BAE 1073 MP – Gain & Impedanz (300 / 1200) für Neumann TLM 107 – eure Erfahrungen?

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eto36
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Hallo zusammen,

ich habe eine kurze Frage an die Runde und hoffe auf eure Erfahrungen 😊

Ich nehme aktuell mit einem Neumann TLM 107, einem Apollo Audio-Interface und seit Kurzem mit einem BAE 1073 MP Preamp auf.

Nun geht es mir um die richtige Einstellung am BAE 1073 MP:
  • Auf wie viel würdet ihr den Gain einstellen?
  • Welche Impedanz würdet ihr wählen – 300 Ohm oder 1200 Ohm?
  • Gibt es klanglich deutliche Unterschiede zwischen 300 und 1200, gerade in Bezug auf Wärme, Fülle und einen schönen, musikalischen Sound?

Ich möchte möglichst warm, sauber und professionell aufnehmen, ohne zu verzerren, aber gern mit etwas Charakter vom Preamp.

Hat jemand Erfahrung mit genau dieser Kombination (TLM 107 + BAE 1073 MP) oder generell Tipps, welche Einstellung sich bewährt hat?

Freue mich über eure Meinungen und Erfahrungen.

Vielen Dank schon mal!

Beste Grüße
 
Du solltest den Gain so einstellen, dass Dein Input des Interfaces einen gesunden Pegel mit Peaks bei ca. -12 dB bekommt. Du gehst doch sicher in einen Line-Eingang am Interface, oder? Ohne weitere Hilfsmittel limitiert der nachfolgende Eingang, wieviel Dampf Du beim BAE geben kannst. Ich habe hinter meinem MP573 ein regelbares symmetrisches Pad gesetzt, um ihn „heißer“ fahren zu können, als es meine Line-Eingänge sonst erlauben würden. Was Du immer machen kannst: den Output-Regler auf -10 stellen und dafür mehr Gain am Schalter einstellen. Damit bekommst Du mehr Übertragersättigung in das Signal.Ob Dir das dann klanglich gefällt, müssen Deine Ohren entscheiden.

Die Wahl der Eingangsimpedanz musst Du einfach ausprobieren. Dein Mikro hat 50 Ohm Ausgangsimpedanz und möchte laut Neumann gerne 1000 Ohm Lastimpedanz haben. Trotzdem kannst Du es gefahrlos auf 300 probieren, auch auf Dauer. In wieweit die elektronisch symmetrierte Ausgangsstufe des Mics da mit einer Klangänderung drauf reagiert, musst Du probieren. Es entscheidet Dein Geschmack. Ich habe bei meinem 573 ein C414 B-ULS dran gehabt und keinen signifikanten Klangunterschied gehört. Das B-ULS hat allerdings einen Übertrager im Ausgang. Einem Neumann KM184 war die Eingangsimpedanz klanglich völlig egal. Ein SM57 klang mit 300 Ohm an einer Snare voller und satter. Das M201 wiederum nicht. Du siehst: einfach ausprobieren und nach Klang entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Der Gain richtet sich doch nach dem Signal, was das Mikro aufnimmt und was aus dem Mikro herauskommt. Du solltest darauf achten, dass der Preamp nicht übersteuert. Also genügend Headroom hat. In der DAW solltest Du so mit - 10dB ankommen.
  • Das TLM 107 hat eine Nennimpedanz von 1.000 Ohm.
  • Nein. Die sind beim TLM 107 minimal. Du hast Deine Ohren, um den Unterschied heraus zu hören.
 

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