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    Bebass ist offline

    Dreizehn Verstärker in zwei Tagen

    Hallo,
    ich poste hier mal meine Erfahrungen vom Verstärkercheck an zwei Tagen beim großen „T“. Vielleicht ist es ja für den ein oder anderen hilfreich. Hier im Forum kreisen ja die Diskussionen immer um die gleichen Verstärker.

    Ich hatte lange Bass in einer Band gespielt bis ins Studium, dann hat sich die Band aufgelöst. Über den ersten Job habe ich dann keinen Spaß mehr am Alleine-Spielen gehabt. Ich habe nun vor zwei Jahren angefangen E-Gitarre zu spielen und jetzt spiele ich auch wieder in einer Band, da brauche ich nun mehr als meinen kleinen Cube.

    Ich mag den Fender-Cleansound sehr gerne und auch den JCM800 bei Guitar Rig. Der Verstärker soll ein Vollröhrenamp sein, möglichst Hall und einen Effekteinschleifweg haben. Ich hätte gerne einen gut transportablen Combo oder eine kleine Kombination aus Topteil und kleiner Box für die Bandprobe. Der Verstärker soll auch leise gut klingen, wenn ich zuhause übe. Es sollte möglichst nicht teurer als 1000EUR werden.

    Folgende Verstärker habe ich getestet:
    - Marshall DSL 401
    - Fender Hot Rot Deluxe III
    - Fender Blues Junior
    - Fender 65 Princeton Reverb
    - Fender Super Sonic 112 mit 60W
    - Fender Bandmaster Vintage Modified Topteil mit 2x12er Fenderbox
    - Vox Nighttrain
    - Orange Tiny Terror
    - Hughes & Kettner Statesman EL84
    - Mesa-Boogie Express 5-25
    - Mesa Boogie Transatlantik TA-15
    - Blackstar HT-5
    - Blackstar HT-5 Topteil

    Erster Tag:

    Marshall DSL 401
    Sehr schöner Clean Sound. Ganz schön laut. Verzerrung zuerst dumpf und breiig dann mit einigen Handgriffen sehr typisch Marshall mittig und knusprig. Irgendwie gefällt mir aber dieser Zerrsound nicht 100% (persönlicher Geschmack).

    Fender Hot Rot Deluxe III
    Super toller cleaner Sound. Die Verzerrung ist schön bluesig. Ein toller Amp. Aber leider extrem laut und wenn man die Lautstärke auf angenehmer Zimmerlautstärker hat -was gar nicht so einfach ist, da man im Anfangsbereich des Reglerwegs ist – klingt es etwas verhangener.

    Orange Tiny Terror
    Huch, sind da wenig Knöpfe dran. Nach dem Fender klingt der Speaker irgendwie sehr hohl und trötig. Nach ein wenig Probieren doch sehr brauchbarer Cleansound. Leider ist die Soundformung mit dem Toneregler etwas eingeschränkt. Man bekommt guten Sound, kann aber nicht viel spielen. Verzerrung erfordert „Gain hoch – Lautstärke runter“ -> das ist unpraktisch. Kein Effekteinschleifweg.

    Hughes & Kettner Statesman EL84
    Wow guter cleaner Sound. Der Zerrsound ist nach Umschalten breiig und dumpf. Ich höre ein deutliches Rauschen wie ich es auch in vielen Youtubevideos bemerkt hatte. Mit ein paar Anpassungen hört sich die Zerre sehr gut an. Irgendwie bissiger als der Marshall DSL 401. Aber das Rauschen stört mich etwas und das Braun des Combos -brrrrr.

    Mesa-Boogie Express 5-25
    Es kommt ein älterer Herr in den Raum wir unterhalten uns über dies und das. Er ist auf der Suche nach einem Mesa Lonestar, der aber nicht im Sortiment ist. „Probier mal den da, und kauf den 5-50 dann brauchst Du keinen anderen Amp mehr im Leben“. Na gut Versuch ist es Wert. Angestöpselt. Erster Eindruck: Höllenlaut was da aus dem kleinen Gerät kommt und irgendwie unglaublich klar. Alle vier Soundcharakteristiken klingen super, sind detailreich und einfach ausgewogen. Die Klangregler greifen richtig zu, man kann wahnsinnig viel Sounds damit hinbekommen. Das Preisschild fehlt. Zuhause kommt dann die Erkenntnis, dass das Teil 1.800 EUR kostet!!!

