Rückkoppelung auf Bass Drum (Opus 99)

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xandi
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Hallo werte Kollegen,

ich habe in letzter Zeit immer wieder Probleme bei der Abnahme der Bass Drum meines Schlagzeugers. Wir verwenden ein Beyerdynamic Opus 99 mit einem DBX 266 XL Kompressor/Gate, Schlagzeug ist ein Tama Starclassic Birch/Bubinga und wir hatten jetzt schon des öfteren mit Rückkoppelung zu kämpfen, die nicht "rauszudrehen" war... So ein Nachwummern, das - im schlimmsten Fall - den Bass Drum Sound dominierte...

Habt ihr Erfahrung mit dem Opus 99? Welche Positionierung ist hier zu empfehlen? In der Trommel am Schlagfell? Von außen am Resofell? Kann es sein, dass das auch mit dem Boden (auf provisorischem Holzboden wars meiner Meinung nach am schlimmsten) zusammenhängt? Oder steht mein Bassverstärker zu nahe an der Bass Drum, weil es bei der Frequenz des C-Tons meiner Meinung nach am ärgsten anfing, mitzuschwingen und zu koppeln?

Ich wäre für eure Anregungen, Wünsche, Beschwerden ;) sehr dankbar.

Liebe Grüße aus Kärnten/Österreich,

xandi
 
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Hallo,

tritt der Effekt auch bei anderen Mikrofonen auf?
(Einfach mal irgend ein Mikrofon testen, wenn es dann ggf. in anderer Frequenz ebenfalls auftritt, dann kann ein Problem mit dem Mikrofon ausgeschlossen werden, ansonsten umgekehrt).

Wenn der Bassverstärker aus ist, tritt es dann auch auf? (Ausschließen einer weiteren Fehlerquelle)

Das würde ich als Erstes und Zweites prüfen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Grüße
Jürgen
 
Kann es sein, dass das auch mit dem Boden (auf provisorischem Holzboden wars meiner Meinung nach am schlimmsten) zusammenhängt?
Ja, das ist möglich.
Sogar recht wahrscheinlich. Ich vermute, es ist keine Rückkopplung direkt ins Mikrofon, sondern über den Körperschall (Boden+Stativ) oder sogar über das Bassdrum-Fell, das von der PA angeregt wird.
 
Ich hab mein 99er relativ mittig in der Bass stehen. Gibt keine Probleme mit anderen Mikros o.ä. .
Hab allerdings auch keinen Bassverstaerker im Zimmer stehen.

Muesst ihr sonst mit dem Ausschlussverfahren rangehen, wie es schon erwaehnt wurde.

Viel Erfolg!
 
Auch die Bassdrum selbst kann ihren Beitrag zum Aufschwingen des ganzen Kreises leisten. Sind die Felle der BD einigermassen bedämpft? Leg mal eine Decke rein und probeire dann nochmal.

Weiter: Was für ein Stativ nutzt Ihr für das BD-Mikro? Wenn das nicht gut genug den Körperschall dämpft (also die mechanische Übertragung von Schwingungen), kann sich darüber eine Rückkopplung aufbauen. Die Sache mit der Verschlimmerung auf Holzboden deutet darauf hin. Benutzt mal ein gutes Stativ (K&M z.B.), und falls Ihr eine Tellerstativ nehmt, stellt das mal auf einen entkoppelnden Untergrund, z.B. eine dicke Gummimatte oder so eine Unterlage für Waschmaschinen - gibt es in jedem Baumarkt für unter 10 EUR. Passendes Stück rausschneiden und unterlegen, Problem lindern.

Weiter: Wie stellt Ihr den EQ ein? Wie den Kompressor (besonders das Poti GAIN)? Mit beiden Geräten kann man sich üble Feedbacks einfangen, wenn man ein paar Regeln missachtet.

Viele Grüße
Jo
 
Das Set ist doch richtig fein. Ich kann mir daher nur zwei Ursachen vorstellen:
a) Die BD ist schlecht bedämpft (d.h. die klingt auch ohne Mic schon so sch****)
b) Der Compressor zeigt bei der Gain-Reduction so was im Bereich von 15-20dB an... und zieht dann das Nachklingen richtig schön hoch.

Übrigens: Ich habe schon viele Comps gehabt - aber der 266 ist so ziemlich das übelste Teil für Drums gewesen. Zieht den Comp doch einfach mal raus (Kabel aus dem Insert oder einfach aufg Bypass schalten) und hört, ob sich das Problem dann erledigt hat.
 

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