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Spira S-450 TRD Transparent Red & Black
Kennt Ihr schon Spira Guitars? Nein, dann vielleicht die Marke Jet? Auch nicht? Bei beiden Firmen handelt es sich um eine. Die Sparte Jet befasst sich mit klassischen Gitarrenmodellen wie der Stratocaster, Telecaster, Fender Bässe und modernisierte Strats. Um auch den Freunden der heftigeren Musik eine anständige Gitarre an die Hand zu geben, gründete man kurzerhand die Firma Spira. Spira bedeutet übersetzt „es fließt“. Passt ganz gut, denn man beschäftigt sich mit dem Thema Superstrat, aber auch die Themen Telecaster, Explorer und Flying V werden bedient.
Auszugder Herstellerhomepage:
Starke Worte, man schafft als neue Firma neue Legenden in der Welt der E-Gitarren. Dabei bedient Spira mit den hochwertigsten Standardserie den heiß umkämpften Markt unter 600 € . Die teuerste Reihe bildet die 1000 Pro Series, deren Preis ab 1.249 € beginnen. Es gibt sogar einen Custom Shop.
Alle Modelle sind mit Humbucker bestückt. Es gibt viele 6-Stringvarianten und von denen einige 7-String. Aber hier gestaltet sich die Auswahl recht eingeschränkt. Nicht alle angebotenen Farben gibt es mit der Zusatzsaite.
Specs der S-450
Einschätzung& Ausstattung
Ich stieß erst vor ein paar Wochen auf Spira und war gleich von ihnen angetan. Sehen richtig klasse aus, gerade in dieser Zweifarblackierung rot schwarz (normalerweise stehe ich nicht aufs olche Farbgebung, aber hier passt das gut zusammen). Da ich nicht wusste, was mich erwarten würde, wollte ich bei einem Händler wegen des Rückgaberechts kaufen. Fand in einem Shop eine S-450, die als B-Ware für einen reduzierten Preis anboten wurde. Die „Mängel“ konnte auf der Page nachgelesen werden und umfassten:
Plus/Minus-Liste
Zuerst die Pluspunkte:
Verarbeitung
In Anbetracht der Tatsache, dass wir hier eine Gitarre im Preisgefüge von 400 € vorliegen haben, hinterlässt die Verarbeitung, als auch die Lackierarbeiten einen anständigen Eindruck. Ein Punkt, der bei vielen Gitarren zur Sprache kommt, sind die etwas vernachlässigten Bundenden. Hier kann ich wie oben erwähnt Entwarnung geben. Sie sind anständig verrundet, so dass dem Spielkomfort nichts im Wege steht. Der karamellisierte Hals fühlt sich ebenfalls hervorragend und angenehm an. Mit Sicherheit wird er mit der Zeit und mehr Spielstunden noch smoother. Im Griffbrett finden sich normale schwarze Dots, die allerdings nicht langweilig in der Mitteangeordnet wurden, sondern in den unter 12 Bünden unter E-Saiteliegen und ab dem 15. unter der e-Saite. Das ist zwar nichts neues, jedoch meine erste Gitarre mit dieser Ausführung. Mir gefällt das sehr gut.
Modifikation
Bevor ich mein eigenes Saitenset ausprobieren kann, tausche ich die Tuner gegen Kluson Locking mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:18. Das war´s aber auch schon bei ihr. Vielleicht werde ich mich irgendwann an den Split der beiden Humbucker machen. Diese Option ist beider Spira gegeben und ich nutze die zusätzlichen Klangmöglichkeiten gerne.
Tone
Da sie wie oben beschrieben neue Tuner erhalten wird, kann ich nur den Klang mit den Stocksaiten wiedergeben. Die Höheneinstellung der Pickups verrichtete ich nur ganz rudimentär, denn da ich dickere Saiten verwenden werde, wird sich das Klangbild wieder ändern. Sie zeigt sich lebendig und schnell in der Toneentfaltung. Trotz Keramikmagneten sowie hohem Output verbreiten alle drei Schaltpositionen eine gewisse Wärme und Tragfähigkeit. Beißend an der Bridge und Wohlig am Neck. Gegenüber meine mit dickeren Saitenausgestatteten Gitarren allerdings noch ein wenig dünn. Mit Sicherheit werden neue Saiten das Ganze weiter nach vorne bringen. Mehr will ich an dieser Stelle noch nicht schreiben, da meine Einschätzung nicht final wäre. Nur so viel, die Humbucker wissen schon jetzt zu überzeugen. Denke, sie werden auch in der überarbeiteten Version der Gitarre keine Austauschkandidaten sein. Zudem besitzen sie pro Pickup insgesamt 12 einbestellbare Inbusschrauben, so dass wirklich das letzte Quäntchen an Tone aus ihr herauszukitzeln sein wird.
