4-köpfige Amateur Band sucht Livepult mit Aufnahmemöglichkeit. Presonus StudioLive 16.0.2 USB oder?

Dadurch wird aber zumindest ein externer Router erforderlich
richtig und das erachte ich als großen VORteil! So ist man auch frei in seiner Entscheidung, was man hier am besten nutzt, zudem schnell auszuwechseln, etc.

eine X-Live-Karte
ein weiterer Vorteil, man kann hier alles mögliche einsetzen, auch Dante, ADAT, Madi und co.

hat ausgedient.

Halte ich nicht für einen Nachteil. Vielmehr habe ich im Consumerbereich (Pioneer) die Erfahrung gemacht, dass die App-Entwicklung eingestellt wurde und die vorhandene App auf der vorliegenden Androidversion nicht unterstützt wird.
gilt, wie du selbst feststellst, nicht für das M/X32. Ganz im Gegenteil, weil hier ein privater Entwickler (David Schumann) dran hängt. Im Gegenteil, Browser werden viel häufiger aktualisiert und eben nicht speziell für die Steuerung einer solchen kiste (und mit Sicherheit auch nicht mit Rücksicht darauf).

Das Ui 24 R bietet doch schon mehr, als an Funktionen nachgefragt wurde.
ja, aber man sollte vl ein wenig weiterdenke, als von jetzt bis 12Uhr mittags. Es macht ja auch keinen Sinn, einen 24 kanal-Mischer zu kaufen, wenn man im Moment 24 Kanäle braucht. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese 24 Kanäle irgendwann nicht mehr ausreichen, ist enorm groß. In wie weit diese Überlegung beim TE eine Rolle spielt, vermag ich nicht zu beurteilen.

teile ich diese Auffassung nicht
Musst du ja auch nicht (ist aber so) ;-)
 
Also, soweit ich das in Erinnerung habe kann man das UI24 inzwischen auch kaskadieren. (Mit Version 3) Das bring zumindest etwas an Erweiterungsfähigkeit.
Was für mich auch noch abgeht ist die Möglichkeit einer Hardwareanbindung, z.B um eine Faderbank einzubinden oder mit Encodern Einstellungen per Hardware zu modifizieren.
Ich möchte jetzt auch gar nicht eine Diskussion über Pro und Contra Browsersteuerung vs. eigener App anfangen. Das führt nur zu bösem Blut weil es eben sehr vom eigenen Empfinden abhängt was man lieber mag, auch wenn ich da als Softwareentwickler für mobile Anwendungen einiges aus dem Nähkästchen plaudern könnte.
externer Router erforderlich und eine X-Live-Karte
Zusammen sind das aktuell ca 150€, nur so erwähnt. Gut, damit wäre man beim X32 Rack bei ca 950€ in Summe, also teurer als ein Ui24. Dazu muss man aber sagen dass das „spezielle“ Format, das die X-Live Karte schreibt ein stinknormales, also standardisiertes, Multitrack-Wave file ist, das an sich jede DAW lesen und/oder in Einzelspuren zerlegen kann. Der Vorteil davon ist dass eben nur genau eine Datei geschrieben werden muss, was gerade mit beliebigen Speichermedien zu einem ungleich stabilerem Verhalten führt. Das Konzept ist übrigens nichts neues, RME benutzt das schon seit mehr als 10 Jahren für ihre Capture Software.
Halte ich nicht für einen Nachteil.
Wie gesagt, Grundsatzdebatte, die keiner gewinnen kann ;-)
Falls im X 32 Rack keine anderen Effekte als im normalen X 32 wären, teile ich diese Auffassung nicht so grundsätzlich.
Auch bei Effekten sollte man, wie bei Watschn, nicht streiten. Ich finde dass das X32 ganz gut aufgestellt ist und dass was Soundcraft da an Effekten abliefert eine faktische Demontage des guten Names „Lexicon“ bedeutet. Ich kenne das was die alten Kisten (480, 300, PCM70++) so darbieten. Da ist das X32 um einiges näher dran als das Zeug in den Soundcraft-Kisten. Aber, wie gesagt, Geschmack und Watschn, man kein einfach nicht darüber streiten. Zudem finde ich es schade, dass man, sollte das Demo der Realität entsprechen, eine starre Zuordnung der Effekttypen hat (Rever, Reverb, Delay, Room). Oder ist das nur dem Demo geschuldet? Und wo finde ich insert Effekte wie TransientDesigner, Boutique-EQ/Kompressor/Limiter oder Multibandkompressor?
Ich will auch nicht weiter ins Detail gehen, da ich schon auch sehe dass es berechtigte Gründe pro Ui24 gibt. Ob die für den OP auch zutreffen mag er selbst entscheiden.
 
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du hast mich leider nicht verstanden. Das war ein BEISPIEL, um zu verdeutlichen, was ich meine.
Für MICH ist die (vernünftige) Erweiterbarkeit eines Systems enorm wichtig. Wie ich aber oben schon geschrieben hatte, kann ich natürlich nicht beurteilen, wie weit in der Prioritätenliste des TE dieser Aspekt oben steht. Die 24 kanäle und ein 24 kanalMischer, waren hier nur als Synonym zu sehen - ich hätte auch von einem 8-Kanal-Mischer sprechen können.
 
eine starre Zuordnung der Effekttypen hat (Rever, Reverb, Delay, Room).

