein Pearl-Set, das sehr günstig war, mit dem ich aber noch recht zufrieden bin. Nur die Snare war von Anfang an nicht so ganz das Wahre und nach fast 5 Jahren und endlich wieder ein bißchen Kleingeld in den Taschen (300-max. 400 €) möchte ich mir jetzt eine neue Snare kaufen. Je mehr ich nachlese und ausprobiere, um so mehr verliere ich allerdings den Überblick. Nachdem jetzt auch noch ein Bekannter 4 Snares in mühevoller Kleinarbeit "umgestimmt" hat, hat er sämtliche meiner Meinungen so gut wie widerlegt. Je nach Fell, Teppich, Tuning waren für mein Gehör keine Differenzierunen mehr zwischen Holz- und Metallschnarren zu erkennen.

    Meine Meinung im Moment: Ich kaufe mir eine neue, die qualitativ etwas besser ist, scheissegal ob Holz, Stahl, Messing ... und beschäftige mich dann eine Woche mit´m Tuning... :(

    Wie macht Ihr das? Ich fühle mich im Moment nicht in der Lage, mir eine ordentliche Meinung zu bilden... :confused:

    Danke
    Eisbär

    P.S.: Ich gehe mal davon aus, dass man sich auch bei Mittelklasse-Snares zumindest das Schlagfell auch gleich nochmal neu kauft weil da nix besonderes drauf ist?
     
  2. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #2
    Das ist schon mal eine gute Voraussetzung, das begriffen zu haben!!

    Auch darin möchte ich dich sehr unterstützen!
    Wenn du jetzt auch noch gebrauchte Snares mit einbeziehst, dann kannst du durchaus auch eine sehr gute hochklassige Snare bekommen - offen sein für Qualität und denk dran, das Auge "isst" auch mit.
    Musikrichtung kann ja auch noch mit einfließen.

    Tuning ist überhaupt das Zauberwort, ohne groß Werbung machen zu wollen, kauf dir das Buch von unserem User "nils1" oder noch besser geh zu einem seiner Workshops - das öffnet dir Welten!

    Kann, muß nicht - aber so hast du zumindest ein neues Fell, wenn du deine alte Trommel verkaufen willst, macht einen guten Eindruck und bringt ein paar Euro mehr...
     
  3. derMArk

    derMArk Mod Emeritus

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    Erstellt: 19.11.09   #3
    Für mich ist es eher der komplett umgekehrte Weg. Beschäftige dich erstmal mit dem Stimmen. Denn man kann mit guten Fellen, einem guten Teppich und präzisen Stimmung viel erreichen. Man kann aus fast jedem Kessel (solange die Gratung heile ist) einen annehmbaren Klang rausholen.

    Das ist kosten günstiger und du lernst enorm viel dazu.

    Das Material des Kessels ist entscheidend für den Grundklang. Wenn man sie als Neuling nicht gut auseinanderhalten kann, dann ist das vollkommen normal. Allerdings muss man sich schon ein wenig Gedanken drum achen; will ich eine warme Snare, eine Oberton reiche Snare oder was auch immer. Der Grundklang ist entscheiden für das weiter vorgehen. Danach überlegt man, welche Felle man mit welcher Stimmung aufzieht.

    Wie ich vorgehe? Nun, wenn ich eine Snare probespiele, dann habe ich immer einen Stimmschlüssel dabei. Auf Grund von Erfahrungswerten und Klangvorstellungen weiß man einfach, ob man nun eine 5,5" Snare, eine 5" oder vielleicht doch eine Piccolo Snare haben möchte. Dann guckt man sich an, was preislich so im Rahmen ist und geht dann natürlich auch nach der Optik. Kurz ein optischer Check, ob die Verarbeitung ok ist und dann kann man die Snare auch schon anfangen probe zu spielen. Erst ein paar Schläge und dann gucken, wie sie gestimmt ist und was man alles rausholen kann. Stimm die Snare so, wie du sie am liebsten hast -> offen, warme, resonant... was auch immer. Probiere mehrer Stimmungen aus. Wenn die Snare dann nicht gut klingt, kannst du die Verkäufer fragen, ob du zu testzwecken andere Felle probieren kannst und dann dann immernoch nichts los ist mit der Snare nimmst du einfach die nächste und probierst weiter.

