Welcher Tweed-Amp mit eingebautem Attenuator für Zuhause

es gäbe ja auch noch einen deutlich einfacheren und preiswerteren Weg… nimm ein gutes hochwertiges 5e3 Pedal und dann machste nur noch laut wie du magst. z.B. eins von den 3en:

Origin The Deluxe 55

Lovepedal HIGH POWER TWEED TWIN

Catalinbread Formula 55

… ich hatte mit dem Catalinbread einen genussvollen NY & Crazy Horse Ton, jetzt geht das inzwischen alles mit dem kleinen Ampero, zumindest genügt das derzeit meinen Ohren.
 
Ich glaube hier geht es nicht in erster Line um den Klang, sondern der TE will für sich die ultimative Lösung.
Zuhause bei niedrigen Lautstärken kämen Modeller vermutlich dem gewünschten Sound um einiges näher als Röhrenverstärker mit Attenuatoren, die dann auch noch irgendwelche Soundkorrekturschaltungen drin haben.
Aber ich denke der TE wird sich damit nicht zufriedengeben und muss seine eigenen Erfahrungen machen, sonst wird er vermutlich nie zufrieden sein.

PS: Ich war ja früher auch so :)
 
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Origin The Deluxe 55
Genau der ist ja Schuld daran, dass ich den ‚Need for Tweed’ habe. Der klingt einfach wahnsinnig gut und bietet noch einiges an Extras, wie bspw. Röhrenemulationsauswahl.
Nur braucht ich trotzdem einen externen Attenuator und dann sieht das alles nicht mehr so sauber aus.
ultimative Lösung.
Genau, etwas aus einem Guss.

Bauen lassen kann ich mir einen natürlich auch, aber die wenigsten bieten einen eingebauten Attenuator an.
 
Dein Problem wird nicht der Amp, sondern der Speaker! Selbst bei FRFR geht es erst bei einer gewissen Lautstärke los.

Den authentischsten Tweed, DRRI65, Twin … bei geringer Lautstärke … hatte ich aus dem getesteten Fender Tonemaster Pro an meinen Studio Monitoren mit 5 Zoll … da hat sich die Membran rechtzeitig bewegt, um zu klingen 👍


Für Wohnzimmer/Schlafzimmer/Arbeitszimmer … würde ich digital gehen.

Gruß
Martin
 
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Ja Speaker-Breakup oder gar Bloom kriegt man bei leisem Spiel natürlich nie.
 
Weil der Preamppedal selber an einem leider lauten Röhrenamp hängt und um den Röhrenamp zu bändigen brauche ich den Attenuator.
Ich hatte mal eine Fryette Power Station. Das ist ein Attenuator aber auch eine Röhrenendstufe. Sowas könntest du auch in Verbindung mit Preamp-Pedal und Box verwenden (wobei dann Endstufen- und Speakersimulation abschaltbare sein sollte im Pedal. Die Fryette ist ein geiles Gerät, insbesondere wenn man verschiedene laute Amps hat die man zähmen möchte.
Wäre die digitale Lösung von Fender dann auch die Authentischste unter den Modellern?
Keine Ahnung, kenne das Fender-Modeling nicht aber habe vorhin eine Stunde eine Tweedsimulation im Fractal FM3 über eine Yamaha DBR10 gespielt und es klang göttlich. Wobei auch der PA-Speaker ist nix für flüsterleise, dann lieber Studiomonitore.
 
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Wäre die digitale Lösung von Fender dann auch die Authentischste unter den Modellern?

Ich kenne 3 aus eigener Erfahrung (wennn wir mal alte Boss ME70 weg lassen).

Helix, Tonemaster und ToneX ...

Ich habe selbst einen Deluxe Reverb und der ist daher auch die Referenz, gegen die ich die 3 Modeller vergleichen kann. Ich hatte aber auch einen handverdrahteten 5e3 vom TAD - nur halt nicht zeitgleich.

Helix via Studio Monitore - out of the box kein Profil, welches ich vergleichbar fände. Im "Zubehör" Sektor gab es was, was mir recht gut gefallen hat. Ich habe es aber nicht als Ersatz, sondern als schnelle Recording Option wahrgenommen, um im gleichen Postleitzahlgebiet zu landen.

ToneX via ToneX Cab - ich muss a) eine gewisse Lautstärke ausgeben (12er Speaker) ... b) muss ich dem CAB bei mehr Endstufen Zerre des Profils fast komplett den Bass rausdrehen, sonst wird der zu heftig. JA, auch den richtigen DRRI muss man ab VOL 6 deutlich im Bass beschneiden, damit das nicht nur noch Matsch ist ... aber beim ToneX muss man aggressiver rausnehmen. Gelernte Werte übertragen und anwenden funktioniert nicht.

