Wie sinnvoll weiterlernen? (Akustik, E-Gitarre)

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Hallo zusammen!

Ich stelle mich kurz vor, ich bin 52 Jahre alt und habe Anfang Dezember beschlossen Gitarre zu lernen. Wollte ich eigentlich schon immer, fragt mich nicht warum es so lange gedauert hat. Als Kind habe ich 2 Jahre Klavier gelernt, hat mich damals aber nicht wirklich interessiert und daher dann auch wieder aufgegeben. Notenlesen kann ich teilweise von damals aber immer noch.

Nachdem ich beschlossen habe Gitarre zu lernen, habe ich mich zuerst für die E-Gitarre* entschieden, jedoch habe ich 1 Woche später auch noch eine Westerngitarre gekauft, weil ich mir eingebildet habe, ich brauche eine Gitarre mit einem breiteren Hals um besser greifen zu können :-) Ja heute weiß ich es besser, aber es war deswegen kein Fehlkauf, weil ich eigentlich mittlerweile voll und ganz Fan der Akustikgitarren geworden bin und ich mittlerweile meinen "Fuhrpark" auch schon ordentlich aufgerüstet habe. (Taylor 514, Martin 000-15M, Martin 000-JR)

Kurz vor Weihnachten habe ich beschlossen zu einem Gitarrenlehrer zu gehen, wo ich auch wöchentlich hingehe und nun schon knapp 20 Stunden absolviert habe. Begleitend mache ich noch einen Onlinekurs, weil ich so viel wie möglich lernen möchte. (Ich muss ja die "verlorenen" Jahre aufholen).

Ich denke ich bin in den knapp 5 Monaten schon recht weit gekommen. Offene Akkorde, Baree Akkorde, Schlagmuster, Fingerpicking, Hammer Ons etc. klappt schon ganz gut, die Geschwindigkeit natürlich noch nicht. Habe auch aufgrund meines Lehrers mein Taktgefühl enorm verbessert, da ich fast ausschließlich mit Metronom übe. Ich verbringe auch recht viel Zeit mit üben, täglich mind. 1 Stunde, am Wochenende sogar mehr und ich habe in den 5 Monaten genau 4 Tage gehabt, wo ich nicht zur Gitarre gegriffen habe.

Grundsätzlich bin ich mit meinem Fortschritt schon sehr zufrieden, aber ich habe nun 2 Fragen wo ich keine sinnvolle Antwort finde und wo mir auch mein Gitarrenlehrer keine Hilfe war.

1.) Gitarrenlehrer pausieren?
Wir lernen immer anhand von Songs, wo zu Beginn natürlich bei jedem Song etwas neues dabei war und ich schnell Fortschritte machte. Ich bin natürlich noch lange nicht ausgelernt, aber ich habe jetzt immer öfters das Gefühl, dass es mir nicht mehr so viel bringt. Ich bekomme einen Song, wir gehen in der Stunde das Tabsheet durch, spielen ein paar schwierige oder neue Stellen durch und dann übe ich das Zuhause und kann es normalerweise bis zur nächsten Stunde und es kommt der nächste Song. Da stelle ich mir die Frage ob ich das nicht auch alleine oder mit Tutorials von Youtube machen kann und mir die Stunde erspare. Ich mache das teilweise sogar jetzt schon parallel, wenn ein Song des Lehrers zu "leicht" ist, lerne ich einen Song von YT der mir gefällt.

Korrigieren, Fehlhaltung etc. tut mein Lehrer wenig. Also entweder es liegt an ihm oder ich mache alles richtig, ich kann es nicht sagen. Aber wahrscheinlich bringt mir der Onlinekurs mit den vielen Videos schon einiges und ich vermeide zumindest dir gröbsten Fehler.

Ich denke jetzt darüber nach, ob ich über den Sommer den Unterricht pausieren soll um das Gelernte einfach zu üben, zu festigen und vor allem Geschwindigkeit zu steigern. Dann macht es eventuell wieder mehr Sinn, weil mein Lehrer dann auch Fortgeschrittene Techniken mit mir durchgehen kann, die jetzt möglicherweise noch kein Thema sind.

2.) Wann sollen wir im Unterricht mit der E-Gitarre* beginnen?
Ich möchte ja auch E-Gitarre* lernen und mein Lehrer meinte letztens, wenn ich möchte, könnten wir auch bald mit der E-Gitarre* beginnen. Ich bin mir nicht sicher ob das jetzt schon sinnvoll ist, weil ich dann die meiste Übezeit wahrscheinlich für die E-Gitte verwenden werde und mit der Akustik nicht viel weiterkomme. Im Endeffekt kann ich dann von beiden ein bisschen etwas, aber nicht auf einem vernünftigen Level nach der doch kurzen Zeit.

Was würdet ihr empfehlen? Akustik weiter und länger festigen und erst dann mit der E-Gitarren anfangen oder doch jetzt schon beides?

