Believe - neuer Song

von peter98, 15.06.18.

  1. peter98

    peter98 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.18   #1
    Hallo,
    Ist ja grade echt viel los hier:)

    Ich habe mal wieder nen neuen Song, den ich hier gerne vorstellen würde.

    https://soundcloud.com/laurence-maurel/believe

    Den Text habe ich im Lyricsforum schonmal gepostet. Es ist ganz was anderes als das, was ich bisher gemacht habe, finde ich, im Vergleich zu "Robot Man" in jedem Fall wieder viel konventioneller. Würde mich wie immer sehr darüber freuen, wenn mir jemand sagt, welche Stellen im Mix noch unausgeglichen sind, wobei ich für meine Verhältnisse ganz zufrieden bin. Mal wieder fällt mir der Ausgleich von Kopfhörern zur Anlage schwer. Zuerst war der Gesang auf den Kopfhörern gut, auf der Anlage zu leise, jetzt ist er auf der Anlage gut und auf den Kopfhörern etwas lauter als nötig.

    V.a. die tiefen, gehauchten Strophen kann ich eigentlich nicht lauter drehen, ohne dass es unnatürlich wird, aber vielleicht setzen die sich noch nicht so gut durch?
    Und großes Problem, im 3. Refrain singt der Leadsänger manchmal bei der Hauptmelodie mit, manchmal nicht. Ich finde, diesen Unterschied hört man zu wenig. Wie kann man das stärker unterscheiden?
    Vielen Dank!!!
    LG Peter;)

    P.S.: an die Programmierer, auf dem Handy spinnt das Eingabefeld auf dieser Website und löscht im Zufallsprinzip irgendwelche Buchstaben....war bisher noch nie so.
     
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  2. DugDanger

    DugDanger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #2
    Ziemlich guter Pop Song würd ich sagen.

    Mix: nicht die hauptelemente vom drum Kit ( BD u snare) Pannen. Das + der Bass gehören in die Mitte.
    Vocals noch paar mal üben.
    Sonst alles gut.

    Song ist wirklich sehr nice.
     
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  3. kleines_dickes_gitarrist

    kleines_dickes_gitarrist Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #3
    Hi,

    wahrscheinlich beantwortet es Deine Fragen nicht, weil Du ein so ungutes Gefühl hast, aber ich finde im Unterschied zu meinem Vorschreiber den Mix sehr gelungen und würde rein gar nix ändern!

    Vielleicht macht mich ja das tolle, ein wenig an McCartneys beste Zeiten erinnernde Songwriting ein wenig unfähig, Kritik zu üben. Auch den Gesang und das Arrangement finde ich ganz toll. Dir ist ein wunderbarer kleiner Sommerhit gelungen, liebenswert und angenehm wie eine kühle Brise! Ich höre die Nummer jetzt schon zum x-ten Mal in Endlosschleife. Pop im allerbesten Sinne! Und einer derjenigen Songs hier im Board, von denen ich wünschte, ICH hätte ihn geschrieben. Einfach nur wunderschön und in seiner Unschuld zudem irgendwie anrührend - ich muss mich regelrecht zusammenreißen, um keine feuchten Augen zu kriegen.

    Ganz liebe Grüße

    Holger


    P.S.: Scheiße, jetzt habe ich doch geheult!
     
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  4. DugDanger

    DugDanger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #4

    ich finde auch sowohl Mix als auch song echt supi; aber die Snare muss in die Mitte :) (klar; nix muss; aber das is hier ja kein Avantgarde art Projekt sondern wie du selber schreibst super nice Sommer song).

    please "believe" and put the snare drum into the middle :)
     
  5. peter98

    peter98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #5
    I believe in you und werde das machen:D im Prinzip weiß ich das Mixtechnisch auch, aber das Problem war, dass die Streicher sehr viel Raum einna(e)hmen, und dann hab ich die nach rechts und die Drums und viele andere Instrumente nach links, damit man alles gut hört. Gibts da dann eine bessere Lösung?

    Danke für eure Rezensionen, freut mich natürlich sehr! @DugDanger: was meinst du mit "Vocals noch paar mal üben"? Wirklich geübt sind die zwar nicht, sondern nur vor der Aufnahme beim Autofahren mehrmals durchgesungen. Passt da was nicht?:(
     
  6. DugDanger

    DugDanger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #6
    Streicher EQen;

    die drums sind das wichtigste; das Fundament; das darfst du nicht irgendwo "hinschieben".

