Auf dem Meer

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MicRaving
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Und der dritte Text, den ich heute veröffentliche. Hoffentlich komme ich dann noch mit dem Überarbeiten hinterher ;)
Der Text geht über eine Beziehung, die man hat, um sie zu haben; aber halt nicht mehr. Würde mich über jede Art von Kritik freuen.

Vor vielleicht viel zu langer Zeit
Waren wir noch nicht bereit
Doch wir stachen mal in See
Hauptsache raus aus Eis und Schnee
Ohne Plan und ohne Ziel
Nur mit Hoffnung in dem Spiel
In dem großen, weiten Meer
Das Ziel war nicht die Wiederkehr

Refrain 1:
Wie lange willst du gehen
Um dein Spiegelbild zu sehen
Geh ruhig weg komm wieder her
Denn wir sind blind auf dem Meer

Ohne Wind und ohne Wissen
Waren wir ins Gras verbissen
Ohne jemals aufzusehen
Und uns einzugestehen
Dass das alte viel zu neu war
Selbst plastikringe viel zu teuer
Nur wir zwei hatten grad genug
Echte liebe beim Selbstbetrug

Refrain 1

10 Meter neben mir
Weichst du nicht von meiner Seite
Suchst du dich
Oder suchst du doch das Weite?
Ohne dich kann ich nicht sein
Mit dir bin ich zu zweit allein
Mein Spiegelbild sieht mich nur an
Ich seh' jetzt 'nen andern Mann

Refrain 2:
Wie lange willst du gehen
Um dein Spiegelbild zu sehen
Geh ruhig weg komm wieder her
Denn wir sind blind auf dem Meer
Wie lange treibst du fort
Zu einem andern Ort
Du sagst es kümmert dich nicht mehr
Denn du bist blind auf dem Meer

Gefangen in einem Boot
Mit einem Boden aus Glas
Ich würde fast sagen
Wir hatten Spaß
 
Eigenschaft
 
Und der dritte Text, den ich heute veröffentliche. Hoffentlich komme ich dann noch mit dem Überarbeiten hinterher ;)
Der Text geht über eine Beziehung, die man hat, um sie zu haben; aber halt nicht mehr. Würde mich über jede Art von Kritik freuen.

Vor vielleicht viel zu langer Zeit
Waren wir noch nicht bereit
Doch wir stachen mal in See
Hauptsache raus aus Eis und Schnee
Ohne Plan und ohne Ziel
Nur mit Hoffnung in dem Spiel
In dem großen, weiten Meer
Das Ziel war nicht die Wiederkehr

Refrain 1:
Wie lange willst du gehen auf dem Meer?
Um dein Spiegelbild zu sehen Bei ruhiger See oder Flaute brauch ich nur über die Reling zu schauen, (oder? Bin mir grad nicht sicher, an sich spiegeln durchsichtige Sachen erst bei flachen Betrachtungswinkeln so richtig) bei stürmischen Verhältnissen gibt es dafür weder Zeit, noch ist es überhaupt möglich. (Schon klar, dass Du hier ein anderes Bild verwenden willst, aber es passt halt nicht auf das Boot.)
Geh ruhig weg komm wieder her wohin? Wenn einer der beiden wegschwimmt, und kein Land oder anderes Boot findet, dann muss mal halt wieder in das, was man hatte. Selbst wenn das schon lange leckt.
Denn wir sind blind auf dem Meer Wenn Du nicht nach den Sternen oder dem Sonnenstand navigieren kannst und ihr, wie man liest, unvorbereitet aufgebrochen seid, dann braucht es keine Blindheit um verloren zu sein. Selbst wenn ein rettendes Ufer in Sicht kommt, muss das nicht heißen, dass ihr das auch erreichen könnt. (Sorry, ich reite ein wenig drauf rum. :D)

Ohne Wind und ohne Wissen Gut
Waren wir ins Gras verbissen Auch interessant, aber hier passt es wieder nicht.
Ohne jemals aufzusehen
Und uns einzugestehen
Dass das alte viel zu neu war
Selbst plastikringe viel zu teuer
Nur wir zwei hatten grad genug
Echte liebe beim Selbstbetrug

Refrain 1

10 Meter neben mir
Weichst du nicht von meiner Seite find ich gut.
Suchst du dich
Oder suchst du doch das Weite? auch gut!
Ohne dich kann ich nicht sein
Mit dir bin ich zu zweit allein ebenfalls gut, kommt mir allerdings sehr bekannt vor.
Mein Spiegelbild sieht mich nur an
Ich seh' jetzt 'nen andern Mann

