Besuch bei MESA BOOGIE - fragt alles, was ihr schon immer wissen wolltet!!!

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Hi Folks,

im Rahmen der diesjährigen "das MB besucht die NAMM"-Aktion werden unsere beiden Gesannten neben z.B. MusicMan auch einen Abstecher in's kalifornische Petaluma unternehmen, und dort mal bei den Gralshütern der mittenbetonten Gain-Sounds vorbeischauen:

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Hier der bisher geplante Ablauf des Besuchs in der Übersicht:

Leider ist Randall Smith an diesem Tag nicht vor Ort. Stattdessen werden euch aber Mesas Vice President(!) Jim Aschow und Randall Smith's rechte Hand Doug West eine Tour durch die kompletten Produktionshallen (ohne Ausnahme!) geben.
Beide sind absolute Koryphäen was die Mesa-Fabrik angeht und werden euch jede Frage zu Schrauben, Röhren etc. beantworten können. Außerdem könnt ihr am Nachmittag auch alle Amps frei antesten.

Was ich noch benötige:

1. Falls ihr spezielle Amps testen wollt, müsste ich vorab wissen welche, damit Mesa diese vorab in die "Tone Launch" bringen kann (spart euch Zeit!)
2. Falls ihr aus dem Musiker Board irgenwelchen spezifischen Detailfragen habt, würden die Jungs bei Mesa sich gern vorab darauf vorbereiten. Ich denke solch sehr detaillierte Technikfragen wird es aber weniger geben, oder liege ich da falsch und ihr kennt alle Schrauben beim Namen?

In diesem Thread soll es daher um Punkt 2 der To-Do-Liste gehen:

Ich vermute nämlich mal doch, dass wir hier ein paar User haben, die jede Schraube eine Mark IIc beim Vornamen nennt, daher wollen wir diesen Thread als Sammelstelle für ALLE eure Fragen an Mesa Engineering nutzen!
Falls ihr den beiden einen Amp zum Antesten vorschlagen wollte, wäre hier natürlich auch der geeignete Platz...

Alles was hier von euch eintrudelt wird dann direkt vor Ort erfragt, und von beiden NAMM-Botschaftern aufbereitet und hier gepostet!

In diesem Sinne: immer her mit den Fragen!!!​

Gruss
TheMystery

Ps. Wichtig: der Besuch ist für den 29.01. terminiert - damit die Fragen auch beantwortet werden können sollten sie also idealerweise bis zum Vorabend des 29. (kalifornischer Zeit) gepostet werden!
 
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Hi, super Idee!
Ich wüsste gerne, warum beim Mini Rectifier der schaltbare Effektweg geändert wurde und der Loop nur mehr fix ist.

Dann wäre es nett, wenn ihr ansprechen könntet, dass die Taschen für den Mini recht knapp ausfallen. Ich hab meinen zweiten und bei beiden ist die Tasche viel zu klein (bei einem jedoch wurde sie ausgetauscht und die passt, man könnte sich das aber auch sparen).

Eine 1x12 Box mit V30, die von den Abmessungen her ein Top wie den Rectifier oder den Mark V aufnehmen kann, wäre auch schön. Im Prinzip so wie die 1x12 Stiletto, die ja leider aus dem Programm genommen wurde.

Ansonsten: bitte viele Bilder machen!

Schönen Gruß
 
Dann kopier ich mal schnell das, was ich im NAMM-Thread schon geschrieben hatte:

Wird es den TA-15 nochmal mit Loop geben. Denn wer kein Recto-Fan ist, aber einen kleinen Amp mit hohem Funktionsumfang sucht, scheitert vielleicht am TA-15. Und der kann soundlich doch noch nen anderen Bereich abdecken als Express+ 5:25.

Warum wurde der Electra-Dyne aus dem Programm genommen. Wurde er von den Kunden nicht angenommen? Wird es dafür einen Nachfolger mit ähnlichem Konzept geben?

Wo geht die Reise hin bei der Produktpalette?
 
