Abkürzungen und Begriffserklärungen aus der Lichttechnik

von Marshall Veranst, 10.10.08.

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  1. Marshall Veranst

    Marshall Veranst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.08   #1
    Nach großer Nachfrage und zahlreichem Interesse ist hier mal etwas anständiges zusammengekommen!
    Nachdem joe-gando im Diskussionsthread den Vorschlag brachte daraus dieses Werk hier zu erstellen wurden dann von
    -Drummer-, Jona$, Korg, metallissimus, lightmann007, firefighter92 und meiner Wenigkeit ein "paar" Begriffe
    gesammelt und dann zu dieser Zusammenfassung hinzugefügt.
    Besonderen Einsatz zeigte Korg der ständig die neuen Antworten in eine Zusammenfassung geordnet hat :great:.


    ACL: Aircraft Landing; sehr eng strahlende Lampe

    AUDIENCE BLINDER: Scheinwerfer zum blenden des Publikums; meist mit ACL Brennern

    BAR: Rohr zur Montage von Scheinwerfern: ("4er-Bar"/"6er-Bar")

    BLACK OUT: schlagartiges Verdunkeln

    BRENNER: Leuchtmittel; ursprünglich nur für Metalldampflampen, inzwischen auch für Glühlampen

    BULGIN: Laststecker-System für 4 Kreise; bei Kompacksteuerungen verbreitet

    CASE: Transportkiste

    CHASER: Lauflicht

    CMY (Cyan, Magenta, Yellow): Mischsystem durch 3 Farbscheiben
    in den Farben Cyan Magenta und Gelb bei den die Sättigung zur Seite hin abnimmt.

    DIN: Deutsches Institut für Normung; der DIN Stecker wird für analoge Steuersignale verwendet

    DMX: Kurz für Digital Multiplex, ein digitales Steuerprotokoll, das sich im Bereich der Veranstaltungs - und dabei
    insbesondere der Lichttechnik als internationaler Standard durchgesetzt hat.
    Per DMX werden Steuerbefehle bspw. vom Lichtpult zum Dimmer oder zu intelligenten Scheinwerfern übertragen.

    DMX - SPLITTER: Gerät das eine DMX Leitung auf mehrere verteilt

    DMX ADRESSE: DMX-Kanal auf dem ein Gerät reagiert

    DMX MERGER: Gerät welches mehrere DMX - Quellen auf eine DMX-Leitung mischt

    ENTLADUNGSLAMPE: Lampe in der das Licht mittels Elektronenentladung erzeugt wird

    EQUIPMENT: Sammelbegriff für die verwendeten Geräte

    FADER: Schieberegler

    FADETIME: Zeit für das Auf- oder Abblenden einer Szene

    FARBFILTER: Folien zur Änderung der Farbe von PAR-Scheinwerfern, werden mit einem Farbfilterrahmen befestigt

    FARBTEMPERATUR: Größe mit welcher der Farbeindruck von Leuchtmitteln beschrieben wird

    FLOOR-LIGHT: Scheinwerfer der auf dem Boden aufgestellt werden kann; meist ein PAR 64 mit 2 Bügeln

    FLUTER: Weit abstrahlender Scheinwerfer

    FOH: Im PA-Bereich ist mit Front of House (FOH) speziell der Punkt im Zuschauerraum gemeint, an dem der
    Tontechniker die von der Bühne kommende Musik für das Publikum aufbereitet und der Lichttechniker für die richtige Beleuchtung sorgt.

    FOKUSSIEREN: Einstellung des Lichtkegels oder (bei Profilscheinwerfern und Projektoren) der Schärfe

    FRESNEL-LINSE: Linse die eine unscharfe Abbildung erzeugt

    FROSTFILTER: Diffusor

    GOBO: So nennt sich das projizierte Objekt oder Bild/Muster was man sehen kann!

    GOBORAD: Ein mit unterschiedlichen Gobos bestücktes Rad. Das gewollte Gobo wird auf
    eine Position eingefahren und so im Strahlengang abgebildet.

    HARTING: Steckersystem in den verschiedensten Stiftzahlen und Belastbarkeiten erhältlich;
    in der Lichttechnik wird vor allem das 16-Polige System für Lastkabel mit 6 Kreisen verwendet

    HEIßZÜNDUNG: erneutes Zünden einer noch nicht abgekühlten Entladungslampe

    HOT - PATCH: Patchsystem für Lastkreise

    IRIS: Die Iris grenzt den Lichtsstrahl ein. (Dick/Dünn). Manche Movingheads bieten die Funktion die Iris versetzt
    zu öffnen und zu schließen was einen sehr eindrucksvollen Effekt ergibt.

