Recording Amp für kleines Geld mit grossem Sound gesucht

ein 676 ist gerade in der bucht für 300€ zu haben.

Dass wäre dann dem Avalon U5 aufgrund des preisunterschiedes überlegen oder?


Wäre dieser Aufnahmeweg eigentlich machbar:

Bass/Gitarre --> "gute" DI-box 100-200€ preissegemnt --> Röhren Mikrofon Preamp ---> Sym. Eingang ins Inteface (Wandler)

die DI-box bringt das Hi-Z siganl ja auf mikrofon bzw. Line Pegel, sollte also gehen oder?


Weil Röhren Preamp + Richitg gute DI-box überschreitet mein budget ein wenig ;)
wenn ich nun aber eine gute DI-box mit dem warmen preamp kombinieren könnte würde mir das
denke ich reichen, solange ich keinen high-end DA wandler mein eigen nennen kann
 
die Avalon U5 hat nicht ohne Grund die Bezeichnung 'ultra DI', rein technisch bietet sie 'mehr'
bzw ein besseres Signal-Rauschverhältnis und sie dürfte auch die Attackphase noch detaillierter erfassen
dazu ein praxisorientes Filter statt den üblichen EQs
durch Währungsschwankungen wird sie nicht gerade billiger... aber der Preis ist imho leistungsgerecht
(das Teil wiegt über 5 Kg)
präziser geht nicht... und verfügt natürlich auch über durchdachtes live-recording routing
mal die Specs nicht von der Händlerseite...

mir genügen aber die alten Schachteln vollauf...
(ich hatte ursprünglich vor eine U5 zu kaufen, war mir dann aber nicht genug Unterschied)

vom Pegel her würdest du bei der Impedanzanpassung keinen Preamp brauchen...
... solange das Signal nicht explizit auf Mikrofonlevel abgesenkt wird. :gruebel:
Viele DI Boxen machen das, aber nicht alle - und es geht auch nicht immer aus der Beschreibung hervor.

'Röhrenpreamp' ist nicht pauschal ein Qualitätsmerkmal... ein kleiner ART oder Behringer definitiv nicht
(für die Preise sind die natürlich ok... bereits ein 'anständiger' Übertrager kostet das doppelte oder mehr)
so was muss man auch immer im Kontext sehen.

Wenn eine DI das Signal mit 'unity gain' = Pegel 1:1 auf den Wandler gibt, dann ist das perfekt.
(nur bei sehr leisen Singlecoils könnte es eng werden, abhängig vom Eingang)
Am besten ist immer ein kurzer Signalweg.
Die Countryman DI (zB) hat zwischen 100hz und 20khz keine Phasenabweichung.
Diese ist das eigentliche Problem von Vorstufen, besonders wenn sie frequenzabhängig auftritt
sie macht das Signal 'undefiniert' oder 'matt' bis 'matschig'.

cheers, Tom
 
nein ich denke da eher an den Goldmike von SPL den man in der bucht für ca. 200-250€ schon bekommen kann

vom Pegel her würdest du bei der Impedanzanpassung keinen Preamp brauchen...
... solange das Signal nicht explizit auf Mikrofonlevel abgesenkt wird. :gruebel:
Viele DI Boxen machen das, aber nicht alle - und es geht auch nicht immer aus der Beschreibung hervor.

[/QUOTE=Telefunky;5957658]


Soll Heißen ich kann direkt mit der Gitarre oder Bass in den Gold Mike gehen der für Mic signal ausgelegt ist?

oder meisnt du mit "brauchen" ich kann von der DI-box direkt in den D/A wandler?

