AKG K- 27-i Gitarreabhörtauglich?

von fabio, 19.11.07.

  1. fabio

    fabio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.07   #1
    Hallo Allerseits!

    Ich besitze die obengenannten Kopfhörer. Da ich zur Zeit aussschließlich mit dem Guitar Port Gitarre spiele und meine Umgebung damit nicht länger belästigen möchte bzw. spielen will wann immer ich möchte, hab ich kurzerhand die AKG eingestöpselt, die, wie ich weiß, keine Studiokopfhörer sind und war mit dem Ergebniss gar nicht zufrieden, viel zu komprimiert und, wie mir scheint, ein wenig bedeckt. Hier meine Frage: Erziele ich mit Studiokopfhörern weit bessere Ergebnisse im Klang oder sind die Unterschiede so marginal, dass ich gleich auf Studiomonitore setzen soll, die mir aus Kostengründen wahrscheinlich unerschwinglich sind um meinen klanglichen Ansprüchen gerecht zu werden?

    Stimmt es das Studiokopfhörer im Gegensatz zu Studiomonitoren fürs Geld mehr bringen?

    Danke für eure Antworten,

    Fabio
     
  2. Nerezza

    Nerezza Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 20.11.07   #2
    Grundsätzlich sind Kopfhörer nicht besser oder schlechter als Monitore, sondern einfach etwas anderes. Kopfhörer benutzt, man z.B. um Details beurteilen zu können, um den Gesamtmix abzuhören nutzt man besser Monitore.

    Ich benutze zum spielen über einen toneport die auch schon mal empfohlenen DH680 AL von Conrad (~22€) und bin damit ziemlich zufrieden. Ich hatte vor kurzem die Möglichkeit sie mit recht guten Sennheiser Kopfhörern zu vergleichen und war überrascht, dass die knapp 70€ teureren Sennheiser nur wenig besser klangen.

    Grüße
    Nerezza
     
  3. fabio

    fabio Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.07   #3
    trauts euch:)
     
  4. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.11.07   #4
    Bei Kopfhörern kommt es eben auch stark darauf an, für welchen Zweck man sie braucht. Für Schlagzeugaufnahmen brauche ich einen Kopfhörer, der den Schall von außen so gut wie möglich unterdrückt (damit man das Playback noch hört), und andererseits dem Hörer genügend unverzerrten Schalldruck liefert. Ob das jetzt dabei besonders "toll" klingt ist u.U. gar nicht mal relevant.
    Wenn ich in der Regie hingegen einen Kopfhörer aufsetze, dann möchte ich möglichst hohe Klangneutralität und eine detaillierte Abbildung. Dabei kann das Teil dann aber auch offen gebaut sein (den Umgebungslärm habe ich hier ja im Griff), und es muss auch nicht besonders laut sein.

    Das nur so als Gedankenanstoß, warum Kopfhörer eigentlich nicht prinzipiell miteinander vergleichbar sind, sondern immer unter Berücksichtigung der Anforderung.
    "Konsumergeräte" natürlich mal ausgenommen, aber um die solls hier auch nicht gehen.


    Zur konkreten Frage: ich glaube nicht, dass der Kopfhörer etwas kaputtkomprimiert. Entweder ist es einfach der andere Frequenzgang (das ist ja durchaus denkbar und anzunehmen) der dich irritiert/dir nicht gefällt, oder einfach die andere Hörsituation an die man sich erst gewöhnen muss.
     
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