    Mute alles außer deine drums, bass und die Streicher; mische die beiden solange bis die sich nicht mehr gegenseitig in die Quere kommen; dann den Rest dazu. Klingt easy, is sau schwer.

    Wenn dann zum Schluß die Vocals dazu kommen musst das nochmal machen.

    Lad dir nen Referenztrack in deine DAW, bring ihn auf ne ähnliche Lautstärke und höre immer wieder gegen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 16.06.18, Datum Originalbeitrag: 16.06.18 ---
    Ach; ich bin halt super kritisch :)

    Klar passt das.

    Vocals is halt schwer; wenn du Midi Instrumente spielst und Gitarre nicht verstimmt ist und du mixt das ganze einigermaßen; dann klingt es 1A.
    Die Stimme ist das Instrument, bei dem eben die Größte Varianz drin ist. Beim Piano ist ein A ein A. Punkt. Bei ungeübten Sängern ist ein A meistens nicht so wirklich ein A. Das summiert sich dann.
    Deshalb; next step; Vocals üben; unter deinen Kopfhörern, zum Instrumental in deiner DAW aufnehmen und immer wieder anhören; verbessern.
    Oder du lässt es so und es passt auch. Alles ne Frage des eigenen Anspruchs...un der Zeit
     
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  7. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #7
    Hi Peter, ja, der Song ist ganz schön, aber er ist auch ganz schön schmalzig.:tomatoes: Drei Dinge sind mir aufgefallen: er klingt ein bißchen so, als würde er im Hausflur gespielt, also da ist mir zuviel "Ambience" drin. Ich meine, das müsste direkter kommen. Gesanglich recht gut, meiner Meinung nach, aber auch hier hätte ich dynamisch mehr rausgeholt. Nicht unbedingt nur mit Kompressor(en), sondern auch mit direkter Spurbearbeitung (z.B.) mit dem Vocal Rider, einer Aussteuerungshilfe, die man in Passagen natürlich auch manuell durchführen kann. Im Prinzip ist die Kombination dieser drei Bearbeitungsmechanismen zu empfehlen. Zuerst manuell die Dynamikschwankungen angleichen, dann den Vocal Rider in die Signalkette und am Ende den Kompressor. Wenn Du auch EQ einsetzen willst, würde ich das vor den Kompressor setzen, aber das würde ich dann prinzipiell auch mit einem De-Esser kombinieren, obwohl mir speziell bei Deinem Song da nichts Scharfes aufgefallen ist, was einen De-Esser erfordert hätte. Das mag aber auch daran liegen, dass ich den Eindruck hatte, Dein Song ist nicht korrekt ausgesteuert. Er wirkt zu leise. Was hast Du da gemacht? Hast Du beim Mix denn nicht nochmal einen Kompressor verwendet? Das solltest Du tun, am besten in Kombination mit einem anderen Tool, das Dir sicherstellt, dass Du die "richtige" Lautheit" in einem Track oder in einem Album hinbekommst. Ich nutze zwar überwiegend ein Tool von Waves, aber es gibt auch einige Alternativen, wie z.B. dies hier, den Youlean Loudness Meter, den ich auch gelegentlich mal einsetze. Eine gute Anleitung, wie man damit umgeht, findest Du hier.

    Übrigens habe ich mir den Song angehört, weil ich ebenso wie Du eine Stück mit gleichem Titel habe, das aber schon 40 Jahre alt ist...
    :facepalm1:
     
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  8. peter98

    peter98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #8
    Hallo @rbschu ,

    Danke für deine Rückmeldung! Dumme Frage: was meinst du mit "zuviel Ambience"? Zu viel Hall? Woran es liegt, dass es indirekt wirkt, weiß ich nicht. Aber so leise ist es, weil es am Schluss so laut wird und die Aufnahme dann übersteuert hat. Einen Kompressor über alles habe ich noch nicht gelegt, stimmt. Das kommt dann, bevor ich es auf Youtube Stelle;) Damit sollte dieses Problem behoben werden.
    Der Vocal Rider gleicht die Lautstärken aus, oder?
    Schmalzig - ja. Sorry:) . Habe aber insgesamt nur 2 Schmalzlieder in den 11 Liedern, die ich seit Ewigkeiten aufnehmen will und einfach nicht fertig werde. Kann man ja mal machen;)
    Poste dein 40-Jahre-altes Lied mal, würde ich gerne hören!