Ja, im Vergleich zum X 32 ist das relativ starr. Ich habe vier side-chain-slots, bei denen der erste auf Reverb festgelegt ist und ich für die anderen drei jeweils zwischen Reverb und Delay (2), bzw. Delay und Chorus (3), bzw. Room und Delay (4) auswählen kann. Also: vier unterschiedliche side-chain-Effekte in Stereo gleichzeitig, für die Presets und Parametereinstellungen vorhanden sind.

Und wo finde ich insert Effekte wie TransientDesigner, Boutique-EQ/Kompressor/Limiter oder Multibandkompressor?

Pro Kanal Kompressor (Limiter einstellbar) und Gate und De-Esser fest verdrahtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ui 24R ist Teil meiner "Untersuchung" geworden.

Eine Frage (dumme Fragen gibt's ja angeblich nicht) stellt sich mir zur Zeit:
Nimm' an, ich wollte mit minimalem Besteck (und weitgehend betriebssicher) das Mischpult live oder bei Proben betreiben:
Ist es richtig, dass ich die (Input-)Spuren dann gut mit einem Touchscreen kontrollieren kann (gain, Phantompower, Compression, FX, pan, Aux-Pegel, Volumen)? Per LAN-Kabel verbunden oder per HDMI-Kabel?
(Touchscreen steht neben meinem Gitarristen-Platz)

Danke!
 
Ja. Mit HDMI und USB verbunden.
 
Es ist jetzt tatsächlich ein Ui24r geworden!
Die ersten Verbindungen sind gemacht; bevor es richtig losgeht mit dem Probe- und Aufnahmebetrieb, bin ich noch am Studieren von Manual und Lern-Videos.
Steuern tue ich bislang über iPad und Hotspot-Verbindung; Vielleicht kommt später ein Touchscreen über LAN dazu.
Bisher scheint alles gut verständlich.
Noch mal 'Danke' an alle Ideen-Geber!
 
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Hallo,

herzlichen Glückwunsch zum Kauf und viel Spaß damit.

Viele Grüße,

Carsten
 
Danke:)
Bislang - noch beschäftigt mit den Grundlagen, Kanalaussteuerung, Anpassung an div. Quellen u.ä. - komme ich gut damit zurecht.
Der Hotspot funktioniert zumindest in meiner Wohnung (=unser Proberaum) perfekt, sehr schneller Verbindungsaufbau, keine Abbrüche, stabile Verbindung vom Start weg (Version 3).

Was aber unterirdisch ist: Die deutsche BDA für das Soundcraft UI24r! Ich habe den Fehler gemacht und sie ausgedruckt, als meine Lernunterlage und Nachschlagewerk.
Die Übersetzung muß ein Übersetzungs-Gerät gemacht haben:eek:. Da stehen allerlei grammatisch richtig formulierte Sätze drin, die leider keinen Sinn ergeben.

Ein ganz anderes Niveau weist eine professionell gemachte Lern-DVD für ein paar Euro auf! Tolle Sprachkultur, jedes Einstellungsmerkmal gezeigt, mit Hintergründen erklärt, Beispiele zu Gehör gebracht, logischer, kompletter Aufbau.
Dabei bekommt man gleich dazu noch eine einleuchtende Erklärung über die Wirkungsweise von Effekten, z.B. Gate und Kompressor. Für mich Anfänger genial, für Kenner der Materie vielleicht etwas langatmig.
Die BDA dagegen "erklärt" keinerlei schrittweises Vorgehen zum Erreichen bestimmter Ziele, sie listet weitgehend nur Begriffe auf und zeigt das Icon dazu.
 
Was aber unterirdisch ist: Die deutsche BDA
Zeichen der Zeit. Es ist aber völlig egal, ob der Hersteller eine umfassende bedienunsganleitung bringt oder nicht, weil wenn es sowas gibt, schauen da eh die wenigsten rein, was man an ganz vielen fragestellungen in diversen Foren sehen kann, deren Antworten ganz einfach und (relativ) schnell aus den verfügbaren bedienungsanleitungen ersichtlich wären. Für mich ein gutes Beispiel in dem Zusammenhang: Kemper Profiler. Fettes Buch zu dem sehr komplexen gerät - und gleichzeitig tägliche Fragestellungen in der FB-usergroup, die oft mit einem Blick in die Bedienungsanleitung auf den ersten Seiten schon beantwortet wäre.

Im "Google- und YT-Zeitalter" kann ich die hersteller absolut verstehen, dass auf sowas kaum Wert gelegt wird.
 
Naja, hin und wieder wünsche ich mir schon eine tiefer gehende Dokumentation ergänzend zum Quick Start Guide, oder wie auch immer es gerade genannt wird. Dafür muss es nicht, meist schlecht übersetzt, in deutsch sein. Selbst wenn die vorliegt nehme ich lieber die englische, da die dann auch sicher die gleichen Begriffe wie am Gerät selbst benutzt. Was ich da schon für Fantasie-Namen gefunden habe...
 
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Im "Google- und YT-Zeitalter" kann ich die hersteller absolut verstehen, dass auf sowas kaum Wert gelegt wird.

Tja, bin altersbedingt in dieser Hinsicht "old school". Ich finde es absolut nervig und am Ende zu oft nicht zielführend, sich durch x Video-Streifen in abenteuerlichen Sprachkulturen durchzuklicken.
Ich schätze "step-by-step" BDA'n sehr und lese sie auch.
Fühle mich in der Hinsicht verwöhnt z.B. von ROLAND/BOSS (GItarren-Multis).

Aber richtig: Ich hätte für das Ui24r bei der englischen bleiben sollen; was über die strukturellen Mängel nicht hinweg hilft. Die 121 deutschen Seiten schienen mir, rein von der Zahl her, detailliert genug zu sein. Irrtum.
 

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