    Klangvorstellungen und gutes Stimmen bedarf keine großartigen Technik. Man braucht nur ein wenig Grundwissen und der Rest ergibt sich aus Geschmack und Erfahrung. Stimmen lernt man nicht von hier auf jetzt. Das musikalische Gehör bildet sich erst mit der Zeit und mit viel, viel rumprobieren.

    Lass dich nicht unterkriegen :great: Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. *5 Mark ins Phrasenschwein werf*
     
  4. bece

    bece Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #4
    man sollte eine gewisse vorstellung vom gewünschten sound haben.
    hilfreich sind da immer erfahrenere schlagwerker-falls sowas an der hand ist.

    ich geh in den laden,bewaffnet mit sticks und stimmschlüssel,hau kurz auf die snare,wenn der sound so in etwa das ist,was ich mir wünsche,nehme ich sie aus dem regal und stell sie erst mal beiseite.
    das mache ich bei allen vorhandenen snares und im normalfall bleiben vielleicht vier,fünf,sechs snares übrig.
    dann gehe ich in den "antestraum" zu einem set meiner wahl (justmusic hat so etwas),hole mit noch nen zweiten snareständer und dann teste ich alle vier,fünf,sechs snares ausgiebig*.
    im ausschlussverfahren bleibt dann meistens:p eine snare übrig...

    desweiteren schaue ich,dass ich mir nicht zwei sehr identische snares hole sondern lege wert darauf,dass ich verschiedene sounds evt.auch musikstile bedienen kann.

    in deinem fall,würd ich es erstmal mit stimmen und fellwechsel probieren und wenn du dann noch unglücklich bist,geh in den laden und schau dich um...

    fellwechsel ist bei neuen snares im mittelklassebereich nicht zwingend nötig,viele wechseln es jedoch um das optimum für den jeweiligen sound herrauszukitzeln..

    beste grüsse bece

    * snares einzeln spielen,mit rimshots, und von der mitte zum rand,zwei snares gegeneinander spielen z.b. mit paradiddles oder einen wirbel,snare(s) im kontext mit drumset und becken spielen
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.11.09
  5. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #5
    Hi,

    ja wie geht man vor? gute frage! mit der zeit und der erfahrung entwickelt sich ein soundgeschmack in die eine oder andere richtung. dazu kommt dann dass man auch das instrument immer besser verstehen lernt und weiss wie sich ein sound zusammensetzt
    und wie die einzelnen kompunenten den sound beeinflussen können.

    kesselbreite, -tiefe, material, dicke der shell(kessel), felle, rahmen mics raum etc.

    dieses grundwissen sollte man schon haben damit der kauf nicht zum alptraum wird.

    das buch was weiter oben vorgeschlagen wurde würde ich auch vorschlagen, denn dadurch bekommt man erst mal ein vorstellung wie das ganze zusammenspielt und welche kombination für welchen sound verantwortlich ist, kleine detailänderungen
    können da schon sehr vielbewirken.

    mit diesem Grundwissen und dem musikstil den du machen willst hast du schon wichtige kriterien um dann die richtige snare zu finden,

    Lg

    DT
     
  6. eisb

    eisb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #6
    Danke schonmal für die bisherigen Antworten. Vielleicht ein kurzer "Zwischenstand" und eine These mit der Frage, ob ich richtig (oder zumindest nicht ganz falsch) liege:

    Wir covern Rock-Songs, im Zweifel eher etwas härter und Richtung Stoner-/Alternativ-Rock. Das würde mich eher zu einer Snare aus Metall und zu einem größeren Volumen (6,5 statt 5 oder 5,5") tendieren lassen? :gruebel:

    P.S.: Die Frage OB ich eine neue brauche, stellt sich nicht, die alte ist auch schon "etwas" beschädigt ... :o
     
  7. DrummerinMR

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    Erstellt: 19.11.09   #7
    ich würde den kauf deiner neuen snare nicht primär von einer musikrichtung abhängig machen, sondern von einem sound, der dir gefällt.

    deine idee eine "mittelklasse"snare zu erwerben ist insofern sinnig, als dass snares jenseits der einstiegskategorie das liefern, was du brauchst um sie flexibel stimmen zu können: verarbeitungsqualität. sowohl der kessel selbst, als auch die hardware müssen stimmen um einer snare verschiedene klänge (in denen sie jeweils eine gute figur macht) entlocken zu können.

