[Amp] Fender Harvard Reverb

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Soooo.
Nachdem ich kein Review und keinen Userthread in der Boardsuche und in der GoogletheBoard-Funktion gefunden habe schreib ich mal ein kurzes Review zum FENDER HARVARD REVERB.
Ist mein erstes Review, von daher hab ich noch nicht so Erfahrung mit der Strukturierung, aber ich schau einfach ein bischen bei anderen ab ;D

Habe den Amp als Defekt dieses Jahr auf nem Hallenflohmarkt für ganze 25€ als defekt gekauft.
Nach nem Sicherungswechsel war alles wieder ok. Wunderbar.

Features:
Leistung unbekannt
Vorstufen Volume
2 Band EQ, bass und treble
Reverb (Accutronics)
Mastervolume mit Boost Funktion (Push/pull poti)
Lautsprecher ist ausschaltbar

Anschlüsse
2 Inputs (1 Für Instrumente mit Low-Output, 2 für Instrumente mit High-Output )
Reverb-Pedal Anschluss (Zum an und aus schalten des internen Reverbs)
Line Out
Headphone Out

Speaker:
Fender Musical Instruments Special Design Speaker

Equiptment bei Soundbeispiel:
76er Fender Telecaster unverbastelt
Shure A12 Mikrofon
Ibanez TS5

Aufnahme Programm:
Audacity - is halt freeware

Optik
Der Amp ist, wenn ich richtig informiert bin, aus der ersten Solid-State Reihe von Fender von 1981 und ist Schwarz mit typischer Silberfarbenen Stofffront ausgestattet.
Diese ist mit Klett an dem Gehäuse befestigt. (Siehe Bilder)
Das Fender Logo ist (mMn) aus Metall und trägt den Untertitel Made in USA.
Mehr gibt's eigentlich nicht zu sagen, Optik ist ja auch geschmackssache.

Verarbeitung

Ich habe den Amp komplett auseinandergebaut und muss sagen die Verarbeitung ist TOP!
Alles Sauber verlötet, kein Schmodder.
Auch das Gehäuse ist sauber verarbeitet ohne Macken oder hervorstehende Kanten.
Die Regler kratzen bis heute kein Stück und reagieren prächtig, auch die Steckkontakte sind noch alle 1A.
Nur Eckenschützer hat er nie gehabt.


Sound
Okay. Hier scheiden sich ja immer die Geister.

Meine Meinung:

Der Reverb bleibt einfach Meeeeeegggaaaaa lang. Unbeschreiblich. Wie gesagt, Geschmackssache, aber ich mag es sehr gerne.
Der Verzerrgrad hängt bei dem Amp auch stark von der Gitarre ab, die Tele hat nich viel Output, aber mit meiner Ibanez mit DiMarzio Pickups ist kein Cleansound möglich, da zu viel Output.
Bei Hartem Anschlag kanns schonmal irgendwie unangenehm klingen.

Im allgemeinen finde ich der Amp klingt schön differenziert auf Clean, solange man wie oben bereits erwähnt den Anschlag etwas mäßigt. Es matscht nicht und klingt für so einen kleinen Combo schön voll. Vielleicht könnte er manchen leuten zu Basslastig sein…

Dreht man die Vorstufe weiter auf, also verzerrtm ändert sich dies ein wenig. Hier matscht er schon mal und Klingt einfach nicht so schön. Ich finde hier fehlt das gewisse etwas.
Der Zerrgrad hält sich auch sehr in Grenzen, wie ihr auf einer Aufnahme hören könnt. (Vorstufe voll aufgedreht, Git. in Input 1, Master auf 5 mit Boost)
Wenn verzerrt spiele ich ihn daher mit nem Ibanez TS5 davor, das klingt in meinen Ohren wiederum gut. (Auch ein Soundbeispiel)

Zum Thema Lautstärke kann ich sagen: Er wird sehr laut. Mit dem Mastervolume auf Boost geschaltet kann ich mit der Tele auch bei Hoher Lautstärke clean spielen.

Habe ihn auch mal mit anderen Gitarren getestet und muss leider sagen, das der Amp Humbucker scheinbar ganz und garnicht mag, denn Cleansounds sind damit nicht oder nur sehr schwer möglich, aber auch die Zerre die entsteht will mir da nicht ganz so gefallen.


Fazit

Ich spiele den Amp sehr gerne, aber fast ausschließlich clean.
Verarbeitungsmäßig würde ich ihn rundherum gelungen nennen, nur was den Zerrsound angeht kein Amp für jedermann, würde ich sagen.
Im vergleich zum Valvestate 8080 gefälltmir hier der Cleansound mit der Tele aber besser.

Grüße, Björn

Tante Edit sagt, die Sounds gibt es HIER
 
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Also für 25€ haste ja mal rein gar nix falsch gemacht :great:

Schönes Review. Vor allem, weil gebrauchte Amps hier eher selten auftauchen.
 
Moin,

Habe ihn auch mal mit anderen Gitarren getestet und muss leider sagen, das der Amp Humbucker scheinbar ganz und garnicht mag, denn Cleansounds sind damit nicht oder nur sehr schwer möglich, aber auch die Zerre die entsteht will mir da nicht ganz so gefallen.

Daumen hoch für diese Review. Schon allein deswegen, weil hier ein Halbleiteramp beschrieben wird. :great:

Die Beschreibung der Zerre dürfte, denke ich mal, schon fast ein Footprint sein für die Solid-States der damaligen Zeit und eben für diesen Hersteller, der ja nur SC-Gitarren dazumals kannte. ;)

Schön, etwas zu diesem Amp mal wieder lesen zu dürfen. Zur Leistung: Hm, 40 Watt Input, wie ich lese - das könnte ca. 25 Watt Sinus als NF-Output beinhalten (habe nicht dadach gegoogelt - nur eine Vermutung).

Gruß Michael
 
Zuletzt bearbeitet:
hi!

ja, schönes review :great:

noch ein paar kleine ergänzungen...

harvard und harward reverb waren die ersten amps von fenders DRITTER reihe von transistor-amps (die ersten beiden ss-reihen, ende der 60er jahre, waren ein desaster gewesen...) und wurden nur von ´81 - ´82 gebaut.
sie waren mit 20w angegeben.

cheers - 68.
 
Hey, danke für eure antworten und vor allem für die Zusatzinfos!
:)

grüße, Björn

Tante Edit sagte mir grad, das ich den Amp ja schon Ende letztes Jahr gekauft hab. Is zwar nich so wichtig, aber ich will ja nich lügen.... :D:D:D
 
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