Behringer DSP2024P Virtualizer Pro auch als Basseffekt geeignet?

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Moin,

ich bin grade am Neugestalten meines Bassequipments.

Ich bin auf der Suche nach nem Multieffekt, aber im Rackformat.

Nun bin ich auf den Behringer Virtualizer gestossen, der ein allgemeiner Multieffekt fürs Recorden und Mastern.
Nun wollte ich mal die erfahreneren hier fragen ob es Argumente gibt, die dagegen sprechen.
Frequenzumfang und Pegel sind kein Problem.

Ich dachte mir bei der ganzen Sache, dass ich diesen Effekt für meine Bassanlage nehmen kann, da ich aber auch bei uns in der Band immer wieder Aufnahmen mache, würde er mir dafür auch sehr gelegen kommen.

Dann ist da natürlich noch die Qualitätsfrage...Behringer ist nicht gerade berühmt für hohe Lebensdauer und beste Verarbeitung, was ja aber auch auf den Preis zurückzuführen ist. Ist zu erwarten, dass das Ding den Geist in Bälde aufgibt. Wäre es da sinnvoller ein teureres Produkt zu kaufen?
 
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Martin Hofmann

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Nun bin ich auf den Behringer Virtualizer gestossen, der ein allgemeiner Multieffekt fürs Recorden und Mastern.
Nun wollte ich mal die erfahreneren hier fragen ob es Argumente gibt, die dagegen sprechen.

Ich dachte mir bei der ganzen Sache, dass ich diesen Effekt für meine Bassanlage nehmen kann, da ich aber auch bei uns in der Band immer wieder Aufnahmen mache, würde er mir dafür auch sehr gelegen kommen.

Dann ist da natürlich noch die Qualitätsfrage...Behringer ist nicht gerade berühmt für hohe Lebensdauer und beste Verarbeitung, was ja aber auch auf den Preis zurückzuführen ist. Ist zu erwarten, dass das Ding den Geist in Bälde aufgibt. Wäre es da sinnvoller ein teureres Produkt zu kaufen?
dagegen spricht nichts! Behringer Geräte gelten gemeinhin als etwas rausch-anfällig. Wenn man den Pegel ordentlich einstellt dürfte das aber kein Problem sein

i00.jpg


Behringer DSP-2024P Virtualizer Pro
 
P

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Nun ja die Frage ist halt ob man wirklich die Effekte alle braucht. Denn wo ich z.B. wirklich gute Erfahrungen bei Bässen gemacht habe wäre das T.C. Electronic G-Sharp. kann zwar nur 2 Effekte gleichzeitig, für Gitarristen evtl. zu wenig aber im Bassbereich doch eigentlich ausreichend oder soll der Bass so total spacig wie aus den 70s klingen?
Ich mein noch ein Vorteil beim Recording ist auch die VST fähigkeit und eben auch die Digital I/O's.

Edit: Martin? Die Musik Service Homepage lädt gerade irgendwie nicht hoch.

nochmals Edit: Wie sind eigentlich die Umschaltzeiten von dem Behringer? Denn da happerts bei denen meistens.
 
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Cervin

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nochmals Edit: Wie sind eigentlich die Umschaltzeiten von dem Behringer? Denn da happerts bei denen meistens.

Volltreffer.
Eine halbe bis zwei Sekunden voll blackout des Signals. Für live daher relativ unbrauchbar wenn man schalten will.

Rausch-Anfälligkeit ist ja bekannt und erwähnt, ist bei dem nicht schlimmer als bei anderen Behringern. Effekte sind zahlreich vorhanden leider mehr quanti- als qualitativ, was aber, wenn man sich noch nicht sicher ist was man genau braucht, gar nicht so schlecht ist.
EQ ist naja, funktioniert.Kompressor ist nicht so dolle, wobei Behringer sonst ganz brauchbare Kompressoren bauen kann. Alles in allem würde ich den nicht in ein Bass Rig setzen, sondern eher für Gesang im Proberaum (genau da haben wir den z.B.).
Fürn Bass würde ich dann eher zu sowas kleinem wie dem Zoom B2 , B2.1 ( http://musik-service.de/zoom-b-2-1u-prx395755374de.aspx ) oder ähnlichem raten, da hast du dann auch schon schalter und tuner mit drin :)
 
JohnniBassplayer

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Danke für den Tip, aber wie gesagt, ich suche ein Rackeffekt.

Das G-Sharp hatte ich auch bereits im Blick. Ich habe allerdings schon ein Digitales Delay, Ibanes DD2000, schönes Teil, nur mit Drehreglern und so.
Damit kann ich meine Ansprüche an Delay und ähnliche Verfremdungen stillen.
Außerdem habe ich auch ein Zoom 506 II, also Bodentreter, das ich zur not auch einsetzen könnte, allerdings ist das Teil irgendwie unangenehm zu bedienen und ich find die Sounds nicht grade umwerfend...