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Hi, ich würde gerne wissen ob es in Zukunft wieder was für die Anhänger
von 19" Racks geben wird. Die letzten Geräte für jene Kundschaft wurden
vor 10 Jahren vorgestellt ( Rectifier Recording Preamp und Mesa 2:ONEHUNDRED)

Wie wäre es mit etwas programmierbarem, also einem Nachfolger für den Triaxis!?

Danke fürs nachhaken :)
 
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Gude,
würde gerne mal Wissen, warum Mesa in seinen Rectifier/Roadster, nicht eine Art Tubescreamer oder deren Eigenschaft in die verzerrten Kanäle packt?
Es ist ja kein Geheimnis mehr, das grade die Mesas von einem TS enorm aufgewertet werden. Leider leidet dann, wenn mans nicht schalten kann, der Clean Kanal darunter.
Gruß
 
Guten Morgen,

ich wüsste gerne, ob und wann der Fillmore-Speaker (im Recto-25-Combo verbaut) auch separat in Deutschland erhältlich ist.

Danke im voraus und vor allem viel viel Spass!!!!!!!
 
Also was auch mal interessant wäre, da ja hier im Board auch schon viel drüber diskutiert wurde und man jetzt mal ein Statement vom Betroffenen haben könnte:

Wie Mesa Boogie auf die Nachbauten von Bugera reagiert hat (TRIREC / MAGICIAN). Und ob solche Vorfälle ein Anhaltspunkt für Mesa sind, über günstigere im Ausland produzierte Serien nachzudenken, oder ob sie denken in Zukunft ihre Produkte noch gut an den Mann zu bekommen.
 
Stichwort: "Preispolitik" (mir ist bewusst, dass wir nicht in die Kalkulation schauen können, aber die Frage sei trotzdem erlaubt):

Wieso zahlen wir in Europa / Deutschland so einen enormen Aufschlag im Vergleich zu den USA?
Als Beispiel: Ich bin sehr an der Rectoverb-Combo interessiert. Diese kostet in den USA 1.250 $. Mit heutigem Wechselkurs plus 19% Märchensteuer liegen wir bei 1.099€. Hier in Deutschland kostet er aber satte 1.700€.

600€ Preisdifferenz können nicht in der Währungssicherung oder den Versandkosten begründet sein...Und die 1.700€ machen den Amp für mich wieder uninteressant...
 
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Wie werden/wurden die gängigen Cabs bei Mesa Boogie entwickelt? Werden dazu Berechnungen, oder gar Simulationen zu etwaigen Frequenzgängen/Charakteristika angestellt? Oder doch eher aus dem Bauch heraus:"Hey, das könnte gut klingen, probieren wir das einmal!"?
 
Apropo Cabs, da fällt mir auch noch was ein:
Beim Mark IV gabs es mal eine 412er die quasi zweigeteilt war. Unten komplett geschlossen mit 2 EVM 12 S und oben offen mit zwei V30. Das war eine super Combo. 1. warum wurde sich dagegen entschieden diese Combo weiterzubauen. Und 2.: Warum werden keine EVM-Speaker mehr eingesetzt.
 
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Wurde der EVM12L nicht von Evoice eingestellt?
Und es gibt doch die Roadking-Cabs...
 
Wurde der EVM12L nicht von Evoice eingestellt?
Und es gibt doch die Roadking-Cabs...

Gibt wieder EVM12L und die Roadking-Cabs sind anders aufgebaut als die Mark IV 412er und klingen auch ganz anders.
 
Als kleine Erinnerung: der Stichtag für die Fragensammlung naht (29.01.)...
 
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Stichwort: "Preispolitik" (mir ist bewusst, dass wir nicht in die Kalkulation schauen können, aber die Frage sei trotzdem erlaubt):

Wieso zahlen wir in Europa / Deutschland so einen enormen Aufschlag im Vergleich zu den USA?
Als Beispiel: Ich bin sehr an der Rectoverb-Combo interessiert. Diese kostet in den USA 1.250 $. Mit heutigem Wechselkurs plus 19% Märchensteuer liegen wir bei 1.099€. Hier in Deutschland kostet er aber satte 1.700€.

600€ Preisdifferenz können nicht in der Währungssicherung oder den Versandkosten begründet sein...Und die 1.700€ machen den Amp für mich wieder uninteressant...

