Arturia KeyLab MkII 49 vs Akai MPK249

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Lebkuchenkekse12
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Hallo!

ich interessiere mich für ein MIDI Keyboard, dass diverse DAW´s kontrollieren kann (auch wenn bei den meisten Midi keyboards eine software dabei ist, interessiere ich mich besonders für cakewalk und fruityloops

da ich kein extra drumpad haben möchte, sehen diese keyboards ganz gut aus, allerdings gäbe es das arturia noch in der essentials variante mit "nur" 8 pads statt 6, welches mir einfach zu wenig wäre ( so denke ich zumindest)

kennt jemand beide Produkte und kann mir in Bezug auf Qualität und Verarbeitung Vor oder Nachteile nennen?

ich habe schon gesehen, dass das Akai MPK249 "nur" 8 Drehregler und Fader hat und die Arturia 9.
Dafür etwa gute 100€ einzusparen, fände ich ein guter Abstrich.
Mir ist bewusst, dass die Arturia bessere Anschlussmöglichkeiten hat, aber bisher weiß ich nicht, ob ich die in zukunft brauchen werde... ich möchte eigentlich nur "spaßeshalber" ein paar beats produzieren


Was meint ihr?

EDIT: Habe bei der weiteren Forschung noch die M-Audio Code 49 für "nur" 200€ gefunden, also nochmal ein 100€ Sprung.
LG

Lebkuchenkekse
 
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Keiner eine Erfahrung zu den beiden / drei Keyboards?
 
Jeckstadt
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Ich habe das MPK jedoch in der 61 Tasten Variante. Die ist identisch mit der 49er.

Du kannst beim Akai jede einzelne Taste und Pad programmieren wie du willst. Egal welche Kommandos geschickt werden sollen. Somit kann man in der DAW, die man dann einsetzen will alles so einstellen wie man will. Bei den Pads hast du 4 Bänke, die du perr Tastendruck schnell ändern kannst. Ich habe auf einer Bank Akkorde, auf einer anderen mein Drumkit und auf der dritten eine spezielle DAW Steuerung. Durech die verschiedenen Farben ist das sehr gut zu differenzieren. Auch bei den Drehreglern und Fadern hast du 3 Bänke im Schnellzugriff ob du damit dann 24 Tracks steuerst oder lieber die VST Parameter oder anderes bleibt dir überlassen. Weil voll programmierbar. Auch kannst du die komplette Programmierung speichern und viele verschiedene Varianten dann abrufen, wenn du sie brauchst. Für mich das Flexibelste Board was es gibt. Allerdings sind die Keyboard-Tasten recht straff.

Für die anderen kann ich nur aus dem gelesenen Sprechen. Klingt zwar auch ganz gut programmierbar aber mit einigen Einschränkungen.

Ansonsten Arbeiten kann man mit allen! Gerade als Einsteiger sind andere Dinge wichtiger.
 
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Darf ich fragen, welche Dinge da wichtiger wären?

Wie ist die Tastatur des akai?
 
Jeckstadt
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wichtiger als ein teures Gerät mit X Funktionen ist erstmal einen Workflow zu bilden mit dem du gut klar kommst. Dann kannst du ein besseres Gerät später auch gezielter kaufen.

Die Tastatur finde ich sehr angenehm. Manche finden sie zu straff. Das solltest du probieren.
Die Pads sind das beste was es geben soll und das Gefühl habe ich auch so beim Probieren verschiedenster Geräte für mich festgestellt.

Ich bereue den Kauf nicht und arbeite gerne damit. Im Endeffekt hätte ein einfacheres (günstigeres) Keyboard jedoch auch gereicht. ;-)
 
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was meinst du mit workflow?
workflow ergibt sich doch mit der zeit die man in der entsprechenden DAW investiert. und die x funktionen die ein masterkeyboard hat (oder nicht hat) können diesen flow mit der zeit weiter unterstützen

oder meinst du etwas ganz anderes?
 