    material würde ich auch erstmal etwas aussen vor lassen, die tiefen (und durchmesser) sind da schon interessanter. am besten bewegst du dich mal mit einem stimmschlüssel bewaffnet in ein musikhaus, welches dir die möglichkeit bietet verschiedene größen durchzutesten. von 14x3,5-14x8 und 13x5-13x7 würde ich dir empfehlen einfach mal einige modelle (auch verschiedene materialien und kesselstärken) durchzuprobieren. relativ schnell lässt sich dann herausfinden, welchen sound du bevorzugst. anschließend kannst du gezielt in dieser richtung (beispielsweise 14x6-6,5) weitersuchen und dich auf kesselstärken und materialien nochmal konzentrieren)
     
  8. eisb

    eisb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #8
    Nochmal Zwischenfrage: Wenn ich mich mal in Ruhe hinsetze und die Stimmung meiner Snare mal wieder prüfe und "anpasse", sitze ich mit probieren-schrauben-hören-schrauben-hören-etc. locker mal ne Stunde dran. Wenn ich mehrere Snares mit mehreren verschiedenen Fellen und mehreren Stimmungen probieren soll - da brauch ich ja ne Woche Urlaub :eek:
     
  9. bece

    bece Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #9
    nein,
    du wirst beim antesten wohl nicht die felle wechseln können/dürfen.
    das stimmen bedeudet nur,dass du die vielleicht nicht "optimal" gestimmte snare richtig stimmst bzw.du sie auf eine komplett andere stimmlage (höher/tiefer) stimmen kannst.

    mein tip für eine richtig gute,bezahlbare rocksnare ist die hier...klick

    aber antesten ist pflicht.-

    beste grüsse bece
     
  10. Haensi

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    Erstellt: 19.11.09   #10
    Stimmen ist Übungssache, das stimmt schon.
    Bei mir ist es, glücklicherweise, nur noch Minutensache (wenn alles passt, das ist aber auch nicht immer so).
    Ob eine Snare (halbwegs) richtig gestimmt ist oder total neben der Spur liegt, hört man selbst wenn man nicht so der Stimmprofi ist.

    Wie schon gesagt wurde, Stimmen ist da A und O. Eine 1000 € Schnarre nützt einem nix, wenn man nicht stimmen kann, dann wird sie immer besch...eiden klingen. Wenn man weiss wie man es machen muss, kann man aber selbst eine Einsteigersnare zum klingen bringen.
    Der Unterschied zu einer Profisnare ist halt, dass diese wesentlich besser verarbeitet sind und auch einen grösseren Stimmbereich haben. Einsteigersnares haben meist nur einen engen Bereich, ausserhalb fallen sie oft extrem ab.

    Wie gesagt kommen bei Snares sehr viele Soundfaktoren zusammen, manche werden total unterschätzt (Teppich!!!!). Das Zusammenspiel macht da den unverwechselbaren Sound aus.

    Wie schon gesagt: Am besten du "bewaffnest" dich mit deinen Lieblingssticks und einem Stimmschlüssel und gehst in ein grosses Musikhaus.
    Dort testest du sämtliche Snares. Holz, Messing, Stahl, flach, tief, schmaler Teppich, breiter Teppich, Gussreifen, Stahlreifen, high-pitched, low-pitched usw. - irgendwann findest du schon deine "Traumsnare".

    Ach ja, das wichtigste, das du neben Geld auch noch dazu brauchst, ist Zeit. ;)
    Nix überstürzen.

    Beces Vorschlag mit der Ludwig ist schon ganz gut, eine Acro oder Supra geht fast immer.
    Weitere "Allzweckwaffen" sind die Pearl Sensitive. Je nach Gusto aus Stahl, Messing, Alu usw...
     
  11. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #11
    Hi,

    @Drummerin, das ist genau der egoismus, wishalb die meisten amateur aber auch viele semi- und vollprofi bands einfach keinen gescheiten sound zusammen bekommen.

    meine soundvorstellung muss auch im einklang zur band stehen bzw.sollte man auch
    seine soundvorstellung dem musikstil anpassen. ich mache prog rock und reggea,
    ich habe für beide stile meine soundvorstellung.

    eigentlich bist du mit einer 6,5" snare in dem bereich gut aufgehoben. die snares sind eigentlich die vielseitigsten und mit kleinen abstrichen in allen stilrichtungen zu hause.

    eine 6,5" hat eine gute power und ein gutes durchsetzungvermögen knallt nicht so derb
    wie eine 8" die man da schon mehr wie ien rohes ei behandeln sollte. wenn man einen satten klang bevorzugt ist eine 6,5" gut zu händeln etwas tiefer im grundton als eine 5 aber immernoch sehr sauber und klar. natürlich auch immer eine frage der qualität.