Mein Herz schlägt momentan sehr für die Akustik, da mir das einfach Spaß macht und so vielseitig ist. Ob das mit der E-Gitarre* auch so sein wird, kann ich noch nicht sagen, außer ein paar Tage herumprobieren nach dem Kauf, habe ich darauf nichts mehr gemacht, reizt mich derzeit auch nicht wirklich. Man könnte nun sagen, ja dann lerne einfach weiter. Ja, theoretisch möglich, aber ich habe bei meinem Gitarrenlehrer ein Paket mit 40 Stunden und habe jetzt knapp 20 für die Akustik verbraucht. Die restlichen 20 auch für die Akustik zu verwenden, betrifft meine 1. Frage oben, wo ich mir denke, Songs lernen, kann ich auch alleine.

Würde mich über eure Erfahrungen oder Ratschläge sehr freuen, vielleicht kann mir ja einer zu einer Entscheidung helfen, wie ich sinnvoll weitermachen sollte.

Vielen Dank!
Christian
 

Ich lerne auch fast von Anfang an songorientiert, ähnlich wie du. Und da ich zuerst lange keinen Lehrer finden konnte, ein überwiegend autodidaktisch. Das ging, teilweise sogar gut ... aber als ich dann doch noch einen Lehrer gefunden habe, ging es besser. Zu dem fahre ich seither immer wieder mal hin zu Einzelstunden. Ich gewöhne mir so nicht mehr so viel Ungünstiges an, bekomme viele Tipps die mir das Leben erleichtern ... es ist effektiver, und macht einfach auch mehr Spaß zu zweit ;)

Regelmäßig üben, möglichst viel spielen, selbst nur mal kurz zwischenduch wenn grad Zeit ist ... das bringt was!

Mit zusätzlich E-Gitarre kannst du eigentlich jederzeit beginnen, wenn du die Zeit hast ...
Ich selber würde zunächst die Gitarre, mit der es mir am meisten Freude macht, als Hauptinstrument nehmen. Und dann, wenn eine gewisse Sicherheit und Routine erreicht ist, die andere dazu nehmen.
 
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ich habe bei meinem Gitarrenlehrer ein Paket mit 40 Stunden und habe jetzt knapp 20 für die Akustik verbraucht.
Ist den festgelegt,in welchem Zeitraum Du die 40 Einheiten verbrauchen musst. Sonst würde ich mit Deinem Lehrer besprechen, dass Du sie sozusagen bei Bedarf, Stunde für Stunde abrufst. Dadurch hättest Du länger etwas von Deinem Lehrer.
Bei mir funktioniert es ganz gut, dass ich so ca. 1 Mal im Monat einen Termin mit meinem Gitarrenlehrer vereinbare.
 
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  • #4
Ist den festgelegt,in welchem Zeitraum Du die 40 Einheiten verbrauchen musst
Im Prinzip ja, sollte innerhalb eines Jahres aufgebraucht werden, aber da kann man sicher eine Vereinbarung treffen, das sollte kein Problem sein.

Ein mal im Monat hört sich für mich, jetzt nach der Anfangsphase, auch sehr brauchbar an, da wäre genug Zeit zwischen den Terminen um zu üben und die erlernten Dinge zu festigen.

Gute Idee! Danke!
 
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Welche Idee steckt dahinter, E-Gitarre zu lernen?
Offenbar hast du mit der Akustik mehr Spass, die 5 Monate, die du hinter dir hast, ist sicher nicht die Zeit, sagen zu können, alles zu können. Mein Rat wäre, die Fähigkeiten auf der Akustik zu vertiefen. Könnte sein, dass du dich mit der E-Gitarre in andere Sphären schießt, verkehrt ist es nicht, letztendlich ist es deine Entscheidung, ob du zusätzliche Techniken beherrschen willst, ob du zusätzliche Zeit dafür investieren willst.
 
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  • #6
Welche Idee steckt dahinter, E-Gitarre zu lernen?
Jetzt bitte nicht lachen :-)
Ich dachte, dass ich typische Songs für die Westerngitarre auch auf der E-Gitarre spielen kann und die E-Gitarre mit Kopfhörer nachbarschaftsfreundlicher ist. Ist natürlich quatsch bzw. nur sehr begrenzt machbar. Aber das war der eigentlich Grund, warum ich mir eine gekauft habe. Die Nachbarn sind mir mittlerweile egal bzw. stört es sie nicht. Ich habe mir im Jänner dann auch noch eine Yamaha Silent Guitar für das Üben in den späten Abendstunden gekauft - das ursprüngliche Argument für die E-Gitarre ist also nicht mehr vorhanden.

Aber die Frage ist gut, das sollte ich mir tatsächlich nochmal gut überlegen. Einige Songs die typisch auf der E-Gitarre gespielt werden, sind schon schön, aber ich werde wahrscheinlich immer für mich alleine spielen, also in keiner Band und eine E-Gitarre ist doch eher kein Soloinstrument, denke ich. Wenn ich mir dann Videos ansehe, wo Pentatoniken geübt und gespielt werden, finde ich es zwar beeindruckend, dass man so schnell spielen und die Töne sicher greifen kann, aber das ist nichts was ich anstrebe.