Jeckstadt
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Wenn ich ganz ehrlich bin macht es für einen Einsteiger in der Thematik wenig sinn alles an den einzelnen Funktionen herumzudoktern als sich auf das zu konzentrieren, was man machen will.
Mit dem Akai kannst du einen Lebensabend verbringen und alles bis aufs kleinste so justieren/programmieren, wie du es willst ohne auch nur ein bisschen Musik gemacht zu haben. Mit dem billigsten Launchpad und einer Maus auf dem Tisch könntest du in der gleichen Zeit bereits etliche Welterfolge zusammengeklickt haben. Ob du nun die Fader/Knobs nutzt oder die Fader/Knobs in der DWA macht da wenig unterschied. Wenn du jedoch so tief in der Materie bist, das du weisst was du willst, dann kann es sehr entscheidend sein für welches Keyboard man sich entscheidet.

Für das Akai in meinem Fall sprach:
- Tastatur schön straff und Splitbar
- viele Pads (4x8) mit guter Beleuchtung
- viele Fader/Knobs (3x8)
- DAW Cursor
- Transport Tasten
- viele zuweisbare Tasten (3x8) für Mute,Rec .... was auch immer.
- fast jede Taste programmierbar
- Live ebenso nutzbar
- Energiespaarmodus (geht also auch am IPad)

Dadurch das ich Cubase Pro nutze kann man damit jeden wirklich undenkbaren Fall programmieren. In vielen DAWs wird das ähnlich sein.

- VST Steuerung wenn man Sounds designt.
- Drumms (grosse Schlagzeugsets) und auch Launch von Pattern (Verse, Chorus, Fills ...)
- Knobs für Track Shortcuts (Sends zu Hall, Delay... oder auch Pan, Width) was auch immer
- Fader für viele Spuren
- erweiterte Transportation mit Sprungmarken auf den tasten.
- Scharfschalten von Tracks fürs recording.
- und und und und und

Kurz gesagt man könnte mit dem Mist sein Leben verbringen ohne sinnvoll Musik zu machen. ;)
 
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Dankeschön,

ich verstehe, worauf du hinaus möchtest.

Nun ist es so, dass mir die Pads sehr zugesagt haben und mein Hauptwunsch war es, zusätzlich zum Midi Keyboard ein Drumpad zu haben (eigentlich war das Drumpad eigentlich der Wunsch nr. 1 weshalb ich mich auch erstmal nach Dingen wie Ableton push 2 umgesehen habe, die dann aber zu teuer für mich waren). Ja und da eben die Akai in Bezug auf die Pads sehr gute Bewertungen hatte, dachte ich es lohnt sich.

Eine Keylab essentials hat bspweise "nur" 8 pads und dazu kommen weitere Nachteile im Vgl zur "nicht essentials" variante, wie zb fehlender Aftertouch. Das macht sich selbst für mich als laien bestimmt bemerkbar, wenn ein Beat mal einen nachhallenden Sound haben soll etc pp.

mich haben die ganzen knobs und fader primär auch weniger interessiert, ich wollte in jedem Fall sowieso an die "produktion" statt jeden mist jetzt bis ins letzte detail zu verändern.
Hier und da ne kleinigkeit wäre ganz schön, aber das steht nicht im vordergrund.

Fällt die hierzu eine "alternative" ein, die sich auch im preis bemerkbar machen würde, ohne zu starke qualitätsverluste in den Tasten und den Drumpads zu erleben?


LG und vielen Dank bis hierhin!!!
 
ArtSoundz
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Wenn du Beats bauen willst, brauchst du keinen Aftertouch. Aftertouch ist ebenfalls nur ein MIDI-Befehl. Nix mit Nachhall oder so.
Beats bauen: 16 Pads. Mit 8 Pads wird man nicht wirklich glücklich. Das ist eher was für leute, die live mal einzelne Samples abfeuern wollen.

Mir ist die Akai-Tastatur etwas zu straff :D
M-audio Code 49 ist ideal - 16 Pads, gute Tastatur und Steuerungsmöglichkeiten einer DAW (hast ja nen anderen Thread zu der Thematik ;) )
 
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Vielen Dank artsoundz,
 
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Und doch noch eine Frage:
ich lese des Öfteren, dass die Fader auf so einem Master keyboard nicht synchron mit den Fadern eines beliebigen DAW Software Programms sind.

Woran kann das liegen und kann man das Problem irgendwie beheben?

Lebkuchen
 

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