Charvel Pro Mod San Dimas 1 oder Alternativen

Hatte letzthin zwei DK24 in der Hand, waren beide wahrlich keine Leichtgewichte; auf Nachfrage hieß es "bisschen über 4 kg" - muss aber dazu sagen, dass ich das eigentlich gar nicht mal so übel finde...

Mir ist das definitiv zu schwer für solch eine Gitarre.
 
Mir ist das definitiv zu schwer für solch eine Gitarre.
Ist bei mir dezent schizophren...
Ich mag ein recht massives Gewicht sowohl bei Les Pauls wie auch bei relativ "zierlichen" Gitarren wie z.B. ESP M-IIs/KH oder Dinkys, bei "ausladenderen" Bodys wie einer Warrior/Kelly/King V mag ich leichte Hölzer...

Andererseits weiß ich durchaus ab und an zu schätzen, dass meine JL-7 deutlich leichter ist als die KH-2...
:confused:
 
Auf die Gefahr hin, jetzt etwas OT zu werden: Das mit dem Gewicht ist eh so eine lustige Sache. Noch in den 70ern / frühen 80ern war ein hohes Gewicht überwiegend sehr erwünscht. Stichwort seinerzeit: Von nichts kommt nichts. Neben den tonnenschweren "Eiche-rustikal"-Konstruktionen dieser Zeit setzte man auch ganz massiv schwere Messingparts ein. Eine 70er Fender Strat mit über 4 kg? Überhaupt kein Problem, gibt`s häufig. Ich hatte lange Zeit hier eine 1980er Gibson Les Paul Standard (die erste schwarze überhaupt) mit Ahornhals und echten 5,1 kg! Auf verschiedenen Waagen gemessen.
Das wandelte sich m.E. erst in der ersten Hälfte der 1980er zunehmend. Viele leichtere Hölzer schafften ihren Durchbruch (also den massenhaften Einsatz) erst im Laufe der 80er. Etwa die (im Schnitt deutlich leichtere) Linde, ganz eindeutiger Startpunkt war hier Steve Vai, der die 1987 in seinen JEMs einsetzte, aus denen wiederum Ibanez die seinerzeit ziemlich bahnbrechende RG-Serie startete. Seither hat fast jeder Hersteller Linde-Korpora im Angebot.
 
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@DirkS , ja an die Diskussion kann ich mich auch noch erinnern. Selbst Rockinger hat in einem Katalog geschrieben, dass der Body Gewicht haben muss, damit sich der Sound durchsetzt. Da haben die z. B. über Linde hergezogen. Die damals sehr populären Roadstar2 Modelle von Ibanez waren auch fast alle aus Linde.
 
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Gilt das auch für die DK24 Modelle, dass die so schwer waren?
Deren Korpus ist ja ein bisschen kleiner als bei den SD Modellen.

Da hatte ich bisher drei oder vier in der Hand, und am Gewicht ist mir nichts besonders aufgefallen. Ich konnte sie im Laden natürlich nicht wiegen, aber ein "bisschen über 4 kg" hatten sie ganz sicher nicht. Ich möchte nicht ausschließen, dass es das gibt, aber angesichts der reduzierten Korpusgröße müsste man dann schon extrem schwere Erle verwenden. Im Durchschnitt ist da ja leichter als zB Esche oder Mahagoni.

Gruß, bagotrix
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hatte ich bisher drei oder vier in der Hand, und das Gewicht ist mir nichts besonders aufgefallen. Ich konnte sie im Laden natürlich nicht wiegen, aber ein "bisschen über 4 kg" hatten sie ganz sicher nicht. Ich möchte nicht ausschließen, dass es das gibt, aber angesichts der reduzierten Korpusgröße müsste man dann schon extrem schwere Erle verwenden. Im Durchschnitt ist da ja leichter als zB Esche oder Mahagoni.


Wobei es da auch die Esche Version gibt bei der DK24.
Aber danke für deine Einschätzen, das ist gut zu wissen. Bei den Jackson Dinkys hatte ich auch noch nie eine mit über 4 kg in der Hand.
 