    LG Peter
     
  9. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #9
    Das ist keine dumme Frage, sondern eine, die einen evt. voran bringen kann. ;) Aber es fällt mir schwer sie beantworten, wenn Du selbst schon nicht weißt, woran es liegen kann, dass der Song "indirekt" wirkt. Wenn Du Hall verwendet hast, gehört der nicht "draufgeschmiert" wie Butter über die Stulle, sondern selektiv für einzelne Instrumentengruppen. Und ausbalanciert. D.h. Du kannst nicht 1x Hall für alles verwenden (einen Master z.B.), sondern brauchst verschiedene Abstufungen und in einigen Fällen garnichts davon. So kommt es (bei mir) häufig gut, die Drums so zu belassen, wie sie als Preset sind (ich nutze Addictive Drums), aber die Snare (allein) mit einem Federhall zu versehen. Natürlich sollten die Drums nicht vorschreiben, wie der gesamte Song effektmäßig zu klingen hat, so dass ggf. der Schlagzeug-Bus (besteht bei mir aus 18 Kanälen) mit leichtem Hall versehen wird, der atmosphärisch wie ein Raum klingt, also "Ambience". Das ist aber nur eine grobe Aussage, weil die einzelnen Schlagzeugelemente häufig auch differenziert behandelt werden müssen. Die Cymbals zum Beispiel brauchen nicht zwingend Hall, weil das sonst ggf. den Klang verschmiert, d.h. "verschlimmbessert" :D Falls Du "undifferenzierten" Hall angewendet hast, schmeiß ihn wieder raus und nutze ihn in einzelnen Instrumentengruppen (Bussen). Bass z.B. braucht meist gar keinen Hall, weil auch das verwaschen klingen würde.:nix: Für Gitarren (Bus) und Keys (Bus) kannst Du andere Effekte sehr gut einsetzen, um ein attraktives Klangbild zu kreieren. Aber vorsichtig mit Stereo-Effekten, denn die wollen immer die ganze Bühne :guilty:Ich denke an Flanger, Chorus, Leslie. Von Ping-Pong-Echo natürlich ganz zu schweigen. Hingegen kommen Tremolo-Effekte auf den Keys oder auf einem E-Piano ganz gut. Die gehen auch ohne volle Stereobreite. Überdies kannst Du einzelne Instrumente nicht nur pannen, sondern auch hintereinander verschieben, also mit verschiedenen Laufzeiten versehen. Ein Tool hierfür wäre z.B. Proximity von TDR. Aber ich will Dir ja nicht vorschreiben, wie Du zu mixen hast. :D
    Ja, das Problem ist viel einfacher zu lösen als das erste. Aber nicht einfach nur den Kompressor ans Ende der Kette, sondern am besten in jedem Bus einen, der aber nicht die endgültige Kompression ausreizt, sondern nur einen Teil. Im Mix wird das Ganze dann homogener und leichter zu beherrschen. Du kannst auch insbesondere für Peakspitzen ein kleines Tool verwenden, dass die Extreme etwas einschränkt und dann nicht so massive Kompressoreneingriffe nötig macht. Unterm Strich kriegt man den Track dann auch lauter, wenn man will.
    Eher ja, aber nicht völlig ja. ;) Sieh Dir mal das zugehörige Video an. Der Vocal Rider regelt in vorgegebenem Ausmaß die Lautstärke eines Kanals nach, so als hättest Du den Finger am Fader und gibst etwas mehr Dampf, wenn das Signal etwas leise ist, aber ziehst den Regler etwas runter, sobald ein lautes Signal kommt. Das geht so schnell, dass man das kaum manuell machen kann, aber vermeidet zu massive Eingriffe eines Kompressors, den man dann natürlich (später) trotzdem noch auf den Kanal legen kann. Aber eben sinnig und nicht wie einen korrigierenden Flammenwerfer. :eek: Ich nutze den Vocal Rider praktisch auf jeder meiner Gesangsspuren und bin von dem Tool absolut angetan.
    Ja selbstverständlich. Ich habe das ja auch. :engel:
    Ja, kann ich machen, aber ich poste es nicht hier, sondern gebe Dir einen secret Link zu SoundCloud. Der Track war lange vergessen und noch nie aufgenommen. Ich habe ihn innerhalb von etwa 3 Jahren beginnend mit einigen kurzen Erinnerungsfragmenten wieder vollständig restaurieren können, mit Text und Melodie. Aber die Aufnahme ist keine fertige Aufnahme, sondern nur ein Skript, damit mir das mit dem Vergessen nicht nochmal passiert. Folglich sind die Vocals nur First-Takes, unbearbeitet und auch die Gitarren existieren noch nicht vollständig. Ich habe ihre Melodieführung mitgesungen. :D Und nur im zentralen "Interlude" habe ich versucht, den Sound einer passenden Gitarre reinzuspielen. Natürlich fehlerhaft, aber der Sound gefällt mir. Denn sowas probiere ich auch immer vorher aus. :) Und dann gibt es 'Believe' noch in zwei Versionen, wobei die zweite Version jazzig und laid-back klingt, mit Orgel und so, aber damit hatte als Jungspunt noch nichts am Hut, bzw. habe niemals daran gedacht. Die ursprüngliche Version kommt in etwa der erstgenannten "Probeaufnahme/Skizze" nahe. Ich sende Dir den Link per PM.
     
