Klangoptimierung mit ToneRite

  • Ersteller caromas
  • Erstellt am
Ich hatte ja vor geraumer Zeit einen Versuch laufen...
Also: erstens ist das akustische Umweltverschmutzung erster Kajuete. Das Summen und Brummen der Rüttelmaschine wird durch den Korpus so sehr verstaerkt, dass man das im ganzen Haus hoert. Meine Ex haette mich beinahe deswegen allein verlassen.
Zweitens funzt es nicht. Nach 7 Tagen Dauervibrator klang die Gitarre genau so, wie vorher. Natuerlich habe ich vor dem Vibratoreinsatz die Saiten gewechselt und nach dem Vibratoreinsatz genau noch mal. Wirkung gleich Null.
und ja, es war ein relativ neues, wenig gespieltes vollmasives Instrument aus Meisterhand.

Gluecklicherweise habe ich nur eine Aquariumpumpe, eine Mutter, etwas Superkleber, ein bisschen Moosgummi und einen Zehenspreizer aus dem Kosmetikkoffer meiner Ex gebraucht. Das war ein Bruchteil der Kosten des Tonerite.
Haette ich das Geld fuer den Tonerite ausgegeben, dann haette ich auch eine gaaaaaanz tolle, magische, supergute Veraenderung im Klang gefunden. Was sooo teuer ist, muss ja auch gut sein.....
 
:D Ganz schön mutig....oder leichtsinnig? Ich hätte mir das mit einem guten Instrument aus Meisterhand nicht zugetraut. Worst case....:eek: Frau weg, Gitarre kaputt.
Ansonsten gebe ich dir aber aus dem Bauch heraus recht, ich denke auch, dass das ausgegebene Geld für so eine Klangveränderung ziemlich massgebend ist.
Wobei ich den Tip bzgl. des Gitarrenbauers, der die Deckenbeleistung nacharbeitet, schon nachvollziehen kann, da ist sicher was machbar.
 
Noe. Weder mutig noch leichtsinnig. Wenn man nachdenkt, wird man sehen, dass da nix passiert. Passieren kann. Sonst haette ToneRite schon etliche Klagen am Arm. Ich habe natuerlich die Decke mit einem elektrostatischem klaren Pickguard wie es fuer Flamenco-Gitarren werwendet wird gegen Abrieb geschuetzt. Ganz doof bin ich ja nicht... Aber ansonsten, was soll passieren? Nicht mehr oder weniger als wenn die Gitarre gespielt wird.
 
Und Du bist ganz sicher, dass Deine Versuchsanordnung - bzw. das Ergebnis - nicht entscheidend durch das Pickguard beeinflusst wurde? :rolleyes:
 
Je nu... ganz 100% sicher kann man sich nie sein. Ich war ja auch nur neugierig. Wahrscheinlich liegt der Mißerfolg des Experimentes aber nur daran, daß in dem Trafo, der zur Erregung des Schwingarms verwendet wird kein sauerstoffreier Kupferdraht mit akustik-optimierter Isolation verwendet wurde, sondern einfach nur ganz billiger Kupferdraht. Auch das Moosgummi kommt aus dem Bastlerbedarf und wo der Zehenspreizer her kommt will ich gar nicht wissen. Bei ToneRite werden da sicherlich nur von vestalischen Jungfrauen in Vollmondnächten mundgeklöppelte Materialien verbaut. Anders kann ich mir die Preise nicht erklären.
 
Ich vermute ja, du hast ganz einfach vergessen, die Lavalampe einzuschalten!:D

Gruß

Toni
 
Pffft. Lavalampe.
Also echte Gitarreros brauchen keine Lavalampe, die brauchen das hier!
 
Das Holz des Halses darf durch den Stab nicht unter starker Spannung stehen. Extreme Korrekturen der Halskrümmung bewirken eine größere Kontaktfläche des Stellstabs im Inneren des Hases und wirken sich auf den Klang des Instruments aus. Der Stellstab soll nur im Zehntel-mm-Bereich arbeiten. Seit man schweres Inbus-Gerät an E-Gitarrenhälsen ansetzen kann drehen manche wie besessen an der Schraube. Ein verzogener Hals lässt sich nicht durch anknallen des Stellstabs retten.
 

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