Da hatte ich bisher drei oder vier in der Hand, und am Gewicht ist mir nichts besonders aufgefallen. Ich konnte sie im Laden natürlich nicht wiegen, aber ein "bisschen über 4 kg" hatten sie ganz sicher nicht. Ich möchte nicht ausschließen, dass es das gibt, aber angesichts der reduzierten Korpusgröße müsste man dann schon extrem schwere Erle verwenden. Im Durchschnitt ist da ja leichter als zB Esche oder Mahagoni.

Gruß, bagotrix

Jau, hat mich auch gewundert - v.a. weil ich eigentlich mit einem sehr viel geringeren Gewicht gerechnet hatte, eher wie man's von Jackson Dinkys, Soloists etc. gewöhnt ist.
Bleibt aber wie gesagt anzumerken, dass ich bei Nr. 1 (HSS, Std. Trem.; ob Erle oder Esche weiß ich leider nicht) durchaus so positiv überrascht war, dass mir das Shell Pink fast egal gewesen wäre...:eek:
Sehr schmuckes Teil!
Nr. 2 (HH, Floyd; auch leider keine Ahnung ob Erle oder Esche) hatte ich nur kurz in der Hand, dann aber zugunsten einer Mick Thomson SL2 weggelegt... letztere hatte übrigens gefühlt nur halb so viel auf den Rippen - angesichts schlankem Mahagonikorpus auch nicht sooo verwunderlich...
 
Alter Schwede Leute...:D
Ich wollte jetzt hier keinen Glaubenskrieg über die Qualitätsschwankungen einzelner Herrsteller lostretten. Das es diese gibt war mir klar als ich diesen Faden eröffnete und das sollte auch jedem anderen der mit offenen Augen durch die Welt geht.
Deswegen schrieb ich ja, dass ich die Gitarre definitiv vorm Kauf anspiele.
Wie gesagt, die eine die ich damals in der Hand hatte war über alle Zweifel erhaben. Es ist durchaus möglich, dass das jetzt nicht mehr so ist, aus welchen Gründen auch immer. Aber dafür hab ich ja eure Alternativen. Danke nochmal dafür. :great:

PS: Das Gewicht einer Gitarre ist mir persönlich absolut egal. ;)
 
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Da hatte ich bisher drei oder vier in der Hand, und am Gewicht ist mir nichts besonders aufgefallen. Ich konnte sie im Laden natürlich nicht wiegen, aber ein "bisschen über 4 kg" hatten sie ganz sicher nicht. Ich möchte nicht ausschließen, dass es das gibt, aber angesichts der reduzierten Korpusgröße müsste man dann schon extrem schwere Erle verwenden. Im Durchschnitt ist da ja leichter als zB Esche oder Mahagoni.

Gruß, bagotrix

meine San Dimas war auch kein Leichtgewicht. Gewogen habe ich sie nie, aber ein Floyd Rose bringt ja generell einiges auf die Waage. Ob jetzt Hersteller, die bestimmte Specs wie Erle anbieten möchten, extra deswegen nur sehr leichte Stücke selektieren um das Floyd Gewicht zu kompensieren, weiß ich nicht
 
Hi,

ein Floyd Rose wiegt kaum mehr als ein Vintage Trem. Das Lockmeister (das praktisch 1:1 dem OFR entspricht) wiegt 442g, das Gotoh Vintage mit Stahlblock etwa 420g. Kann gut sein, dass ein Fender Vintage Original einen etwas dickeren Stahlblock verwenden und sogar drüber liegt.