    Fender Blues Junior
    Ähnlich wie beim Tiny Terror hört sich das Gerät vom Speaker her klein an, mit einem leichten Hang zum Dumpfen. Man kriegt aber mit der Klangregelung schnell einen schönen Cleansound hin, gar nicht mehr dumpf und bluesig erdig. Der „FAT“-Schalter überzeugt mich nicht. Einschleifweg für Effekte fehlt. Aber super transportabel von Größe und Gewicht. Aber irgendwie ist er noch nicht der Traumamp.

    Fender 65 Princeton Reverb
    Ein Hammer-Cleansound. Der Schmelz perlt aus dem Lautsprecher. Der Reverb ist gigantisch und das Tremolo stilsicher. Aber trotz guter Transporteignung sehr spartanische Ausstattung. Zum Aufnehmen bestimmt sehr ok.

    Blackstar HT-5
    Ok, einer geht noch, denke ich mir. Kleiner und transportabler Amp soweit so gut. Klingt wie alle Kleinen des Tages (bis auf den Mesa und den Princeton Reverb) zuerst nach dem Einschalten leicht unvoluminös „unten rum“. Der Cleansound ist gut, aber nicht so schmelzig wie die Fender. Wow, die Zerre klingt richtig gut, egal was man mit der Klangregelung anstellt. Aber reicht er für die Bandprobe mit zwei Gitarren / Bass / Drums?

    Zweiter Thomann Tag:

    Fender Super Sonic mit 60W
    Super Cleansound sowohl im Bassman- als auch im Vibroluxmodus. Hier kann man sich rein aufgrund der Vorliebe entscheiden (Ich finde den Vibrolux super), der Sound ist bei beiden Modi super. Funky chords kommen schnittig wie ein Schneidbrenner durch die Butter. Der Zerrkanal klingt nach Marshall, aber etwas trockner in den Mitten, weniger modrig - das gefällt mir. Der Reverb entfaltet sich seidig auf den Ohren. Der Fußschalter schaltet Channel, Reverb und Effekte – Top! ... und der Effektweg ist in seinem Pegel einstellbar. Liegt mit 1400EUR über dem Budget.

    Fender Bandmaster Vintage Modified Topteil mit 2x12er Fenderbox
    Der Amp klingt sehr gut, ist laut und spielt direkt auf. Man kommt sofort mit dem Sound zurecht. Der Cleankanal ist Fender wenn auch nicht so ausgeprägt wie z. B. der Fender Princeton. Der Zerrkanal macht auch Spaß. Er liefert rockige Sounds, Metaller-mäßig wird’s nicht. Aber insgesamt ist der Klang in beiden Kanälen sehr sehr brauchbar. Die Effekte hören sich gut an. Zuhause stelle ich fest: die Effekte sind digital – das geht klangmäßig aber voll in Ordnung. Kein Vergleich zu meinem alten Zoom-Treter. Das Topteil kostet 599EUR, die Box 299 EUR – das ist sehr fair. Reverb wollte ich haben, die anderen Effekte brauche ich nicht.

    Vox Nighttrain
    Sehr schöner Cleansound. Verzerrt gefällt es mir gar nicht – irgendwie breiig und über die Box will so recht kein Druck entstehen. Kein Effekteinschleifweg.

    Mesa Boogie Transatlantik TA-15
    Gleiche Box wie beim Nighttrain. Toller Cleansound – der sich flexibel gestalten lässt trotz der wenigen Schalter / Regler. Der Zerrsound ist auch sehr weit variierbar. Ich finde ihn sehr geschmackvoll. Im Vergleich zum Mesa Express fällt mir hier auch die sehr gute Ansprache des Verstärkers auf. Schade, dass kein Effektweg dabei ist. Das blaue Licht kommt leicht tuntig rüber. Aber dafür ist die Kiste sehr leicht und super gut zu tragen. Für 700EUR wärs ein Schnapp – kostet aber 1149 EUR, ohne Box!

