AAA-Bassnotation mit ... Doppelt-Kadenz?

von Gelfling, 02.10.17.

  1. Gelfling

    Gelfling Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.17   #1
    Hallo,

    vielleicht eine dumme Frage, aber die Notation habe ich jetzt so auch noch nicht gesehen. :nix:
    Die Noten stammen von einem Ami, also ist der Stradella-Bass in der AAA-typischen Art geschrieben. Allerdings ist mir nicht klar, was genau dieses "Betonungszeichen" über einzelnen Akkorden bedeuten soll. Ich kannte das bisher nur als Umgekehrte Doppel-Kadenz von Johann Sebastian - wenn er mich ärgern will ... :whistle:
    Harmonisch sind es einfache Dur-Akkorde. (Jedenfalls passen die.)

    Könnte mir da jemand weiterhelfen? Danke!
    Gelfling
     

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  2. Gelfling

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    Erstellt: 07.10.17   #2
    Okay - ist vielleicht doch nicht wirklich wichtig.
     
  3. maxito

    maxito Akkordeon-Mod Moderator HFU

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    Erstellt: 07.10.17   #3
    das würde ich jetzt nicht sagen würd mich auch interessieren - nur, ich weiß es egenausowenig wie du, was damit gemeint ist.

    Der Notenausschnitt sieht für mich zunächst aus wie eine normale Cembalo oder Klavierpartitur und dann wäre es gemäß J.S. Bach ein Idem oder wie du schreibst eine umgekehrte Cadence. Nur auf Standardbass geht das so ja gar nicht! ? Das kann man so wie s dasteht mit MII nicht spielen, weil die dazu nötigen Töne auf MII nicht frei und einzeln zu Verfügung stehen.

    Hast du von dem "Ami" noch mehr Noten, so das man vielleicht erkennen kann, dass er dem "Schnörkel" eine eigene Funktion zugeordnet hat und was ganz anderes meint?
     
  4. Gelfling

    Gelfling Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.17   #4
    Also, das Heft heißt „French Tangos for Accordion“, von Gary Dahl. Ich übe gerade den Tango Du Souvenir. Diese spezielle Notation finde ich aber durchgängig. Auf der Begleit-CD spielt er MII Dur. Verstehen tu ich‘s nicht.
    --- Beiträge zusammengefasst, 07.10.17 ---
    Das Notenbeispiel dazu.
     

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  5. Bernnt

    Bernnt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.17   #5
  6. Gelfling

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    Erstellt: 07.10.17   #6
    Ist ganz sicher MII. Siehe auch die Septim- und Dur-Angaben.
     
  7. klangtaucher

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    Erstellt: 07.10.17   #7
    aufgrund der Noten im Diskant bin ich ziemlich sicher, dass das Zeichen für moll ist. Natürlich sehr ungewöhnlich, aber versuche einfach mal, das Stück entsprechend zu spielen.

    W.
     
  8. Gelfling

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    Erstellt: 07.10.17   #8
    Es ist Moll. Sorry, bin seit zwei Wochen an „Oblivion“ von Marocco - hab da was durcheinander gebracht
     
  9. klangtaucher

    klangtaucher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.17   #9
    Freut mich, dass ich dir helfen konnte ... :rolleyes:
     
  10. morino47

    morino47 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.17   #10
    Hallo Gelfing,

    auf den ersten Blick lese ich das so: der kleine Schnörkel als kleines m wie Minor- (Moll-) Akkord, das große M wie Major- (Dur-) Akkord.

    Oder war das nach Obigem schon klar? Oder vielleicht gar nicht die Frage?

    Viele Grüße

    morino47
     
  11. Gelfling

    Gelfling Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.17   #11
    Öhm ... Okay, Moll war klar - da hab' ich nur gerade zwei Stücke durcheinandergebracht.

    Das Kadenzzeichen an sich hat mich gewundert. Mittlerweile bin ich geneigt, das als Problem des Notensatzprogramms zu unterstellen.
    Ein kleines "m" ging vielleicht einfach nicht. Oder es wurde auf dem Weg von Erfassung zu Satz aus irgendeinem Grund ausgetauscht.
    Eine besondere Spieltechnik mit MII scheint es jedenfalls nicht zu sein.
     
  12. maxito

    maxito Akkordeon-Mod Moderator HFU

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    Erstellt: 08.10.17   #12
    Ist mir bei Marocco auch nicht bekannt. Allerdings hatte er soweit ich weiß seine Akkordzusammensetzungen modifizieren lassen und m.W. nur zweitönige Akkorde im Akkordwerk, um somit flexibler zu sein... das könnte man natürlich nun auch schon als "spezielle Spieltechnik" werten.
     
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