Mich reizt an dem Behringer eben, dass er auch untypische und ungewöhnliche Effekte bietet, Entfremdungen jeglicher Art, sodass ich ein Bisschen rumspielen kann. Ich bin nämlich nicht auf der Suche nach einem Sound sondern vielmehr möchte ich schauen was man alles so machen kann, und wenn was geiles bei rumkommt freu ich mich.
 
Cervin

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Joa dann vllt wirklich passend, da die ne ganze meng "mist" darein gebaut haben ^^

Viele alternativen gibt es fürs rack leider nicht...
- Behringer V-Amp bass pro (find ich grausig ^^)
- TC G-Sharp (sehr gutes gerät für den Preis)
- TC G-Major (Hammer gerät, aber eben nicht so viele Effekte, dafür sehr gut einstellbare)
- Rocktron Blue Thunder (nicht wirklich der bringer für den preis)

gibts vom GT6B ne pro Version? Die müsste jetzt doch ein Eckchen billiger bei ebay zu bekommen sein. Vllt auch eine alternative :)
 
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Naja von Rocktron das Intellifex könnte man auch noch ganz gut nehmen. Problem is halt das dass FX eben nicht den Basssound frequenzmässig ausdünnen darf. Da wird die Wahl bereits enger da es eben speziell für Bass nicht soviel gibt (warum auch immer).
 
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Ich denke, dass das bei den Geräten nur für die Presets ein Problem ist.

Da könnte es sein, dass die meisten net so viel hergeben...
 
Cervin

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Ich denke, dass das bei den Geräten nur für die Presets ein Problem ist.

Da könnte es sein, dass die meisten net so viel hergeben...

So ist es. Da die meissten geräte auf Gesang und/oder Gitarre ausgelegt sind, kann man die meissten Presets vergesse. Vorallem die Presets der modulationseffekte.
Wenn man es aber selber programmiert kenn ich kein Multi was hier jetzt wirklich Probleme macht (bei Einzeleffekten sieht das schon anders aus).
In der regel sind nämlich gitarrenzerren nciht unbedingt bass geeignet. Gewisse ausnahmen bestätigen die Regel :D
 
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Und die Auswahl wird dann noch eingeschränkter wenn man nen Amp hat welcher keinen FX Loop besitzt. Als ich noch Gitarre in ner Band gespielt hatte kam mein Bassist damals z.B. mit nem Intellifex an. Schön und gut zwar alt aber absolut empfehlenswert für beide Instrumente. Schöner wärs allerdings gewesen wenn sein Amp (ein sehr alter SVT CL) auch nen FX Loop gehabt hätte. Denn sowas wie Reverb, Delay und Chorus entfaltet halt erst hinterm Pre Amp richtig gut, im gegensatz zu Floorboards die man eigentlich immer als Vorschalt Multi kennt. Is hier echt die Frage ob son Board nich praktisch ist. Denn ich denke da an die wesentlicheren Aspekte, wie z.B. Verkabelung, kein Midiboard zusätzlich nötig, kein Rackcase, ect.
 
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Denn ich denke da an die wesentlicheren Aspekte, wie z.B. Verkabelung, kein Midiboard zusätzlich nötig, kein Rackcase, ect.

Ich habe ein Case, das ist kein Problem.
Und es besteht eig kein Bedarf, häufig umzuschalten, d.h. entweder kein Midiboard oder nur ein Rauf/Runter Fußschalter...

Ich hab halt irgendwie ne Abneigung gegen fußtreter, weil die meistens so ungünstig zu bedienen sind. Halt immer runterbücken oder mit den händen die fußschalter bedienen zum einstellen...und ich brauch eigentlich kein gerät, dass man mit den füßen bedient, habe 2 gesunde hände und werde die Effekte nicht so einsetzen, dass ich hin- und herschalten muss ohne Verzügerung...
 
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meine einschätzung (als midi/rack/multi-)geiler:

lass es ^^
die umschaltzeiten sind live unbrauchbar....

und du solltest dich schon fragen was du wirklich brauchst... du hast ein delay....

was außer nem delay braucht der basser noch?

n kompressor (da sollte man schon was einigermaßen hochwertigeres nehmen...)

n chorus vielleicht? den find ich GERADE beim virtualizer eher misslungen...

was noch?

hall? ohne umschalten? wohl kaum
phaser/flanger und die ganze batterie? ohne vernünftige setups nd umschaltbarkeiten wohl auch eher unnötig!


also meine persönliche meinung:

ab g-sharp + FCB (oder ähnliches) sollte man über son rackmultisetup nachdenken... vorher nicht...

denn es kostet nunmal geld...

wenn du mehrkanaligkeit bei den grundsounds brauchst, dann ist der virtualizer eigentlich auch deplaziert...

ansonsten: ich hasse bodentreter auch ^^
 

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