Das FR hat zwar eine größere und dickere Grundplatte und einen dickeren Arm, aber selbst beim US-Original ist der Block deutlich kleiner als bei Fender. Er ist schlanker und insbesondere bei versenktem Einbau auch um einiges kürzer - die Charvels haben auch noch eine versenkte Abdeckplatte, weshalb auch nochmal Platz verloren geht. Der Block ist daher nur 32mm kurz. Bei der Harley Benton Fusion II konnte man dagegen einen 37mm-Block verwenden, weil das Trem zwar versenkt, aber die Abdeckung aufgesetzt ist. Bei einem nicht versenktem FR, wie es zB Van Halen bevorzugt, sind es 42mm. Dazu kommt noch, dass der Block auch weniger breit ist, weil er den Arm nicht aufnehmen muss.

Allerdings kann man ein FR natürlich noch mit einem fetteren Block aufwerten, inzwischen gibt es da ja einige Anbieter. Dann kommt man vermutlich schon eher in einen spürbaren Bereich. Trotzdem ist ein hohes spezifisches Gewicht des Korpusholzes der Hauptgrund dafür, wenn eine Gitarre schwer ausfällt.

Nach Gewicht selektiert wird Holz mMn nur in ziemlich hohen Preisklassen, denn dann wirds teuer. Wenn man schon beim Einkauf selektieren will, bedeutet das ja nicht nur zusätzliche Arbeit, sondern der Verkäufer lässt sich das auch bezahlen - schließlich bleibt er dann auf dem schweren Holz sitzen, das die wenigsten bestellen werden. Deutlich aufgefallen ist mir das beim Antesten diverser American Performer Strats, die schon sehr unterschiedlich schwer waren. Da war alles von "angenehm leicht" bis "Mühlstein" vertreten. Auch bei der nächsthöheren US-Serie American Professional waren Unterschiede spürbar, aber nicht ganz so extrem. Ob das repräsentativ war, kann ich aber nicht beurteilen.

Wie gesagt korrespondiert das eh nicht zwangsläufig mit dem Ton, und eine Les Paul mit 4kg betrachten auch die wenigsten als übermäßig schwer.

Gruß, bagotrix
 
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Wie gesagt korrespondiert das eh nicht zwangsläufig mit dem Ton, und eine Les Paul mit 4kg betrachten auch die wenigsten als übermäßig schwer.

Gruß, bagotrix

ne, nicht zwangsläufig. Wenns gut klingt, darf es auch gerne ein paar Gramm mehr sein.
Sobald es aber unkomfortabel wird - ist es zu schwer. Wobei das auch vom Modell abhängt. Bei manchen fällt es Bauart-bedingt negativer auf, was den Tragekomfort betrifft. Bei den Gitarren, die ich in jüngster Vergangenheit hier hatte und die schwerer waren ( vom Gefühl, gewogen habe ich sie nicht ), waren die beiden schwersten die, die den definiertesten Bass, aber auch am wenigsten Bass hatten und "trockener" in den Höhen waren. Alle anderen sind leichter und wirken etwas runder vom Ton. Die eine schwere klang einfach tot ( Les Paul Junior - ist deswegen schon weg ) und eine Strat, die aber ansonsten sehr schön klingt und sich aufgrund des Klangbildes gut für Overdrive Sounds eignet, eben weil es definierter ist. Imho liegt der Sound aber eher am Hals als am Korpus, der ja den größten Teil des Gewichtes ausmacht.

Die San Dimas die ich weiter vorne erwähnt hatte langte vermutlich auch an die 4 kg heran, hatte aber einen sehr, sehr guten Hals - und sie klang auch wirklich gut. Ausgewogen, rund, warm, gutes Sustain ... ich denke es lässt sich einfach keine Regel aufstellen.
 
Ich weiss nicht was das ganze Gelabere wegen dem Gewicht soll ? Ich bin ganz froh das die San Dimas keine Leichtgewichte sind, denn leichtes Holz neigt leider auch immer zu einem etwas dünneneren Klang.
Wenn ich jetzt einen luftigen, offenen Ton haben möchte dann macht das ja auch durchaus Sinn.
Aber wer kauft sich ne San Dimas schon ausschliesslich für Clean Tones ?
 