dass sit mir klar, ich erhoffe mir aber von der kombination "100-€ Palmer DI-box" + Gold Mike eben ein bessers signal
und wollte daher wissen ob das sinn macht bzw. etwas bringt :)
 
das 'Problem' stammt aus der historischen Anwendung der DI. Es gab 'früher' idR nur Eingänge für Mikrofone im Pult
folglich haben DIs neben der Impedanz gleich den Pegel 'passend' gemacht.
Für den Gitarrensound ist nur die Impedanz entscheidend.
Die niederohmige Mikrofonvorstufe dämpft den PU, was imh ears über 'Höhenklau' hinausgeht.
Den könnte man ja per EQ kompensieren, aber irgendwie klingt das shice ...
Wie sich die Dämpfung genau auswirkt, hängt auch von der Schaltung ab - (Wechselwirkung mit der PU Spule)

imho ist es tatsächlich am besten man probiert es am konkreten Objekt aus.
die 100 Euro Palmer ist glaube ich eine recht gute (oder ist die aktiv ? dann meine ich eine andere)
es hängt auch etwas von der Dynamik der Mikrofonvorstufe ab (ein SM58 kann locker von 1-500 mV liefern) :eek:
der Goldmike dürfte deinem clean Signal praktisch nichts hinzufügen, allenfalls mit der Flair Schaltung
(aber das fällt unter Psychakustik)
da wären der Golden Age Pre-73 oder UA610 eher Kandidaten für 'Farbe'

ich habe übrigens noch eine Spottbillig-Vorstufe, die ein leicht über-crispes Signal liefert.
Der ideale Zuspieler für Amp-Simulationen, die das Signal gern mal etwas schwammig oder 'muffig' machen.
Von der Trennschärfe ist die echt gut, kann sogar sein, dass da ein verhasster 4558 die erste Stufe macht.
Ich habe keinen Schaltplan, da sind auch noch Transistoren drauf... :gruebel:
Ist in einem Novanex Übungs-Brüllwürfel (geschossen für 25 Euro) :D

cheers, Tom
 
Thx!
Paar TAB-Sachen liegen bei mir rum, Mindprint verstaubt auch im Rack.
Das ist aber nicht was ich suche. Alles viel zu clean. Und virtuelle
Ampsimulationen vermeide ich wenns geht.

Dirty muss es sein, und so einfach zu bedienen, dass ich
weiss wo ich für welchen Song am Regler drehen muss.
Wenn der Bassmaster zu noisy ist und ein Sansamp zu weit weg ist von meiner Musik...was dann???

ich hab am Wochenende 'ne ganze Zeit mit einer nicht sooo schlechten Bassman-59 Emulation gespielt...
mich immer gefragt, ob's der Dreck jetzt in einer Aufnahme bringen würde oder nicht
dann hab ich's wieder auf die pure DI zurückgestellt und fand den Ton einfach 'griffiger'
(der ist trotzdem fett, diskreter Aufbau und Übertrager)
Sowas höre ich am besten im Mix. Wenn ich nen Song aufnehme hab ich aber auch schon immer
von Anfang an ne Intention die mir sagt wie was klingen soll. Dann muss ich nicht alles in der Virtuellen Welt noch hinbiegen.

Ph
 
Das Original-Netzteil (für 40? Module) hat mal weit über 1k D-Mark gekostet, in den 60er Jahren ein Vermögen...
Der Regelteil der Nutzspannung verfügt über eine eigene Stromversorgung, Restwelligkeit bei Voll-Last 0,1 mV.
Daraus kann man ermessen, mit welchem Qualitätsanspruch diese Baugruppen gefertigt wurden.



cheers, Tom

Nennt sich N324 4A2 ( Din ) oder N324 4A3 ( Zoll ) , Beide machen etwas über 4 Ampere . Es gibt aber auch eine 1 Ampere Version ( N324 1A3 ) . Ich hab die Dinger früher bei TAB ( Tonographie Apparatebau Wuppertal ) gebaut .
 
gute Arbeit, Achim :great:

Wenn ich nen Song aufnehme hab ich aber auch schon immer
von Anfang an ne Intention die mir sagt wie was klingen soll. Dann muss ich nicht alles in der Virtuellen Welt noch hinbiegen.
schon klar - aber in welcher der Welten was 'gebogen' wird, ist nicht entscheidend.
Auch vor einer Box besteht das Problem, dass die Übertragung aufgrund der unterschiedlichen Physik von Gehör im realen Raum und der späteren Wiedergabemittel eingeschränkt ist.
Da sind zumindest die ordentlich ausgeführten Plugins heute durchaus eine Alternative.
Beim Bass ist die Raumproblematik besonders ausgeprägt, gute Boxen sind bekanntlich teuer...
was sich bei der Mikrofon und Wandlertechnik forstsetzt, von der realen Lautstärke ganz abgesehen.
Gerade beim Bass ist ja das Phänomen: super solo - schlechter Band-Sound nicht unbekannt ;)
Man muss in jedem Fall lernen das Instrument in den Kontext zu übertragen.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ein gut definiertes Signal die Möglichkeiten enorm erweitert.
Aber auch, dass es oft gar nichts anderes als den puren Bass gebraucht hat.
Nun ist der Bogen von Jazz bis Metal über Fusion, Funk, Soul, Ballade, Country, Rock, Punk natürlich weit...
(da möchte ich nicht pauschalisieren)

hier ging's ja in erster Linie darum, was für einen vergleichbar günstigen Kurs gute Ergebnisse liefern kann.
Mit einer U5 und 2 Neve Channels samt GMK und dynamischem Mic an einem RME Interface wäre man immer korrekt aufgestellt und jeder Situation gewachsen... wer 3-5k übrig hat... warum nicht ?
Wenn ich ein vergleichbares Mix-Ergebnis mit einer (zB) $300 Countryman DI und einem 89 Euro Ampeg Plugin schaffe, dann ist die DI nicht mehr teuer, sondern preiswert.
Ich höre bei solchen Sachen auch deswegen genau hin, weil ich gar nicht die Möglichkeit habe, laut aufzunehmen.
Und mit 60/70er Motown Vinyl eine relativ hohe Messlatte für den Bass-Sound...

cheers, Tom
 
das 'Problem' stammt aus der historischen Anwendung der DI. Es gab 'früher' idR nur Eingänge für Mikrofone im Pult
folglich haben DIs neben der Impedanz gleich den Pegel 'passend' gemacht.
Für den Gitarrensound ist nur die Impedanz entscheidend.
Die niederohmige Mikrofonvorstufe dämpft den PU, was imh ears über 'Höhenklau' hinausgeht.
Den könnte man ja per EQ kompensieren, aber irgendwie klingt das shice ...
Wie sich die Dämpfung genau auswirkt, hängt auch von der Schaltung ab - (Wechselwirkung mit der PU Spule)


cheers, Tom

Wenn ich dich Richtig vestehe macht also die DI-box egal ob aktiv oder passiv in jedemfall eine

Impedanz anpassung (von Hi-Z auf Lo-Z), sowie eine Pegelkorrektur (niedriger oder höher?)

und in dem Konkretten von mir angseprochen Fall. Gitarre in DI-box und dann in Mic-Preamp

würde einen ordentlihen sound bringen (die färbung des mic preamps sei mal dahin gestellt aber zumindest
wäre dass siganl "Original" und nicht schlechter als direkt in mein Interface gespielt)?




imho ist es tatsächlich am besten man probiert es am konkreten Objekt aus.
die 100 Euro Palmer ist glaube ich eine recht gute (oder ist die aktiv ? dann meine ich eine andere)
es hängt auch etwas von der Dynamik der Mikrofonvorstufe ab (ein SM58 kann locker von 1-500 mV liefern) :eek:
der Goldmike dürfte deinem clean Signal praktisch nichts hinzufügen, allenfalls mit der Flair Schaltung
(aber das fällt unter Psychakustik)
da wären der Golden Age Pre-73 oder UA610 eher Kandidaten für 'Farbe'


cheers, Tom


Der Golden Age sie zwar nach bewertungen und stats gut aus, aber ein 2 kanaliger preamp zwecks
Akustik- Gitarren Stereo aufnahme wäre eigentlich unbedingt wünschenswert.