Refrain 2:
Wie lange willst du gehen
Um dein Spiegelbild zu sehen
Geh ruhig weg komm wieder her
Denn wir sind blind auf dem Meer
Wie lange treibst du fort gut
Zu einem andern Ort
Du sagst es kümmert dich nicht mehr
Denn du bist blind auf dem Meer

Gefangen in einem Boot
Mit einem Boden aus Glas
Ich würde fast sagen
Wir hatten Spaß überraschend versöhnlicher Schluss, find ich gut!
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@Tinitus
Danke für deinen Kommentar

Auch interessant, aber hier passt es wieder nicht.
Wie wäre es mit: "Waren wir in uns verbissen"?

Wie wäre es außerdem mit dem Refrain?:
Wie lange kannst du gehen
Ohne dein Spiegelbild zu sehen
Eine Flucht wär wohl zu schwer
denn wir sind blind auf dem Meer

MFG,
MicRaving
 
Hallo Mic,

Ich finde diesen Text viel besser als den "heaven help us" - so belehrende Sachen mag ich nicht so :)

Hier schwingt eine melancholische Leichtigkeit mit; das mag ich sehr. Die Anmerkungen von Tinitus sind gut.

Nur wir zwei hatten grad genug
Echte liebe beim Selbstbetrug

Hm. Vielleicht ein bisschen dick aufgetragen oder, vom Ton her nicht ganz passend zum Rest. Sonst gut. weiter so.

Duggy
 
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@Tinitus
Danke für deinen Kommentar


Wie wäre es mit: "Waren wir in uns verbissen"?

Wie wäre es außerdem mit dem Refrain?:
Wie lange kannst du gehen
Ohne dein Spiegelbild zu sehen
Eine Flucht wär wohl zu schwer
denn wir sind blind auf dem Meer

MFG,
MicRaving

Mein Problem damit ist halt folgendes (und das gilt im Prinzip auch für die guten Zeilen weiter unten): Du hast Dir ein bestimmtes Bild rausgesucht und sogar das Lied danach benannt. Ihr seid in einem Boot auf dem Meer. Da passt kein "Gehen", da passt im Prinzip auch kein "sich ineinander verbeissen", auch wenn ich das wiederum ein interessantes Bild finde. Aber in Kombination mit dem Boot auf dem Meer wird da für mich ein Kampf auf Leben und Tod draus, der Vernichtung zum Ziel hat und das lese ich aus dem restlichen Text jetzt nicht gerade raus, auch wenn es zweifelsohne solche Beziehungen und Beziehungsenden gibt. (Wobei damit auf der realen Ebene natürlich keine körperliche Vernichtung meine. )

Natürlich kann man auch mehrere kleinere Bilder verwenden und in keines davon länger eintauchen, hier scheint mir das aber etwas durcheinander.

Die Begründung mit "denn" gefällt mir auch nicht so. Das klingt profan, irgendwie nebensächlich. Das muss man nicht erklären, wenn man in einem Boot sitzt. Stell Dir das mal bildlich vor. ;)
 
Ich finde deinen Text echt schön und er passt zu so vielem ;)

Geh ruhig weg komm wieder her wohin? Wenn einer der beiden wegschwimmt, und kein Land oder anderes Boot findet, dann muss mal halt wieder in das, was man hatte. Selbst wenn das schon lange leckt.
Ich finde, das passt sehr gut zur Aussage des Textes, denn so wie ich es verstehe, geht es ja gerade darum, in einer Beziehung zu sein, die nur noch auf Gewohnheit basiert und beide (oder zumindest das lyrische Ich) wollen irgendwie weg, etwas neues, aber wollen andererseits auch nicht alleine sein
Ohne dich kann ich nicht sein
Mit dir bin ich zu zweit allein
Wenn man kein anderes 'Boot' findet, muss man also wieder zum alten Partner zurückkehren und zu der Beziehung, die 'leckt'.
Eine sehr schöne Metapher, wie ich finde :)
 
Vielen Dank für die positive und hilfreiche Rückmeldung :)
Ich schaue mal wie ich die Kritikpunkte verbessern kann. Bis jetzt ist mir aber leider noch nichts eingefallen.
 

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