Alternative D-Dur gesucht (zu Barre und offenem Akkord) - voller Sound mit tiefen Saiten

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Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einer alternativen Grifftechnik für einen D-Dur Akkord.
Ein Barre mit Grundton A-Saite und tiefer Quinte auf der E-Saite wäre meine Alternative, aber das ist auch noch nicht super.

Der offene D-Dur ist mir durch die fehlende A-Saite viel zu dünn (ist der Eröffnungsakkord) und Barre ist eine Notlösung.

Hat jemand eine Alternative mit tiefer A und/oder E-Saite für den D-Dur?

Der Song hat eine übliche Akkordfolge (falls es eine Rolle spielt: D A Hm G

A will ich "Standard Offen" spielen, Hm als Barre, G auch offen mit D auf der B-Saite gegriffen.

Hat jemand einen Tipp? DANKE
 

Hier kannst Du durchgehen, was das Griffbrett bietet: https://chord.rocks/guitar/chords/d-major

Interessant ist auch der Button "All notes". Hab' mal zwei mögliche Alternativen für den Dreiklang d-f#-a eingekreist:
  • der rote ist eine Umkehrung
  • der orange wäre der Dur-Akkord, d.h. startet beim Grundton d
Fakt ist leider: man kommt nicht wirklich tiefer ...

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Wenn es denn unbedingt die volle Breitseite sein soll/muss (macht im Kontext mit anderen Instrumenten ja nicht immer Sinn), würde ich spontan das Shape des offenen C-Dur als Barre im 2.Bund gegriffen vorschlagen.
P.S.: Ok, den hattest Du im zweiten Satz ja als nicht optimal schon aussortiert. Dann im 7. Bund (Offenes G-Dur Shape ohne hohe E-Saite)?
 
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Moin.
Vielleicht auf ein Drop-D stimmen ?
 
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Servus, wie wäre es mit Drop-D-Stimmung? D über alle sechs Saiten, A und hm bleiben. G mit 5x000(oder 3)3

Gruß hermanson

@LP Hannes war schneller
 
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Per Hendrix die tiefe E im zweiten Bund mit dem Daumen greifen.
 
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Muss man entweder mit leben oder die Gitarre einfach einen Ton tiefer stimmen.
Dann hat man ein fettes tiefes D auf der tiefsten Saite.
 
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Kleiner Finger 5. Bund A-Saite, Ringfinger 4. Bund D-Saite, Zeigefinger 2. Bund G-Saite, Mittelfinger 3. Bund B-Saite und ebenfalls Zeigefinger 2. Bund E1-Saite (G- und E-Saite werden mit dem Zeigefinger als Barreé gegriffen).
 
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  • Ersteller
  • #9
Vielen Dank für euren Input und die Tipps. Da bekomme ich sicherlich was hin, muss ich mir anschauen. 😀
 
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  • #10
Du kannst doch die leere A-Saite beim offenen D-Dur (=D,F#,A) mit anschlagen. :nix:
 
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  • #11
Per Hendrix die tiefe E im zweiten Bund mit dem Daumen greifen.
Genau, gibt einen ziemlich fetten D-Akkord. Oder eben nur die E-Saite runterstimmen auf D, aber das hat aber Konsequenzen für die anderen Akkorde.
D ist sowieso undankbar, mit offenen Saiten geht es gut, auch Dm, aber in der A-Form im 5. Bund klingts nicht richtig. Und oben ist schon sehr weit oben, wenn man mit Barrés weiter unten wechseln will.
 
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  • #12
Wenn es deine Finger-Flexibilität erlaubt, dann könnte ich mir auch folgenden Akkord vorstellen:
tiefe E-Saite 5. Bund mit Ringfinger
A-Saite 5.Bund mit kleinem Finger
d-Saite 4.Bund mit Mittelfinger
g-Saite 2.Bund mit Zeigefinger
h-Saite & e-Saite mit Zeigefinger "stumm schalten" (oder erst gar nicht anschlagen)

Der Akkord heisst D/A (D über A) und hat durch die Benutzung der dicksten Saiten einen super fetten Sound.
 
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  • #13
Wenn es die Standard-Stimmung bleiben soll, dann hat man ja nicht so viele Möglichkeiten...

D-Dur offen (evtl. E-Saite im 2. Bund mit dem Daumen gedrückt, oder mit Ringfinger auf der hohen E-Saite, kleinem Finger auf der H-Saite, Mittelfinger auf der G-Saite und Zeigefinger auf der tiefen E-Saite. ).
C-Shape als Barre im 2. Bund bzw. davon abgeleitet -> nicht alle Saiten anspielen, nur die gespielten Saiten "ohne" Barre drücken (wie es @mainstring vorschlägt).
A-Shape im 5. Bund.
G-Shape im 7. Bund.
E-Shape im 10. Bund.
Bzw., von diesen Barre-Griffen abgeleitete Akkord-Griffe, bei denen evtl. nicht alle 6 Saiten gespielt werden.
Z.B.:
e 5
h 7
G 7
D 0
A 0
E 5 oder x

Ist dann halt der Quint-Bass, evtl. sogar gedoppelt...