    Blackstar HT-5 Topteil
    Gleiche Box wie beim Nighttrain. Böse Wackler an den Volumereglern in der Gain- und der Cleanfraktion. Das geht gar nicht! Wenn das schon im Laden passiert bei Publikumsverkehr – was passiert im Bandeinsatz? Insgesamt wohl zu leise für eine Bandprobe. Der Sound geht ok, siehe oben, die bessere Box als beim Combo merkt man.

    So, genug „Klingeln-in-den-Ohren“ vom Probespielen. Ich habe mich für den Fender Super Sonic entschieden – in der kleineren 22Watt-Version. Die Cleansounds und der Zerrkanal haben mich überzeugt. Die 22Watt-Version hat zwar leider nicht den regelbaren Effektweg, dafür sind die Effekte über den Fußschalter des Amps schaltbar. Von der Lautstärke sollte es für zuhause und die Bandprobe locker reichen und der Amp wiegt weniger als die große Version. Leider war er nicht auf Lager. Bestellt ist er nun und falls es doch nicht passen sollte gibt’s ja noch die 30Tage Money-Back-Garantie.

    Alles in allem bin ich froh, dass ich mir die Mühe mit dem Vergleich gemacht habe und nicht stumpf einen Amp bestellt habe. Die eigenen Soundvorlieben kann man halt nur beim Selbsttest richtig abklopfen.


    Grüße,
    Bebass

  2. #2
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    Heimdall ist offline
    Danke für das ausführliche review!
    Kannst ja nochmal bescheid sagen, wenn du im Bandkontext dann gespielt hast. Ich würde fast tippen, das bei der 22Watt-Version nichtmehr allzuviel mit clean spielen ist, wenns lauter wird...

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von XChanges

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    XChanges ist offline
    Wenn er ein clean wie der Blues Junior hat, dann kann er sehr leicht clean bleiben bis sehr laut.
    Review: Diego Strat

  4. #4
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    Ich bin hoffe auch, dass er clean bleibt. Auf jeden Fall blieb es der "große" Supersonic noch bei schmerzhafter Lautstärke. Ich berichte nach der nächsten Probe, wie es war (wenn der Amp bis dahin da ist ).

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von 7 Eleven

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    7 Eleven ist offline
    Ich hätte mich bei dem Budget für den gleichen Amp entschieden. Die 22 Watt welche aus einem vergleichbaren Deluxe Reverb kommen sind sehr laut. Und dessen cleanen Reserven sind auch im grünen Bereich.
    Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt. 
(Samuel Beckett, irischer Schriftsteller u. Dramatiker, 1906-1989)
    Mein Zeug

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von mGusto

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    mGusto ist offline
    Hi,

    du hast geschrieben:

    Verzerrung erfordert „Gain hoch – Lautstärke runter“ -> das ist unpraktisch.

    Was heißt das?

    mfg
    mGusto

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von fnhoch2

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    fnhoch2 ist offline
    Naja damit will er sagen, das wenn er auf einem Niveau von derr Lautstärke bleiben will, und mehr Zerre haben will den Gain aufzieht, während er den Master runterdrehen muss..

    Ich finde du hast den Bericht sehr schön geschrieben, und deckt sich auch mit meinen Erfahrungen mit dem einen oder anderem Amp. Ich hoffe du wirst mit deiner Neuanschaffung glücklich
    Ich habe keine Signatur ...

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von stratgod82

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    stratgod82 ist offline
    Der Super Sonic 22 reicht von der Lautstärke her wirklich aus! Der ist wirklich vergleichbar mit dem Deluxe Reverb und die 22W haben eine Menge Headroom für cleanes Spiel.

    Der Amp ist super, gute Entscheidung!

    Gruß
    Maddin

  9. #9
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    Zitat von fnhoch2 Beitrag anzeigen
    Naja damit will er sagen, das wenn er auf einem Niveau von derr Lautstärke bleiben will, und mehr Zerre haben will den Gain aufzieht, während er den Master runterdrehen muss..
    Ja, genau das meine ich. Der Lautstärkeunterschied war schon enorm. Leider hatten sie den Dual Terror nicht da. Da löst sich das Thema wahrscheinlich über den zweiten Kanal.

