[Bass] - Ken Rose SJB 300 vs. Ibanez GSR 180

von -Martin-, 29.12.06.

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  1. -Martin-

    -Martin- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.12.06   #1
    Die Vorgeschichte

    Ich spiele seit ca. 4 Jahren Bass, hab auch Unterricht.
    Mein Arbeitsgerät war bisher der KEN ROSE SJB 300 in Sunburst.
    Nun bot sich mir die Gelegenheit, einen Ibanez GSR 180 zu erwerben, Verkäufer war ein Freund meines Bruders.
    Ich mit ihm gesprochen und wir haben uns darauf geeinigt, dass ich den Bass abhol, ihm ein Pfand gebe und den Bass zwei Tage lang Testen darf, wenn er mir gefällt, einigen wir uns auf einen Verkaufspreis, wenn nicht, bring ich ihn einfach zurück und krieg mein Pfand wieder.
    Beide Bässe kosten neu ca 200€.
    [URL=http://www.***.net/file/d/926/CSpxaEdJ_jpg.htm][IMG]http://www.***.net/images/061229/temp/CSpxaEdJ.jpg[/URL][/IMG]

    Ich denke nicht das alle Angaben die gleich folgen notwendig sind, aber wens interessiert kann sie ja lesen, wen nicht, der eben nicht.

    [im folgenden ist schwarze Schrift = allgemein, rote Schrift = Ibanez, blau = Ken Rose]


    Optik/Haptik

    Nun liegen die zwei hübschen bei mir aufm Bett und mir fällt sofort der relativ kleine Korpus des Ibanezen auf, zumindest im vergleich mit meinem Jazz-Bass Nachbau.
    Da drängt sich natürlich gleich der Verdacht nach Kopflastigkeit auf, dem ist jedoch nicht so, er hängt genauso gut am Gurt, sit nur etwas leichter als der Jazzi.

    außergewöhnlicher Jazz-Bass, zB Carbon(optik) Schlagbrett und Kopfplatte, Kronkorken als Poti-Knöpfe, Silberne Hardware, neue Brücke, große Vintage Mechanik-flügel (Jazz Bass eben), Sunburst, allerdings keine starke Maserung des Holses

    unauffälliger Bass, schwarzer Korpus, silberne Hardware, silberne Poti-Knöpfe, moderne Mechanik Flügel, standart Bridge (Fender - Blechwinkel mit anderen Reitern)
    Maße (auf 0,5gerundet)
    Griffbrettbreite:
    Sattel: 41,5 mm 39mm
    12ter Bund: 55mm 56mm
    20ter Bund: 61mm 62,5mm

    Saitenabstand Bridge: 19mm 19,5mm, ist jedoch einstellbar

    Gesamtlänge (Hals+Body) 111cm 117cm
    Länge Body: 50cm 52


    Hals/Griffbrett

    22 Bünde, schmaler, Ibanez typscher Hals (soweit ich das sagen kann, ist mein erster Ibaneze), in den oberen Lagen vll etwas zu dünn, mein Daumen sitzt schon fast auf der E-Saite, Griffbrett Palisander, Bünde zeigen nach den zwei Wochen, die der Vorbesitzer den hatte, schon erstaunliche Abnutzung, des weiteren ist das Griffbrett an einer Stelle sehr hell, weiß aber nicht ob das n Füller oder einfach nur ne helle HOlzstelle ist

    20 Bünde, Jazz-Bass Hals, angenehm flach, Palisander Griffbrett, Bünde alle noch in Orndung, der letzte Bund der E und A Saite zeigen vom Slappen leichte riefen

    Kopfplatte abewinkelt, angeschäftet
    Kopfplatte gerade, nicht angeschäftet
    matt lackiert, sehr griffig, aber kein Pattex, also auch Slide-fähig

    glänzend lackiert, nach 4 Jahren schon ein bischen abgenutzt und klebrig, aber immer noch gut

    Materialien
    Korpusholz: Nato chinesisches Hardholz, weiß leider net was das fürn Zeug ist, vll kann jemand hier aushelfen?
    Hals: Ahorn
    Griffbrett: Palisander
    Sattel: Plastik

    Elekronik
    Hier gibbets keine großen Unterschiede, beide haben 2 Singlecoils, klassische Jazz-Bass Schaltung

    Kommen wir nun zur subjektivsten Kategorie, dem Sound. Da ich nocht nicht so viele Bässe gespielt hab, vergleiche ich eher die beiden miteinander. Damit die Saiten keinen Einfluss haben, sind beide mit Warwick Black Labels bestückt.
    Sound "trocken"
    Beide Bässe klingen unverstärk etwa gleich, allerdings hat der Ken Rose einen etwas klareren, sauberen Klang, der Ibanez mumpft hingegen etwas.
    Sound verstärkt
    werde ich nachliefern, der Steuerberater ist grad bei meinen Eltern unten, die möcht ich nicht störn :)
    Was festzuhalten ist, ist das der Ken Rose direkter anspricht und ein besseres Sustain hat.

    Verarbeitung
    Bei beiden ist die verabeitung in Orndung, allerdings sind beim Ibanez die Bünde nicht perfekt abgerichtet, beim umgreifen hakt es da manchmal, ich denke wenn man den länger spielt, könnte das zu unschönen Verletzungen führen.

    Fazit
    Beide Bässe sind ihr Geld auf jeden Fall wert, allerdings ist die Verabeitung und der trocken Sound beim Ken Rose besser.
    Bin noch unentschlossen, ob ich mir den anderen als Backup-Bass kaufen soll, wozu er ja auch geplant war, oder auf nen teuren spar und dann meinen Ken als Ersatz nehme.

    Im Anhang noch Bilder der beiden.
     

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