Antestvorschläge Edelstrat?

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Hutzebuh
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Halli hallo,

ich bin momentan am überlegen mir eine neue Gitarre zuzulegen.
Es soll auf jeden Fall (!) eine Stratocaster sein.
Da ich in ein paar Wochen zum großen T fahren werde wollte ich mich hier noch schnell ein wenig inspirieren lassen was man alles antesten könnte.

Wie schon oben gesagt suche ich eine Stratocaster. Und zwar mit H-S-S Bestückung und möglichst verstimmungsfreiem Tremolo. Aber unter gar keinen Umständen ein Floyd-Rose, weil ich die erstens nicht mag, da zu umständlich beim Saitenaufziehen und da ich zweitens auch öfters mal auf Drop-D muss.
Zur Zeit spiele ich eine Fender Vintage Hot Rod 57 Strat.

Zum antestes ausgeguckt hatte ich mir schonmal die Silhouette Special und die Luke von Musicman sowie die RH-4 Classic von Blade. Was wäre sonst noch einen Test wert?
Habe gehört das die Custom Shop Modelle von Fender ihr Geld nicht mehr Wert sein sollen, kann das jemand bestätigen/widerlegen?

Gruß, Stefan.
 
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Habe gehört das die Custom Shop Modelle von Fender ihr Geld nicht mehr Wert sein sollen, kann das jemand bestätigen/widerlegen?

Gruß, Stefan.

Meiner Meinung nach ist der überwiegende Anteil Fender Custom Shop Instrumente ihr Geld absolut Wert. Klar, gibt es immer mal wieder vereinzelte Exemplare die mir absolut nichts geben, bei denen man dann zweimal hinschauen muss, ob sie ein Custom Shop Brandzeichen haben, aber das ist die normale Streuung, die bei einem Werkstoff wie Holz einfach vorkommt.
 
Tommy's Special Guitars, schon mal was davon gehört? Absolute Traumstrats und zu einem angemessenen Preis baut er dir auch das, was du haben willst, nach genau deinen Vorstellungen, Wünschen und Vorgaben. Zudem berät er dich kompetent! Ist wohl ne kleine Strecke, die du zu fahren hättest... ;)

Hier noch mal ein Link:
http://www.tommys-special-guitars.com/
 
Nice ich wusste garnicht das es einen Gitarrenbauer bei mir um die Ecke gibt :great:

Tja... :rolleyes::D Hehe...

Wie gesagt: Wenn man CustomShop Geld bezahlen will, hat man bei Fender z.B. eine CustomShop Gitarre von der Stange. Bei einem Git.Bauer hat man halt SEINE EIGENE zum (je nach dem) selben Preis.
 
Tja... :rolleyes::D Hehe...

Wie gesagt: Wenn man CustomShop Geld bezahlen will, hat man bei Fender z.B. eine CustomShop Gitarre von der Stange. Bei einem Git.Bauer hat man halt SEINE EIGENE zum (je nach dem) selben Preis.

So ist es.
und je nachdem ist der Preis beim Gitarrenbauer sogar niedriger, bei mindestens gleicher Qualität.
Beim Gitarrenbauer bekommt man exakt die Tonabnehmer, die Bünde, das Tremolo das man will.
Spätere Zusatzkosten, um sein Wunschvibrato o.ä. zu bekommen, fallen also nicht an.
Und eine Mensur von 640 statt 648 mm und/oder Sattelbreite von 44 mm sollte beim Gitarrenbauer auch kein Problem sein, wenn man so etwas denn möchte.
Frag' mal im Fender "Customshop" was so etwas kostet ... ;)

Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr kommt man zu dem Schluss, dass sich eine "Gitarre von der Stange" für 3000 Euro oder mehr selten lohnt, vielleicht mal mit Ausnahme des Wiederverkaufswertes.
Wer jedoch spielen will anstatt weiterverkaufen, findet oft beim Gitarrenbauer seiner Wahl das "Passendere".

Band-O-Lero
 
Hatte einige Zeitschriften mit diesen Test zuhause...
Sollte man sich mal durch lesen; eine nach seinen eigenen Wünschen gebaute sollte nicht wirklich teurer sein, als die, die auf seiner Page sind... :great:

Hatte mal nach einer exakten Replika von Randy Rhoads Polka Dot V gefragt. Damals sollte sie so ca. 2.500€ kosten (mit den aufwendigen "Fliegen-Einlagen" und dem "Harpoon Headstock"; inkl. Lackierung! Meiner Meinung nach ein angemessener Preis, wenn ich mir dann diese Replika von Jackson anschaue..., die war ja mal heftigst teuer...!
 