    LD

    DT
     
  12. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #12
    die Drummerin ist eine der wenigen hier, die nicht auf den ganzen Werbe-Mumpitz reinfällt!!

    Alles entscheidend ist die Snare richtig zu stimmem, zweitens zu wissen, wo und zuwas ich welche Felle brauche, brauchbarer Teppich ist selbstverständlich - mit diesen drei Dingen funktionieren fast alle Snares für alle Zwecke, mal vom Billigkram und einigen Exoten abgesehen.

    Bestes Beispiel, ich habe über 10 Jahre die Sonor PhonicPlus Metall in 14x8" als Allein-Snare für alle Fälle gespielt, die war sowohl göttlich in der Klassik, als auch in der Big Band, ebenso toll für feinste filigrane Besenarbeit im Klaviertrio und das, obwohl speziell diese Snare als brutaler Rock-Eimer gilt - aber ich kann diese Snare auch stimmen und ich weiß, zu welchen Zwecken ich welche Felle draufmachen muß.

    Ich verweise nochmals auf den Vergleich, den es hier und im Drummerforum gab: 8 Snares, perfekt gestimmt - niemand, die Betonung liegt auf niemand!!! konnte die Snares nach Serie, Bauart, Holzart oder Größe zuordnen, nur 2 oder 3 haben 4 Snares erkannt, die meisten eine oder keine! Wobei die NewSound allgemein als High-Tec-Snare zugeordnet wurde...
    Sowas sollte zu denken geben und nicht endlose (sinnlose) Duiskussionen welche Holzart in wieviel Lagen...
     
  13. eisb

    eisb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #13
    Genau das hatte mich zu eben dieser Aussage veranlasst:
    Meine Meinung im Moment: Ich kaufe mir eine neue, die qualitativ etwas besser ist, scheissegal ob Holz, Stahl, Messing ... und beschäftige mich dann eine Woche mit´m Tuning...

    Ich schätze mal, es wird wohl die werden, die hab ich schonmal kurz gehört und im Gegensatz zu meiner fällt sie vermutlich nicht auseinander und das Fell liegt zu über 80 % am Grat auf :D
    http://www.thomann.de/de/tama_14x65_metalwork_snare_stahl.htm
     
  14. DrummerinMR

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    Erstellt: 19.11.09   #14
    btw.
    in den kleinanzeigen hier ist gerade eine pearl sensitone in denselben maßen für 155 euro. vielleicht wäre die ja noch eine überlegung wert :)
     
  15. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.09   #15
    ich habe eine Sensitone, das ist eine grundsolide Snare, universell, sehr gut verarbeitet - da macht man sicherlich nicht viel verkehrt.

    aber diesen Anspruch erfüllen fast alle Snares ab der gehobenen Mittelklasse - der Rest ist Geschacksache.
     
  16. drumtheater736

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    Erstellt: 19.11.09   #16
    Hi,

    die charakteristik der snares ist natürlich ähnlich wenn sie nahe beieinder liegen 5-6,5"
    besonders wenn das ganze noch abgemischt wird.

    aber zu deinem beispiel zurück zu kommen,dass du mit deiner 8" snare alles spielen kannst,
    da stimme ich dir ja auch zu, denn es kommt schon auf den spieler selbst an und wenn der drummer sein instrument gut kennt und weiss wie er es zu dem bestimmten musikstil zu spielen hat von mir aus auch die snare durch stimmen anpasst.

    das geht alles nur wenn dir das soundspecktrum immer zusagt. ich spiele eine 8" für prog
    und mache aber auch reggea da benutze ich ein 5x 13 holzsnare, weil das genau der sound ist den ich haben will und diesen sound bekommst nicht mit einer 8" metalsnare hin.

    und du kannst mir sagen was du willst beim spielen hörst du den unterschied einer holzsnare zu einer metalsnare heraus. als ich mir damals meine 8" sonor signature metalsnare gekauft hatte hatte ich auch die holzsnare gespielt was heißt gespielt
    das war ein unterschied wie tag und nacht, sicher die signature war schon etwas extrem durch die 12lagen shell, abver holzsnare klingen einfach anders das hört wahrscheinlich
    mehr wenn man sie direkt spielt nicht so als zuhörer.