Ich gehe momentan voll und ganz in der Akustikgitarre auf und sollte das wahrscheinlich erst einmal richtig weiterlernen und vertiefen. Mir ist völlig klar, dass ich nach der kurzen Zeit noch ganz am Anfang stehe, deswegen war es ja auch meine Sorge, wenn ich jetzt mit der E-Gitarre anfange, die Akustik auf der Strecke bleibt oder zumindest nicht die Zeit investiert wird, die es benötigen würde, vom Anfänger zum Fortgeschrittenen zu werden.

Eventuell sollte ich auch einfach abwarten ob der Drang oder Wunsch kommt, überhaupt die E-Gitarre zu spielen. Falls das nicht kommt, dann verkaufe ich die E-Klampfe wieder und es ist auch gut.

Danke für den Gedankenanstoß, so habe ich das noch gar nie hinterfragt! (y)
 
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Bei mir funktioniert es ganz gut, dass ich so ca. 1 Mal im Monat einen Termin mit meinem Gitarrenlehrer vereinbare.
Bei mir so ähnlich, ca. alle 3 bis 4 Wochen ein frei vereinbarter Termin ... schon auch weil ich immer hinfahren muss, der Lehrer ist nicht vor Ort. Funktioniert prima so, ich habe keinen Stress und genug Zeit die Sachen gründlich zu üben, und komme jetzt gut voran.
 
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Hallo,

Gratulation, dass du schon nach so kurzer Zeit so weit bist und soviel Motivation mit bringst.

Ich hatte mir zuerst in etwas jüngeren Jahren Western-Gitarre (Akustik-Gitarre mit Stahlsaiten) selber beigebracht. Ziel war einfach nur, mit offenen Schrummel-Akkorden Lieder an der Rhythmus-Gitarre zu begleiten.

Im Laufe der Zeit hatte ich mir - weil mich Lieder, die ich gehört hatte, motivierten und faszinierten - Zupfmuster beigebracht. Oder so eine Art "Carter-Scratch", Melodie mit Daumen auf den Bass-Saiten spielen, Akkorde auf den 3 hohen Saiten mit Zeigefinger "scratchen" oder mit den 3 bis 4 Fingern der Hand zupfen.
Damit hatte ich es sogar bis in eine Hobby-Band geschafft.

Viele Jahre später wollte ich endlich E-Gitarre spielen.
E-Gitarre spielt sich nämlich ziemlich anders als Western-Akustik-Gitarre. Saitenlage kann viel tiefer sein, Saiten viel dünner: Man muss viel weniger kraftvoll drücken.
E-Gitarre macht anderen Sound: Akkorde mit allen 6 Saiten neigen zum "Matschen" bei E-Gitarre, wenn man mit etwas oder gar viel Verzerrung spielt.

Bei E-Gitarre klingt es etwas verzerrt oder auch clean schon richtig voll und gut, wenn man nur zwei Saiten in Terzen, Quarten oder Quinten spielt.

Ich probiere Licks und Riffs aus, indem ich mit dem Zeigefinger gleich zwei Saiten im Terz- (G- und H-Saite) oder Quart-Abstand (z,B. D- und G-Saite) in Bünden drücke, und mit den übrigen Fingern dann weiter Töne dazu greife, oder die höhere vom Zeigefinger mit-gedrückte Saite mit restlichen drei Fingern in höheren Bünden greife, Hammer-Ons oder Pull-Offs spiele. (Etwa, G- und H-Saite im 3. Bund mit Zeigefinger gedrückt (Terz), und mit Mittel- und kleinem Finger die H-Saite auf 4. und 6. Bund auf Quart und Quinte zu drücken... you get the idea...)

Das sind allein damit schon so viele schöne Möglichkeiten, die mir soviel Spaß machen. Die sich auf der Western-Gitarre mir so nie bieten.

Rückblickend finde ich, ich hätte mir schon vor vielen Jahren mal einfach eine der günstigen Pacificas gekauft, ein billigen "Ratten-Klon" und ein Marshall-Micro-Stack MS-4, um damit einfach an der E-Gitarre rumzududeln, um mir dabei Licks und Riffs und Melodie-Soli beizubringen.

Mein Rat also:
Keine Zeit verlieren!
Gehe auch zur E-Gitarre.
Lass dir vom Gitarren-Lehre an der E-Gitarre und für deine E-Gitarre E-Gitarren-Spezifisches zeigen, z.B.:
- Wie spielt man gut Rhythmus-Gitarre auf den E-Gitarre?
- Wie spielt man gut "typische" E-Gitarren-Riffs und Licks?
- Wie spielt man ein melodisches Solo zu einem Song, das gut Bezug zur Melodie des Songs nimmt?
- Oder was dich sonst an der E-Gitarre interessiert.