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von XChanges

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    XChanges ist offline
    jap, der dual terror ist genial ...bis auf den fehlenden FX-Loop...
    Review: Diego Strat

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von onceagain

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    Zitat von Bebass Beitrag anzeigen
    Mesa-Boogie Express 5-25
    Es kommt ein älterer Herr in den Raum ... Er ist auf der Suche nach einem Mesa Lonestar, der aber nicht im Sortiment ist. „Probier mal den da, und kauf den 5-50 dann brauchst Du keinen anderen Amp mehr im Leben“.
    Und darum war er auf der Suche nach einem Lonestar ...

    Aber im Ernst, schöner Bericht. Und Glückwunsch zum neuen Amp.

    Zitat von Bebass Beitrag anzeigen
    Fender Super Sonic mit 60W
    ...
    So, genug „Klingeln-in-den-Ohren“ vom Probespielen. Ich habe mich für den Fender Super Sonic entschieden – in der kleineren 22Watt-Version. ... Leider war er nicht auf Lager. Bestellt ist er nun ...
    Du weisst aber schon, daß der 22er neben der anderen Endstufe(-nbestückung) auch einen anderen Speaker hat und dadurch vielleicht auch ganz anders klingt?

    Und wegen der Bestellung, beim Thomann ist der 04.02.2011 als Liefertermin angegeben. Haben die dir gesagt, bis wann du den Amp bekommst?

    Hattest du dir eigentlich im Vorfeld überlegt, welche Amps du testen wirst oder bist einfach rein in den Laden und angespielt, was dir so über'n Weg lief? Denn bei deinen Kriterien und Budget hätte ich auch div. Laneys, Engl Thunder, Koch Studiotone, Egnetar und die größeren Blackstars probiert.

    Und wie lange warst du jeweils testen und wie lange hast du dich mit den einzelnen Amps beschäftigt? Mich interessiert das, weil ich z.T. sehr lange brauche, um nur einen einzigen Amp und dessen Möglichkeiten kennenzulernen. Und bei dreizehn Amps in zwei Tagen würde mir der Kopf rauchen und ich wüßte gar nicht mehr, welcher es werden soll (ich spiele wie du seit zwei Jahren und hab da wohl noch nicht das Gehör und die Erfahrung).

  12. #12
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    Bebass ist offline
    Zitat von onceagain Beitrag anzeigen
    Du weisst aber schon, daß der 22er neben der anderen Endstufe(-nbestückung) auch einen anderen Speaker hat und dadurch vielleicht auch ganz anders klingt?
    Ja, ich habe dabei auch ein etwas mulmiges Gefühl Ich hoffe aber, dass der Grundsound passt. Normalerweise mag ich das nicht so: im Internet bestellen, austesten und dann wieder zurückschicken. Aber der "große Supersonic" war einfach zu weit über dem Budget. Ich vertraue mal auf die Fenderleute dass es passt. Ich habe neben dem großen Supersoniccombo auch noch kurz das Topteil mit Box getestet und fand das der Sound der gleich war. Wenn der kleine 22 Watt jetzt nicht passen sollte, werde ich wahrscheinlich versuchen einen "großen Supersonic" gebraucht zu bekommen.

    Und wegen der Bestellung, beim Thomann ist der 04.02.2011 als Liefertermin angegeben. Haben die dir gesagt, bis wann du den Amp bekommst?
    Mist! Vielleicht sollte ich da nochmal nachfragen... Bis 04.02.2011 reichts vielleicht auch für den dickeren Supersonic

    Hattest du dir eigentlich im Vorfeld überlegt, welche Amps du testen wirst oder bist einfach rein in den Laden und angespielt, was dir so über'n Weg lief? Denn bei deinen Kriterien und Budget hätte ich auch div. Laneys, Engl Thunder, Koch Studiotone, Egnetar und die größeren Blackstars probiert.
    Ich wollte grundsätzlich den Marshall DSL 401, den Orange Tiny Terror und den Fender Hot Rod Deluxe mal testen. Als ich dann im Combotestraum stand, hatten sie die meisten hier diskutierten Combos auch (Statesman, Blackstar HT-5 ...).

