Suche passende(n)Effekt(e) zu Soundbeispiel

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Fischfried Otter
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Hallo,

ich habe monatelang regelmäßig Reviewvideos und Soundsamples aller erdenklichen Basszerren und mit dem Bass ganz verträglichen Gitarrenzerren angehört. Wenn ich jetzt beschreibe, was ich suche, glaube ich bereits im Vorfeld zu wissen, welche Geräte mir dann empfohlen werden. Allerdings taucht meine Klangvorstellung in den verfügbaren Tests zu allen möglichen Effekten nie wirklich auf und auch beim Anspielen diverser Pedale konnte ich den gewünschten Sound nicht finden.

Daher mal der andere Weg:
Was hört ihr im Intro des verlinkten Songs und mit welchen Effekten könnt ihr selbst diesen Klang nahezu exakt reproduzieren, bzw. von welchen Tretern wisst ihr aus Erfahrung, dass sie genau so klingen können?

Da hier ein Wet/Dry Mix vorliegt, nennt mir gerne auch Zerren ohne Blendfunktion, von denen ihr wisst, dass sie mit Hilfe eines Splitter/Blenders so klingen können, wie im Video. Das "Dry"-Signal selbst scheint mir allerdings auch nicht ganz Dry sondern durch einen Overdrive gejagt...
Ferner scheint die Bassspur von geboosteten Tiefmitten und Höhen gebrauch zu machen, wobei Mitten/Hochmitten sehr flach sind. Oder höre ich das falsch?

Der Klang soll vor dem Amp komplett so stehen, um Auswärts und bei Aufnahmen nicht auf ein Topteil angewiesen zu sein, daher meine Frage speziell nach Effekten.

Achja, selbst getestet bisher: Behringer BOD100, Harley Benton Bd-1, Boss ODB-3, Bass Big Muff, deluxe Bass Big Muff, Joyo Ultimate Drive, Bad Monkey, Ibanez PD7, alle jeweils mit einem EQ-Pedal davor und dahinter und in verschiedenen Kombinationen miteinander.

Fast das Video vergessen:

Für konstruktive Hinweise, auch was eine mögliche Kette von Effekten (EQ, Zerre, Preamp etc.) angeht, wäre ich sehr dankbar.
 
Eigenschaft
 
hm... Equalizer könnte ne "Badewanneneinstellung" haben. Ich denke, der Zerrsound müsste mit dem ODB3 + Compressor machbar sein. Live könntest du auch auf das "blenden" verzichten & im Studio wirds eh gem8
 
Würde ein Compressor vor oder nach dem ODB3 den Charakter der Zerre so stark beeinflussen? Fand den ODB in den harschen Settings total kalt, dünn und sirrend. Die Blendfunktion klang nie nach "Vermischung" von Dry und Wet sondern immer nach quasi strikt voneinander getrennten Signalen.
 
Hi,

sicher bin ich mir nicht, aber evtl könntest Du mit einer Mischung aus Woolly Mammoth und einem Chaos-Fuzz kombiniert jeweils mit einem nachgeschalteten EQ hinkommen.
Dabei würde ich beide Zerren z.B. mit dem Boss LS-2 zusammenmischen und die Frequenzanteile der beiden Zerren über je einen graphischen EQ regeln: Das Mammoth eher für die Bassfrequenzen, das Chaos-Fuzz eher für die Hochmitten; die Höhen insgesamt eher angesenkt.

Auf das Mammoth bin ich gekommen, weil die Zerre insgesamt eher weich, aber etwas "kaputt" klingt. Sowas kann das Mammoth.

Gruß
Ulrich
 
Würde ein Compressor vor oder nach dem ODB3 den Charakter der Zerre so stark beeinflussen? Fand den ODB in den harschen Settings total kalt, dünn und sirrend

Ich selber hab den Kompressor am Amp (Aber der komprimiert recht wenig). Klassisch ist Kompressor vor Zerre, aber andersrum kann auch klappen. einfach testen.
Harsh ja, dünn fand ich ihn, als ich ihn getestet hab, nicht. Der hat schon n Pfund. Ein "Blend" höre ich bei dem Bsp. aber ehrlich gesagt nicht raus.
EiN Fuzz a lá Mammut könnte funktionieren, allerdings klingt Fuzz, wenn mans übertreibt, auch mal schnell nach "Furz".
 
Ein "Blend" höre ich bei dem Bsp. aber ehrlich gesagt nicht raus.
War mir recht sicher, hier zwei gestapelte Signale zu hören. Beide sind nicht clean, wie elkulk ja in seinem Post auch andeutete. Ich habe mir einen Digitech Bass Driver geliehen und es separat zu einem Sovtek Big Muff jeweils mit Post-EQ-Pedal durch einen LS2 geschickt. Beide Zerren fahren eher untertourig mit Tone auf 10-11 Uhr, Distortion/Morph ebenfalls auf 10-11 Uhr und beim Bass Driver noch Blend auf 12 Uhr. Post-EQ beim Bass Driver = Badewanne, beim Russian Muff Tiefmittenboost. Kommt dem Sample relativ nahe! Erhebliche Klangunterschiede, verständlicherweise, wenn danach mein Hartke HA3500 oder der SVT aus'm Nachbarproberaum folgt bzw. man ebendort über ein Sansamp Tech 21 die PA anfährt. Im Grunde bin ich mir aber relativ sicher, dass elkulk recht hat und man hier zwei andersartig verzerrte/equalisierte Signale mischen muss, um den Klang zu erreichen.
 
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bedenke auch stets, dass es sich hier um eine Demo handelt. Dabei kann man schon die Frage stellen, wie aufwändig da produziert/ob da großartig mit dem Bass experimentiert wurde.
 
So. habe Infos/Erinnerungen aus 1. Hand bekommen: Fender Jazz Bass, Hiwatt Amp, Proco Rat Distortion.
 
Rat ist an sich immer eine gute Nummer.
 

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