    LG

    DT
     
  17. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.09   #17
    ich hatte ja geschrieben, daß nicht alles mit Billigheimern und Exoten möglich ist - die Signature ist ein Exot!
    Ich habe die in Metall auch, und spiele die im Studio auch relativ häufig mit Besen. Ganz einfach, weil das eine der am besten zu mikrofonierenden Snares ist - ich habe keine Probleme damit, bin mir aber der Einschränkung bewußt, wenn ich die live mit Besen einsetzen würde...
     
  18. DrummerinMR

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    Erstellt: 20.11.09   #18
    DT736:

    ich verstehe nicht ganz, warum deine Argumente immer persönlich konnotiert sind
    a la "du kannst sagen was du willst" (ich hab trotzdem recht). Es ist doch schön, wenn in einem Forum verschiedene Meinungen zusammen kommen, erst daraus ergeben sich meist neue Handlungs- bzw. Denkmöglichkeiten ("ah, so habe ich das noch nie betrachtet, ergibt sinn")
    Deine Argumente sind doch von sich aus schon stark genug und bedürfen keiner Verstärkung durch Einbeziehung von persönlichen Dingen gegen andere. Aus heiterem Himmel kommt durch sowas eine Schärfe in die Diskussion, die absolut unnötig ist.

    Wir sind hier um voneinander zu lernen, nicht um uns die Köpfe einzuschlagen, bzw. einander zu provozieren.




    on topic:


    mir ist eben noch die pearl freefloating serie eingefallen. Diese bietet den unschlagbaren Vorteil verschiedene Kessel in verschiedenen Größen und Stärken in das System einzuziehen (einfach kürzere oder längere Stimmschrauben für ein paar Euro kaufen und von 3,5-8" tiefe ist eigentlich alles drin / geht aber nur für 14" Snares)
    Da momentan die Customhersteller boomen, kann man (hat man so eine Freefloating) für 50-60 Euro einen qualitativ hochwertigen Holzkessel bspw. über cube oder stegner erwerben und damit dann eine holzsnare bauen. Allerdings ist die Grundanschaffung neu sehr teuer, gebraucht liegt es durchaus in deinem Budget. War nur eine Überlegung :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.11.09
  19. Haensi

    Haensi Helpful & Friendly User

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    Erstellt: 20.11.09   #19
    Gebrauchtkauf wäre natürlich auch noch eine Option.

    Bei einem Budget von um die 300 - 400 € und wenn man davon ausgeht das Gebrauchtware ca. 60% vom Neupreis kostet, bekommt man schon sehr gute Teile.

    Theoretisch geht eine gute Snare auch nicht kaputt, Felle und Teppich muss man ja sowieso von Zeit zu Zeit wechseln.
    Ich hab eine ca. 35 Jahre alte Stahlschnarre, die zwar nicht mehr so glänzt wie zu ihrer Glanzzeit :-)D), aber noch tadellos funktioniert. Ich hab ihr unlängst neue Felle und einen Teppich gegönnt und sie tut es wieder für längere Zeit.

    Bei Ebay und Co. gibt es jedenfalls haufenweise guter Snares.

    Falls man handwerklich nicht total ungeschickt ist, könnte man sich mit dem Geld auch seine "Traumsnare" basteln.
    Für 400 Kröten bekommt man da schon einen echten "Nobelhobel".
     
  20. trommelfrosch

    trommelfrosch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.09   #20
    zur titelfrage (wie ich beim snarekauf vorgehe):

    ich nehme meine stix (ruhig alles, womit ich vor habe auf besagte snare jemals draufzuhauen ... also auch mal rods, besen, finger, baseballschläger, etc.) und dann spiele ich ne weile vor mich hin und (wichtig !!!) bitte auch mal jemand anderen zu spielen, damit ich aus ein paar metern entfernung höre, wie´s klingt.
    da ich ausser rock´n roll auch oft klassische sachen spiele, achte ich vor allem auf gute snareansprache in jeder dynamik ...

    und ich vertraue oft dem allerersten eindruck ... meine all-time-favourite snare (pearl sensitone classic II, 14x5 messing) habe ich vor dem kauf nur einmal kurz gehört, als ein verkäufer sie einem anderen kunden demonstriert hat ... und mir war sofort klar: ich will genau DIESE snare und nix anderes ... und ich spiel das ding seit jahren ständig und bin immer noch rundum zufrieden damit

    grüssle
     

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