Akkorde abwärts bilden ?

von teleking69, 23.05.07.

  1. teleking69

    teleking69 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.04.07
    Zuletzt hier:
    12.06.07
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 23.05.07   #1
    Hallo,

    ich hätte mal ne Frage zu ner Aufgabe die mich etwas verwirrt. Und zwar ist die Aufgabe:
    "Notieren sie einen verminderten Septakkord abwärts" , dabei ist ein Ton gegeben , in diesem Fall "ces". Mein Frage lautet nun:

    ..wie gehe ich nun vor, einen verm. Septakkord zu bilden ist kein Thema aber gehe ich nun abwärts die dementsprechenden Intervallschritte ? Das würde ja bedeuten das das Akkordgebilde dann von unten her betrachtet am Ende eher ein normaler Dominantseptakkord wäre oder ? Muss ich also eher das gegebene "ces" als kleine Septime deuten und die anderen Töne dann dementsprechend drunterschreiben so das da am Ende (quasi terzgeschichtet) ein richtiger verm. Septakkord mit Grundton steht bei dem "ces" die Septime also der höchste Ton wäre ?

    Vielen Dank und Gruß
     
  2. teleking69

    teleking69 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.04.07
    Zuletzt hier:
    12.06.07
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 23.05.07   #2
    ok hab mich versehen, das mit dem Dominantseptakkord stimmt natürlich nicht. Der Akkord ist ja quasi symetrisch wegen den 3 kleinen terzen (klingt wie nen kindermärchen) , wie wär das zum Beispiel wenn ich nen Dur-Akkord abwärts bilden soll , nehmenwir mal C-Dur als Beispiel:

    aufwärts: c - e - g
    abwärts: g - e - c ??? (die intervallschritte wären dann kl.3 und quint also eigentlich moll, aber da ich den akkord dann umgedreht lesen werde isses wieder dur nehm ich an, richtig?)

    irgendwie macht mich das nen bißchen wahnsinnig... :-)))
     
  3. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

    Im Board seit:
    26.06.05
    Zuletzt hier:
    10.12.16
    Beiträge:
    1.466
    Zustimmungen:
    53
    Kekse:
    4.028
    Erstellt: 23.05.07   #3
    Ich habe den Eindruck, daß du etwas kompliziert denkst.

    Ein Akkord besteht aus bestimmten Intervallen vom Grundton aus, die du bestimmt kennst. Willst du einen Akkord von einem bestimmten Ton abwärts notieren, gehe erst das Rahmenintervall nach unten, dann hast du den Grundton. Darauf baue dann deinen Akkord.

    Beim Verminderten Akkord würden ich einfach die Verminderte Septime nach unten gehen und darauf den Akkord aufbauen => d - f - ab - cb

    Bei einem Dur- oder Moll-Akkord liegt der Grundton eine Quinte unterhalb des Tones... Es sei denn, du willst bestimmte Unkehrungen notieren.

    So braucht man sich nicht die Intervalle zwischen den einzelnen Tönen zu überlegen.

    Gruß
     
  4. teleking69

    teleking69 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.04.07
    Zuletzt hier:
    12.06.07
    Beiträge:
    18
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 24.05.07   #4
    ja , so meinte ich das auch. man nimmt halt den gegebenen ton als höchsten ton an (in diesme fall verminderte septime) und fragt sich dann von welchem ton der gegebene ton die verm. septim ist , dann fehlen noch die 2 zwischentöne und fertig. hab mir da irgendwie selber nen knoten ins hirn gedacht :D , naja danke für die antwort....
     
  5. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

    Im Board seit:
    21.05.05
    Zuletzt hier:
    10.12.16
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    March-Hugstetten, nächster vorort: Freiburg/Breisg
    Zustimmungen:
    3.391
    Kekse:
    43.669
    Erstellt: 25.05.07   #5
    @teleking

    Stell dich vor einen spiegel, betrachte dich von den füßen aufwärts und vom kopf wieder abwärts. Wie hast du dich verändert? Du kannst einen akkord rauf und runter lesen oder spielen, er bleibt immer derselbe.
    Aber es gibt eine theorie, die moll als gegensatz zu Dur auffasst und eine der obertonreihe analoge "untertonreihe" bildet, aber sie hat einen oder zwei haken:
    1. gibt es physikalisch keine untertonreihe, sie ist ein gedankenprodukt
    2. kommt man zu ungewohnten ergebnissen, beispiel:

    e3 - e2 - a1 - e1 - c1 - a usw. Merkst du was?

    Da bleiben wir lieber bei der annahme, Dur und moll seien wie die kirchentonarten varianten derselben diatonischen 7-ton-skala.
     
Die Seite wird geladen...