Würde mich auch interessieren, wird aber wohl eher an Meinl liegen, oder ?
LG
 
mich würde interessieren, ob mesa ähnlich wie marshall eine 1 watt Linie plant oder machen würde. denn gerade für den heimbereich ist der mini recti zu laut und für eine band mit lautem Drummer zu leise bzw wenig headroom. daher fänd ich einen 1 watt amp besser :)
 
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Würde mich auch interessieren, wird aber wohl eher an Meinl liegen, oder ?
LG

Sehe ich genauso. Aber warum sollte MEINL nicht den schnellen Euro machen, so lange es gekauft wird? Die Bilanz scheint ja zu stimmen.
Man darf aber auch nicht vergessen, daß in den USA je nach Bundesstaat beim Kauf eines solchen Gerätes für den Ami noch eine Sales Tax fällig wird (auf den eigentlichen Kaufpreis):
http://www.salestaxinstitute.com/resources/rates
Das macht aber letztlich den Kohl auch nicht mehr fett.

Desweiteren ist Mesa in den Staaten genauso ein Großserienhersteller wie Gibson, Fender, PRS schlagmichtot
Das die Hupen hier so einen "Boutique-Status" haben, liegt letztendlich an den hier aufgerufenen Preisen und dem Einfluss von MEINL auf die hier ansässigen Printmedien. Ohne die wäre wahrscheinlich schon so manches "Fachblatt" längst weg.
Wie soll man denn da objektive Tests in den Magazinen erwarten, wenn sie der Hälfte der Autoren die Butter auf den Broten bezahlen.
Ich hab schon häufig mit Gitarren- und Bassamps von Mesa geliebäugelt, aber da fehlt mir jegliches Verständnis.
 
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Ich hatte gestern schon eine Antwort geschrieben, hab es dann aber gelassen, jetzt will ich aber doch:

Die wiederholte Diskussion um die Preise von Mesa hier in Deutschland wird kein Ergebnis bringen. Es wurde schon mal angemerkt, dass niemand von uns die Kalkulation kennt und deswegen niemand eine Aussage treffen kann.
Aber der Vertrieb hat Kosten und die müssen gedeckt werden und ein bisschen Gewinn soll vielleicht auch noch abfallen. Und wenn man von einem Produkt weniger Stückzahlen verkauft (was ich mal vermute) als von einem anderen (wie irgendwelche günstigeren Amps), dann muss der Verkaufspreis eben so angepasst werden dass die Rechnung aufgeht.
Und da Meinl den ganzen Service abwickelt müssen die auch sehen, dass die ganze Sache für sie selbst funktioniert. Wenn keiner diese Preise bezahlen wollte oder könnte, müsste man (Meinl und Mesa) sich was überlegen.
Über die Preise anderer Firmen wird ja auch nicht in diesem Maß gemeckert.

Vielleicht wäre es wirklich mal eine Option den Vertrieb ganz offiziell zur Preispolitik zu befragen!?

Schönen Gruß
 
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Ich habe meine favorisierten Fragen mit "hilfreich" bewertet: Es war die Preispolitik angefragt von Fischi und die 1 Watt Version von ZeroFlash.
 
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Ich fände es mal interessant die Mesa Jungs auf den Bugera Magician und Trirec anzusprechen und was sie davon halten, wenn so offensichtlich kopiert wird.
 
Ich fände es mal interessant die Mesa Jungs auf den Bugera Magician und Trirec anzusprechen und was sie davon halten, wenn so offensichtlich kopiert wird.

nichts für ungut, aber in Post #7 hast du das bereits erwähnt:

Also was auch mal interessant wäre, da ja hier im Board auch schon viel drüber diskutiert wurde und man jetzt mal ein Statement vom Betroffenen haben könnte:

Wie Mesa Boogie auf die Nachbauten von Bugera reagiert hat (TRIREC / MAGICIAN). Und ob solche Vorfälle ein Anhaltspunkt für Mesa sind, über günstigere im Ausland produzierte Serien nachzudenken, oder ob sie denken in Zukunft ihre Produkte noch gut an den Mann zu bekommen.
 

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