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  10. peter98

    peter98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #10
    Boah. Kommentar des Monats. Was für eine detaillierte Antwort! Vielen, vielen Dank! Ich würde dir gerne alle Kekse der Welt geben, aber leider steht da "Sie müssen erst 5 andere Nutzer bewerten, ehe sie diesem Nutzer wieder Kekse geben können". Naja. Wird nachgeholt.

    Ich habe Hall auf jede Spur einzeln gemacht, aber mehr nach "Zufallsprinzip", also nicht genau überlegt, sondern überall ca. 1,7 sek. Bei Drums und Bass habe ich eigentlich keinen Hall drauf:gruebel: aber vielleicht wäre es gut, wenn auf der Gitarre weniger drauf ist.
    Instrumente vor und hinter schieben, ich dachte mir schon, dass das irgendwie gehen muss, nur finde ich in Samplitude Music Studio (das billige) keine Funktion dazu. Wäre natürlich cool, wenn sowas ohne Zusatztools geht.
    Wie genau definiert sich der sog. "Bus"? Meint das einfach, jede Spur einzeln leicht zu komprimieren? Das habe ich jedenfalls gemacht, auch alles ungefähr, weil ich nicht weiß, wonach man die Parameter einstellt. Aber das macht nix, da komme ich eh nie dahinter. Will nur den Sound etwas direkter bekommen, ich glaube da hast du Recht.
    Tschuldigung, wenn ich immer mit Anfängerfragen daherkomme.

    Song per PN - gerne:)

    LG Peter
     
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  11. rbschu

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    Erstellt: 16.06.18   #11
    Nein, ein Bus ist die Zusammenfassung einer Instrumentengruppe auf i.d.R. einen Stereokanal. So kann man beispielsweise 10 Gesangsspuren (Hauptstimmen und Backings) im Endmix viel besser beherrschen, weil nicht jede einzelne Spur geregelt werden muss, sondern nur die Zusammenfassung (der Bus). Wenn man insgesamt 70 Aufnahmespuren produziert hat und jede einzeln im Mix miteinander ins Verhältnis stellen wollte, würde man schnell aufgeben und lieber ein Bier trinken gehen. :D Deshalb macht man eben Busse für die Vocals, mit evt. Subbussen für Backing Vocals und Hauptstimmen, einen Bus für die Gattung der Gitarren, mit ggf. Subbussen für akustische und elektrische Gitarren, einen Bus für Bläser, einen für Keys, einen für Drums mit ggf. Sub-Bus für Percussion, etc. Wenn Du mehr dazu erfahren willst, konsultiere mal meinen Workshop am Beispiel von Reaper (in meiner Signatur). Dort habe ich beschrieben, wie und warum man Busse aufbaut.
     
