Alternative weltweite Versandmöglichkeiten zur Post/DHL? -Bandcamp-

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Mr. Pickles
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Moinmoin,

ich bau gerade eine Bandcamp Seite auf, jetzt würde ich natürlich auch gerne CDs und Merch dort anbieten.
Wenn ich das richtig verstehe gilt seit 2019, dass Warensendungen von Privat über DHL / Post nur noch als Päckchen oder Paket versendet werden dürfen. <Link>

Way to go wäre laut Link im Artikel das Päckchen xs:
EU 5,99€
Schweiz/Großbritannien 8,99€
Welt 10,99€

bei einer CD, bzw. Shirt für jeweils 15€ wäre das schon hart teuer.

hat hier jemand Erfahrungen mit Alternativen? (Geschäftskundenanmeldung bei der Post scheidet aus, da lohnt sich der Aufwand für mich nicht)

Grüße
 
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Shigoist
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Wenn du das gewerblich betreiben willst, bleibt dir nix anderes übrig. Sonst drohen Probleme die du nicht haben willst.
 
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Mister Spock
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Du scheinst dich auszukennen. Welche billigeren Wege gäbe es denn und welche Gefahren drohen da? Nicht, dass ich das ausprobieren will, aber bei so düsteren Andeutungen werde ich einfach neugierig.
 
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Mr. Pickles
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Wenn du das gewerblich betreiben willst, bleibt dir nix anderes übrig. Sonst drohen Probleme die du nicht haben willst.
verstehe gerade nicht worauf das bezogen ist.
- gewerblich kann ich natürlich auch ohne Geschäftsanmeldung bei der Post versenden, da bleiben mir halt nur die Möglichkeiten die Privatleute haben, aber für jährlich 0-10 CDs machts sicherlich keinen Sinn sich bei der Post einen Geschäftsaccount zu erstellen. Habe selbst auch schon von vielen Unternehmern Post mit Regulärer DHL bekommen.

- dass die DHL Päckchen XS scheinbar die einzigen Möglichkeiten bei der Post sind ist mir ebenfalls klar, daher auch die Frage nach Alternativen. ;)
 
Hooray
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Es gibt ja nicht nur DHL.
Es gibt auch Hermes, DPD, GLS, UPS und weitere.

Es lohnt sich sicher, mal nachzuschauen, welche Kosten bei welchen Anbietern auf Dich zukommen. Die sind nämlich durchaus ziemlich unterschiedlich!
Ich habe mal (recht leichte) Pakete mit dem Maß 175*25*25 cm nach Wien zu verschicken gehabt. Mit DHL und Hermes hätte das ne Welt gekostet. Mit DPD waren es 30 Ocken.
 
gidarr
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verstehe gerade nicht worauf das bezogen ist.
- gewerblich kann ich natürlich auch ohne Geschäftsanmeldung bei der Post versenden, da bleiben mir halt nur die Möglichkeiten die Privatleute haben, aber für jährlich 0-10 CDs machts sicherlich keinen Sinn sich bei der Post einen Geschäftsaccount zu erstellen. Habe selbst auch schon von vielen Unternehmern Post mit Regulärer DHL bekommen.

- dass die DHL Päckchen XS scheinbar die einzigen Möglichkeiten bei der Post sind ist mir ebenfalls klar, daher auch die Frage nach Alternativen. ;)
Ok, sorry da hatte ich dich falsch verstanden. Ich dachte du hättest kein angemeldetes Gewerbe.
 
Burkhard Ihme
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Wenn du das gewerblich betreiben willst, bleibt dir nix anderes übrig. Sonst drohen Probleme die du nicht haben willst.
Was ich dabei nicht verstehe: Verstößt das nicht gegen das Briefgeheimnis, wenn die Post die Umschläge öffnet?
 
Prospero
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Was ich dabei nicht verstehe: Verstößt das nicht gegen das Briefgeheimnis, wenn die Post die Umschläge öffnet?
Nein, die Mitarbeiter der Deutschen Post haben die Befugnis, die Sendung zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass die tariflichen Voraussetzungen eingehalten werden. Das ist Teil der Vertragsbedingungen...
 
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Christian_Hofmann
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DHL ist eigentlich mit das teuerste. Schau wirklich mal bei den Mitbewerber wie Hermes, DPD, GLS, UPS und so weiter. Die sind oft günstiger. Die Frage die du dir natürlich stellen musst/solltest ist ob du wirklich Weltweit verkaufen willst. Das ist als einzelne Person mit Versand aus Deutschland nicht lukrativ. Weder für dich, noch für den Käufer der die Kosten ja auch tragen wird.

Wenn sich z.B abzeichnet das in den USA eine entsprechende Nachfrage besteht, dann wären entsprechende Dienstleister denen du regelmäßig größere Stückzahlen sendest eine Alternative. Ich weiß jetzt nicht wie die genau heißen, aber im Grunde lagert deine Ware dort und wenn du den Auftrag gibst, dann versenden diese etwas innerhalb des Landes.

Eine weitere Alternative wäre Amazon. Du meldest dich als Verkäufer an, lagerst deine Artikel bei Amazon und wenn jemand etwas bestellt, dann kümmern die sich um den Versand. Amazon bekommt das weitaus günstiger hin als du mit den Paketdiensten. Aber alle diese Optionen lohnen eben nur bei entsprechenden Stückzahlen und du wirst in Vorleistung gehen müssen.