Frage deinen Gitarren-Lehre doch einfach mal, ob du falsche Haltung hast. Ob du dir was falsches angewöhnst. ("Korrigieren, Fehlhaltung etc. tut mein Lehrer wenig.")
Nimm ihn da in die Pflicht, frage nach. Du bezahlst, er ist dein Dienstleister. Du fragst, es soll dir sagen, was du falsch machst.

Western-Gitarre und E-Gitarre haben beide 6 Saiten, gleiches Griffbrett und gleiche Stimmung, sind aber schon deutlich unterschiedliche Instrumente.
Kirchenorgel und Flügel haben ja auch gleiche Tasten und gleiche Stimmung - ein Organist ist aber trotzdem kein Pianist, und umgekehrt auch nicht....

E-Gitarre und Western-Gitarre haben ihre Spezialitäten, und ihre jeweiligen Klang-Spezialitäten, und auch ihre Spiel-Spezialitäten.


Du willst ja wohl nicht mehr die Aufnahmeprüfung für Musikhochschule schaffen, oder eine Festanstellung in einer Rundfunk-Bigband ergattern?

Dann lerne oder bringe dir doch einfach nur das bei, was dir Spaß macht.
Auch gerne "stümperhaft", oder nur halb gelernt. Es soll doch wohl nur dir Spaß machen....?


Grüße
 
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  • #9
Gratulation, dass du schon nach so kurzer Zeit so weit bist und soviel Motivation mit bringst.
Danke, ich merke es selbst ja gar nicht so, aber meine Frau meinte auch, es ist merkbar etwas weitergegangen.
Ich habe es leider verabsäumt, mich selbst aufzunehmen, so Woche für Woche, wäre ganz interessant gewesen, aber das kann ich jetzt auch noch machen. In einigen Monaten werde ich mir denken, damals im April meintest du, du wärst schon recht gut, das war nichts :p

Es ist ja fast schon eine Sucht, ich könnte ständig die Klampfe in die Hand nehmen.

Mein Rat also:
Keine Zeit verlieren!
Gehe auch zur E-Gitarre.
Ich werde mir einmal einen Tag am Wochenende Zeit nehmen und mich intensiver mit der E-Gitarre befassen und ein paar Dinge probieren. Dann sollte ich bald merken ob mir das jetzt gefällt oder nicht. Ich will halt nur vermeiden, dass ich jetzt gleich das nächste Instrument beginne und dann nach einem Jahr keines von beiden brauchbar kann um Freunden was vorzuspielen.

Nimm ihn da in die Pflicht, frage nach. Du bezahlst, er ist dein Dienstleister. Du fragst, es soll dir sagen, was du falsch machst.
Stimmt, ich werde das einmal aktiv ansprechen, kann mir nicht vorstellen, dass ich alles richtig mache.

Ich habe auch gemerkt, dass ich offensichtlich eher ein Video Lerner bin oder mir das wesentlich mehr bringt.
Kleines Beispiel, wir hatten vor 2 Wochen den Song CCR Have you ever seen the rain. Da ist dieser Chuck Schlag drinnen wo die Saiten beim Downstroke mit der Handkante abgedämpft werden. Der Lehrer hat mir das zwar gezeigt, mich korrigiert, weil es natürlich nicht geklappt hat zu Beginn. Auch zuhause war ich am Verzweifeln. Dann aber ein paar Videos zu Thema angeschaut, ein paar Kleinigkeiten berücksichtigt und schon ging es. Der Lehrer hat mich dann die Woche darauf noch korrigiert und meinte ich mach das zu kräftig, wo er auch recht hatte.

Also es bringt schon etwas, möglicherweise erwarte ich mir auch zu viel von der Stunde (eigentlich 45 Minuten). Das Üben nimmt er mir ja nicht ab.

Du willst ja wohl nicht mehr die Aufnahmeprüfung für Musikhochschule schaffen, oder eine Festanstellung in einer Rundfunk-Bigband ergattern?
Nein, mir reicht es wenn ich die größeren Stadien füllen kann, man wird ja auch nicht jünger .... Scherz :cool:
 
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  • #10
Ich dachte, dass ich typische Songs für die Westerngitarre auch auf der E-Gitarre spielen kann und die E-Gitarre mit Kopfhörer nachbarschaftsfreundlicher ist. Ist natürlich quatsch bzw. nur sehr begrenzt machbar.
Kein Quatsch, das geht erstaunlich gut.
eine E-Gitarre ist doch eher kein Soloinstrument, denke ich.
Doch, wenn du sie alleine spielst ist die das.
ich werde wahrscheinlich immer für mich alleine spielen, also in keiner Band
Wie kannst du das wissen? Ich würde eher vermuten, dass du bei deiner Motivation und den offenbar schnellen Erfolgen recht bald Lust darauf bekommst.
Gehe auch zur E-Gitarre.
Unbedingt!
 
