Rekording Software für Halbschlaue?

Bergolus
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Hallo liebe Musikfreunde,

ich habe mir jetzt mal nen paar Demos angesehen. Cubase, Musikmaker, FL Studio und Audicity. Also ich will jetzt kein Tontechniker Studium abreißen. Das ist streckenweise ziemlich komplexes Zeug. Ok Musik Maker nicht so, aber egal.

Ich frage mal zart an, ob es nicht was einfacheres gibt.

Mein spartanischer Anspruch:

1. Eine Tonspur Gitarre aufnehmen
2. anschließend über Kopfhörer anhören und....
3. Eine zweite Spur Gesang aufnehmen.
4. übereinander legen, bzw abmischen.
5. Gesamt"Kunstwerk" abspeichern.
7. Fertig.

Tempo Anpassung wäre wünschenswert aber nicht wichtig.

Sonst brauche ich keine 5000 Instumente, Pattern, Geräusche, Tonhöhenanpassung, und weiss der Schinder was. Das ist Mir zu komplex.....ich bin Spartaner :)
Echt ich brauch nur puristisches....ich will kein Profi werden oder zu Dieter auf´m Arm. Ich weiss was ich kann und was nicht.

Bin für jede Idee dankbar.

p.s. Audiointerface und Mixer Yamaha AG 03 wird verwendet.
 
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Okay, du brauchst keine DAW (z.B. Cubase).
Die einfachste Recording Software ist dann ein Wave Editor wie z.B. Audacity, die kostenlos, deutsch und einfach zu bedienen ist.
Alternativ, fast gleich gibt es noch Oceanaudio, ist auch einfach, kostenlos, deutsch und hat eine gute Hilfe.
https://www.ocenaudio.com/download
Der grösste Unterschied dieser Art von Programmen zur DAW ist, das die Änderungen an der Spur (Hall dazu, Klangregelung etc.) destruktiv sind, also, wenn ausgesucht und angewendet, wird der Effekt ins File geschrieben. Stellt man dann hinterher fest, oh, zuviel Bass, Hall usw., musst du von vorne anfangen (heisst auch, die Originalaufnahme aufheben...)
MusicMaker ist die (finde ich) einfachst zu bedienende DAW, und arbeitet non destruktiv, heisst, die Sound und Effekteinstellungen etc. werden beim anhören und mischen in Echtzeit "reingerechnet", aber nicht in die Datei geschrieben, erst beim "abmischen" und Ausgeben (in eine neue Datei) rreingeschrieben, die Originalaufnahme bleibt erhalten.

Test einfach für dich Audacity, Oceanaudio und MM und entscheide, oder nicht (die führen alle eine friedliche Koexsistenz auf dem Rechner.
 
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Zu Reaper...(pers. Meinung)
Eine erwachsene DAW, kann aber viel zu viel für den TE, ist für totale Anfänger nicht einfach zu bedienen (wie jede richtige DAW) und somit m.E. überdimensioniert.
 
Ganz ehrlich: ist doch völlig wumpe. Die ganzen Funktionen muss man ja nicht benutzen. Und Audioeinstellungen, Aufnahme, Monitoring,... ist überall gleich schwer einzustellen.

Such dir was schickes aus, dann helfen dir die Leute hier wie du an dein Ziel kommst.
 
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Audiointerface und Mixer Yamaha AG 03 wird verwendet.
nur so zur Info, das AG03 ist auch ein vollwertiges Audiointerface...

Hast du mal über einen Hardware Recorder nachgedacht (Multitrackrecorder), der macht den Recording Prozess wesentlich einfacher (und ortsunabhängig) und jedes dieser Teile ermöglicht dir auch, die Tracks später, wenn nötig, am PC weiterzuverarbeiten ?
 
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@musikuss & Ralphgue: Vielen Dank. Das ist doch schon mal genau das, was ich tatsächlich brauche. Wobei das Reaper Tutorial echt prima gemacht ist. Schön das bald Wochenende ist und morgen mein neues Mikro kommt.
Ich installiere mal einiges und werde mich durchtesten, welches Programm von der Haptik für mich am besten zu händeln ist.
@Technika : ich finde es nicht wumpe. wenn ich von der oberfläche erschlagen werde und 10 Minuten den Aufnahmebutton suchen muss.

@Ralphgue Jepp das AG03 ist für meine zwecke ausreichend und gut strukturiert. Meine gespeicherten Einstellugnen im EQ sind schon gut ausgetüftelt. Hardwareaufnahme ist natürlich nen Traum aber da muss ich nochmal weiter in die Tascha packen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von Reaper gibt es eine freie Version 0.99, der Prototyp einer Minimal-DAW, die alle essentiellen Funktionen bietet.
Die Versionsnummer steht in erster Linie für das 'klasssche' Spur-Schema. (Abgrenzung)
Im aktuellen Modell kann eine Spur für sehr viele verschiedene Dinge stehen.
(ist flexibler, aber auch komplexer was das Verständnis angeht)
Reaper 0.99 ist offizielle, legale Freeware.
 
