bei der aufnahme schon dran arbeiten?

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einheit13
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stell mir gerade die frage, ob es sinnvoll ist zb. während der aufnahme z.b. vom drum die einzelnen teile bereits zu equalizen, bzw. zu gaten etc und so zu versuchen seinem angestrebten sound schon recht nah zu kommen, oder ist es besser erstmal nur aufnehmen und dann sich mit dem rohmaterial auseinanderzusetzen? gillt natürlich auch für kompressor und so...
 
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Mach das hinteher, sonst haste versautes Material, so biste flexbibeler!
 
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aber wäre gaten nicht sinnvoll? was soll man den z.b. mit Snaredrum Lärm auf der Basedrum spur? man hat doch dann alles viel reiner... oder ist das jetzt schwachsinniger idiotenquatsch?
 
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Nein, es ist schon richtig, dass es besser wäre beim aufnehmen zu gaten. Sonst kann man das Schlagzeug gleich mit einem Mikro abnehmen :)
Nur den Rest der Einstellungen würde ich nachher machen.

MfG

GoTo

Edit:

Wobei...eigentlich kann man auch später gaten kommt dann aufs gleiche raus, und man is wirklich flexibeler :)
 
antboy
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möglich ist es schon, später noch zu gaten, aber meistens wirds vorher gemacht. wenn du dir dafür zeit nimmst und sauber gatest, machst du nix kaputt. equalizer aber nur, wenns nicht anders geht. versuch beim aufnehmen erst mal mit micpositionierung den richtigen sound finden, nicht mit dem eq. so brauchst du später beim mixen nur noch die unnötigen frequenzen zu beschneiden.
 
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Gaten machste besser hinteher! Gerade, wenn du noch effekte verwenden willst, kommt eine zu stark gegatete Trommel nicht gut. So klingt zum beispiel eine Hallfahne komisch!
 
antboy
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ähm ich wurde sagen, komisch klingt eine nachträglich gegatete hallfahne...
fragen wir doch den experten.
jens??? :D
 
.Jens
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Also: Gaten würde ich hinterher am Rechner. Erstens spart man sich die 8 oder mehr Gates in Hardware, die man sonst (fast) nie wieder braucht. Zum anderen hat man die Chancen, auch einen vom Gate "verschluckten" Schlag noch zu retten.
Und am wichtigsten: Ein nur am PC mögliches "vorausahnendes" Gate bzw. ein sauber eingestellter Expander (der nicht knackt oder klickt) säubert ein Signal wesentlich sauberer und eleganter vom Dreck.

Ob man jetzt vor oder nach dem Effekt gatet, ist Geschmackssache. Im allgemeinen gatet man vor dem Effekt, aber gerade bei der Snare ist die "abgeschnittene Hallfahne" ein beliebter Effekt.
Allerdings Gatet man dann i.d.R. zweimal: Einmal ganz am Anfang zum säubern der Spur, und dann nochmal mit einer längeren Torzeit nach dem Effekt.

Ich würde vor der Aufnahme nur sparsam EQen (also "Dröhnfrequenzen" eliminieren, bei den Overheads auch kräftiger - jedenfalls was die Bässe angeht, die können bei den Becken schon zuvor ordentlich raus) und ggf. noch leicht(!) ankomprimieren, sonst nichts.

Jens
 
antboy
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ups :D
danke. da haben wir wieder was gelernt.
 
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ich hatte beim letzten mal den ärger, wie auch schon gepostet, daß die nebengeräusche auf meiner spur oft nicht viel leiser waren und ich schwierigkeiten hatte die spuren zu säubern. kann man da vielleicht mit nem expander vorarbeite, um das vielleicht ein bischen vorzudifferenzieren? oder was ich mir auch überlegt habe, die lautesten frequenzen eines einzelnen instruments angehben, auf den neuen spitzenwert gaten und nachher den rumpelnden käse per eq wieder rausnehmen. ich weiß...is wie mittem krückstock, aber das war echt furchtbar auf so´nen brei zu gaten...
 
.Jens
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Mist, ist der auch vom Boardcrash verschlungen worden...

Also nochmal: Wenn die Nebengeräusche auf der Spur genauso laut sind wie das Nutzsignal, hilft kein Gate und kein Expander, ob vor oder nach der Aufnahme. Das muss man im Vorfeld mit der richtigen Mikrofonierung eliminieren.
Und wenn das nicht geht, spricht erst recht alles für späteres Gaten: zum einen die Undo-Möglichkeit, zum anderen kann man sich bequem per EQ u.ä. eine Triggerspur für das Gate zusammenbasteln, das geht so komfortabel in Hardware kaum oder nur mit hohem Aufwand...

Jens
 

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