UA 610 :DDD hast du schon gesehen was das Teil kostet:rolleyes::rolleyes:


also im allgemeinen wird der SPL Goldmike als schon sehr gut klingend eingestuft.





zu deinem 25€ schäpchen:

naja bei gitarren lasse ich mich auf keine emulationen ein, der echte sound ist
es mir wert, insofern wäre das teil nur interessant wenn es auch beim bass etwas bringen sollte :))
 
den 25 Euro Brüllwürfel habe ich nur erwähnt, weil mich die Auflösung total überrascht hat.
der steht hier direkt in Konkurrenz zu der Telefunken Technik...
ist mir ein Rätsel, wie die simple (aber sorgfältig gebaute) Schaltung das schafft.

also im allgemeinen wird der SPL Goldmike als schon sehr gut klingend eingestuft.
mag sein... aber wer setzt den Massstab ? und was war/ist das Vergleichskriterium ?
ich kann mich an das Review der ersten Version erinnern, wo der ausgesprochen neutrale Charakter gelobt wurde.
sorry, aber auch mit voller Spannung ist das für mich eine Alibiröhre.
Und das Manual irrt grosszügig in seiner Aussage, dass man 72 dB gain nicht mit Röhren realisieren kann.
Der Klassiker V76 geht bis 76db in reiner Röhren Class-A mit bekannt hoher Reputation.

da bin ich dann so aufgestellt, wie du mit dem Gitarrenton: the real thing... (muss Eisen enthalten) :D
aber wenn du damit Speaker abnehmen willst, ist der GM sicher eine gute Lösung - vor allem für den Preis.
Und du kommst in den (gain) Bereich, wo auch Bändchen problemlos funktionieren.
Eine Akustikgitarre finde ich bezogen auf 'vintage Amp Charakter' auch relativ unkritisch. Ist halt 'ne Nuance.

cheers, Tom
 
von welchem brüllwürfel sprechen wir denn hier eigentlich die ganze zeit?


Ja natürlich sind internet reviews mit äußerster vorsicht zu genießen, aber ich denke
für den gebraucht preis von 250€ ist der Preamp schon ein richtig großer schritt.

Ein Interface was den selben klang bringen kann wird sicherlich ein vielfaches kosten.

was könnte man an reiner Class A schaltung denn für eien 2 kanaligen preamp empfehlen?
gerne gebraucht aber wie gesagt zu teuer darf es eifnach nicht werden :)


Naja ich glaube zur Speaker abnahme von Röhren Gitarren sounds muss das Mikrofon nicht noch zusätzlich
röhren wärme rein bringen da ist eine feine auflösung wohl wichtiger. Aber bei Stimme, sowie Akkustik aufnahmen
wäre dass schon sehr sehr wünschneswert.




zu guter letzt nocheinmal die frage meiner Signalkette die ich immer wieder anspreche,
wäre super nett wenn du mir eine konkrete antwort dazu geben könnetst, gerne auch : JA/NEIN :D



"
Zitat von Telefunky Beitrag anzeigen
das 'Problem' stammt aus der historischen Anwendung der DI. Es gab 'früher' idR nur Eingänge für Mikrofone im Pult
folglich haben DIs neben der Impedanz gleich den Pegel 'passend' gemacht.
Für den Gitarrensound ist nur die Impedanz entscheidend.
Die niederohmige Mikrofonvorstufe dämpft den PU, was imh ears über 'Höhenklau' hinausgeht.
Den könnte man ja per EQ kompensieren, aber irgendwie klingt das shice ...
Wie sich die Dämpfung genau auswirkt, hängt auch von der Schaltung ab - (Wechselwirkung mit der PU Spule)


cheers, Tom
Wenn ich dich Richtig vestehe macht also die DI-box egal ob aktiv oder passiv in jedemfall eine