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@Telefunky guter Hinweis werde ich auch mal checken. Also mir ist das wurscht ob es was kostet, trocken Brot muss ich nicht essen aber es soll funtionell sein und nicht so overpowered.
Kein Witz der MusikMaker gepaart mir dem Oceanaudio finde ich schon nicht verkehrt...für den Reaper nehme ich das Wochenende. Klasse Forum hier ich bin schwer begeistert.
 
Hallo,

...nur noch 'ne kleine Anmerkung zum aktuellen "großen" Reaper: Da sollte man schon so fair sein, wenn man es nach der Testphase weiterbenutzt, die paar Eurinchen zahlen, die es kostet (die Privatlizenz ist mit 60 $ eigentlich unverschämt günstig...).
Nebst der von Telefunky angesprochenen Reaper-Verion 0.99 wäre auch Studio one 4 prime eine Betrachtung wert (die prime-Version ist auch echte freeware). Studio one wird von vielen Usern als sehr bedienungsfreundlich und übersichtlich bezeichnet, ich kenne es leider nicht aus eigener Erfahrung.

Viele Grüße
Klaus
 
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Ich hab Studio One 4 Artist bei meinem Interface dabei gehabt und als kompletter Neuling ist es mir relativ zügig gelungen, Aufnahmen mit Gesang und Gitarre zu machen. Ausserdem macht es auch Spass, noch ein bischen weiter zu experimentieren und sich "weiter zubilden". Ich glaube die Prime Lösung von Basselch wäre nicht die schlechteste Wahl.
 
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darin gehen keine VSTs (nur die mitgelieferten 9 'native effects')

ja, aber mir würde das wohl für den Anfang reichen und dafür ist es dauerhaft auch wirklich umsonst (anders als Reaper).
 
Bei Studio One (Artist) kostet allein die VST, AU etc Option 86€
Reaper bietet für 60€ in etwa die Funktionalität des 392€ Studio One Professional ;)
Das Teil ist reines Marketing, anfixen sozusagen...

Und wie gesagt: Reaper 0.99 ist real legal, umsonst.
(Ich hätte es damals fast gekauft, aber mit den multifunktionalen Spuren haben sie mich vergrault... und damit fiel die Entscheidung auf SAW Studio Basic für $360... was ich später für $400 auf Lite erweitert habe)

@Bergolus die Anekdote erwähne ich nur, weil darin etwas über die persönliche Auswahl der 'passenden' DAW steckt. Ich hatte beide Programme intensiv getestet und der Unterschied war auf den ersten Blick marginal, der Preisunterschied dafür heftig.
Es ging nur um 2 Funktionen: Schnitt und Verwaltung ausgewählter Regionen.

Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht und ich habe die Ausgabe nie bereut - ich spiele vieles über 15-45 Minuten ein und nehme aus diesen Rohspuren oft Ausschnitte von 2-20 Sekunden, die in diversen Projekten verwendet werden. Schnelles Zoomen auf der Timeline und sammeln der markierten Bereiche ist essentiell. Ich kenne kein Programm mit dem das einfacher, schneller oder genauer geht - und genau diese Zeitersparnis zählt für mich.
Im Dauergebrauch zeigte sich dann noch, wie stark eine richtig öde Bildschirm-Darstellung und das automatische Zentrieren des Arbeitspunkts in die Bildschirmmitte die Augen entlastet.
 
Bei Studio One (Artist) kostet allein die VST, AU etc Option 86€
Reaper bietet für 60€ in etwa die Funktionalität des 392€ Studio One Professional

Da hast Du wohl recht. Ich dachte nur, zum Aufnehmen von Gitarre und Gesang reicht eine einfache DAW.
 
Es heißt "Ocenaudio", kein Ozean drin. Und, ich bekomme mittlerweile Würgreiz davon es zu schreiben, aber außer mir tut's nie einer, Audacity = nix ASIO-Support = nix automatische Latenzkompensation = nix tauglich für Aufnahme von mehreren Spuren nacheinander.

Bei dem Yamaha-Dingsbums war sicherlich Cubase LE dabei, man muss also gar nix kaufen. Und die drei, vier Funktionen, die benötigt werden sollte man in max. einer halben Stunde entdeckt haben - wenn man schon mal sowas wie einen Kassetten-Rekorder bedient hat.
 
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Cubase AI ist beim Yamaha dabei.
 
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@Technika : ich finde es nicht wumpe. wenn ich von der oberfläche erschlagen werde und 10 Minuten den Aufnahmebutton suchen muss.

Deshalb hab ich gesagt: such dir was schickes aus. Und ich hoffe doch, dass du den Aufnahmebutton nur ein mal suchst... sonst hast du ganz andere Probleme... ganz ohne Einarbeitung wird es bei keiner daw funktionieren.
 
Meiner Erfahrung nach braucht man in allen DAWs immer min. 2 Recodingknöpfe. Spur + Betriebsart + [Start] um tatsächlich Aufzunehmen. Für Leute die nur einen Kasettenrecorder bisher genutzt haben, ist das u. U. eine echte(tm) Einstiegshürde. Aber das sollte in jeder Softwareanleitung recht schnell erklärt werden. In Audacity kann man den Latenz Ausgleich einstellen, man muss ihn aber auch erstmal ermitteln und das ist die eigentliche Hürde die einem der echte(tm) ASIO-Treiber abnimmt.
 

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