Basslinien Grundlagen

ginod
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Und zwar bin ich sozusagen der Songwriter in der Band und ich spiele eigentlich Gitarre. Problem ist, dass unser Bassist oft einfach nur Grundtöne spielt. Er macht sonst gute solide arbeit, ist zuverlässig etc. Aber er spiel tmeistens nur Grundtöne und das finde ich etwas schlapp. aber seine spielerischen Fähigkeiten schätze ich als gut ein ,deshalb würde ich ihm gerne die Basslinien einfach schreiben, damit er sie spielen kann.
Ich kenne mich mit Tonleitern schon ein bisschen aus und ich weiß welches Tonmaterial ich für eine Basslinie benutzen darf. Nur ich weiß halt nicht worauf es richtig ankommt beim Bassspielen. Es muss ja eine melodie sein, die sich aber möglichst am rythmus orientiert und nicht zu weit auschweift. Und eignetlich sollte sie ja bei einem Akkord wechsle wieder bei dem Grundton des nächsten Akkords angekommen sein, oder sehe ich das falsch ? Könnt ihr mir ien paar Tipps zur Basslinien komponierung geben , will mich natürlich mit den groben Strukturen jedes Instruments im Rockgeschäft auskennen.
 
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also, man könnte zwischentöne spielen zwischen akkorden.(gitarren akkord/basston)
z.B. A -> E ; A A/Gis A/Fis E
A -> D ; A A/Cis D oder A A/H A/Cis D

man könnte einfach wenn ein akkord länger gehalten wird die Oktave dadrüber (bzw. dadrunter spielen, oder Grundton - Quinte - Oktave. Mal die Tabs dazu.

AKKORD: A
G------------------------------
D-----------7----------------7
A----------------------7-------
E------5---------5-------------


das sind beispiele wie ich das öfters mache;)
ich hoffe man steigt durch, bei verbesserungs vorschlegen, einfach antworten:D
 
GoodYear
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... Es muss ja eine melodie sein, die sich aber möglichst am rythmus orientiert und nicht zu weit auschweift. Und eignetlich sollte sie ja bei einem Akkord wechsle wieder bei dem Grundton des nächsten Akkords angekommen sein ...

Das hört sich an als meintest du einen "Walking Bass". Grade dieses "beim Grundton des nächsten Akkords ankommen" erinnert mich daran. Schau doch mal hier, da wurde das Thema schon besprochen. Dort gibt es auch diesen Link. Zwar auf Englisch, aber dafür umsonst :great:

Gruß,

Goodyear
 
relact
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Und zwar bin ich sozusagen der Songwriter in der Band (...) Ich kenne mich mit Tonleitern schon ein bisschen aus und ich weiß welches Tonmaterial ich für eine Basslinie benutzen darf. Nur ich weiß halt nicht worauf es richtig ankommt beim Bassspielen. Es muss ja eine melodie sein, die sich aber möglichst am rythmus orientiert und nicht zu weit auschweift. Und eignetlich sollte sie ja bei einem Akkord wechsle wieder bei dem Grundton des nächsten Akkords angekommen sein, oder sehe ich das falsch ? (...)

Hallo ginod,

es ist etwas schwierig, so ein umfassendes thema in einer kurzen antwort in einem thread erschöpfend zu "erschlagen".

ich bin auch ... unter anderem ... songwriter ... wenn du lust hast, kannst du mir einen eurer proberaummittschnitte als mp3 schicken (meld dich einfach via PN) und ich schick dir ein paar vorschläge für basslines. das habe ich gerade diese woche auch mit "garfunkel" gemacht. hat riesig spass gemacht ... dieses gemeinsame songwriting übers internet ...

ansonsten: du kannst alle töne der pentatonik, dur, moll, blues tonleiter etc. einbauen. wichtig beim bass ist vor allem eine interessante rhythmik ... also tönt nicht nur als übergang spielen ... sondern töne rhythmisch .. groovig ... interessant ... als übergang spielen!

und wie du ganz richtig selbst erkannt hast: die eins muß zumeist der grundton sein ... da führt kaum ein weg daran vorbei ...

eine kleine hilfestellung, wie du dich etwas von dem grundtondenken lösen kannst: du kannst beispielsweise einen lauf so einbauen, dass er auf einer rhythmisch betonten stelle innerhalb eines taktes endet und dort etwas für eine interessante klangfarbe sorgt (beispielsweise auf der 5 im takt die quart oder quinte "stehen" lassen, oder wenn die betonung auf der 1 und 4 ist ... eben einen lauf auf die 4 und dort einen *gefälligen* ton der pentatonik stehen lassen) ...nachdem du gitarre spielst, kannst du zweistimmige läufe mit gitarre und bass komponieren ... da wird es dann richtig interessant ... :great:

klar soweit? *fragte-jack-sparrow* ;)

was macht ihr für eine musikrichtung?