Impedanz anpassung (von Hi-Z auf Lo-Z), sowie eine Pegelkorrektur (niedriger oder höher?)

und in dem Konkretten von mir angseprochen Fall. Gitarre in DI-box und dann in Mic-Preamp

würde einen ordentlihen sound bringen (die färbung des mic preamps sei mal dahin gestellt aber zumindest
wäre dass siganl "Original" und nicht schlechter als direkt in mein Interface gespielt)?"
 
ich dachte, dass ich mich konkret genug geäussert habe:
bei einer guten DI addiert der Goldmike imho keinen 'Charakter'
aber bei 250 Euro für 2 Kanäle machst du keineswegs was verkehrt. Als 'sauberer Amp' ist der gut.
ob eine DI das Signal färbt oder welchen Pegel sie ausgibt, hängt vom konkreten Modell ab

Röhrenwärme ist bis auf die Heizfäden imo kompletter Blödsinn
es ist halt eine etablierte Schreibweise - manchmal Klischee, manchmal beschreibt sie einen Gesamteindruck.
Bei vielen Schaltungen haben die Übertrager weit mehr Einfluss auf den Klang, als die Glaskolben.
Sonst würde ja auch ein Behringer B100 legendär klingen... tut er bekanntlich nicht ;)

Einem Neve Portico könnte man auch ein 'warmes' Klangbild unterstellen, oder diesem V676, den ich habe.
Da sind aber nur Transistoren drin. Dafür aber auch Übertrager...
Ein Ampeg bezieht seinen charakteristischen Mittensound auch nicht aus einer Röhre - es ist ein Spulenfilter.
Selbst die berühmte Zerre wird hauptsächlich von einem (Halbleiter) Diodenclipper erzeugt.
Der Gesamtsound wiederum wird massgeblich vom gesättigten Ausgangsübertrager beeinflusst.
Deswegen ist das ja so gemein aufzunehmen... :p

Vielleicht ist das im Laufe der Beiträge etwas untergegangen, aber ich habe da einen einfachen Standpunkt:

Bei wenig Geld eine gute DI und Verarbeitung im Rechner.
Es ist nicht jedes Plugin gut, aber es gibt sehr brauchbare - teilweise für kleines Geld.
Das ist heute kein Kompromiss mehr, speziell wenn man nicht über sehr gutes Analogequipment verfügt.
Eine Akustikgitarre in Stereo aufzunehmen ist in dem Kontext rausgeschmissenes Geld.

Hat man Räumlichkeiten und entsprechendes Analog-Equipment muss man natürlich keine Kompromisse machen.
Aber das liegt (so wie ich dich verstehe) weit über dem, was du ausgeben möchtest.
2 Kanäle Neve Portico kosten nun mal um 1500 Euro... die 600 Euro bei Golden Age sind schon ein Preisbrecher.
Ansonsten bleibt nur selbst bauen - gibt sehr gute Anleitungen im Netz.
Aber es besteht überhaupt kein Zwang so was zu haben - und genug Leute können diesem Klang nichts abgewinnen. (weil er ihnen zu unpräzise ist)
Nur wenn du sagst 'vintage Sound mit echter Hardware', dann kostet das Geld... oder Lötzinn ;)

cheers, Tom

ps: ich erwähne manchmal Billigzeug, was mir als sehr brauchbar (oder ungewöhnlich gut) aufgefallen ist.
Einfach damit jemand im Zweifelsfall bescheid weiss, wenn's ihm zufällig begegnet.
Oder er/sie danach suchen kann, falls mit Gewalt gespart werden soll/muss.
 
wie kann ich denn herausfindne welchenm pegel sie ausgibt und WAS für einen DI-box sollte ich mir zulegen ?
eine die den pegel angleicht oder eben nicht, passiv oder aktiv?