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  12. peter98

    peter98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #12
    So, neues Update: Drums in die Mitte (und daher komplett neue Verteilung im Pannel), Soundbearbeitung der Akust. Gitarre und des Klaviers, und bei den Streichern habe ich ein paar Frequenzen rausgenommen, wodurch ich sie insgesamt lauter drehen konnte. Außerdem "Mastering by Peter" mit unheimlicher Soundqualität. Die Lautstärke pendelt jetzt zu Beginn bei ca. -3db, am Schluss geht's direkt auf +-0db zu. Da ja ein bisschen dynamischer Spielraum schon vorhanden sein sollte, denke ich mal, der Song ist jetzt so laut wie möglich. Oder? Also, mit Kopfhörern und Lautstärke 30 von 100 kann ich ihn bequem anhören.
    LG Peter

    https://soundcloud.com/laurence-maurel/believe-1

    EDIT: Mist...auf der Anlage von meinem Bruder ist der Bass jetzt sehr laut. Grummel. Ich hasse es, dass alles überall anders klingt:D
    Wie seht ihr das?
     
  13. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #13
    Natürlich ist das besser als zuvor, aber höre Dir mal die ersten 28 Sekunden an. Da geht Deine Stimme doch lautstärkemäßig vollkommen unter, oder? Also was tust Du dagegen? Welche aktuellen Maßnahmen hast Du in diesem Stück angewendet? Hast Du manuell die besagten leisen Elemente der Vokalspur nachbearbeitet und auf einen akzeptablen Level hochgezogen? Nein, denn das hätte ich rausgehört. - Mach das mal. Du wirst sehen, es klingt danach viel homogener ohne dass Du dafür einen Kompressor brauchst. - Übung macht den Meister, also nicht ärgern, sondern ausprobieren. ;)
     
  14. peter98

    peter98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.18   #14
    Natürlich ist die Stimme am Anfang noch leiser als im Refrain, aber ich hab sie bereits um +15db nach oben gezogen...das gibts doch gar nicht:weep::D
     
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  15. rbschu

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    Erstellt: 16.06.18   #15
    Du musst auf die Ebene der Wellendarstellung gehen, 4 Volumenpunkte setzen und den zentralen Teil hochziehen. Nicht alles anwählen, sondern nur die leisen Passagen. ;)

    PS: Ich höre gerade Deinen Track 'Robot Man', ey das ist super! :great: Erscheint mir auch weit ausgewogener als 'Believe'.

    EDIT: Bin gerade vom Hundespaziergang zurück und mir kam noch eine weitere Idee:
    Bis auf (alle) die Vokalspuren reduzierst Du rigoros den Level um 6 dB. Dadurch werden die Vocals "gefühlt" 6 dB lauter. Jetzt senkst Du aber die lauten Anteile davon um 4 dB ab und den leisen Anfang belässt Du. Unterm Strich heißt das, die Vocals erscheinen noch um 2dB lauter, wohingegen der superleise Anfang nicht nur 2 dB, sondern 6 dB kräftiger wurde. Probier mal.

    Keine Sorge vor dem Lautheitsverlust. Das holst Du beim Mix mit Kompressor und Loudness-Meter wieder rein.

    Gruß,
    rbschu
     
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  16. peter98

    peter98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.18   #16
    Interessant, dass dir Robot Man gefällt, danke. Die Kritiken aus meinem Umfeld gehen von "furchtbar" und "wie konntest du nur?" über "nicht so meins" bis "genial":D
    "Believe" als eher kommerzieller klingendes Lied gefällt dagegen bisher allen aus meinem Umfeld, denen ich es vorgespielt habe....

    Deine Hundespaziergangsidee war super, die ist sogar mir leicht verständlich und umsetzbar. Ich habe jetzt dank eurer Hilfe tatsächlich ein Ergebnis, mit dem ich glücklich bin (hatte zunächst Probleme mit Atem- und S-Lauten, habe aber einfach den Kompressor auf der Hauptstimme etwas reduziert), und hoffe sehr, dass das so passabel ist(?). Ich finde, man hört den Gesang jetzt durchweg sehr gut, hat keine nervigen Zischlaute drin und immer noch dynamischen Spielraum. Auch die 2. Stimmen kommen jetzt besser durch.


    https://soundcloud.com/laurence-maurel/believe-2


    Ganz andere Frage: wie gibt's das, dass ein falscher Ton bei mir einfach nur falsch klingt? Ich bewundere an Aufnahmen aus den 80ern unter anderem, dass falsche Töne zuhauf drin sind und es trotzdem super klingt.
     
