Swiff WX520: Stereo Monitormix - eigene Stimme klingt seltsam

banjogit
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Hallo zusammen,

ich habe mir das Swiff Audio WX520 Monitorsystem zugelegt.

Eigentlich wollte ich es dazu verwenden um mich im Proberaum und ggf. auf der Bühne mit einem Stereo-Monitormix zu versorgen. Leider muss ich mit Entsetzen feststellen, dass es für mich als Sänger nicht geeignet scheint. Meine Stimme klingt im Kopf so, als ob man ihr einen Raumklang oder einen Ambience-Effekt hinzugefügt hätte. Meine Bandkollegen hingegen meinen, dass meine Stimme normal klingt. Auch die anderen Instrumente klingen allesamt normal und auch ein abgespielter Musiktitel wird vom Swiff in einwandfreier Qualität übertragen und wiedergegeben. Das Phänomen betrifft also nur das Monitoring meiner eigenen Stimme. Deshalb schiebe ich das Problem mal auf eine zu hohe Latenz des Swiff, bei der sich der Direkt-/Knochenschall mit dem überlagert, was aus meinen Ohrhörern kommt.

Was denkt ihr bzw. wie sind die Erfahrungen Eurerseits?

Viele Grüße
-banjogit-
 
Bei Thomann in der Beschreibung steht:
Mit einer Latenz von unter 5ms
Da könnte als ofür dich schon zum Tragen kommen.
Was für ien Pult ist denn im Einsatz? Digitalpulte haben ja auch Latenzen.
 
....
Was für ien Pult ist denn im Einsatz? Digitalpulte haben ja auch Latenzen.

Wir nutzen ein Soundcraft Ui24R, und das hat eine Latenz vom ca. 4 ms.
Ich habe das Swiff aber auch an meinem Analog-Mixer getestet, und da tritt der beschriebene Effekt ebenfalls auf. Das Seltsame ist, dass die Stimme nicht nur hallig/verzögert, sondern seltsam räumlich klingt, so als ob linker und rechter Kanal leicht voneinander abweichen. Gibt's dafür eine Erklärung?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich könnte mir nur 1 Sache vorstellen:
wenn der Klinkenstecker nicht ganz drin steckt, dann könnte die Spitze auf dem Ringkontakt und der Ring auf dem Massekontakt sein.
Dann wäre die Masse in der Luft und deien beiden Kopfhörer wären in Reihe gegenpahsig Mono geschaltet. Das kann komisch klingen. Allerdings müsst das dann für alle Signale so sein.
 
....gegenpahsig Mono geschaltet. Das kann komisch klingen. Allerdings müsst das dann für alle Signale so sein.

Ne, ich weiß wie eine Phasenauslöschung klingt, und so klingt es nicht. Eher als ob man in einem kleinen Raum mit minimaler Ambience stünde. Und da es sich um eine Mono-Signal handelt, sollte man es doch eigentlich klar definiert, mittig im Kopf orten, ohne Räumlichkeit (Latenz hin oder her). Stereomusik welche eingespielt wird, bzw. auch der Rest der Band klingt wie gesagt ganz normal. Ich vermute daher ein psychoakustisches Phänomen, verursacht durch Drekt-/Knochenschall und latenzbehaftetem Monitorsignal.
 
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