Abrufen von Presets im Live-Betrieb

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maltee0902

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Hallo zusammen,

ich hoffe, mir kann jemand helfen.

Ich suche eine Workstation, bei der ich die Möglichkeit habe, vorher erstellte Presets Songs zuzuordnen, und diese dann im Live-Betrieb entsprechend abrufen zu können.

Beispiel:
Für den Song XY habe ich im Vorfeld 3 Presets erstellt. Sobald Song XY beginnt, lade ich die entsprechenden Presets (in der richtigen Reihenfolge), sodass ich während des Songs einfach zwischen diesen Presets wechseln kann.

Nach ersten Recherchen kann das scheinbar nur das Korg Kronos. Im Preissegment bis ca. 1000 Euro finde ich nichts.

Habt Ihr einen Tipp für mich?

Viele Grüße
Malte
 
Michael Burman

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Nun ja, jede Workstation (auch unter 1000 €) hat einen Multimode und mehrere Speicherplätze für "Multis". Ein Multi enthält bis zu 16 Sounds. Diese Sounds kann man umschalten, um sie live zu spielen.
Alternativ kann man eine Liste mit Sound-Nummern benutzen.
Ein Song nutzt Sounds 31, 32, 33.
Ein anderer Song nutzt Sounds 71, 72, 73 usw.
 
Duplobaustein

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Michael Burman

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Was es ansonsten noch gibt:


Allerdings wohl eher für Setups aus mehreren Geräten interessant, wenn keins der vorhandenen Geräte die Funktion übernehmen kann.
 
Jean-M.B.

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Alternativ ein iPad und Camelot Pro oder Songbook+ Da kann man neben dem Anlegen von Setlisten auch gleich Texte etc für jeden einzelnen Song mit einbinden.
 
Martman

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Wenn du vor ganz alter™ Technik (90er Jahre mit 90er-Jahre-Bedienung) nicht zurückschreckst: Miditemp. Es gibt gefühlt nichts, was deren Geräte in puncto MIDI nicht können. Auf jedem Speicherplatz kannst du pro MIDI Out (ich glaube, sogar pro MIDI-Kanal auf jedem MIDI Out) Program Changes senden. In der Band schalte ich damit mit jedem Preset bis zu fünf Synthesizer gleichzeitig um, zu Hause noch mehr.

Da gibt es:
  • MP22 (2 In, 2 Out, mit MIDI-File-Player)
  • MP44 (4 In, 4 Out, mit MIDI-File-Player)
  • PMM88 (8 In, 8 Out, ohne MIDI-File-Player, das ist das älteste Gerät und fühlt sich auch altbackener an als die anderen)
  • PMM88-E (8 In, 8 Out, ohne MIDI-File-Player)
  • MP88 (8 in, 8 Out, mit MIDI-File-Player)
  • MT16X (16 In, 16 Out, ohne MIDI-File-Player, selten)
Aber wie schon angedeutet, die Dinger werden schon seit Ewigkeiten nicht mehr gebaut und sind auch gebraucht kaum zu finden.


Martman
 
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dr_rollo

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@maltee0902 Hast Du bereits ein Keyboard, oder willst Du Dir erst eins kaufen? Es ist schon so, wie @Michael Burman und @Duplobaustein es geschrieben haben, dass man das, was Du Dir vorstellst, im Grunde mit den meisten Keyboards umsetzen kann, egal ob Workstation, Arranger oder auch anderen Typen, und das auch ohne zusätzliche Hardware oder Tablet, wobei ich letzteres selber nutze.
Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du einen Song, für den Du drei Sounds brauchst, Beispiel Piano, Orgel Strings, was ja nichts ungewöhnliches ist. Jetzt willst Du möglichst schnell zwischen den Sounds wechseln können. Da gibt es viele Ansätze. Als erstes wäre meine Frage, ob Du diese Sounds auf der gesamten Tastatur benötigst, oder ob man sie nicht besser splitten und die Sounds auf der Tastatur verteilen kann. Je größer die Tastatur, umso naheliegender ist dies. Genau dafür gibt es u.a. Multis, Setups, Combis, Performances - heißt bei jedem Hersteller dummerweise anders, meint aber dasselbe. Der Vorteil, Du brauchst überhaupt nicht umschalten, sondern hast alle drei Sounds im direkten Zugriff, musst halt nur wissen, auf welchen Tasten die Sounds verteilt sind. D.h. Du erstellst für jeden Song so ein Multi und gut. Mal ist das Piano links, mal rechts, mal der jeweilige Bereich für einen Sound größer oder kleiner, je nachdem wie der Song es erfordert.
Bei manchen Keyboards, sehr häufig bei den Arrangern, kann man innerhalb so eines Multis auch per Taster zwischen Sounds umschalten. Mein Roland Keyboard hat rechts einen Upper 1 und einen Upper 2, sowie links einen Lower 1 und einen Lower 2. D.h. ich kann mir für einen Song ein Multi (da heißt es Performance) erstellen, wo ich diese Bereiche mit beliebigen Sounds belege und schalte dann beim Spielen nur diese Bereiche um.
Manche Keyboards haben sogenannten Favoriten, QuickAccess oder wie auch immer benannte Taste. Mal acht, mal zehn, je nach Keyboard. Die kann man auch belegen und darüber schnell umschalten. Das wäre dann eine andere Variante. Wenn Du also max 8-10 unterschiedliche Sounds insgesamt benötigst, also nicht nur pro Song, kannst Du dann auch diesen Weg gehen.

Es gibt noch zig andere Wege und Varianten, wie man das umsetzen kann. Daher würde ich die Suche nach einem Keyboard nicht davon abhängig machen, würde mein Keyboard eher nach anderen Kriterien wie Klang, Spielbarkeit, Größe, Gewicht etc. auswählen.
 
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