2 schalter am neuen kondensatormikro - wofür?

von chinaski, 06.02.08.

  1. chinaski

    chinaski Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.08   #1
    hallo,

    ich bin absoluter anfänger, was recording angeht. ich möchte im probenraum live mitschneiden. nur so zur eigenkontrolle.

    ich habe für den raumklang 2 kondensatormikros besorgt: t.bone sc 180 (dieses stereo set, was es bei thomann gibt)

    da ich vorher noch keine solche mikros gekauft/benutzt habe bin ich jetzt etwas überfordert mit den 2 schaltern, die da dran sind.
    an dem einen steht 0db und -10db. kann ich damit den pegel um 10db senken, wenn der am mischer zu hoch ist??

    und beim 2. schalter kann ich zwischen einem waagerechten strich und einem waagerechten strich, der einen anstrich von links unten hat (so etwa /--) hin und herschalten. ist die eine stellung ein allpass und die andere ein tiefpass??

    danke für jede antwort!


    gruß chinaski
     
  2. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.08   #2
    der pad-schalter macht aus einem mikro mit z.b. 130 dB-SPL bei aktivierung 140 dB-SPL.
    einige klangquellen wie z.b. ein tambourine erreichen einen sehr hohen pegel und durch den padschalter kann man eine überbelastung des mikros verringern.
    der padschalter ist aber nicht dazu gedacht um zu hoch ausgepegelte quellen zu cutten...den padschalter nur wenn benötigt aktivieren da klangminderungen meistens die folge sind.

    mit dem anderen schalter aktivierst du die trittschalldämmung - sprich tieffrequente töne werden nicht mit aufgenommen da dieser frequenzbereich gecuttet ist...
     
  3. rumbaclave

    rumbaclave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #3
    Nein, es ist ein Hochpass, weil die tiefen Frequenzen abgeschnitten werden.

    mfg
     
  4. chinaski

    chinaski Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #4
    hochpass! ja ist klar. hab ich verwechselt.

    kommt der trittschall so doll durch, wenn das mikro in ner spinne hängt?

    und was empfehlt ihr? ich bin mir sicher, daß wir insgesamt einen größeren pegel erzeugen als ein tambourine. kann ich also das mikro killen, wenn ichs nicht auf minus 10db stelle?
     
  5. rumbaclave

    rumbaclave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #5
    Probiers doch einfach aus. Wenn ihr in einem Bunker aus 500 t Beton probt werdet ihr nicht viel Trittschall haben, wenn ihr in einem alten Haus mit Holzbalkendecke probt sehr wohl.

    Ich bin mir nicht sicher, welches Instrument damit gemeint ist. Ein Tamborim (stammt aus Brasilien) mit Kunststoffpeitsche gespielt ist schon extrem laut, ohne Gehörschutz kann man das nicht unbeschadet spielen.

    Auch hier: probiers aus. Stelle es doch mal zuerst auf -10dB und wenn es dann zu leise ist kannst du ja immer noch umstellen. Beschädigen kannst du damit das Mikro imho nicht, du bekommst halt nur eine verzerrte Aufnahme.

    Eine echte Gefahr fürs Mikro wäre z.B. das so beliebte kräftige Hineinpusten zum Testen, ob es an ist.

    mfg
     
  6. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #6
    das hier war gemeint - und ich spiele es ohne peitsche...;-)
    [​IMG]
     
  7. 8ight

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    Erstellt: 07.02.08   #7
    und ist eine solche tambourine jetzt so sonderlich laut?!

    aber wie gesagt: wenns zu laut fürs mikro wird, dann fängt es an zu zerren
     
  8. rumbaclave

    rumbaclave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.08   #8
  9. Astronautenkost

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    Erstellt: 08.02.08   #9
    :)
    Das kennt das junge Volk wohl nicht mehr! Ich würde mir wegen Lautstärken nicht so viel Gedanken machen. 137 dB sind schon ganz ordentlich.
     
  10. Banjo

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    Erstellt: 08.02.08   #10
    Die 'Tritttschaltfilter' beim SC180 sind ziemlich radikal und der Sound wird sehr dünn. Wenn das Mikro im Probenraum in der Spinne hängt, würde ich das Filter ausschalten (gerader Strich). Dämpfung brauxhst Du nur, wenn eine extrem laute Quelle nah am Mikro ist, also in Deiner Situation wohl eher nicht.

    Banjo
     
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