Ao 28 rattert / oszilliert

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A. Lobrecht
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Hallo liebes Forum,

ich bin zu einer C3 mit Leslie 147 wie Maria zum Kinde gekommen. Beim ersten testen kam ein sehr sehr lautes Helikopter/Presslufthammer ähnliches Geräusch aus dem Leslie, sodass ich die Orgel schnell wieder ausgeschaltet habe und mich auf die Fehlersuche begeben habe.
Konnte den Fehler Stück für Stück auf den PreAmp reduzieren. Generator und Leslie tut alles prima.
Jetzt liegt der Amp ausgebaut auf dem Tisch und gibt auch dort ohne irgendwelche Inputs am Terminal mit einem Kopfhörer an GG das gleiche Geräusch zum Besten. Irgendwie beruhigend, dass es "nur" der Amp ist und der Rest der Orgel vermutlich soweit heile ist.
Jetzt habe ich gestern Abend erstmal alle DC Werte gemessen und in den angehängten Schaltplan eingetragen. Da fallen schon ein paar Dinge auf die irgendwie suspekt wirken. An manchen Stellen - insbesondere wenn DC sehr geschwankt hat - habe ich noch AC mit angegeben - aber für die AC-Werte garantiere ich nicht für Vollständigkeit.

Muss mich selber erstmal in die Schaltung reinfuchsen, bin sonst eher nur an Fender-Amps zugange und im AO 28 passiert dann doch ein bisschen mehr.

Ich habe auch zwei Videos auf Youtube gestellt.
Einmal Ao 28 an 230 V ohne inputs und ohne irgendwas dran:
Einmal Ao 28 and 230 V Verbindung zwischen P und D an C35 getrennt:

Wie man auf den Videos sieht verändert sich der Lärm beim Betätigen des Schwellers.

Sonstige Informationen die bei der Fehlersuche spannend sein könnten:
-V8, V3 (ist jetzt nicht verwunderlich) und V4 ziehen und der Lärm ist weg. Ziehen aller anderen Röhren hat keinen Effekt.
-bei gezogener V4 und Signal auf Radio-Phono hört man an GG mit dem Kopfhörer was - aber schwächer als das Eingangssignal.
-C58 von Masse nehmen hat keinen Effekt
-R94 und R95 sind im Rahmen der Tolleranzen
-V4 und V3 austauschen ändert auch nichts

Hat jemand von euch jetzt schon eine Idee was da los sein könnte? Werde mich die nächsten Tage mal mit dem Oszi und Signalgenerator ransetzen.
Vielleicht ist das ja aber ein häufigeres Ao 28 Problem und jemand weiß gleich Bescheid.

Wie sind denn generell so die B+ Tolleranzen im AO 28 im Bezug auf den Schaltplan. Weil bis auf die 290 (und dem entsprechend auch die 290) ist ja alles doch Recht nah dran (insbesondere im Vergleich zu manchen Fender-Amps, die noch quietschfidel tollen Sound liefern). Sind die 264, bzw 256 V schon komplett daneben und ich sollte da mal weiter suchen?

ao28schematic.gif

Vielen lieben Dank schonmal und ein tolles Wochenende.

A. Lobrecht
 
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A.,
10% Abweichungen sind normal bei den Spannungswerten. Wechsle erst mal R7 und R20 (2,2M) aus. Das sind
die üblichen Verdächtigen. Danach dürften wahrscheinlich die Schirmgitterspannungen an V1 und V2 wieder stimmen.
V8 ziehen bringt ja nun gar nichts :) Was ist, wenn Du V3 alleine ziehst? Leckender C12.

Der bei Dir auftretende Effekt ist ausgesprochen unüblich. Eher hat man das "Motorboating" vom Scanner. Aber Du solltest die Eingänge (A,B) mindestens
kurzschließen, wenn nicht sogar besser mit angeschlossener Orgel. Wenn ich einen AO-28 auf dem Tisch habe, schließe ich meinen Sinusgenerator über einen Spannungsteiler
2.2K/50Ohm an und stelle dann eine kleine mV AC ein, zum Signalverfolgen. A und B dabei verbunden. Röhren hast Du zum Tauschen?

E und F mußt Du brücken, wenn der Volume Soft-Schalter nicht angeschlossen ist.
 
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A. Lobrecht
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Lieber Don,

nachdem ich einige Beiträge bereits durchforstet hatte, habe ich auf eine Antwort von dir gehofft! Hihi

Bei der Orgel waren zwei Schälchen mit eingepackten Ersatzröhren mit bei, ja die habe ich auch schon durchgetauscht.

V3 alleine ziehen bringt den Helikopter auch zum verstummen. Aber dachte, dass ist genauso offentsichtlich wie V8. Oder meintest du um herauszufinden ob es was mit T3 zu tun hat?