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  • #11
Doch, wenn du sie alleine spielst ist die das.
:ROFLMAO:
Wie kannst du das wissen? Ich würde eher vermuten, dass bei deiner Motivation und den offenbar schnellen Erfolgen Recht bald Lust darauf bekommst.
Ja stimmt auch wieder. Vor ein paar Wochen war mein Arbeitskollege hier, da hats noch nicht so ganz gereicht irgendwas zusammen zu spielen, aber ein gemeinsames Spielen, motiviert auch sehr und man lernt glaube ich auch viel, vor allem wenn der andere ein sehr erfahrender Spieler ist.
 
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  • #12
Ich will halt nur vermeiden, dass ich jetzt gleich das nächste Instrument beginne und dann nach einem Jahr keines von beiden brauchbar kann um Freunden was vorzuspielen.
Ah, du hast dir ein Ziel gesteckt?

Zum einen, E-Gitarre und A-Gitarre üben, kann sich auch gegenseitig unterstützten beim Üben und beim Fortschritte machen.

Beim Vorspielen für Freunde auf Parties - verknappe dich.
Spiele einen Song auf der Akustik-Gitarre, einen auf der E-Gitarre, und dann sei es vorbei. Höchstens noch einen weiteren Song, wenn sie wirklich drum betteln.
Lieber sich verknappen als sich auf drängen. Lieber hätten sie noch zwei weitere Songs gehört, als das sie meinen, besser, du hättest schon vor vier Songs aufgehört....

Ich meine mich zu erinnern, mal von einem professionellen Gitarristen im Interview gelesen zu haben, Konzerte spiele man mit 10% seiner technischen Fähigkeiten. Das bewirke wunderbar entspannte Konzerte, bei denen man sehr gut auf das Publikum eingehen könne.

Daraus können wir lernen.

Auf Feten spielen wir die zwei oder drei Songs, die wir am aller besten können, die wir ganz entspannt im Schlaf spielen können. Nicht die Songs, bei denen wir mit Glück und Rückenwind gerade so halbwegs ungeschoren durch kommen...

Und der letzte Song ist der Song, den wir am aller bestesten können, bei dem wir uns am wenigsten anstrengen müssen, bei dem wir selber uns freuen, ihn zu spielen, weil er für uns so einfach ist und uns so viel Spaß macht.

Der letzte Song ist der Song, der im Gedächtnis bleibt. Als nochmal eine Steigerung zum allgemeinen Spaß im Raum, oder als der Song, bei dem wir Fehler auf Unsicherheit gehäuft haben....

Wir wollen Musik spielen, nicht Musik ab-arbeiten.
Wenn wir Musik spielen, mit der Musik spielen und Spaß und Freude dabei haben, hat auch das Publikum Spaß dabei. (Wenn wir uns durch die für uns zu schwierigen Stücke durch arbeiten, hat das Publikum keinen Spaß, sondern Mitleid mit uns....und das drückt die Stimmung... )

Unter "normalen" Leuten, die keine Musiker*innen sind, sind wir eh die Leute, die besser Gitarre spielen als 90% der Leute im Raum...
Die können eh nicht erkennen, ob wir virtuos spielen oder "ganz einfach" Akkorde schrubben. Und die interessiert es auch gar nicht.
Und hie und da mal "Hammer-Ons" oder "Pull-Offs" (D-Dsus4-D-D2) eingebaut, klingt auf Akustik oder Elektrik schon richtig "professionell"; und dazu ein guter Song, der den Leuten gefällt, wo sie mit singen können, und sie sind glücklich.

Ich glaube nicht, dass Akustik-Gitarre gleichzeitig mit E-Gitarre lernen oder üben, dazu führt, dass man am Ende weniger Gitarre spielen kann als hätte man nur strikt "nach reiner Lehre" brav Akustik-Gitarre gelernt und geübt, ohne mal über den Akustik-Tellerrand heraus geschaut zu haben.

Grüße
 
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  • #13
1.) Gitarrenlehrer pausieren?
Ich denke jetzt darüber nach, ob ich über den Sommer den Unterricht pausieren soll um das Gelernte einfach zu üben, zu festigen und vor allem Geschwindigkeit zu steigern. Dann macht es eventuell wieder mehr Sinn, weil mein Lehrer dann auch Fortgeschrittene Techniken mit mir durchgehen kann, die jetzt möglicherweise noch kein Thema sind.

2.) Wann sollen wir im Unterricht mit der E-Gitarre beginnen?
Ich möchte ja auch E-Gitarre lernen und mein Lehrer meinte letztens, wenn ich möchte, könnten wir auch bald mit der E-Gitarre beginnen. Ich bin mir nicht sicher ob das jetzt schon sinnvoll ist, weil ich dann die meiste Übezeit wahrscheinlich für die E-Gitte verwenden werde und mit der Akustik nicht viel weiterkomme. Im Endeffekt kann ich dann von beiden ein bisschen etwas, aber nicht auf einem vernünftigen Level nach der doch kurzen Zeit.