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denn leichtes Holz neigt leider auch immer zu einem etwas dünneneren Klang.
Davon weiß meine Tele leider nix. Die schwerste Gitarre, und die unfetteste...

Es gibt wahnsinnig viele Faktoren die da reinspielen, Gewicht würde ich nicht unbedingt als Klangformend bezeichnen.
Bin mir bis heut nicht sicher, ob Gibson das in den 70ern nur erzählt hat, um die Klötze von damals an den Mann zu kriegen ;)
 
Gewicht würde ich nicht unbedingt als Klangformend bezeichnen.

Da kommt es auch ein wenig drauf an, wo das Gewicht her kommt :) ... und wie immer, muss es nicht für absolut alle Gitarren zutreffen. Keine Regel, ohne Ausnahme.

Bei G&L markieren sie die Rohlinge um gezielt nach Kundenwunsch ein "Gitarrengewicht" bauen zu können. Dort sagt man zumindest, dass die schweren Hölzer auch kräftiger klingen. Allerdings gibt es dann beim Holz keinen Qualitätsunterschied, sondern nur einen Unterschied in der Holzstruktur. Würde hingegen die Gewichtszunahme durch "Wasser im Holz" kommen, dann wird mehr Gewicht sicher nicht besser klingen.

full


Gruß
Martin
 
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Ich weiss nicht was das ganze Gelabere wegen dem Gewicht soll ? Ich bin ganz froh das die San Dimas keine Leichtgewichte sind, denn leichtes Holz neigt leider auch immer zu einem etwas dünneneren Klang.

das kann ich so nicht bestätigen und würde da auch keine Regel ableiten.
Ich hatte / habe beides. Allerdings sind bei mir die leichteren Gitarren, die mehr bass haben und lebendiger klingen in der Überzahl ... bei meinen paar Gitarren ist das aber sicher nicht repräsentativ :)
 
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Würde aus dem Gewicht auch keine grundsätzliche Regel bezüglich des Klangs ableiten.

Der 2. Gitarrist einer meiner Bands vor ewigen Zeiten hatte 2 Les Paul Standard - die eine war offensichtlich aus Granit mit Bleikern gebaut, die andere lag deutlich drunter, irgendwo um die anscheinend magischen 4 kg, an denen sich ja scheinbar die Gemüter scheiden. Klanglich gesehen war am Amp kaum ein Unterschied auszumachen, trocken gespielt war die leichtere definitiv voluminöser und voller/runder im Klang.

Kann @Kluson allerdings zustimmen, wenns um die basslastigkeit und das Volumen leichterer Klampfen geht:
Sämtliche Linde-RGs, die ich besessen (1992er RG550 und 1991er RG750) oder in der Hand hatte waren sehr bassbetont (Basswood, ne...;)) und einiges leichter als z.B. die Erle-ESPs oder Jackson USA Pros, die allesamt zwar einen etwas leiseren Trockenklang hatten, dafür allerdings mit weitaus gleichmäßigerer Frequenzaufteilung und mehr Sustain gesegnet waren.

Am gravierendsten spürbar ist sowohl der Gewichtsunterschied wie auch der (damit einhergehende?) unterschiedlich massive Bassanteil bei der leichtesten (!) Klampfe im Stall:
Meine Jackson WRXTMG (EMG 81/85, Erle + Ahorn/Neck-through) verfügt über den ausgeprägtesten Bassbereich aller meiner Klampfen; um den Sound bei ansonsten gleichen Settings differenziert zu halten muss gegenüber der KE-2 eines Kollegen (EMG 81/85, ebenfalls Erle + Ahorn/bolt-on) der Bassbereich runtergeregelt werden, trotz gleichem Holz und gleichen PUs.
Gilt übrigens ebenso für meine KH-2 (EMG 81/81, Erle + Riegelahorn/bolt-on) - der Bassanteil im EQ muss vehement gezügelt werden, wenn ich danach die Warrior einstöpsel.