Genau R7 und R20 hatte ich auch auf dem Schirm. Und C12, japp! Das riecht nach faulem Koppelkondensator, jetzt wenn dus sagst.

Was sind da für Bauteile in dem "Volume" Tablet? Weil ich also EF nicht kurzgeschlossen habe, war das Signal, das ich über den Radioinput reingegeben habe so leise?

Ärgerlich, dass ich gerade im Zug nach Freiburg sitze und zumindest bis morgen Abend nicht weiter basteln kann.
Besten Dank dir schonmal! Melde mich sobald ich Neuigkeiten habe!

A.


P.s.: Baust du in deine Orgeln eine Sicherung ein? Und falls ja in der Trek-Variante oder ganz oldschool auf der primärseite vom Netztrafo?
 
Don Leslie
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Ich baue immer primärseitig vom AO-28 Netztrafo eine Si ein.
V8 ziehen ist so wie Gerät ausschalten :) Meinst Du wirklich "T3" ? Oder V3?
 
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löwenzahn
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Eingangspentoden V1 und V2 ziehen. Ich nehme an, dass danach das Oszillieren verschwunden sein wird.

Anschließend, wie von Don richtig empfohlen, die beiden 2M2 Widerstände tauschen. Beide Röhren scheinen nicht zu arbeiten.

Ein defekter C12 wird es eher nicht sein, weil Vibratoscanner und Delayline im ausgebauten Zustand nicht angeschlossen sind.

Im Volume Tablet Schalter befinden sich keine weiteren Bauteile.

Das Signal am Phono Input ist sehr gering, weil es als Eingang beschalten und gedacht ist. Nichtsdestotrotz kann man das Signal natürlich als Ausgangssignal nutzen.

Michael
 
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Eingangspentoden V1 und V2 ziehen. Ich nehme an, dass danach das Oszillieren verschwunden sein wird.

Anschließend, wie von Don richtig empfohlen, die beiden 2M2 Widerstände tauschen. Beide Röhren scheinen nicht zu arbeiten.

Ein defekter C12 wird es eher nicht sein, weil Vibratoscanner und Delayline im ausgebauten Zustand nicht angeschlossen sind.

Im Volume Tablet Schalter befinden sich keine weiteren Bauteile.

Das Signal am Phono Input ist sehr gering, weil es als Eingang beschalten und gedacht ist. Nichtsdestotrotz kann man das Signal natürlich als Ausgangssignal nutzen.

Michael
Meine Bemerkung zu C12 bezog sich auf die schlechten gemessenen Spannungswerte an V3 und nicht auf das Schwingen. Und V2 ziehen hat ja dann auch keinen Einfluß, wenn die Delayline nicht angeschlossen ist.
 
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A. Lobrecht
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Zunächst einmal herzlichen Dank für die Rückmeldungen!

R20 und R7 und C12 sind getauscht. Hatte keinen Effekt und die Bauteil waren auch noch gut.
C9 war faul und hatte Durchgang. Habe gerade nur ein 25/25 da gehabt und provisorisch eingebaut.
Damit ist jetzt zumindest mal der Helikopter weg! Habe neue Becherelkos bestellt.

Das "hochfrequente" Oszillieren, dass man nicht hört, wenn ich beim pinken Strich (im Schaltplan eingezeichnet) bei C35 trenne, bleibt allerdings.
Jetzt kann ich auch Signal in den Line-Eingang geben und es kommt auch Einwandfrei durch. Und die ganzen DC Schwankungen sind weg.

Jetzt habe ich das Problem, dass B+ massiv abfällt, wenn V5 drin ist. Mit V5 gezogen, verschwindet das Oszillieren und B+ steigt wieder rapide an.

Ich mess später nochmal mit und ohne V5 durch und lade die Bilder hoch. V5 habe ich auch durch zwei Ersatzröhren getauscht immer das selbe, dass die +205 auf ca. 100 V abfallen. C30 und C31, R49 und C49 habe ich ersetzt ohne Erfolg. Vielleicht eher einer der Percussionstrafos durch? Oder irgendwas am Sockel von V5? Mal sehen.
 
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löwenzahn
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Meine Bemerkung zu C12 bezog sich auf die schlechten gemessenen Spannungswerte an V3 und nicht auf das Schwingen. Und V2 ziehen hat ja dann auch keinen Einfluß, wenn die Delayline nicht angeschlossen ist.
Stimmt Don. Habe nicht zuende gedacht.

Michael
 
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Wg. Percussion Problem: V6 und V7 raus und mit V5 eingesetzt prüfen, ob die Spannung zusammenbricht und wenn nein: prüfen ob ein Eingangssignal kommend von H verstärkt wird und ob die Röhre schwingt. Und ja auch Percussionstrafos gehen gerne mal kaputt. Das äußert sich aber zumeist in gar keiner Funktion oder Krachen im Verstärker.