ToneX via Studio Monitore - Klingt wie mein abgenommener DRRI und damit kann ich gut leben. Allerdings brauche ich 2 Profile, um den VOL Verlauf des richtigen Amp abzubilden (was ja Teil der Philosophie von ToneX ist - daher auch nicht als Beschwerde zu werten.)

Tonemaster Pro an Monitoren - hier hatte ich bisher das einzige mal das Gefühl, dass der Amp in einem "Modell" wirklich auch komplett von Vol 2-10 abgebildet ist. Alle Fender Amps im Tonemaster fand ich wirklich gut. Sieht man von der Streuung der "analogen Bauteile" im DRRI ab, so haben sich die Regler gleich verhalten. Inkl. der Auswirkungen von virtuell davor geschalteten Pedalen, die auch real habe und vergleichen kann.

Das auch der Vorteil des Tonemasters für MICH - ich kann recht nahtlos zwischen digitaler und analoger Welt wechseln, ohne ständig neue Tricks lernen zu müssen. Helix und ToneX bewegen sich - für mich - in ihrer eigenen Welt im Stile von Fender. (und das kann definitiv reichen !!!)

Man sollte dazu aber sagen, dass man sich einen Moment an den Sound eines "aufgenommenen Verstärkers" gewöhnen muss ... Man erkennt natürlich alle Gene, aber wenn man auch den Verstärker selbst hat, dann fühlt er sich anders an (hören nicht unbedingt, denn wenn du "Neil Young" sagst, dann warst du ja auch nicht im Studio, sondern hörst sein aufgenommenes Signal der Kette auf dem Tonträger).

Trotzdem bleibe ich dabei ... soll es leise sein und geil klingen, dann nimm digital. Zwar kein Hosen flattern, aber dafür auch keine Polizei nachts um 3 Uhr vor der Tür. :) ... Für mich passt der Mix! Würde ich stören, bleibe ich leidlich leise im Arbeitszimmer. Ist keiner Zuhause, gehe ich runter in den Proberaum und "zock" mit dem Real Thing.

Gruß
Martin
 
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Wäre die digitale Lösung von Fender dann auch die Authentischste unter den Modellern?
Irgend ein Capture oder Profile kann auch „authentisch“ sein. 😜

Der Fender Tonemaster ist da aber sicher wirklich eine sehr gute Wahl.

Aber…
Jetzt kommt wie so oft der Punkt, an dem man sich ganz grundsätzlich entscheiden muss. Will ich den realen Amp, der vor mir steht und mit seinem klassischen Speaker, oder den Sound eines mit Mikro abgenommen Amps über Studiomonitore oder einem FRFR hören? Letzteres bieten dir die Modeler, Profiler, etc.

Das ist aber nicht das Gleiche.
Je nachdem, wie deine ganz persönliche Situation ist, hat alles so seine Vor- und Nachteile.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Martin hat das gerade ganz wunderbar beschrieben. 👍
 
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da das Origin DL55 wirklich süchtig macht, würde ich mir für deine Anforderungen einen kleinen gebrauchten Marshall DSL1 besorgen (Combo oder Head) und das Teil auf kleiner Stufe mit 0,5 W betreiben, das Origin davor und die Sonne geht auf und das bei wirklich friedlicher Lautstärke im Elektrozahnbürstenmodus. Also zumindest wäre das preislich kaum zu schlagen [so ein Tonemaster ist ja nicht unbedingt "günstig" und kann für deine Aufgabe eigentlich viel zu viel) und du hättest da ne kleine echte Röhre stehen mit dem 5e3 Pedal und sonst nix und der DSL-Tone passt nach meinem Dafürhalten sehr gut zum 5e3 Vorhaben zusammen mit dem Pedal.
 
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Hello,
ich habe den Titel gelesen und sofort an meinen Toneking Falcon Grande gedacht, den ich zu 100% empfehlen kann!
Die im Eingangspost erwähnten Brunetti Singleman und Cornell Romany hatte ich ebenfalls gespielt, ich habe neben dem Toneking u.a. auch einen Fender Tweed Deluxe (5e3) und einen Bassman hier stehen, aber für (auch) dezente Lautstärken hat der Toneking (trotz vorhandenem Powersoak für den Tweed Deluxe) ganz klar die Nase vorn. Müsste ich mich entscheiden und dürfte nur einen Amp behalten, der wär's...
 
...habe ... sofort an meinen Toneking Falcon Grande gedacht, den ich zu 100% empfehlen kann! ...

DAS ist ja mal 'ne interessante Kiste! Insbesondere der in der braunen Optik... 2x 5881 in der Endstufe... :gruebel: (y)
 

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