Und wie läuft das dann beim Re-Ampen, den imo habe ich nur eine günstige Millenium DI-box die ich rückwärts
nutze um das Line signal aus meinem interface wieer in Hi-Z zu verwandeln, womit ich



Oder sollte man sein augenmerk vielleicht lieber auf ein RME Fireface legen (bzw. bessers Interface), die
preamps sollen ja sehr gut sein und zudem ist der D/A wandler auch um welten besser.


Da spreche ich schon das nächste problem an.

Die D/A wandler die ich mir angesehen habe, haben ja nichtmal die möglichkeit die Monitore zu steuern, kann man also sagen

ein Interface in Preamp, DI-box und D/A Wandler auf zu teilen funktioniert ohne Mischpult garnicht? oder
versteh eich hier etwas grundlegend nicht?





-Kannst du Links liefern zu guten DIY geräten, damit habe ich nämlich überhaupt kein problem! :D



- wie heißt dass billigzeug den nun?





Zur akkustik - gitarre:

ich habe die mit ein päärchen Rode NT5 und meinem M-audio interface aufgenommen
udn selbst dass klingt schon sehr geil, also den echten sound kann man mit dem
in der western integrierten preamp vergessen. :)

https://dl.dropbox.com/u/42654428/03-Eleven Lights Shining M_S2.wav
 
sorry habe ich wohl überlesen. wenn du dir für meine anderen fragen noch irgendwann eine muse findest wäre ich dir sehr dankbar :)
 
Zur akkustik - gitarre:
ich habe die mit ein päärchen Rode NT5 und meinem M-audio interface aufgenommen
udn selbst dass klingt schon sehr geil, also den echten sound kann man mit dem
in der western integrierten preamp vergessen. :)
oops, gleich 3 Stücke in einem... :D
natürlich kann man die Gitarre so aufnehmen, sie wird dann aber auch etwas 'bewegungsempfindlich'
ich finde es mono und dann in einen Raum gestellt einfacher zu kontrollieren.
ders gepickte Part ist so auch vollkommen in Ordnung, würde aber tatsächlich an Rundheit und Glanz gewinnen.
Da bringt bereits ein Goldmike echte Verbesserungen.
Falls du gleichzeitig spielst und singst wären 2 Kanäle natürlich auch vom Ablauf sinnvoller.

Dass der Gesang vom M-Audio 'plattgedrückt' wird, weisst du sicher selbst, auch die Härte der Aufnahme.
Gerade diese Richtung profitiert enorm (für meinen Geschmack) von dem was man 'vintage Ton' nennt.
Vor allem definierte Tiefmitten zwischen 200 und 800 Hz, was den 'warmen' Klangeindruck erzeugt.
Man muss dazu diesen Bereich nicht anheben, es genügt wenn der Preamp ihn besonders klar wiedergibt.
Das M-Audio hat dort praktisch nichts zu bieten, wie eigentlich alle Interface Vorstufen.
Wenn dann noch die Anforderungen an die Dynamik steigen, ist Ende Gelände... da zeigen sich die Grenzen.
Bei dem Preis ja auch irgendwie zu erwarten.

Gerade wenn du solche Dynamiksprünge machst würde ein Hardware Kompressor/Limiter gut tun.
Wenn das Budget limitiert ist, würde ich mit dem Goldmike starten (für 250 Euro)
da hast du sofort eine Verbesserung der Mikrofon-Aufnahmen
später (primär) für die Vocals den Golden Age Comp54 ergänzen.

Der Bass ist im Kontext so platziert, dass er relativ unkritisch ist.
Da würde ich abwarten und ausprobieren wenn der Preamp da ist.