Als Alternative wäre für dieses Stück zu überlegen, die tiefe E-Saite auf D runter zustimmen -> dann hat man mit den offenen 3 tiefen Saiten eine schöne Grundton-Quinte-Oktav-Kombi, die schon recht kräftig und tief klingt.


Offener A-Dur geht in dieser Stimmung "einfach" zu greifen -> die "hohen" Saiten mit kleinem Finger, Ring- und Mittelfinger greifen, und die tiefe D-Saite (runter gestimmte E-Saite) mit Zeigefinger im 2. Bund greifen. (Oder einfach nicht spielen, wäre eh nur ein Terz-Bass, der häufig gar nicht sooo toll klingt...)

Hm als Barre wie gehabt spielen, aber die tiefste Saite (D, runtergestimmte E-Saite) auslassen. Der Quint-Bass (in Hm wäre das F#/Fis) "verwässert" klanglich ein wenig den Moll-Charakter -> weg gelassen klingt es für mich "molliger".
Oder auch den Barre-Zeigfinger nicht ganz "ausstrecken", und das tiefe D (runtergestimmte E-Saite) offen spielen.

Den "Country-G-Akkord" (H-Saite auf D gedrückt) ohne Finger auf der tiefen Saite spielen (ist dann die auf D runtergestimmte E-Saite), also ein Quint-Bass -> sollte "eigentlich" gut in ein Stück in D-Dur passen.
Der Grundton G fehlt dabei aber leider komplett im Bass... und erscheint als tiefstes G im Akkord erst wieder in der offenen G-Saite. Die Basstöne (D H D) erinnern ein wenig an Hm -> könnte bei deinem Stück vielleicht doch gut funktionieren...

Was du mit
Der offene D-Dur ist mir durch die fehlende A-Saite viel zu dünn
meinst, verstehe ich nicht. Im offenen D-Dur ist doch die A-Saite nicht gedrückt und wird doch mit gespielt...?

Grüße
 
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  • #14
Der offene D-Dur ist mir durch die fehlende A-Saite viel zu dünn
kann mitgespielt werden, hatten wir schon
Vielleicht auf ein Drop-D stimmen ?
ja, gibt aber Probleme mit dem A
tiefe E im zweiten Bund mit dem Daumen greifen.
=> wäre für mich auf das Western das naheliegendste - und klingt imho passend, auch wenn die Terz im Bass liegt. Gibt in der Akkordfolge auch eine "nette" Basslinie: f# (beim D) - e (beim A) - f# (beim f) - g (beim g) - f# (beim D) usw. usf.
 
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  • #16
 
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  • #17
Probleme beim A sind mir bei Drop-D nie aufgefallen....
Ich habe es in Anlehnung an den wahrscheinlichen Kenntnisstand des TEs geschrieben. Klar, ich nehme in den Fällen den Zeigefinger für das F# auf der 6. Saite nehmen, oder den Daumen. Aber die Eingangsfrage ließ mich schätzen, dass das für den TE zum aktuellen Zeitpunkt noch etwas zu früh ist. Ich verschiebe damit halt nur das Problem auf einen anderen Akkord.
 
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  • Ersteller
  • #18
Nochmals Dank für euren Input! 😀
Damit finde ich sicherlich eine Lösung und das hat massiv meinen Horizont erweitert.

Ohne Witz:
Den "normalen" D-Dur offen spiele ich seit 25 Jahren ohne A-Saite. Das habe ich so gelernt und nie hinterfragt 🤦‍♂️
 
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  • #19
ohne A-Saite. Das habe ich so gelernt und nie hinterfragt
Die didaktische Idee, wenn's denn eine war, dahinter ist ja auch nicht ganz doof: Wenn du dich darauf konzentrierst, erst ab der 4. Saite zu spielen, dann kann es zwar sein, dass du mal aus Versehen die A-Saite mitnimmst, aber wohl nie die E-Saite. Falls du das A immer mit "einkalkulierst", dann wirst du gelegentlich auch die E-Saite treffen. Und die passt nicht zum D-Dur. Die A-Saite hingegen schon.
PS: Also "eingebaute harmonische Sicherheit";-)
 
  • #20
Wenn ich den "Standard"-D-Dur mit offenen Saiten spiele, will ich auch manchmal nicht die leere A-Saite mitschwingen lassen - nicht deshalb, weil A nicht passt, sondern weil es in meinen Ohren dann mehr nach D klingt. Wenn kein Bass dabei ist, kann aber die Tiefe fehlen - insbesondere, wenn das D im Kontext mit E, F, A oder G gespielt wird - die haben nämlich diese Tiefe ... insofern verstehe ich die Frage gut und habe schon bei einigen Varianten aufgemerkt und werde sie demnächst mal ausprobieren. Also: Danke für die Frage und die vielen, hilfreichen posts!

x-Riff
 
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