Bei solchen Fragen sag ich auch immer wieder: Gitarrenbauer. :)
Immer vorausgesetzt, man ist sich sicher, dieses Instrument immer behalten und spielen zu wollen. Der Nachteil solch eines Instrumentes ist der immense Verlust bei Wiederverkauf...
Und das ist eben auch bei teuren Instrumenten "von der Stange" nicht so.
Es wurde vom TO auch nicht gesagt, was sie denn kosten darf.
 
...
Immer vorausgesetzt, man ist sich sicher, dieses Instrument immer behalten und spielen zu wollen. Der Nachteil solch eines Instrumentes ist der immense Verlust bei Wiederverkauf...
....

Den hohen Verlust bei Weiterverkauf hat man auch bei teuren Stangengitarren.
Guck mals für wie "wenig" (gemessen am Neupreis) so manche US-PRS oder Fender CS über die eBay-Theke geht ...
 
Den hohen Verlust bei Weiterverkauf hat man auch bei teuren Stangengitarren.
Guck mals für wie "wenig" (gemessen am Neupreis) so manche US-PRS oder Fender CS über die eBay-Theke geht ...

Ja. Aber eine 2000€-Klampfe vom womöglich unbekannten, trotzdem sehr guten Gitarrenbauer kriegst du mit viel Glück für 500 los. Ich weiß wovon ich rede. :(
 
Hast du dir mal die Suhr Gitarren angesehen. Sind aufjedenfall spitzen Instrumente und ne Überlegung wert.
 
Die in diesen beiden Videos, eine FGN Expert OS.

Gruß Felix
 
Ja. Aber eine 2000€-Klampfe vom womöglich unbekannten, trotzdem sehr guten Gitarrenbauer kriegst du mit viel Glück für 500 los. Ich weiß wovon ich rede. :(

Nun, bei eBay gehen solche Teile oft deutlich teurer weg.
Wenn man natürlich etwas total Geschmackloses wie eine Warlock-Korpusform mit Strat-Vibrato und Telecaster-Hals, und das dann noch in Lilablassgrün bestellt, klar, dann bekommt man die gebraucht kaum los.
Bestellt man hingegen etwas Vernünftiges, dann bekommt man gebrauht sicher mehr als "mit Glück 1/4 vom Neupreis" dafür.

Man muss halt verkaufen können.
Manche können das nicht, stellen z.B. in eBay eine Idiotenbeschreibung mit max. zwei Zeilen Text (aber mit vielen Tippfehlern) ein, dazu ein unscharfes Bild der Handy-Cam in mieser Auflösung, lassen die Auktion dann noch am Dienstag um 7:30 morgens enden und wundern sich dann, wenn der Erlös minimal ist.

Wie gesagt, wer etwas Vernünftiges bestellt, in einer Farbe ohne Augenkrebsgefahr, der bekommt dafür auch einen besseren Preis. Nicht ganz so viel wie bei einer überteuerten Fender CS oder so (denn viele zahlen ja gerne für große namen extra), aber sicher mehr als 1/4 des Anschaffungspreises.
Sofern das Teil gut erhalten ist, ist deutlich mehr als 1/4 drin.
Es dauert vielleicht etwas, aber was solls. Nur bei einem Notverkauf, wenn man innerhalb einer Woche oder so Geld braucht, dann muss man wohl unter Umständen einen sehr ungünstigen Preis akzeptieren.

Abgesehen davon: wer 2500 Euro oder mehr für Gitarre hinlegt, und dabei gleich schon an den Wiederverkauf denkt, macht Etwas falsch. Entweder er hat seine letzten Reserven verbraten, was nie klug ist, oder er kauft sich ein Instrument ohne zu wissen, ob ihm das Instrument übermorgen noch zusagt.
Beides ist nicht wirklich clever.

Band-O-Lero.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abgesehen davon: wer 2500 Euro oder mehr für Gitarre hinlegt, und dabei gleich schon an den Wiederverkauf denkt, macht Etwas falsch. Entweder er hat seine letzten Reserven verbraten, was nie klug ist, oder er kauft sich ein Instrument ohne zu wissen, ob ihm das Instrument übermorgen noch zusagt.
Beides ist nicht wirklich clever.
Band-O-Lero.