chromatische skalen kannst du wie beim blues von quart, verminderte quint zur quint ... bzw eher jazzig von kl. septime, über große septime auf prime oder auch von kleiner terz, über große terz auf quart sehr schön einbauen

zu techniken: hammer on/pull off kannst du verwenden wie bei der gitarre ... und was auch sehr interessant sein kann: death notes mit klingenden tönen mischen ... *to-be-continued*

Greetz relact
 
P
Pfungstaedter
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Hey ho,

Lass deinen Kumpel am Bass das hier auch mal lesen und mach ihm klar das er sich mit diesem Thema vll. mal auseinander setzen sollte, wenn er dies nicht schon ohnehin tut. :) Das macht dir die Arbeit auch ein bisschen einfacher da ihr dann zusammen Lieder schreiben könnt.

greetz Flo
 
Zack ab!
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Naja, es muss aber nicht immer nur am Bassisten liegen.
Es kann genauso gut sein, dass die Musik generell nicht allzu motivierend/inspirierend ist gute Basslines zum Vorschein zu bringen.

Zu einfachen Punksachen, bei denen der Schlagzeug-Groove kaum Variationen hat und nur knüppelt, würde ich auch nur Grundtonlinien spielen, auch wenn's langweilig ist.

Ich kenn eure Musik nun nicht, ich wollte aber einfach mal loswerden, dass es auch immer drauf ankommt, was der Rest der Band spielt.
Vllt. passen kompliziertere Lines gar nicht.
 
M
MatthiasT
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Es hängt extrem von der Musikrichtung ab. Verschiedene Stiel müssen verschieden bedient werden.

Spielt man geraden Rock, so ist eine sauber geachtelte Grundtonbasslinie meist gar nicht so verkehrt. Auch wenn ich sowas selber höchstens über zwei/drei Takte als Stilmittel verwende.

Funk/Jazz/Blues ist wieder eine ganz andere Geschichte. Mein Tip wäre: Kauf dir einen billigen Bass. Irgendeine günstigen Yamahaprügel oder so, die sind wirklich brauchbar und probier selber. Oder noch besser, lass dir von deinem Bassisten einen ausleihen, der hat sicher noch einen übrig. Für Basslinien muss man Gefühl entwickeln, das ist wie beim Gitarre spielen.
Ich gebe bei meinem Songs dem Drummer auch nur grundlegendes vor wie bestimmte Betonungen oder gewisse Konzeptionen, nicht jeden Schlag. Einfach weil ich selber am Schlagzeug viel zu schlecht bin, um da was ordenliches zu entwickeln.

Ich denke, so ist das bei dir mit Basslinien. Will man die verstehen, muss man sie auch mal gespielt haben.
 
Schmuddelfutz
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Hallo ginod,

es ist etwas schwierig, so ein umfassendes thema in einer kurzen antwort in einem thread erschöpfend zu "erschlagen".

Finde ich ehrlich gesagt auch: Wenn "dein" Bassist spielerisch was drauf hat (wie du ja sagtest), warum spielt er dann nur Grundtöne? Hat er "Angst", ein bisschen was zu wagen, oder wie?
Also bei uns in der Band war es anfangs auch so, dass "mein" Gitarrist mir die Basslines geschrieben hat, aber da war ich auch erst 1 Monat Bassist.
Jetzt ist es so, dass er sich freut, dass ich selbstständig was machen kann. Das hat nicht nur unser Zusammenspiel, sondern auch den Spass vergrößert und bereichert :)

Also: Stachel deinen Bassisten ein bisschen an, es ist schließlich noch keiner an einer schlechten Improvisation gestorben ;)
Und wenn es dann doch ne gute wird, umso besser :great:
 
II-V-I
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nochwas umsonst und englisch:

http://www.cyberfretbass.com/line-creation/index.php


Generell kann man das sehrwohl analytisch angehen, lässt sich aber besser empirisch behandeln. Dazu braucht es einen relativ großen "Wortschatz" um nicht in Klischees zu versinken. Diesen Wortschatz gilt es aber anscheinend (oder scheinbar?) erst aufzubauen, weßhalb ich Deinem Kollegen empfehle viel Musik zu hören und sich viele Basslines herauszuhören. So hab ich's jedenfalls am Anfang gemacht ... learning by doing (bzw imitating) eben.

Einfache Aufbau-Prinzipien werden auch in diversen Heavy/Rockbass-Anfängerbüchern beschrieben, oder zum Beispiel in diesem Buch (link)
 
GoodYear
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Cooler Link, allein schon wegen der Überschrift: "The Cure for Boring Bass Lines "
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Gruß,

Goodyear
 

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