    Und wie lange warst du jeweils testen und wie lange hast du dich mit den einzelnen Amps beschäftigt? Mich interessiert das, weil ich z.T. sehr lange brauche, um nur einen einzigen Amp und dessen Möglichkeiten kennenzulernen.
    Da ich mich Freitag um 12:00 von der Arbeit geschlichen habe und nur ca. 40min fahre, hatte ich bis 18:30 viel Zeit. Deshalb war ich auch halb taub am Ende Ich wollte mich einfach ordentlich mit den Dingern beschäftigen. Die Leute von Thomann waren da auch super tolerant.

    Zum Testen: Bei manchen Amps ging es relativ schnell. Da brauchte ich nicht lange herumspielen um zu wissen, dass es "irgendwie nicht für mich passt". Manche haben sofort super Spaß gemacht. Ich spiele Tele und deshalb habe ich grundsätzllich Hals- und Brückenpickup jeweils clean und verzerrt ausprobiert. Dann habe ich den Amp auf unterschiedlichen Lautstärken getestet, um zu sehen ob sich mit dem Sound etwas ändert. Am Schluss habe noch da wo es ging ein mitgenommenes Effekt in den Effektweg eingestöpselt. Es rauscht normalerweise ziemlich und ich wollte wissen, wie es sich am Amp verhält.

    Was mir super geholfen hat, war dass ich Guitar Rig benutze. Da kann man schon ziemlich viel herumspielen und sich einen Wunschsound zusammen basteln. Deshalb wusste ich ziemlich gut wie es klingen soll. Ich fand bei Guitarrig z. B. den Fender Reverb in Kombination mit dem Demonverzerrer sehr gut.

    Und bei dreizehn Amps in zwei Tagen würde mir der Kopf rauchen und ich wüßte gar nicht mehr, welcher es werden soll (ich spiele wie du seit zwei Jahren und hab da wohl noch nicht das Gehör und die Erfahrung).
    Ja, das fiel mir dann am ersten Abend auch auf . Deshalb habe ich es mir dann sofort aufgeschrieben. Auch weil ich gesehen hatte, was da noch alles herumstand und getestet werden wollte. Übrigens das Posting von oben sind genau diese Notizen.

    Das mit dem Gehör und der Erfahrung würde ich gar nicht so kritisch sehen. Für mich war es einfach ein gutes Zeichen wenn man merkt, dass sich das irgendwie richtig klasse anhört und einen "anspringt". Ich glaube auch, dass sich die Vorlieben mit der Zeit ändern und es wahrscheinlich gar nicht möglich ist, den Amp fürs Leben zu suchen. Wir haben damals in der Band auch ziemlich "rumgeschraddelt" und böse Musik gehört und jetzt stehe ich auf Clapton.

  13. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von aloitoc

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    hey, danke für das schöne review.

    Die meisten EInschätzungen zu den Amps (welche ich auch fast alle durchgetestet habe) decken sich.
    Bis auf den Prosonic, den ich im Rock Shop angespielt habe und grauenhaft fand. Bei Fender gibt es aber auch mal Streuung.
    Hoffe Du wiirst happy mit dem 22er.
    Lass es uns wissen wenn er bei DIr ist
    Stratologe


  14. #14
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    Bebass ist offline
    Zitat von aloitoc Beitrag anzeigen
    Die meisten EInschätzungen zu den Amps (welche ich auch fast alle durchgetestet habe) decken sich.
    Bis auf den Prosonic, den ich im Rock Shop angespielt habe und grauenhaft fand.
    Hast Du den Supersonic mal angespielt? Laut Wikipedia ist der Supersonic auf jeden Fall angelehnt an den Prosonic: "....Absent is the switchable rectifier or facility to run the amplifier in Class A mode, but a 2 channel EQ has been added to the clean side, as well as a "voicing switch" offering tones inspired by the classic Fender Vibrolux and Fender Bassman models...". Scheinbar haben Sie den Supersonic aber mehr auf Klassiker getrimmt.

    Für welchen Amp hast Du Dich am Ende entschieden?