Fazit
Einmal abseits von den ausgetretenen Pfaden, gab ich einer neuen Marke eine Chance und kann sagen, dass ich begeistert bin. Vor allen Dingen, wenn ich den Preis betrachte (auch wenn ich die Gitarre voll bezahlt hätte). Ihr Look ist erfrischend, die Zutaten (mit Abstrichen) anständig und zielorientiert. Die Haptik tut ihr übrigens, um die Spira positiv zu bewerten. Sie muss sich als Neuling nicht hinter den etablierten Marken verstecken und kann ganz selbstbewusst auftreten. Hätte ich Verwendung für eine 7-String, würde ich wohl wieder eine Spira anschaffen.
Kennt Ihr schon Spira Guitars? Nein, dann vielleicht die Marke Jet? Auch nicht? Bei beiden Firmen handelt es sich um eine. Die Sparte Jet befasst sich mit klassischen Gitarrenmodellen wie der Stratocaster, Telecaster, Fender Bässe und modernisierte Strats. Um auch den Freunden der heftigeren Musik eine anständige Gitarre an die Hand zu geben, gründete man kurzerhand die Firma Spira. Spira bedeutet übersetzt „es fließt“. Passt ganz gut, denn man beschäftigt sich mit dem Thema Superstrat, aber auch die Themen Telecaster, Explorer und Flying V werden bedient.
Auszugder Herstellerhomepage:
SpiraGitarren– Kraft, Präzision, Leidenschaft
Im Herzen Europas, eingebettet in die malerischen Landschaften Sloweniens, entsteht eine neue Legende in der Welt der E-Gitarren.Die Einführung von Spira Guitars – Die für die modernen Metalhead-Spira-Gitarren entwickelt wurde, dreht sich um hohe Leistung und schlanke, moderne Ästhetik und bietet gleichzeitig einen beispiellosen Wert.
Spira glaubt, dass jeder Gitarrist ein Instrument verdient, das sie inspiriert und sich darauf verlassen kann, ob auf der Straße oder im Studio. Trotz ihrer Zugänglichkeit machen diese Spira keine Kompromisse bei der Qualität. Jedes Modell ist mit Premium-Hardware, maßgeschneiderten Villain-Hochleistungspickups ausgestattet und aus hochwertigen Materialien gefertigt, was sie sowohl für aufstrebendeals auch für professionelle Spieler ideal macht.
Überschreiten Sie Ihre Grenzen, erhöhen Sie Ihr Spiel und machen Sie Ihre Spuren mit Spira Gitarren.
Starke Worte, man schafft als neue Firma neue Legenden in der Welt der E-Gitarren. Dabei bedient Spira mit den hochwertigsten Standardserie den heiß umkämpften Markt unter 600 € . Die teuerste Reihe bildet die 1000 Pro Series, deren Preis ab 1.249 € beginnen. Es gibt sogar einen Custom Shop.
Alle Modelle sind mit Humbucker bestückt. Es gibt viele 6-Stringvarianten und von denen einige 7-String. Aber hier gestaltet sich die Auswahl recht eingeschränkt. Nicht alle angebotenen Farben gibt es mit der Zusatzsaite.