Bei den 7-Saitern zeigt sich allerdings ein anderes Bild:
Die Schecter JL-7 (Loomis Blackouts, Sumpfesche + Ahorn/neck-through) ist einerseits leichter als meine RG-7421 (zu Testzwecken EMG 81-7, Mahagoni + Ahorn/bolt-on), schiebt aber im Bass deutlich vehementer (bleibt aber gottseidank klar und mulmfrei...).

Man mag schlussfolgern, dass Holz eben nicht gleich Holz ist...
 
Kann @Kluson allerdings zustimmen, wenns um die basslastigkeit und das Volumen leichterer Klampfen geht:
Sämtliche Linde-RGs, die ich besessen (1992er RG550 und 1991er RG750) oder in der Hand hatte waren sehr bassbetont (Basswood, ne...;))

Das wird Linde aber ohnehin nachgesagt, obwohl auch hier keine Regel ( vermutlich ) Soll aber ansonsten ein eher neutrales Holz sein und wird deswegen gerne für HiGain benutzt.

Wobei ... ich hatte schon unterschiedlichste Gitarren in diversesten Bauarten, und alle klangen auch beim Thema HighGain gut.

ESP mit durchgehendem Ahornhals, Ahornbody und Ahorndecke
Les Paul mit eingeleimtem Hals, Mahagony Body und Hals + Ahorn Decke
Ibanez RG mit Linde / Ahorn Kombi
Charvel mit Erle Ahorn Body

Ja ... sie klangen alle unterschiedlich, aber sie waren alle sehr unterschiedlich vom Gewicht und hatten trotzdem keine Defizite was Bass, Mitten, Höhen oder Ausgewogenheit betrifft. Jede für sich war eine wirklich gute Gitarre ... habe sie aber alle vor x Jahren verkauft, weil ich irgendwann aufgehört hatte zu spielen.

Das einzige was ich für mich (persönlich) als "Regel" nennen kann ist folgendes:
Je dünner eine Gitarre klingt, desto eher läuft sie Gefahr "tot" zu klingen. Einhergehend damit habe ich bisher die meisten Gitarren die zu schlank klangen auch als zu hart und spitz in den Höhen wahrgenommen, vielleicht weil die Ausgewogenheit dann gefehlt hat.

Zu viel Bass darf es aber auch nicht sein - denn ein zu starkes Dröhnen fängt man auch mit dem Amp nicht mehr ein. Genauso anders herum ... fehlt zu viel Bass, finde ich es schwer mit dem Amp entgegenzusteuern
 
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...

Das einzige was ich für mich (persönlich) als "Regel" nennen kann ist folgendes:
Je dünner eine Gitarre klingt, desto eher läuft sie Gefahr "tot" zu klingen. Einhergehend damit habe ich bisher die meisten Gitarren die zu schlank klangen auch als zu hart und spitz in den Höhen wahrgenommen, vielleicht weil die Ausgewogenheit dann gefehlt hat.

Zu viel Bass darf es aber auch nicht sein - denn ein zu starkes Dröhnen fängt man auch mit dem Amp nicht mehr ein. Genauso anders herum ... fehlt zu viel Bass, finde ich es schwer mit dem Amp entgegenzusteuern
100% d'accord...

Wenn überhaupt würde ich die "Regel":
schwer = präziser und ausgewogener, aber etwas leiser
vs.
leicht = eher tiefenbetont, dafür offener und voluminöser

unterschreiben, allerdings eher im Sinne einer statistischen Tendenz. :)

Wobei ich weder das eine noch das andere als besser oder schlechter definieren würde; eher -weitergesponnen- wie den Unterschied zwischen Semihollow und Solidbody: Wenn qualitativ gut, dann hat beides seine Daseinsberechtigung.

Oder - anders ausgedrückt:
Ich mag meine Rüpel-Brüll-Warrior genauso wie meine klanglich eloquentere ESP (und die anderen Familienmitglieder) - sind alle unverzichtbar, sonst dürften sie nicht bei mir wohnen...:D
 

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