ToneX von AmpliTube - Userthread

Danke für die vielen Anregungen. Ich empfinde das Spiel über KH auch nicht optimal. Aber ich komme immer erst spät abends zum Spielen und habe zudem kleine Kinder. Da ist kein Amp so wirklich sinnvoll…

Ich werde zunächst noch einmal verschiedene Captures ausprobieren.
 
Das Problem kenne ich.

Man muss da halt realistische Erwartungen haben. Spielen über Kopfhörer kann hervorragend funktionieren, ist aber eben was anderes als ein gut aufgedrehter amp im Raum.

Es fehlt die Wechselwirkung zwischen Gitarre, amp und speaker.

Und wie gesagt das physische empfinden des Gitarristen.

Selbst der beste Sound kann das nicht voll ersetzen.
 
Wenn ich das richtig gesehen habe, ist 'Scufham S-Gear' eine Software-Amp-Lösung, die du bereits via Kopfhörer benutzt und dort ist der Sound besser als mit dem Tonex One?

Aber grundsätzlich gilt: Der Sound steht und fällt mit dem passenden Capture. Ich habe so viele Captures durch, die ich langweilig bis grauenhaft fand.

Das ist der Punkt bei Tonex. Da werden keine Amps und deren Verhalten der Klangsteuerung bis ins kleinste Detail nachgebildet, sondern ein Amp (mit mikrofonierter Box) mit gewissen Einstellungen als spielbares Preset festgehalten. Mit der Klangregelung kann man den Sound dann noch minimal beeinflussen, aber das Capture muss einem schon grob gefallen. Man muss also schon einige Caputres ausprobieren. Beim Tonex One sind ja nur 20 Presets auf dem Gerät, beim Tonex Pedal mehr. Eventuell wirklich mal andere Captures aus dem Netz ziehen oder die Tonex Software, deren Lizenz du automatisch mit dem Erwerb des Tonex One miterhälst, auf dem Rechner ausprobieren. Dann gehst du wie bei dem 'Scufham S-Gear' mit der Gitarre direkt in das Audio-Interface und der Sound kommt von der Tonex Software. Wenn du dann unabhängig vom Rechner spielen willst, das Preset, dass dir gefällt von der Tonex Software auf das One überspielen. Dann kannst du mit Gitarre und Kopfhörer direkt am One spielen auch ohne PC spielen.
 
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Ich verwende aus den gleichen Gründen wie Du den Tonex Plug.

Ich mache es so:
Ich suche erst mal in der Tonex Software (Mit Kopfhörer direkt am Interface angeschlossen ohne Pedal) einen Sound und passen ihn an den Kopfhörer an.
Dann erst übertrage ich das Preset an den Tonex Plug. Der Sound des Plug ist ebenso wie das One und das Pedal (ich besitze alle drei) mit der Software ident.
Ich habe aber eher das Problem das die Kopfhörer zu viel höhen haben und ich die Höhen der Presets ein wenig absenken muss.

Teste mal die letzten Profile die ich hochgeladen habe. Die funktionieren bei mir am Kopfhörer (mit etwas Hall und Delay) ganz gut:
https://www.tone.net/tonex/users/dieter
 
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Weiß eigentlich jemand wie verhindert wird, dass die Bezahl-Captures von IK Multimedia selbst oder von Drittanbietern nicht einfach im Tone-Net landen?

Mit der Klangregelung kann man den Sound dann noch minimal beeinflussen, aber das Capture muss einem schon grob gefallen.

Exakt. Die Klangregelung ist halt eher ein EQ vor oder nach dem Amp (je nach Einstellung). Passt aber das Grundtimbre nicht, kann man damit wenig retten.

Ich habe auch den Eindruck, das Profiler etwas "zickiger" als Modeller auf die Gitarrenwahl reagieren.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich habe aber eher das Problem das die Kopfhörer zu viel höhen haben und ich die Höhen der Presets ein wenig absenken muss.

Geht mir auch eher so beim Kopfhörer.

Das beschriebene Gefühl der "Decke über dem Amp" assoziiere ich eher mit zu viel Reverb. Da wird das Tonex m.E. gerne etwas indirekt.
 
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Ich habe ja schon einige Profiles erstellt. Im Vergleich zu meinen Amps (natürlich beides über Studiomonitore) ist der Unterschied zwischen Amp und Profile mit verschiedenen Gitarren getestet (LP. Strat, Tele, ES335 Gretsch) jeweils gleich.

Die Klangregelung ist im Gegensatz zu einem Modeller, wo ja (hoffentlich) die Klangregelung des Vorbildes simuliert wird (auch deren Position im Amp), mit Parametrischer Mitte frei gestaltbar und beeinflusst, (wenn Post aktiviert) ist die Zerrstruktur nicht.
Auch die Frequenzen der Höhen und Bässe sind anpassbar.
Entspricht also eher einem Mischpult als einem Amp.
 
