Akkorde lernen

von Ro1land, 15.11.08.

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  1. Ro1land

    Ro1land Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.08   #1
    Hallo Tastenfreunde,

    Habe mich nun durch 48 (enharmonisch gesehen +/- ein paar weiteren) Dur- und verschiedene Moll-Tonleitern gearbeitet. Hat mich doch ein paar Wochen knochentrockener und schweinehundbekämpfender Arbeit gekostet.
    Ich denke jedoch, dass das alles nicht umsonst war. Bei manchen Stücken gehts mittlerweile doch zumindest ein klein wenig leichter von der Hand.

    Bei den Tonleitern war es noch relativ einfach. Fingersatz beachten und immer 4 Oktaven rauf und runter.

    Kennt jemand noch gute Übungen für Akkorde und deren Umkehrungen? Zunächst interessieren mich vor allem Drei-, aber auch Vierklänge mit 1., 2. und 3. Umkehrung.
    Bisher habe ich mit Vierklängen in chromatischer Reihenfolge geübt. Meiner Ansicht nach, für den Anfang gar nicht so schlecht, um zumindest in der Grundstellung die Akkorde kennen zu lernen.

    Ist dies auch sinnvoll für die Umkehrungen? Oder sollte man einzelne Akkorde in der Reihenfolge ihrer Umkehrungen rauf und runter üben? Vielleicht auch in einer Reihenfolge ihrer Funktionen, vielleicht Tonika - Subdominante - Dominante - Tonika? - einschließlich der parallelen Tonarten? Soll man Sept-Akkorde auch gleich mitüben?...

    Ideen habe ich viele, aber wie geht man am besten vor, wie übt man am sinnvollsten? Mein Problem sind die vielen Ideen. Alles kann man nicht gleichzeitig üben.
    Bin für jede Übung (evtl. auch mit Fingersatz, sowohl für rechte als auch linke Hand) dankbar!

    Viel Spaß weiterhin beim üben und Spielen,
    Roland
     
  2. Froschkapitaen

    Froschkapitaen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.08   #2
    Was willst du überhaupt spielen können/müssen ?
    Wenn du weisst, wie Akkorde gebildet werden lernst du die automatisch beim Üben.
    Statt chromatisch, kannst ju auch durch den Quiten-/Quartenzirkel gehen.
     
  3. Funkeybrother

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    Erstellt: 18.11.08   #3
    Wenn Du das wirklich so durchgezogen hast: Respekt!
    Dann könntest Du vielleicht jetzt allmälich dazu übergehen, Musik zu machen.;)

    Ist auch immer so eine Sache, Tonleiter spielen über 4 Oktaven kommt ja in der Praxis relativ selten vor.

    Wie Froschkapitän schon angedeutet hat, hängt es ganz davon ab, in welche Richtung Du überhaupt gehen willst. Willst Du Jazz spielen?
    Dann versuch das was Du gelernt hast, auf typische Akkordverbindungen oder Jazz-Standards zu übertragen.
    Lern die Akkorde, wie sie in der Praxis vorkommen => typische Jazz-Voicings

    Zum klassischen Fach kann ich nicht so viel sagen.
    Rock-/Popmusik ist ein Mischmasch aus allem.
     
  4. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.08   #4
    Jau... ne ganz tolle Übung hab ich da noch. Beispiel in C-Dur.

    Du spielst einen C-Dur Akkord, mit beiden Händen jeweils 4 Töne.

    c e g c e g c e

    Dann nimmst du den jeweils 2. Ton von oben und von unten weg.
    Übrig bleibt dann:

    c g c e g e

    Das gleiche Verfahren kannst du dann auch bei den Umkehrungen anwenden.
    Wenn du die Akkorde dann drauf hast, kannst du sie zerlegen, und die Töne mit beiden Händen in die gleiche Richtung oder auseinander spielen.... klingt recht simpel, ist es aber nicht.
     
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