Das trifft es meiner Meinung nach perfekt. :great:

Anders als das "überteuerte Fender CS Teil" weiter oben. ;)

Ich bin da der Meinung, daß Gitarrist und Gitarre in einer gewissen Hinsicht gezielt aufeinandertreffen. Wenn ich eine Gitarre finde, die 100%ig meinen Nerv trifft und in allen Fällen zu mir passt, dann ist es letztendlich auch egal, ob sie jetzt mal 20 % mehr kostet oder nicht. Dann spar ich halt drauf. Spätestens, wenn man sie mal eine zeitlang gespielt hat, denkt man nicht mehr über die Kohle nach. Geht mir bei meinen teuren Schätzchen auch so: das Konto hat sich erholt, die Freude über den Fang ist aber immer noch auf konstant hohem Niveau.

Aber, um auf das Zitierte zurückzukommen: beim Gitarrenbauer sollte man sich wirklich 100%ig sicher über die einzelnen Features sein und alles durchdacht haben. Da muß man schon wissen, was man will. Generell würde ich deswegen nur Leuten dazu raten, die musikalisch schon etwas gesetzter sind und weniger sprunghaft, wie man es vielleicht in der Jugend noch ist. Also vorher lieber sich ein bißchen die Hörner an den einzelnen Gitarrentypen abstoßen.
 
Der Tip mit Tommy's und die Suhr ist schon mal spitze - um noch einen weiteren "klassischer" orientierten zu nennen: Tandler
Ach, und wenn Music Man eine etwas klassischer designte, mit modernen Features versehene Strat gebaut hätte, wäre es wohl die G&L S500 geworden - Ein absoluter Tipp für eine perfekt durchdachte und flexible Strat-förmige Gitarre!
 
eine frage zum thema gitarrenbauer:

kann man denn vorhersagen, wie so eine gitarre klingen wird? oft geht's ja um nuancen.
bei einer "fertigen" aus dem laden weiß ich halt genau, was ich bekomme.
 
Hallo,

vielen Dank schonmal für die vielen Antworten.
Zum Preis: ich will nicht sagen das er mir egal ist, aber ich wäre schon bereit ein ordentliches Sümmchen zu investieren. Sagen wir mal Schmerzgrenze 2500 Euro.

Ich bin mir 100% sicher das ich eine Strat haben will. Hatte auch schon mal ne PRS CE 24 und ne Gibson SG. Aber ich fühle mich irgendwie nur auf einer Strat richtig "heimisch". Das fühlt sich immer irgendwie "richtig" an für mich wenn ich eine in der Hand hab :)
Ich liebe halt diesen perligen, perkussiven Klang, die Bespielbarkeit und Ergonomie der Form an sich.
Allerdings hatte ich bis jetzt immer wieder Gitarren an denen ich etwas auszusetzten habe. Z.B. bei meiner Vintage Hot Rod: an sich sehr schöner Klang, ich mag die Gitarre sehr, aber beim Einsatz des Tremolos verstimmt sie sich recht schnell. Habe schon die normalen Mechaniken gegen Lockings getauscht. Schon viel besser, aber noch nicht das gelbe vom Ei.
Naja, suche einfach eine Gitarre mit der ich vollkommen zufrieden sein kann.


Gruß, Hutzebuh.
 
Ein Freund von mir hat sich letzte Woche eine S500 ergattert:
P1090010.JPG


Das ist eine dermaßen feine Gitarre, die neben den klassischen Klängen noch diverse PU-Kombinationen mittels dem Miniswitch zulässt - Ganz genial noch Kombiniert mit einer sehr sinnvollen Änderung: Anstatt 2 Tonepotis gibt es ein globales "klassisches" Tonepoti und einen Basscut. Sehr geil, die Gitarre. Was mich auf Anhieb überzeugt hat ist das Spielgefühl. Ich hab mich auf der Gitarre sofort wohl gefühlt - Wenn du die Chance hast, spiel eine an. Das ist keine Gitarre, die versucht, eine Fender zu sein. Und die Qualität der G&L's entspricht definitiv dem Fender-Custom-Shop - Standard
 
eine frage zum thema gitarrenbauer:

kann man denn vorhersagen, wie so eine gitarre klingen wird? oft geht's ja um nuancen.
bei einer "fertigen" aus dem laden weiß ich halt genau, was ich bekomme.

Wenn man sich jetzt ganz genau um jede Klangnuance kümmert, wäre man kein Musiker. Zudem weiss man ja auch, wenn man eine aus Mahagoni, Erle oder sonstwas bauen lässt, in welche Richtung das Ganze geht... :)

Bei einer von der Stange, hast du dafür halt kein persönliches, nach deinen Wünschen gebautes Instrument, wie bei der eines für dich gefertigten! :great:
Ganz genau gesehen, haben beide Varianten Vor- und Nachteile!
 

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