    KANAL: kleinstet Element einer Steuerung

    KOMPACKSTEUERUNG: Gerät bei dem Steuereinheit und Dimmer gemeinsam vorhanden sind

    LASTKABEL: Kabel zum Anschluss von Scheinwerfern; meist mit mehreren Kreisen

    LAUFLICHT: Abfolge von verschiedenen Lichtstimmungen welche wiederholt aufgerufen werden

    LED: Light Emitting Diode, auch lichtemittierende Diode, ist ein Halbleiter-Bauteil.
    Eine LED ist ein "kleines Lämpchen" das meißt nicht mehr als 20mA verbraucht.

    MOVINGLIGHT: Scheinwerfer mit weichem Lichtkreis, oft als Kopfbewegter Scheinwerfer (Moving Head)

    MULTICORE: Mehraderleitung; als Last- oder Steuermulticore

    OPERATOR: Bediener des Lichtpultes

    PAN: Bei Moving-Lights die HORIZONTALE Achse auf der der Spiegel/Kopf bewegt wird.

    PAR: PAR heißt Parabolic Aluminized Reflector zu deutsch parabolförmiger Aluminiumreflektor

    PATCHEN: Zuordnen von Kanälen

    PRE HEAT: Hier wird das Leuchtmittel (meißt ein PAR Leuchtmittel) dauernd mit so wenig Strom durchflossen, das es noch kein Licht abgibt,
    aber der Glühfaden vorgeheitzt ist, damit die Lampe schneller aufleuchtet und verlängert auch noch die Lebensdauer.

    PRISMA: Das Prisma wird hinter das Gobo eingefahren und vervielfacht durch Lichtbrechung das dargestellte Muster.

    PROTOKOLL: Norm für den Digitalen Datenaustausch; in der Lichttechnik ist das DMX Protokoll weit verbreitet

    RACK: Case mit schienen; zum einschrauben von 19" Gehäusen

    RGB: (Rot, Grün, Blau) Farbmischsystem mit dem sich fast alle Farben mischen lassen

    RIGG: Traversenkonstruktion zum aufhängen von Lasten

    SAFETY: Sicherungsseil

    SCHRITTMOTOR: Motor der in fest definierten Schritten dreht; wird häufig in Moving Lights verwendet

    SHUTTER: Metallblende zum Abdunkeln; wird als mechanische Dimmer oder zum Stroben genutzt

    SKYTRACKER: leistungsstarke Scheinwerfer die in den Nachthimmel gerichtet werden, in der Regel bewegend

    SCANNER: Scheinwerfer mit DMX-gesteuertem Spiegel

    SOFT-PATCH: Patch von DMX Kanälen; in jedem guten Lichtpult vorhanden

    SPLITBOX: Adapterbox von z.B. Harting- oder Socapex-Steckern auf viele einzellne Schukos

    STROBE: Abkürzung von Stroboskop, Lichtimpulsgerät --> Blitzer!

    SVOBODA-RAMPEN: Rampe mit neun kuppenverspiegelten PAR Lampen, erzeugt eine Art "Lichtvorhang"

    THYRISTOR: elektronisches Bauteil, das für die Phasenanschnittsteuerung verwendet werden kann

    TILT: Bei Moving-Lights die VERTIKALE Achse auf der der Spiegel/Kopf bewegt wird.

    TORBLENDE: Einrichtung mit vier Flügeln zum Abschatten eines Linsenscheinwerfers

    TRIAC: elektronisches Bauteil, das für die Phasenanschnittsteuerung verwendet werden kann

    VDE: Verband deutscher Elektriker --> gibt Normen heraus an die sich auch Lichttechniker zu halten haben

    VERFOLGER: Scheinwerfer der von einem Verfolger-Fahrer ständig auf ein sich bewegendes Objekt ausgerichtet wird (z.B. Sänger oder Schauspieler)

    VIGNETTE: --> Gobo

    VORSCHALTGERÄT: Kombination aus Zündgerät und Strombegrenzun zum Betrieb einer Entladungslampe

    XLR: Steckersystem für Steuerleitungen, vor allem für DMX

    ZÜNDGERÄTE: Gerät zur Erzeugung von Hochspannungsimpulsen zum Zünden von Entladungslampen


    Zum Diskussionthread: https://www.musiker-board.de/vb/plauderecke/291687-abk-rzungen-begriffserkl-rung-lichttechnik-1.html


    Mit freundlichen Grüßen

    Sound`N`Light Marshall Veranstaltungstechnik
     
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