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Ich hatte den Tonex jetzt etwa acht Wochen hier und habe mit dem Teil experimentiert.
Ganz im Ernst: Das Gerät konnte mich in keiner Hinsicht überzeugen.
Ja, Clean-Sounds waren cool, aber Crunch war bereits problematisch, und mit Zerre konnte ich ebenfalls nichts finden, was mir gefällt.
Vor allem nutze ich digitale Amps nur aus einem Grund: schnell einen guten Sound zu finden, ohne lange herumzuschrauben – und das ist beim Tonex für mein Empfinden nicht gegeben.

Aber den meisten scheint das Teil ja zu gefallen, also habt Spaß damit ;) (y)
 
@Mr. ES-333 - mich irritiert immer noch die Aussagen zur Kette. Wie kommst du in den Rechner und wo hängt der Kopfhörer?

Warum die Frage?

- In den Rechner könntest du via USB - also ohne Wandlung durch das Focusrite - oder - via Line und Interface ... (es wird mehr digital/analog/digital gewandelt).

- In den Kopfhörer könntest du direkt am ToneX - oder ebenso am Focusrite

Und da würde ich dich zumindest mal bitten zu vergleichen, wie KH am ToneX vs. KH am Focusrite klingt ...

Zum Sound des ToneX ... Ich spiele gerne und viel mit dem VOL an der Gitarre und merke da schon manchmal, wie ich aus dem vorgesehenen "Fenster" des Toneprint raus falle. Was ich auch bei einigen Profils merke, ist das offensichtlich sehr viele mit Bridge-Tonabnehmer erstellt wurden. Sobald ich auf den Hals gehe, ist gerne mal der Bass am "Wummern" ... obwohl dieser in allen meinen ToneX Modellen schon deutlich runter gedreht ist.

Ich spiele die Kiste gerne mal nebenbei ... und habe da zumindest 2 Bänke erfolgreich mit "I Like Sounds" bestückt. Mir fällt es aber am richtigen Amp immer noch leichter den Wunschsound zu finden. (Auf der anderen Seite habe ich mein Helix Verkauft, weil ich da noch mehr am "Schrauben" gewesen wäre".)

Gruß
Martin
 
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Danke nochmal für diese Rückmeldung. Wir spielen ja stilistisch einen ähnlichen Stil, daher kann ich damit viel anfangen. Im Speziellen im Hinblick darauf, dass es oft an der Bridge gut klingt, am Hals aber nicht. Ich schalte da häufig hin- und her, spiele viel an den Potis. Da hatte ich schon die Hoffnung, dass das ToneX das aufgreift. Welche Captures empfiehlst du denn für Blues? @hack_meck

Ich habe das ToneX am Interface hängen, weil ich manchmal noch über Scuffham spielen oder mal was mit den Mics aufnehmen will. Da will ich beim Mac nicht immer den Input umstellen.

Es klang allerdings gleich unzufriedenstellend, wenn ich den KH direkt ans ToneX gesteckt habe.
 
JCM800 und Deluxe Reverb (clean und crunch) sind meine 3 GoTo Prints. Da ich vollen Zugang habe, sind da auch noch 2 Dumble Varianten am Start und ein "Angry Twin".

Bei allen ist Bass recht weit (oder ganz) draußen ...

Versuche vielleicht erstmal 1 Setting eines Klassikers "für dich sinnvoll" einzustellen. In allen meinen Profile ist noch ein Reverb an - auch da gibt es "hellere" und "dumpfere" Modelle.

Also wirklich mal in der ToneX Software tief in ein Profil eintauchen und dann bekommst du das in der Regel auch in die richtige Richtung gezogen.

Wenn ich morgen Zeit finde, hänge ich mal den Rechner an das ToneX um dir aus der Software die Werte zu liefern. Allerdings spiele ich im wesentlichen über die Monitore des Computers oder das ToneX Cab. Wenn ich mal einen Kopfhörer nehme, dann ist das immer der Boss Waza Air.

Viel Erfolg
Martin
 
Die Amalganaudio Captures waren ein super Tipp. Auf Anhieb habe ich nen Bassman und Deluxe Reverb Sound basteln können, der mir viel besser gefällt. Reverb habe ich ein bisschen draufgepackt für ein kleines „Room“ Feeling. Gefällt mir doch sehr gut. Definitiv noch nen Ticken besser als Scuffham und vor allem weniger Latenz. Werde am WE mal Aufnahmen machen.

Danke nochmal.
 

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