  15. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von aloitoc

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    argh, ich meinte natürlich den Supersonic
    sorry

    Ich finde die regelbarkeit der Potis bei Fender zum Teil sehr schlecht, auch bei HRDs
    Stratologe


  16. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von onceagain

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    Zitat von Bebass Beitrag anzeigen
    Da ich mich Freitag um 12:00 von der Arbeit geschlichen habe ...
    Freitag Nachmittag und Samstags bei Thomann? Ist da nicht die Hölle los? Wieviele ward ihr maximal in einem Amp-Raum? Für mich wäre das der Horror, da könnte ich mich gar nicht mehr auf "meinen" Amp konzentrieren, wenn neben mir noch zwei drei anderen "lärmen".

  17. #17
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    Also Samstag geht wirklich überhaupt gar nicht. Da ist dort die Hölle los. Am ersten Test-Freitag war wenig los. Am zweiten Freitag war mehr los. Wenn man in den Räumen sitzt bekommt man das fast gar nicht mit. Es sitzen halt viele an den PODs und spielen Gitarren Probe.

    Es gibt dort einen Topteilraum, einen Transistorampraum und einen Comboraum. In den Comboraum sind ab und zu Leute gekommen, aber die haben oft nur reingeschaut und sind wieder gegangen Zeitweise zu zweit im Raum war ok. Mehr Leute wären schon sehr störend. Aufgrund des Platzangebots passen aber auch eigentlich nicht mehr als zwei in den Comboraum.

    Ich hatte auch den Eindruck, dass der Topteilraum weniger besucht ist als der Comboraum. Wahrscheinlich wegen der "Boxenumstöpselei" und den doch teils sehr teuren Amps.

  18. #18
    HCA Amps und Aufnahmetechnik Avatar von Lasse Lammert

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    Zitat von Bebass Beitrag anzeigen
    Mesa Boogie Transatlantik TA-15
    Gleiche Box wie beim Nighttrain. Toller Cleansound – der sich flexibel gestalten lässt trotz der wenigen Schalter / Regler. Der Zerrsound ist auch sehr weit variierbar. Ich finde ihn sehr geschmackvoll. Im Vergleich zum Mesa Express fällt mir hier auch die sehr gute Ansprache des Verstärkers auf. Schade, dass kein Effektweg dabei ist. Das blaue Licht kommt leicht tuntig rüber. Aber dafür ist die Kiste sehr leicht und super gut zu tragen. Für 700EUR wärs ein Schnapp – kostet aber 1149 EUR, ohne Box!
    cool, der Amp würde mich definitiv nochmal reizen.

    übrigens haben alle meine Amps Blaue LEDs etc...
    MB-Gemeinde: Ich werde mich auf unbestimmte Zeit als aktives Mitglied aus diesem Forum zurückziehen, wer Fragen hat oder Hilfe von mir benötigt, kann mich natürlich nach wie vor gerne über andere Kanäle kontaktieren (Facebook, Email).
    LL

  19. #19
    Registrierter Benutzer Avatar von aloitoc

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    Zitat von Lasse Lammert Beitrag anzeigen
    übrigens haben alle meine Amps Blaue LEDs etc...
    Ätsch! Meiner hat Blaue und Rote
    Stratologe


  20. #20
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    Zitat von onceagain Beitrag anzeigen

    Und wegen der Bestellung, beim Thomann ist der 04.02.2011 als Liefertermin angegeben. Haben die dir gesagt, bis wann du den Amp bekommst?
    Das haben Sie jetzt auf Nachfrage gesagt:
    "Fender teilt uns erst eine erste Lieferung für Ende Dezember 2010 / Anfang Januar 2011 mit.
    Da es sich wegen Lieferverzögerung durchaus nochmals verschieben könnte, möchten wir eine hunderprozentige Lieferung noch nicht zusagen."

    Tja, da verlangen mir die T-Männer echte Leidensfähigkeit ab.

    "Gerne ändern wir Ihre Bestellung um bzw. beraten Sie zu einem Alternativartikel."

    Danke, aber ich habe mir meine Entscheidung nicht leicht gemacht und bleibe dabei
    Da ich mich bis Januar einfach nicht gedulden kann, muss ich wohl woanders mein Glück suchen. Werde wohl mal nach Aschaffenburg oder Nürnberg zum freundlichen Händler vor Ort fahren.
    Geändert von Bebass (11.11.2010 um 21:02:27 Uhr)

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