Was würdet ihr empfehlen? Akustik weiter und länger festigen und erst dann mit der E-Gitarren anfangen oder doch jetzt schon beides?

Mein Herz schlägt momentan sehr für die Akustik, da mir das einfach Spaß macht und so vielseitig ist.
Hi,
ich selbst übe nur Western Gitarre, weil ich mich darauf konzentrieren will und es mir mehr spass macht (was dich beim üben hällt ist das richtige für dich). Ich habe aber auch mal ne Zeit E-Gitarre gespielt und aus der Zeit habe ich gelernt Power Chords für mich nutzbar zu machen. Ich denke es ist wichtig zu wissen, was deine Ziele sind, damit man überlegen kann wie der Weg dahin aussehen könnte. Ein sehr wichtiger Punkt dabei ist, was dir Spass macht. Es geht mit und ohne E-Gitarre.

Zur 1. Frage:
Mir selbst reicht es alle 2 Wochen beim Gitarrenlehrer zu sein (übe auch 6-7 mal die Woche für 50-100 Minuten und bin 47). Ich würde nicht mehr hinterher kommen, wenn ich häufiger hin gehen würde.

Was du so schreibst klingt so, als ob du auf einem sehr guten Weg bist. Wozu man einen Lehrer mMn gut gebrauchen kann ist Gitarrenverständnis. Das kann Thorie sein, oder Griffbrettorientierung, aber auch Gehörbildung würd ich dazu zählen. Alles Skills die dich wirklich weiter bringen, aber auch anstrengend und zeitintensiv sind.
Hast du schon verstanden warum man die E, A und hohe E Saiten bei einem offenen G-Dur drückt und warum man auch auf der B Saite (für die Kartoffeln: Ich meine die H Saite) im dritten Bund drücken kann? Mit Pentatonik kann man nicht nur solieren, sondern auch Licks spielen, die dein Gitarrenspiel aufwerten. Und mit Akkordumkehrungen und Arpeggios erweitertert man das Ganze nochmal weiter (und dann kommt noch die Wellt der Intervalle).
Vieles davon kann man am gelernten anwenden (Musikthorie, oder z.B. CAGED System) und sollte ein guter Gitarrenehrer dir erklären können. Die Idee sollte mMn sein, dass du nicht nur Griffe greifst und Anschläge übst, sondern beginnst zu verstehen, warum du das ganze so machst, wie du es tust.

Reines Song lernen kann ich auch hervorragend mit Youtube.

Viel Spass bei deiner Gitarenjourney @SmithyAT
 
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  • #14
Daraus können wir lernen.
Danke @Burkie für deinen Beitrag, da steckt viel Wahrheit drinnen, den man erst einmal wirken lassen muss. Denn auch wenn ich es derzeit nicht selbst am eigenen Leib erfahren habe, aber ich kann mich da wunderbar hineinversetzen und du hast es auf den Punkt gebracht.

Und noch grandios geschrieben, ich musste mehrmals schmunzeln :biggrinB:

Danke Dir, du hast so recht!
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Was du so schreibst klingt so, als ob du auf einem sehr guten Weg bist. Wozu man einen Lehrer mMn gut gebrauchen kann ist Gitarrenverständnis. Das kann Thorie sein, oder Griffbrettorientierung, aber auch Gehörbildung würd ich dazu zählen. Alles Skills die dich wirklich weiter bringen, aber auch anstrengend und zeitintensiv sind.
Danke, das ist ein guter Hinweis, den ich mit meinem Lehrer einmal besprechen werde.
Zu deiner Frage, nein, ich habe mich mit der Theorie noch nicht beschäftigt, weiß daher nicht, warum ich welche Saite bei welchen Akkord drücke und was sich ändert, wenn ich einmal einen Finger hebe (die ganzen sus Varianten etc.) Aber du hast natürlich vollkommen recht, dieses Wissen kann man in vielen Bereichen sicher gut gebrauchen, wenn man nicht stur einen Tab nachspielen möchte oder kann. Und die Pentatonik gehört da wohl auch dazu.

Was wir letztens im Unterricht gemacht haben, war einen Song nicht nach Tab zu spielen, sondern die Akkorde raushören, Grundton finden, dann davon ableiten, was in lauter Baree Akkorden geendet hat. Aber das ist z.B. auch das Thema von dem mir mein Arbeitskollege immer erzählt, dass er im Am oder E Shape im Baree Griff den Hals entlangläuft und alles hat was er braucht. Für mich derzeit noch anstrengend ständig Baree zu greifen, aber das wird noch kommen.