Falls die Gitarren (ich hab nicht versucht es rauszuhören) abgenommen sind, liegt das imho unter Plugin Niveau.
Auch wenn's vielleicht 'echt' ist - dafür kann sich der Hörer nix kaufen ;)
Ist ein ideales Test-Stück mit den 3 Teilen - sehr mutiger Spannungsbogen.
Und zudem ein wirklich guter Song, was das musikalische betrifft :great:
(vom Aufbau greift es für meinen Geschmack nicht ideal ineinander, meine ich aber nicht als Kritik)

cheers, Tom

ps: DIY Gyraf Audio
[url=http://www.diyaudio.com/]DIY Audio


[/URL]
 
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ein Interface in Preamp, DI-box und D/A Wandler auf zu teilen funktioniert ohne Mischpult garnicht? oder
versteh eich hier etwas grundlegend nicht?
ein Interface hat diese Einheiten bereits getrennt und steuert sie über ein virtuelles Software Mischpult
(im Prinzip)

wenn du die Preamps des M-Audio durch den Goldmike ersetzt, haben es die Wandler leichter
(ich weiss aber nicht wie gut die im konkreten Vergleich sind)
RME ist vor allem von der Software Seite stark, die Preamps sind präzise, aber keine 'Schönklinger'
ich glaube nicht sooo gain-stark, habe aber die specs der neuen, digital gesteuerten nicht im Kopf.
es ist also eine Sache mit Abwägen...

cheers, Tom
 
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oops, gleich 3 Stücke in einem... :D
natürlich kann man die Gitarre so aufnehmen, sie wird dann aber auch etwas 'bewegungsempfindlich'
ich finde es mono und dann in einen Raum gestellt einfacher zu kontrollieren.
ders gepickte Part ist so auch vollkommen in Ordnung, würde aber tatsächlich an Rundheit und Glanz gewinnen.
Da bringt bereits ein Goldmike echte Verbesserungen.
Falls du gleichzeitig spielst und singst wären 2 Kanäle natürlich auch vom Ablauf sinnvoller.

Einfacher zu kontrollieren aufjedenfall.

Wir haben auch mit meinen Audio Technica 4040 versucht auf zu nehmen,
allerdings fanden wir die stereo aufstellung einfach lebendiger.

Ja ich denke da dass SPL GM relativ häufig zu bekommen ist, ist es am gebrauchtmark
der mit abstand größte sprung fürs geld. Selbst wenn es ähnlihc gute oder bessere
Geräte in der Preisklasse < 500€ gibt hilft es mir nichts wenn ich sie gebraucht nicht bekomme :D

oops, gleich 3 Stücke in einem...

Dass der Gesang vom M-Audio 'plattgedrückt' wird, weisst du sicher selbst, auch die Härte der Aufnahme.
Gerade diese Richtung profitiert enorm (für meinen Geschmack) von dem was man 'vintage Ton' nennt.
Vor allem definierte Tiefmitten zwischen 200 und 800 Hz, was den 'warmen' Klangeindruck erzeugt.
Man muss dazu diesen Bereich nicht anheben, es genügt wenn der Preamp ihn besonders klar wiedergibt.
Das M-Audio hat dort praktisch nichts zu bieten, wie eigentlich alle Interface Vorstufen.
Wenn dann noch die Anforderungen an die Dynamik steigen, ist Ende Gelände... da zeigen sich die Grenzen.
Bei dem Preis ja auch irgendwie zu erwarten.


Der Gesang wwird bzw. wurde wohl eher von einem Billig röhren preamp : SM Pro audio TC 01 verstärkt
und hardwear-seitig komprimiert.

Bei Stimmaufnahmen wurde immer gesagt Plugin etc. pp bla bla, ich hab viel versuch tmit Kompression nichts konnte
die kraft entfachen wie der hardwar kompressor/ Röhren peamp, und wenn er noch so billig ist


DAs nächste ist, dass dieses Post-rock Projekt (das erste was ich jemals produziert habe :D ) viele dynamisprünge hat,
dies wird aber in zukunft auch oftmals nicht so stark asugeprägt sein, punk-rock, metal etc. pp ist eigentlich eher mein
bereich. Dennoch wird auch heir der Goldmike sicherlich den internen preamps mühelos den rang ablaufen.