Michael
 
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Lieber Michael,

muss jetzt gleich kurz los, aber das wollte ich noch schnell testen. Spannung bricht auch zusammen, wenn V6 und V7 gezogen sind.

Liebe Grüße
 
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C60 würde ich als nächstes Tauschen. Netzteil.

Michael
 
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Oh man! Ich Vollidiot. Ist mir ja schon ganz schön peinlich - aber das glücklich sein über eine Orgel aus der schöne Töne kommen ist deutlich größer. Ich habe die zwei 6C4 mit den 6AU6 vertauscht. Dann ist alles klar. Trotzdem die Becherelkos müssen getauscht werden und dann - ich habe es schon geahnt: Der Scanner klingt eher wie ein Tremolo und nicht wie ein Vibrato. Aber das hat jetzt alles gemütlich Zeit.

Was mir jetzt nur beim spielen aufgefallen ist, was ich so nicht kenne, der 16 fuss Foldback nach unten - da ist die sich wiederholende unterste Oktave leiser als die "richtige" obendrüber. Auf beiden Manualen. Ist das normal?

Und ja, der Scanner klingt eher nach Tremolo. Das wird aber die nächste Baustelle!

Danke nochmal allen. Danke.
 
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Also nochmal zum Verständnis. Das Original Problem wie auf den Videos zu sehen war C9. Dass die Spannung an V5 abfällt: die Falsche Röhre.
 
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Bei V5 war doch nichts Falsches zu beobachten nach Deinen Messungen.
Den Becherelko C60 zu tauschen, wie Michael es vorschlägt, ich sicher eine gute Basis. Damit hat man erst mal geordnete Verhältnisse im Netzteil.
C26 im Kathodenpfad der Ausgangsröhre 12BH7 ist oft ein Kandidat für schwache Verstärkung und wenig Baß. Man kann den Wert auch etwas erhöhen zwecks Anhebung der Bässe.
 
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Also, ich hab am Wochenende die beiden Becherelkos getauscht und jetzt habe ich einen wohlklingenden AO 28.
Die Kiste ist jetzt auch mindestens doppelt so laut. Gerade bin ich dabei die Leslie-Mechanik zu reinigen, die Laufgeräusche waren gruselig. Dann kommt diese Woche der Scanner und die Delayline ran.

Was für Kondensatoren (Hersteller) nehmt ihr am liebsten für die delay line? Und gibts notfalls auch Ersatz-Drosselspulen irgendwo? Ich hab noch nichts ausgebaut, aber es scheint als wäre dem Vorbesitzer irgendwas auf die Delayline "gefallen"? Da sind eine Reihe der oberen "Pins" verbogen und ich kann im Eingebauten zustand nicht sehen, wie es um die Spulen aussieht.
Der Scanner selber hat auch Durchgang für einige der Abgriffpunkte und das Öl sifft schon unten halb raus. Da hats der Vorgänger wohl zu gut gemeint. Auch das Horn-Fach im Leslie sah aus wie nach einem Unfall auf einer Bohrinsel.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Was mir jetzt nur beim spielen aufgefallen ist, was ich so nicht kenne, der 16 fuss Foldback nach unten - da ist die sich wiederholende unterste Oktave leiser als die "richtige" obendrüber. Auf beiden Manualen. Ist das normal?
...und ja, da war ich wohl einfach nur CV verwöhnt. Hat ein Freund auf seiner C3 probiert und bestätigt, dass es dort genauso sei.
 
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Die Spulen gehen praktisch nie kaputt. Ausnahmen allerdings im Falle der Silver line box wie bei CV, C2,B2 etc. Manche "Experten" haben versucht, von unten eine Hallwanne einzubauen, um dann die Holzschrauben durch den dünnen Holzboden zu treiben, und - aua - mitten in die Spulen rein.

Kondensatoren: besorge Dir orange drops, silberne Polystyrol sind auch sehr gut. Findet man aber meist nur antik. Z.B. bei die-wuestens.de (Frag Jan zuerst) schauen. Die haben schon mal gute Restposten. Man kann auch T500 Delaylines ausschlachten. Sind nur ein Kettenglied kürzer.

Scannerreinigung:
Ich schreibe mal einiges zusammen, was mir - ohne Berücksichtigung der Reihenfolge - so einfällt.