Habe einmal begonnen mich mit der Griffbrett Theorie auseinanderzusetzen, wo man mit dieser L Regel, die Töne bestimmen kann. Habe das dann aber nicht mehr weiterverfolgt, weil mir das Thema zu trocken war und der Drang zu spielen größer. Aber ich ertappe mich immer wieder, dass ich eigentlich schon gerne wissen würde, welche Töne da in so einem Akkord drinnen sind. Und ohne es zu wissen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn man diese Dinge auch beherrscht, Quintenzirkel, wie das mit den Akkorden und der großen/kleinen Terz, Quinte etc. funktioniert (ich plappere da jetzt nur Begriffe vor mich hin, die ich in der Theorie Einleitung gelesen habe), dass dies der nächste Große Fortschritt wäre und man weg vom nachschrammeln von Lagerfeuerakkorden kommt. Wobei das für mich momentan noch total schön ist, weil ich sich das schon mal nach Musik anhört und ich mit meiner kurzen Erfahrung, mit viel Übung auch halbwegs hinbekomme, auch wenn es noch am Tempo scheitert.
 
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  • #15
Hallo,

ich habe ein kleines chromatisches Stimmgerät*, das an die Kopfplatte angeklemmt wird.
Im chromatischen Modus erkennt es alle Töne, nicht bloß die Töne der offenen Saiten (EADGhe), sondern auch gegriffene Töne.
Wenn ich mal nicht weiß, welche Note eine irgendwo gedrückte Saite ist, zeigt er es mir an. Kleiner Schummel-Trick, wenn man nicht die Bünde abzählen will...

Grüße
 
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  • #16
Guter Hinweis Danke, das muss ich ausprobieren, geht mit meinen Stimmgeräten sicher auch.
(y)
 
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  • #17
Aber ich ertappe mich immer wieder, dass ich eigentlich schon gerne wissen würde, welche Töne da in so einem Akkord drinnen sind.
...
und man weg vom nachschrammeln von Lagerfeuerakkorden kommt. Wobei das für mich momentan noch total schön ist,
Seit ich E-Gitarre "ernsthaft" angefangen habe, spiele ich eher weniger "nur noch" "Lagerfeuerakkorde", sondern probiere Licks und Riffs mit nur 2 Saiten, etwa auf der G und H-Saite.
G- und H-Saite im gleichen Bund (z.B. beide im 4. Bund) gedrückt und nur diese beiden angespielt, klingt "automatisch" gut, weil sie eine große Terz (Dur-Terz) ergeben.
Davon ausgehend, bleibt die G-Saite im 4. Bund gedrückt, aber mit den anderen Fingern drücke ich die H-Saite im 5. oder 7. Bund - klingt zusammen mit der G-Saite im 4. Bund immer noch gut. (Hintergrund: G-Saite im 4. Bund mit H-Saite im 5. Bund macht Quart, mit H-Saite im 7. Bund eine Quinte.)
(Das macht - runter transponiert auf C - die Töne C/E, C/F, C/G - das sind die Töne, die auch im C-Dur-Akkord, F-Dur-Akkord oder C-Dur-Akkord (CEG, FAC) drin sind...)
Selber ausprobieren bewirkt viel mehr emotionales musikalisches Verständnis als jeglichste lediglich gelernte Theorie.
Du hörst dabei doch auch, welche Töne zusammen oder nacheinander gespielt "schön" klingen, oder "schief".
Musiktheorie ist dann bloß noch die "nachgelieferte theoretische Erklärung" dazu - du fühlst aber doch schon vorher, was gut oder mies klingt. Theorie hilft freilich, diese "Klangerfahrung" etwas zu "sortieren" und besser anzuwenden.

Für mich persönlich lerne ich somit an der E-Gitarre das Griffbrett besser kennen (wo liegen "nützliche" Töne auf einer 2. Saite zu einem "Grundton", den ich auf einer ersten Saite spiele; wo liegen die Noten auf dem Griffbrett, ...), und auch, wie ich kleine Melodien auf dem Griffbrett spielen kann.
Natürlich kann ich sowas auch auf der Western-Gitarre spielen oder üben- klingt für mich aber nicht so klangvoll und "inspirierend" und motivierend.

Wenn du also Bock auf E-Gitarre hast, so spiele oder übe sie einfach (auch und gerade mit Hilfe deines Lehrers) - es wird dir schon nicht schaden.

Und ja, auch "lediglich" "Lagerfeuerakkorde nachschrummeln" ist total schön, und wenn es dir Freude macht, umso besser. Und ja, das ist vollkommen echte Musik!

Tempo und sowas, das kommt automatisch mit Übung. Geduld haben.

Grüße
 
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  • #18
Ich hatte gestern wieder eine Stunde und da haben wir vereinbart, dass wir im Spätsommer/Herbst, nach der Urlaubszeit, auf die E-Gitarre wechseln werden. Dann kann ich mit "Anleitung" dort auch hineinschnuppern und es wird sich zeigen, wie sehr es mir liegt. Spannend und Interessant ist das Thema auf jeden Fall und so wie ich mich kenne, kippe ich dort dann eh voll rein.