Der Bass ist im Kontext so platziert, dass er relativ unkritisch ist.
Da würde ich abwarten und ausprobieren wenn der Preamp da ist.

Falls die Gitarren (ich hab nicht versucht es rauszuhören) abgenommen sind, liegt das imho unter Plugin Niveau.
Auch wenn's vielleicht 'echt' ist - dafür kann sich der Hörer nix kaufen ;)
Ist ein ideales Test-Stück mit den 3 Teilen - sehr mutiger Spannungsbogen.
Und zudem ein wirklich guter Song, was das musikalische betrifft :great:
(vom Aufbau greift es für meinen Geschmack nicht ideal ineinander, meine ich aber nicht als Kritik)

cheers, Tom


[/URL]

Hier hatte ich aber große probleme mit dem Bass, da er sehr schwammig war und ich bis heute
nicht so wirklich zufrieden damit, komisch dass du hier sagst abwarten was der Preamp bewirkt,
den dass ist eine DI-aufname mit ampeq plugin, was soll in der kosntellation der preamp also bringen?

esseiden ich wähle den vielfach angesprochenen weg gute di-box - preamp - Wandler


Der Gitarrensound ist ein echter Marshall Plexi und ich finde ihn eig. ziemlich gut.
Allerdings haben wir das SM57 ganz am rand der membran platziert und auch kein 2. Mikrofon
verwendet, wodurch die aufnahme nicht soooo toll ist.

Ich habe aber noch kein Plugin eines Plexis gehört, welches so klingt. :gruebel:

Das Lob über den Song geb ich gerne weiter, dass bin (leider) nicht ich :D

ein Interface hat diese Einheiten bereits getrennt und steuert sie über ein virtuelles Software Mischpult
(im Prinzip)

wenn du die Preamps des M-Audio durch den Goldmike ersetzt, haben es die Wandler leichter
(ich weiss aber nicht wie gut die im konkreten Vergleich sind)
RME ist vor allem von der Software Seite stark, die Preamps sind präzise, aber keine 'Schönklinger'
ich glaube nicht sooo gain-stark, habe aber die specs der neuen, digital gesteuerten nicht im Kopf.
es ist also eine Sache mit Abwägen...

cheers, Tom


Vage vermutung: Gold Mike Besser als RME ?

2 Kanal, nur pramp 450€ vs. 2 Kanal Komplettes Interface 800€



Irgendwie finde ich keine reinen Wandler die haben irgendwie immer noch eine DI-sektion oder so mit an board...
und wie verlfixt steuere ich ann meine Monitore wenn ich preamp, wandler und di-box einzeln habe :D




an der stelle mal ein fettes merci, du hilfst mir enorm viel ! da hau ich später och ein paar "gefällt mir" raus :D :D
 
v module hab ich rumliegen und der mindprint... hehe hab ich in den letzten jahren grad mal für nen line bass verwendet. viiiieeel zu clean und langweilig. ich suche was mit dem ich nicht clean aufnehme sondern mit gewürz.
höhen, mitten, bass, gain und dann weiss ich wo ich drehen muss, damit dies und das passiert.
aber wenn die sansamp dann laut tom doch nicht so der brüller sind, was dann?
hab immer noch nicht die gewünschte antwort/geheimtip sofern der bassmaster ja anscheinend zu lärmig ist.
das ist übrigens auch das problem mit meinem bassamp. n austrovox 100. der ist aber auch sonst nicht nur das gelbe vom ei. färbt zwar toll aber nicht in die beschriebene richtung. (siehe anfangspost)
wer weiss mehr?

thx!
ph

- - - Aktualisiert - - -

Hmmm komisch. Hatte grad probs mit dem thread. Hat mir die letzten posts nicht angezeigt. Von dem her: Vergesst den letzten...
 

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