Alternativ suchst du dir jemanden der deine Produkte einfach dort im Zielland anfertigt und verkauft. Eine CD oder einen Druck kann man ja quasi überall auf der Welt anfertigen lassen.
 
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Mr. Pickles
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DPD und GLS sind bei Paket XS je nach land von 9,90€ bis 35€ innerhalb der EU deutlich teurer als DHL, bei UPS muss man zur Ermittlung der Versandkosten Konkrete Adressen angeben, d.H. auch schwierig da einen Einheitspreis festzulegen...
 
Wechselschlag
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Hab auch mal Demo-CDs versendet als die neue Regelung bereits galt. Wohlgemerkt allerdings als Demos und nicht zum Verkauf (wobei doch, zwei wurden auch verkauft :engel:). Jetzt wird die Post wahrscheinlich keinen Unterschied machen was eine Ware ist - das ist es sicher in jedem Fall schätze ich.

Allerdings hab ich die Dinger einfach in nen üblichen Luftpolsterumschlag gesteckt und als Brief wie üblich verschickt.

Weiß natürlich nicht was passieren würde wenn das auffliegen würde? :nix:

Aber tatsächlich ernsthafte Frage: Der Dokumentenversand ist doch erlaubt? Ist eine CD nicht ein Tondokument letztendlich?

Edit: Das steht bei den FAQs bei der Post "Mit BRIEF INTERNATIONAL können Sie Dokumente bis zu 2 kg versenden. Dokumente sind schriftliche, gezeichnete, gedruckte oder digitale Mitteilungen und Informationen, z.B. Verträge, persönliche Mitteilungen oder Rechnungen. Die Sendungen dürfen keinerlei Waren enthalten. So gelten zum Beispiel auch folgende Inhalte als Dokumente: Digitale Medien (USB-Speicher, CD und DVD) mit Mitteilungen und Informationen; Broschüren, Kataloge und Flyer."

Naja Lieder sind ja auch "Mitteilungen und Informationen" (y)
 
Mr. Pickles
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mir gehts darum den offiziellen weg zu gehen. Wenn jemand in z.b. Kanada sachen von mir bestellt soll der sich nicht beim Zoll ausziehen müssen.

Die Sendungen dürfen keinerlei Waren enthalten.

Und damit ist halt auch festgelegt, dass man nix als Brief verschicken darf.

ich verschick daher Auslandssendungen als dhl päckchen XS mit zusätzlicher Versicherung. Ist zwar teuer, bevor ich da aber Experimente eingehe lieber gleich gescheit.

für mich ist das Thema also geklärt 😉
 
DerZauberer
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Der entscheidende Satz aus dem im Eingangspost verlinkten Artikel könnte doch auch "Firmenkunden können die preiswertere Versandart "Warenpost" nutzen" sein ... evtl. mal checken, ob sich das als Gewerbe zu betreiben schon allein dadurch lohnt?

Was ich bei "mittelgroßen" Dingen als Kunde erlebe, ist dass man sich halt einen Vertriebspartner im jeweiligen Land sucht. Ich kaufe meinen heiß geliebten "Blues Images" Kalender jährlich nicht per Direktbestellung aus USA und dann irgendwie $30 Porto (die Amis sind ja noch wahnsinniger was Postgebühren angeht), sondern über deren Vertriebspartner Bear Family Records in Deutschland. Im Endeffekt schicken die da halt ein größeres Packerl rüber (also 1 x Vertriebskosten Plus Zoll anstatt mehrmals) und der Vertriebspartner übernimmt die Verteilung im Land. Lohnt sich halt ab einem gewissen Absatz und klar definierbaren Hauptmärkten.

Ich sag's aber auch so - wenn ich von einem kleinen / unabhängigen Künstler, den ich mag und unterstütze, was kaufen will, dann sind mir die horrenden Portokosten im Endeffekt egal. So schon gemacht für eine signierte Colored-Vinyl-Sonderedition, wo Porto mindestens so teuer war wie das eigentliche Produkt.

Dies als Gedankenanstoß...
 
Mr. Pickles
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Der entscheidende Satz aus dem im Eingangspost verlinkten Artikel könnte doch auch "Firmenkunden können die preiswertere Versandart "Warenpost" nutzen" sein ... evtl. mal checken, ob sich das als Gewerbe zu betreiben schon allein dadurch lohnt?

als geschäftskunde muss man 200 sendungen pro jahr vorweisen können, danach siehts aktuell nicht aus, die band ist ja ne Neugründung ohne Fanbase.
hab vor 13 tagen released und komme auf 3 sendungen d.h. Hochgerechnet komm ich nichtmal auf 100 pro jahr 😉
 
Hooray
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Gewerbe zu betreiben schon allein dadurch lohnt
du könntest ein Kleingewerbe anmelden. Kostet nix. Kannst (glaub ich...) bis zu 16.000 Ocken pro Jahr umsetzen (bevor Du kein "Klein-"Gewerbe mehr bist. Brauchst dann auch keine MwSt. draufschlagen und abführen...
Ich habe auch eins. Ruht zwar seit Jahren faktisch, ich bekomme aber immer noch Post von der Handelskammer ;-)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

als geschäftskunde muss man 200 sendungen pro jahr vorweisen können,
...dann macht das mit dem Kleingewerbe natürlich auch nicht unbedingt Sinn..
 

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