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  17. moniaqua

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    Erstellt: 18.06.18   #17
    Mir war grad nach ner Schmalzstulle :D
    Boah, also entweder hab ich was auf den Ohren oder das ist echt "extrem-picking" oder so! ;)
    Ganz wenige hohe Töne sind ein ganz klein bisschen flat da (vermutlich) Hals eng und ich meine einen oder zwei nicht ganz sichere tiefe Töne gehört zu haben, jeweils die außen, also ganz hohen/tiefen.
    Gemein ;)
    Ich spring mal ein :)
    Vielleicht, weil er falsch ist? :D
    Täusch Dich da mal nicht. Falsche Töne sind falsch, Punkt.
    Und ich finde Deine Aufnahme super, also ich weiß nicht, was Du hast.
     
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  18. DugDanger

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    Erstellt: 18.06.18   #18
    Nee du. Ich mach kein "extrem picking " ;)
    Ich möchte den Leuten helfen sich zu verbessern. Die ganzen Sachen zum Mix (Drums in die Mitte, etc...) haben den Song halt verbessert. Das ist doch das Ziel oder? Gleichzeitig schreib ich ja, dass es ein super nicer Pop Song ist.
    Bei den Vocals kann man auch noch n paar Prozent rausholen.
    Beim erneuten anhören fand ich das Denglisch noch störend.
    Kann man verbessern. Die ganzen Sachen summieren sich und zum Schluss is der Song vielleicht so gut, dass er irgendwo gespielt wird.
    Diese Verbesserungen passieren aber nur, wenn sich Leute die Mühe machen und kritisch in die Sachen reinhören.
    Ich hör da immer öfters rein, mach mir Notizen, lade in meine daw, schau mir Frequenzen an Usw...sprich; ich investiere Zeit.
    Denke das bringt dem TE mehr als, "super, weiter so".
    Du kritisierst ja öfters meine "Kritik".
    Ich find das total lahm :)
    Die Leute können aber offenbar schon was anfangen mit meinem "extrem picking", von dem her is auch n bischen egal ob und was da immer an meinen Kommentaren auszusetzen hast. Ausser dass es halt nervt :) aber passt scho
     
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  19. peter98

    peter98 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    Ich finde deine Kritiken sehr hilfreich und toll! Ich war schon fast enttäuscht, dass du beim letzten Mal gar nichts gesagt hast;)
    Mein Denglisch ist bestimmt ein Problem, aber ich kann kein perfektes Englisch. Wenn ich jemals das Glück haben sollte, sowas im Studio aufzunehmen, werde ich mir das genauer anschauen:)
    Mit den Vocals bin ich sonst eigentlich für meinen Teil ganz zufrieden.
    Vielen Dank,
    Peter
     
  20. moniaqua

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    Erstellt: 18.06.18   #20
    Haaaalt, Missverständnis! Mit dem "extrem-picking" bezog ich mich rein auf die von Dir angemerkten Vocals und hatte verstanden, die wären nicht sauber. Sind sie auch nicht zu 100% aber doch in einem Ausmaß, wo ich sage, sch...egal, das stört einfach nicht. Und meine Intention war nicht, Dich zu kritisieren, sondern um eben wirklich herauszustellen, dass die, meiner Meinung nach, schon wirklich sehr nahe sind (außer eben, ich hätte was auf den Ohren, aber ich höre da wirklich nichts, was nicht eher an der Tagesform liegen dürfte oder (- mich -) stören würde. Wir Menschen sind schließlich keine Autotunes!)

    Zu Mix etc halte ich mich raus, davon verstehe ich viel zu wenig.

    Vielleicht bin ich wirklich zu anspruchslos, aber ich finde u.a. diesen Song um einiges besser als viele Songs, die im Radio zu hören sind. Nicht alle, klar, aber doch schon einige.
     
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