@flix : war schon klar, dass 'objektiv' in diese Richtung gehen würde

für mich ist das Ohr der relevante Massstab - Messwerte sind nur grobe Hilfsmittel für die Richtung
mein persönliches Spektrum reicht von Bach in der Konzerthalle über Elektro/Ambient bis Metal/Punk
ich stehe auf akustische Instrument und Analog-Produktionen, habe selbst aber auch massig Digitalequipment
meine Meinung
ist subjektiv und ich erwarte keineswegs, dass die jemand teilt
ohne den etwas zu trockenen Moderationseinwurf hätte ich sie auch für mich behalten
(imho steckte in der etwas saloppen Formulierung durchaus Substanz zum Nachdenken)
ich kann mich bei allem Bemühen nur an ein einiges live-Ereignis erinnern, bei dem mir die Beschallung positiv im Gedächtnis geblieben ist... vor zig Jahren auf der Bridges to Babylon Tour der Stones (im abgetrennten Bereich vor der Bühne)
selbst bei Stadtfesten, die nicht unter low budget rangierten oder gut bezahlten Firmen Events war der 'Sound' mit
meinen Ohren nicht kompatibel...
ich habe aber null Ambitionen irgendwen oder gar ein Publikum zu missionieren
die Leute haben ihren Spass, sind mit dem, was sie hören zufrieden... ist doch ok
meine 'Verdachtsmomente' hinsichtlich der Ausgangsfrage habe ich oben genannt
dass es sie überhaupt gibt, ist auf eine bestimmte (verbreitete) Produktphilosophie zurückzuführen, bei der gern mit einer handvoll Zahlen 'bewiesen' wird, dass Equipment gut ist.
ich habe Telefunken-Vorstufen, die 90% des low-budget Portfolios vom T numerisch nicht das Wasser reichen...
kA wer da heute was wie misst

jedenfalls ist in 'meinen' Datenblättern das Messverfahren haarklein beschrieben, in typischen Specs fehlt es
deswegen halte ich ein subjektives Gehör im Endeffekt für das objektivere Werkzeug

(reine Darstellung des Standpunkts, falls es jemanden interessiert - weder wichtig noch diskussionswürdig)
cheers, Tom