[Amp] RedSound Elis8 G66 Edition - FRFR-System

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Hallo zusammen,

da ja immer wieder mal die Frage nach guten FRFR Lautsprechern kommt, würde ich hier gerne einmal meine Erfahrungen mit den Red Sound Elis8 G66 Edition teilen.
Ich habe bewusst gewartet, bis die Honeymoon Phase vorüber ist, an meiner absolut positiven Meinung hat sich jedoch nichts geändert.



Vorgeschichte:
Seit dem allerersten Fractal Audio Axe Fx hat mich immer etwas gestört, dass passende FRFR System, egal was ich auch ausprobiert habe, es war lediglich höchstens zufriedenstellend.
Mit dem Axe Fx 3 kam dann ein neuer Kandidat ins Haus, ursprünglich als reines MultiFX gedacht um es zusammen mit meinem Friedman BE100 Deluxe zu verwenden.
Trotzdem hat mich die Möglichkeit einer leichten Box oder eines leichten Stereosetups gereizt, primär für daheim und für kleinere Locations etc..
In den letzten Monaten habe ich dann bei befreundeten Musikern etc. nahezu jede FRFR angespielt, die ich finde konnte, mit dem selben Ergebnis wie bereist oben, richtig warm geworden bin ich mit keinem.
Bis ich durch diverse Videos von Marco Fanton und die Empfehlung von Jacques Issler von G66 über die Red Sound gestolpert bin.
Kurze Story, der Friedman ist weg und ich nutz das Axe Fx3 nur noch mit den Red Sound Speakern.
Vor dem ersten Test habe ich Mirko (der Gründer von Red Sound und Entwickler der Speaker) in Italien angeschrieben, ob ich trotz Anleitung noch irgend etwas beachten müsse, seine Antwort war einfach:
"Plug them in ad rock them hard!"
Seine Empfehlung war den Poweramp direkt auf 8 (9 Uhr Stellung) einzustellen und die Lautstärke dann über das jeweilige System zu regulieren.

Speaker/Technische Daten:
Bei den Elis 8 handelt es sich im einen 8 inch Ceramic Coaxial Speaker, speziell entwickelt von Sica/Jensen
Die Speaker gibt es sowohl aktiv als auch passiv.
Für ein Stereo Setup reicht ein aktiver und ein passiver Speaker, die aktive Box hat einen Stereo Poweramp, der den passiven Speaker mit antreibt.
Der passive Speaker wird über ein mitgeliefertes Speakon Kabel befeuert.
Die Cans sind federleicht, die aktive wiegt gerade mal etwas über 8kg.
Die Speaker lassen sich um 25 Grad kippen, oder einfach gerade auf dem Boden positionieren.

Sound:
Was mir als allererstes auffällt, ist....ich höre nichts 😱 trotz das der Poweramp auf nahezu Vollanschlag steht, sind die Speaker absolut totenstill, keine Nebengeräusche, Brummen etc.
Gleiches übrigens auch bei aufgedrehtem Axe FX.
Der Druck den diese "kleinen" 8 Cabs produzieren ist einfach immens, mit einem weiten und schönen Stereobild.
Der 8 Inch Coaxial Speaker scheint hier eine großartige Wahl zu sein, bei vielen 12er FRFR Speakern hatte ich das Gefühl, dass diese zwar einen großen voluminösen Sound produzieren, aber ja nicht untergehen im Gesamtsound/Bandsound, aber auch irgendwie viele Frequenzen teilen müssen.
Der 8 Inch puncht hier einfach durch die Mitte und setzt sich unglaublich gut durch, da wo ich im Mix auch einen Gitarrensound positionieren würde.
Die Höhen wirken zu keiner Zeit irgendwie schrill oder plärrig, eher seidenweich und smooth.
Das Axe Fx fungiert an meinem Rechner als Interface und Soundkarte und so kann ich auch z.B. Backingtracks etc. über die Elis 8 wiedergeben.

Wie schon oben geschrieben, aktuell kann ich mir als FRFR Lösung keine anderen Speaker vorstellen. Mir fällt gerade keine Situation ein, in denen die nicht funktionieren würden.
(Ich werde aber auch nochmal die großen Brüder, die MF10 unter die Lupe nehmen)
Hier ein Video von Marco Fanton zu den Elis8:



Und mein aktuelles Setup:

IMG_1254a.jpg
 
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Den Ständer in der Mitte, exakt den hab ich schon mal :LOL::ROFLMAO: ...

Sehr guter Beitrag, lieber Sascha. (y):cool:
 
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Kannst du mir mal auf die Sprünge helfen, wofür man diese Boxen verwendet? Ich glaube ich stehe auf dem Schlauch. Für zu Hause bei zivilen Lautstärken scheinen mir Nahfeldmonitore die bessere Lösung zu sein. Bei höheren Lautstärken (zu Hause oder mit Band) verstehe ich ja den Sinn solcher Boxen. Nicht aber die Bauweise. Die Neigung ist doch relativ gering, beschallen die Boxen so nicht hauptsächlich die Kniekehlen des Gitarristen? Die Bauweise eines üblichen Bühnenmonitors (wie z.B. bei der Friedman ASM-12) erscheint mir viel sinnvoller.
 
Sashman
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Ich verwende diese Boxen sowohl zu Hause, als auch in der Bandprobe, etc. die sind ohne Frage voll Bühnen und Live tauglich.
Die Friedman ASM sind dreimal so schwer und keine FRFR. Und um den einen als sinnvollerer als den anderen zu bezeichnen, sollte man ggf. einfach einmal beide mit einander verglichen haben.
Nahfeldmonitore sind für Studioanwendungen sicher die bessere Wahl. Vermitteln bei einem Modeller aber eben nicht den oft gewünschten Amp in the Room Sound, darum sind es ja auch Nahfeldmonitore.
Die Neigung ist für mich mehr als ausreichend, eine normales Guitar Cab etc. hat ja nun gar keine Neigung und trotzdem spielt manch einer seine 4x12 auch zuhause.
 
gutmann
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Klingt wirklich interessant und würde mich sehr interessieren wie sich die Box im lauten Bandkontext macht. Erfahrungsgemäß trennt sich da die Spreu vom Weizen was die Durchsetzungsfähigkeit betrifft.
Die Friedman asc10 ist schon wirklich sehr mächtig und dennoch vermisse ich da was bei ner vollen Besetzung.

das marketinggeschwätz auf G66 ist aber ehrlich gesagt unerträglich...
 
fossy87
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Grüße.
Konntest du mittlerweile einmal die fm.10 im Vergleich spielen?
Ich bin am überlegen mir ebenfalls eines der beiden Exemplare zuzulegen, da wäre eine vorab Einschätzung hilfreich. Ich spiele aktuell noch die Matrix Q12a, welche zuvor vertrieben wurde. Diese finde ich schon richtig Sahne und hat auch mehr als genügend bumms.
So wie ich mich kenne werde ich mir aber Beide zulegen und eine dann zurückgeben. Wenn sie denn ebenso viel von den Versprechen halten wie die Q12a. :p

Danke und beste Grüße
Fossy
 
NikiRaveolte
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Mich würde auch interessieren der Vergleich zwischen elis.8 und mf. 10
 
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Dark
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Immer noch zufrieden mit den Boxen?
Ich überlege gerade mir mal eine der Boxen als Monitor für meinen FM3 zuzulegen. Zum Üben für Gitarre und Bass daheim und Gitarre bei Proben.
 

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