Bis dahin habe ich noch Zeit, das erlernte auf der Akustik zu festigen und zu üben. Weil bei der Akustik werde ich immer bleiben, das gefällt mir derzeit wirklich sehr und will ich nicht schleifen lassen. Und im Herbst muss ich nur aufpassen, dass ich trotzdem zwischendurch auch immer wieder die Akustik spiele, damit ich da auch dran bleibe.

Zum Lehrer, das ist grundsätzlich etwas schwierig mit ihm. Ich habe gestern die Frage gestellt, was sein Plan ist, wie er mit mir weitermachen wird und er meinte, er hat keinen Plan und setzt sich zuhause nicht hin und überlegt sich etwas. Gut ist eine Aussage, muss ich so hinnehmen. Somit spielen wir halt Songs die ihm gerade in den Sinn kommen bzw. werde ich den Spieß umdrehen und ihm vorgeben, welchen Song wir als nächstes machen. Dann lerne ich wenigstens Songs die mir gefallen und die ich ohnehin gerne lernen möchte. Das 40 Stunden Paket mache ich noch fertig, im Herbst wird es sicher mit der E-Gitarre wieder anders werden, weil da viel neues auf mich zu kommen wird und wenn die 40 Stunden um sind, werde ich mich nach Unterrichts-Alternativen umschauen.

Was ich sicher nicht mehr machen werde, ein Paket zu buchen. Besser Einzelstunden nach Bedarf oder kleine Pakete mit 3 Stunden oder so. Sind zwar einzeln teurer, aber man ist flexibler und man merkt erst nach einiger Zeit ob der Unterricht zu einem persönlich passt oder nicht. Möglicherweise ist auch die Motivation des Lehrers eine andere, weil wenn er seinen Job nicht zur Zufriedenheit des Kunden macht, kann er sich ausmalen, dass der Schüler nicht wieder kommen wird. Bei einem vorab gebuchten Jahrespaket, schaut es anders aus.

Jetzt nach 5 Monaten, hätte ich es wahrscheinlich anders gemacht, der Beginn war für mich schon sehr wertvoll und hat mir auch viel gebracht. Aber ich würde mit dem Wissen von heute nur mehr max. ein 10er Paket buchen und dann bei Bedarf Stunden nehmen oder mit einem anderen Lehrer weitermachen. Da jeder Gitarrist und Lehrer anders ist, bringt das glaube ich, nach den Basics, auch einiges wenn man breite Meinungen bekommt.

Und es liegt auch sehr am Schüler selbst. Ich bin glaube ich eher der autodidaktische Typ, ich tue mir wesentlich leichter das ganze selbst zu lernen oder mit aus Videos, Onlinekursen, YT etc. anzueignen. Ist auch jetzt so, wenn ich im Unterricht eine neue Technik lerne, dann geht mein Lehrer das schon mit mir durch. Die 45 Minuten sind dafür natürlich viel zu kurz und so schaue ich mir dann Zuhause in Ruhe ein paar Video dazu an und das bringt mich dann dazu, die Technik auch erfolgreich umsetzen zu können. Andere fällt das vielleicht schwerer, ist bei mir aber anscheinend nicht so. Das war mir zwar zu Beginn auch bewusst, ich wollte aber trotzdem einen Offline Unterricht, damit sich Fehler nicht festigen und ich dann später Probleme habe, diese falsche Angewohnheit wieder los zu werden.
 
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  • #19
da haben wir vereinbart, dass wir im Spätsommer/Herbst, nach der Urlaubszeit, auf die E-Gitarre wechseln werden. Dann kann ich mit "Anleitung" dort auch hineinschnuppern und es wird sich zeigen, wie sehr es mir liegt.
Nicht ihr werdet wechseln, sondern du. Mach den Freischwimmer. Du kannst doch jederzeit die E-Gitarre in die Hand nehmen. Ich finde sowieso, du steigerst dich in was rein beim Vergleich E- und A-Gitarre. Da wurde hier doch schon genug gesagt, selbe Stimmung, dieselben Töne auf dem Griffbrett, selbe Technik mehr oder weniger, mit ein bisschen mehr Erfahrung (du kannst ja schon was!) wechselst du ohne gross nachzudenken. Keine Angst, dass du die Akustik-Tür zuschlägst, wenn du elektrisch spielst. Egal, auf welcher Gitarre du übst, du kommst auf beiden weiter.
werde ich den Spieß umdrehen und ihm vorgeben, welchen Song wir als nächstes machen. Dann lerne ich wenigstens Songs die mir gefallen und die ich ohnehin gerne lernen möchte.
Das ist gut!
 
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  • #20
Ich finde sowieso, du steigerst dich in was rein beim Vergleich E- und A-Gitarre.
Da hast du wahrscheinlich recht. Ich werde mir demnächst einmal die Zeit nehmen und mich mit der E-Gitarre beschäftigen, das ändert wahrscheinlich auch meine Sichtweise oder Bedenken. So wir du sagst, ich werde dann auf beiden weiterkommen.
 
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