Ein großes, leeres und gut ausgewaschenes (Spülmaschine) Gurkenglas und einen 2l Kanister Waschbenzin (Testbenzin, Aceton ist zu agressiv). Photo vom Scanner machen.
Position des Kabelbaums merken. Alle Kleinteile, Scheiben etc. in das Glas hinein und in ca. 1/2 l Testbenzin baden. Kann man ruhig ein paar Stunden drin lassen.
Öffnen der Scanner-Dose ist manchmal etwas knifflig. Ich mache kleine hebelnde Drehbewegungen mit einem Schraubenzieher. Ruckartige Bewegungen vermeiden. Und: "watch that pin" - also auf den kleinen pin achten. Wenn Du den Deckel ab hast, wirst Du sehen, was ich meine. Die Achse des Rotor zu lösen ist auch manchmal nicht so leicht. Ein kleiner Kreuzschraubenzieher aus gutem Chromstahl tut's auch, um die Bristol-Schrauben zu lösen. Die sind "bombenfest". Manchmal, wenn man keine Ölfäden erneuern muß kann man den Rotor auch dranlassen. Achtung: die Schrauben vom Steg mit den Graphit-Kohlen sind kleiner als die Gehäuseschrauben. Nicht verwechseln. Am besten seaprat zur Seite legen.

Vorsicht beim Abbauen der Öl-"Badewanne". Kleine Blattfeder heraushebeln, Ölfäden vom Filz vorsichtig abwickeln. Filz kann viel Öl enthalten. Vor dem Baden in Benzin erst mal ausquetschen. Die Fäden sollten wieder so aufgewickelt werden, daß sie einigermaßen stramm sitzen.


Die ganze Aktion ist nichts für Ängstliche und fordert einem schon einiges Geschick ab. Ich habe es zu der Fertigkeit gebracht, den Scanner "in situ" zu reinigen, also im eingebauten Zustand vom Runmotor zu trennen. Runmotor lösen, Scanner vom Runmotor trennen.


Es gibt noch viele Tricks und "Caveats". Einer davon ist, beim Zusammenbau von Runmotor und Scanner zwischen Ritzel und Scanner etwas "Luft" zu lassen, also nicht zu "stramm" zusammenzubauen, um Scanner Laufgeräusche zu minimieren.
 
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A. Lobrecht
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Danke Don, für die guten Tipps!
Den Grund für das Tremolo habe ich mal gefunden. Denke die Spule selber ist heile. Mal schauen wie ich das wieder zusammen
frickel.

Für alle die nicht wissen was man hier sieht: das ist die Oberseite der Delayline. Und zwischen zwei Drosselspulen ist der Kontakt nahezu abgerissen. Wenn man die überbrückt, dann ist das Tremolo weg.
6BCCFD4D-61B3-4FBE-AD05-C57586B90239.jpeg
 
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Nun, Tremolo (Vibrato) will man ja eigentlich haben. Wahrscheinlich meintest Du ein unerwünschtes Hämmern oder Schlagen.
Berichte mal, ob Du es wieder zusammengelötet hast und es jetzt auch ohne Alligator funktioniert.
Denn überbrücken eliminiert ja die Stufe vollig und gibt auch kein gesundes Vibrato.
 
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Ich meinte wirklich Tremolo, wie man es in der elektronischen Musik als Effekt verwendet wird und was Leo Fender in seinen Amps als Vibrato beschreibt. Also eine Modulation der Amplitude und nicht der Frequenz.
Hat ja Sinn gemacht, weil das Signal insbesondere beim Chorus bei den Abgriffen hinter dem Kabelbruch einfach weg war.

Wie man auf dem Foto erahnen konnte, hing der Draht noch (an der Isolierung?) am seidenen Faden zusammen. Konnte mit einem extrem heissen Lötkolben die Beschichtung erstmal wegbrutzeln an der Stelle und dann ein kleinen Tropfen Lötzinn drauf. Da es eh eine Wohnzimmerorgel und keine Tourorgel wird, sollte das ausreichen. Kann heute Abend nochmal ein Foto durchschicken.

Liebe Grüße
 
Don Leslie
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Ich meinte wirklich Tremolo, wie man es in der elektronischen Musik als Effekt verwendet wird und was Leo Fender in seinen Amps als Vibrato beschreibt. Also eine Modulation der Amplitude und nicht der Frequenz.
Hat ja Sinn gemacht, weil das Signal insbesondere beim Chorus bei den Abgriffen hinter dem Kabelbruch einfach weg war.

Wie man auf dem Foto erahnen konnte, hing der Draht noch (an der Isolierung?) am seidenen Faden zusammen. Konnte mit einem extrem heissen Lötkolben die Beschichtung erstmal wegbrutzeln an der Stelle und dann ein kleinen Tropfen Lötzinn drauf. Da es eh eine Wohnzimmerorgel und keine Tourorgel wird, sollte das ausreichen. Kann heute Abend nochmal ein Foto durchschicken.

Liebe Grüße
Als i-Tüpfelchen kannst Du noch etwas roten oder Cu-metallic Nagellack drüberpinseln, einfach als Isolation und weil's hübscher aussieht.
 

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