Specs der S-450
| Machine Head | Black, Locking |
| Neck | Canadian Roasted Maple |
| Shape | Modern D |
| Fretboard | Roasted Maple |
| Radius | 14″ |
| Nut Width | 43mm |
| Nut | Artificial Bone |
| Truss Rod | Double Action |
| string Scale | 25,5″ |
| Number of Frets | 24 Jumbo |
| Body | Roasted Poplar with Flamed Maple Top |
| Pickup | HH, Spira Villain, Custom Made, 12k output, Ceramic Magnet |
| Bridge | Fixed |
| Controls | 1 Volume, 1 Tone |
| Hardware | Black |
| Finish | Gloss |
Einschätzung& Ausstattung
Ich stieß erst vor ein paar Wochen auf Spira und war gleich von ihnen angetan. Sehen richtig klasse aus, gerade in dieser Zweifarblackierung rot schwarz (normalerweise stehe ich nicht aufs olche Farbgebung, aber hier passt das gut zusammen). Da ich nicht wusste, was mich erwarten würde, wollte ich bei einem Händler wegen des Rückgaberechts kaufen. Fand in einem Shop eine S-450, die als B-Ware für einen reduzierten Preis anboten wurde. Die „Mängel“ konnte auf der Page nachgelesen werden und umfassten:
- Klemmachse des E-Lockingtuner verbogen (auf den Fotos ersichtlich)
- diverse Kratzer
Plus/Minus-Liste
Zuerst die Pluspunkte:
- recht kräftiges D-Halsprofil
- Gesamthaptik
- ansträndig verrundete Bundenden
- eigenständige & schöne Kopfplattenform
- vieradrige Humbucker für nachträglichen Split
- Direct mount Pickups
- Lockingtuner laufen eckig & knarzen beim Stimmvorgang
Verarbeitung
In Anbetracht der Tatsache, dass wir hier eine Gitarre im Preisgefüge von 400 € vorliegen haben, hinterlässt die Verarbeitung, als auch die Lackierarbeiten einen anständigen Eindruck. Ein Punkt, der bei vielen Gitarren zur Sprache kommt, sind die etwas vernachlässigten Bundenden. Hier kann ich wie oben erwähnt Entwarnung geben. Sie sind anständig verrundet, so dass dem Spielkomfort nichts im Wege steht. Der karamellisierte Hals fühlt sich ebenfalls hervorragend und angenehm an. Mit Sicherheit wird er mit der Zeit und mehr Spielstunden noch smoother. Im Griffbrett finden sich normale schwarze Dots, die allerdings nicht langweilig in der Mitteangeordnet wurden, sondern in den unter 12 Bünden unter E-Saiteliegen und ab dem 15. unter der e-Saite. Das ist zwar nichts neues, jedoch meine erste Gitarre mit dieser Ausführung. Mir gefällt das sehr gut.
Modifikation
Bevor ich mein eigenes Saitenset ausprobieren kann, tausche ich die Tuner gegen Kluson Locking mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:18. Das war´s aber auch schon bei ihr. Vielleicht werde ich mich irgendwann an den Split der beiden Humbucker machen. Diese Option ist beider Spira gegeben und ich nutze die zusätzlichen Klangmöglichkeiten gerne.
Tone
Da sie wie oben beschrieben neue Tuner erhalten wird, kann ich nur den Klang mit den Stocksaiten wiedergeben. Die Höheneinstellung der Pickups verrichtete ich nur ganz rudimentär, denn da ich dickere Saiten verwenden werde, wird sich das Klangbild wieder ändern. Sie zeigt sich lebendig und schnell in der Toneentfaltung. Trotz Keramikmagneten sowie hohem Output verbreiten alle drei Schaltpositionen eine gewisse Wärme und Tragfähigkeit. Beißend an der Bridge und Wohlig am Neck. Gegenüber meine mit dickeren Saitenausgestatteten Gitarren allerdings noch ein wenig dünn. Mit Sicherheit werden neue Saiten das Ganze weiter nach vorne bringen. Mehr will ich an dieser Stelle noch nicht schreiben, da meine Einschätzung nicht final wäre. Nur so viel, die Humbucker wissen schon jetzt zu überzeugen. Denke, sie werden auch in der überarbeiteten Version der Gitarre keine Austauschkandidaten sein. Zudem besitzen sie pro Pickup insgesamt 12 einbestellbare Inbusschrauben, so dass wirklich das letzte Quäntchen an Tone aus ihr herauszukitzeln sein wird.
Fazit
Einmal abseits von den ausgetretenen Pfaden, gab ich einer neuen Marke eine Chance und kann sagen, dass ich begeistert bin. Vor allen Dingen, wenn ich den Preis betrachte (auch wenn ich die Gitarre voll bezahlt hätte). Ihr Look ist erfrischend, die Zutaten (mit Abstrichen) anständig und zielorientiert. Die Haptik tut ihr übrigens, um die Spira positiv zu bewerten. Sie muss sich als Neuling nicht hinter den etablierten Marken verstecken und kann ganz selbstbewusst auftreten. Hätte ich Verwendung für eine 7-String, würde ich wohl wieder eine Spira anschaffen.
Zuletzt bearbeitet:

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