allgemeine frage zum synthesizer/keyboard

von Philipp87, 01.03.05.

  1. Philipp87

    Philipp87 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.05   #1
    Hallo alle zusammen,

    ich spiele schlagzeug und klavier, und möchte jetzt in einer band als tastenmann anfangen.
    dazu hab ich einige fragen, da ich mich noch nicht so gut auskenne.

    1. Was ist besser ein Keyboard oder ein Synthesizer? Bei einem Synthi sind ja auch so standartsachen wie bläser, streicher, piano etc. vertreten, weiterhin kann ich die sounds auch verändern. stimmt das so?

    2. Ich hab hier im forum öfter mal was von flächen oder so gehört. was sind die?

    3. Was sind so gute livetaugliche synthesizer/keyboards? ich tenderiere mehr zum synthesizer, da ich noch ein keyboard oder was ähnliches habe. ne wersi keyfox 10, falls das jemandem was sagt (meinungen dazu).
    ich hab auch mal was in katalogen 2004, was von emu proteus pk 6 oder so gesehen, die fand ich eigentlich recht günstig, taugen die eigentlich was? des sind glaub ich sampler, was ist da wieder der unterschied?

    ihr seht ich kenn mich noch nicht besonders aus, wäre also über jede hilfe dankbar.

    mfg
    PuNkZ87
     
  2. Hooubie

    Hooubie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.05   #2
    Ein Keyboard besitzt Funktionen, die eine Band ersetzen sollen (Begleitautomatik, fertige Rhytmen und Styles). Im Prinzip besitzt ein Keyboard auch ein Synthesizer, jedoch (wie du schon sagst) mit weniger Soundeditierungsfunktionen.

    Im eigentlichen Sinne ist ein Syntheziser ein Elektrophon (ich hab das Wort nicht erfunden :D), welches zur Erzeugung von synthetischen Klängen dient. Dieses Prinzip der Klangerzeugung findet man vorallem bei Analogen Synthesizern: Man startet mit einer ganz einfachen Wellenform (Klassischerweise Sinus-Welle, Puls-Welle oder Sägezahn-Welle), manipuliert und moduliert diese so, dass ein völlig neuer Sound entsteht.

    Digitale Synthesizer (soweit nicht virtuell Analog) hingegen dienen mehr oder weniger zur Simulation von natürlichen Klängen (also Strings, Piano, Gitarren, Orchester,....) ohne jedoch auf einen gewissen manipulativen Aspekt verzichten zu müssen.

    Flächen sind weiche, lang anhaltende Sounds.

    Sampler erzeugen die Sounds nicht synthetisch, sondern greifen auf Libarys zurück. Diese Libarys enthalten dann Audiodateien von aufwenig im Studio aufgenommenen Instrumenten. Die Audiodateien werden auf die Tasten des Keyboards verteilt und beim drücken der jeweiligen Tasten einfach abgespielt.
    Digitale Synthesizer arbeiten auch mit Samples, jedoch bietet ein Sampler zusätzlich die Funktion, eigene Libarys zu erstellen sowie ein breiteres Spektrum an Import-Möglichkeiten von zusätzlichen Libarys.
     
  3. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 01.03.05   #3
    Hi!

    1. Erstmal eine generelle Unterscheidung: "Keyboards" meint eigentlich solche Entertainerkeyboards mit Begleitautomatik, keine Ahnung ob Du sowas braucht. Die haben den Vorteil, dass die Naturklänge oft besser klingen, man kann aber nicht so tief in den Klang eingreifen.
    Unter dem Namen "Keyboard" laufen aber auch gerne Synthis, die samplebasiert arbeiten. Je nach Modell & Hersteller kann man die Klänge schon ziemlich verändern. Der PK6 (welchen ich schon allein wegen seiner grottenschlechten Verarbeitung nicht kaufen würde) gehört zu dieser Gattung.
    "Klassische" Synthesizer arbeiten nicht mit Samples, sondern mit Grundwellenformen.
    So klingt so ein Synth z.B.: http://www.sequencer.de/mp/roland/jp8000demo.mp3
    Da sind auch enige Flächensounds zu hören, das sind meist Sounds die langsam anschwellen und meist akkordisch gespielt werden. Können zum Teil sehr komplex sein.

    Du musst halt wissen was besser für dich ist, am besten mal ein paar Sachen testen. Wieviel Geld möchtest Du denn ausgeben?
     
  4. Philipp87

    Philipp87 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.05   #4
    danke erst mal für die antworten!

    eine begleitautomatik brauch ich nicht.
    am besten wär halt ein synthesizer, mit recht vielen standartsounds die man in der band braucht, ich glaub des waren die digitalen.
    bei synthesizern kann man sich ja auch die veränderten und neu erstellten sounds abspeichern, richtig? Ich hab irgendwas gelesen, dass man irgendwie bei den eigenen sounds auch welche bauen kann die dann aus beispielsweise klavier und streichern baut. also dass wenn man den sound gewählt hat beim spielen eines akkordes ein klavier und streichersound rauskommt.
    für die band wo ich eventuell mitspiele brauch hauptsächlich klavier, streicher und normale synthesizer sounds, aber der synthesizer sollte schon nicht darauf beschränkt sein.

    so preislich dachte ich bis ca 500 und 600 Euro. Wenn ich mein moped gut verkaufen kann so noch ca. 250 Euro mehr, also max. bis ca. 800 euro.
    was wär denn in den beiden preisbereichen zu empfehlen?
    welche sollte ich mir vielleicht mal im geschäft anschauen, die ich dann für meine preisbereiche bei ebay kriegen könnte?
    was sind denn die vorteile einer synthesizer workstation like triton le 61 etc. ?

    mfg
    PuNkZ87
     
  5. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 01.03.05   #5
    Mit einer Workstation kannste Songs aufnehmen, sehr praktisch, der Le bietet bist zu 16 Spuren.
    Für 800€ wäre schon ein gebrauchter LE drin, mit viel Glück auch ein gebrachter Yamaha Motif oder Roland Fantom.

    Für 600€ gibt's folgendes:
    Yamaha EX5
    Korg Trinity
    Roland XP60/XP80

    Wenn Du nur bis 300-400 gehen willst:
    Kurzweil K2000
    Korg Wavestation
    Yamaha EX7
    Alesis Quadrasynth
     
  6. Hooubie

    Hooubie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.05   #6
    ... und der Juno-D von Roland. Allerdings hat das Gerät keinen Sequencer an Bord. Aber für Bandproben ist das eh nicht unbedingt von nöten. Und einen D-Beam hat er auch damit man richtig an den Tasten abspaggn kann :D
     
  7. Philipp87

    Philipp87 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.05   #7
    Danke für die Antworten.
    werde dann erstmal testen gehen, und auch mal schauen ob mein lehrer vielleicht was gutes gebrauchtes beibringen kann.

    mfg
    Philipp
     
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