Bester Multieffekt bis 500€ neu oder gebraucht ?

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Hallo,

ich möchte mir ein gutes Multieffektpedal kaufen.Bisher hatte ich meinen Mesa Boogie Dual Rectifier mit einem G-Major 1 und einem GSC3 gesteuert.Im GSC 3 waren ein Morley Wah,ein Whammy,ein ISP Decimator,ein Q-Zone und ein LPB-1 Booster eingeschliffen.Ich habe keine Lust mehr auf schleppen von schweren Racks oder Pedalboards,daher suche ich ein gutes Multieffektgerät.Es sollte schön warm und natürlich und nicht synthetisch klingen,Ampmodeling brauche ich nicht.,nur reine Effekte.Ein guten Tuner und ein Noisegate sollte es auch eingebaut haben.Es muss auch die Kanäle meines Mesa steuern können.Der Plan ist es auf dem Boden nur noch das Multieffekt,Whammy und Morley zu haben und im Rack Sendeanlage,gegebenenfalls In Ear und eine 2HE Rackschublade.Ich hatte mir eigentlich das G-System ausgeguckt da ich ein TC Fan bin,jetzt habe ich jedoch schon verschiedene Meinungen gehört.Bei Line 6 war ich bisher skeptisch da es mir immer zu synthetisch klang,früher jedenfalls.Ich habe ein Budget von max 500€ gebraucht oder neu.Mir wären auch mindesten 8 Preset Tasten wichtig ohne Bankwechsel.
Vielen Dank euch schonmal.
 
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Da ja in dem anderen Thread auch das Helix genannt wurde, kann ich dir dieses auch nur ans Herz legen. Ich besitze die Rackversion, da es ausschließlich bei mir daheim steht. Unterscheidet sich allerdings nicht zur Floor-Unit.

Prinzipiell, wenn du es nur die Effekte willst, nimm das Helix HX - das sind alle Effekte des Helix ohne die Ganzen Amps usw, hat jedoch weniger Fußschalter.

Ansonsten das Helix LT, evtl. als Alternative.

Was deine Sound-Bedenken an geht, keine Grund dazu! Man muss das Helix etwas mehr tweaken als z. B. ein Axe, also etwas mehr Zeit am Anfang investieren, wird aber mit wirklich amtlichen Sounds belohnt.
Der User @Captain Knaggs und ich haben auch jeweils ein Review geschrieben, evtl. helfen dir diese auch noch mal ein Stück weg weiter.
 
ok.Vielen Dank.Was ist mit dem Line 6 M13 ?
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Achso,ich möchte das Whammy und Morley Wah in das Multieffekt einschleifen und alles darüber steuern.Ampkanäle umschalten,Die zwei Pedale an und ausschalten.
 
Da die Frage nach dem "besten Multiefekt" gestellt wurde, ist das möglicherweise das FX-8 von Fractal . Allerdings etwas über deinem Budget...
 
ok,du hast recht.Ich sollte den Titel editieren.
 
Hier würde ich sogar eher zu einem Boss System raten, und zwar diesem. 8 Tasten bietet es allerdings nicht, wofür Du die brauchst weiß ich aber auch nicht:)


 
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Was ist mit dem Line 6 M13 ?
Das kann keine Kanalumschaltung von Verstärkern übernehmen und auch nur vier Effektblöcke gleichzeitig übernehmen.

Da ist das HX Effects weit überlegen. Das hat bis zu neun Blöcke, die auch parallel geroutet werden können, und zwei Loops für Effekte oder die Vier-Kabel-Methode. Die Sounds des M13 stecken als “Legacy“- Models mit drin, dazu kommen die zahlreichen neuen und größtenteils hochwertigen Algorithmen der Helix-Reihe.

Dass es keine acht Presets im Direktzugriff hat, sollte dich nicht grundsätzlich abschrecken - zumindest solltest du dich, falls das das einzige Argument für dich ist, nicht zuzuschlagen, mal kurz genauer mit dem Bedienkonzept beschäftigen. Das sieht neben dem Preset- und Manualmodus noch einen Snapshotmodus vor, der beim HX Effects schnell aktiviert ist und quasi vier Presets im Preset bietet. Voraussetzung dafür ist, dass die Snapshots aus den selben neun Effektblöcken bestehen. Pro Snapshot ist eine beliebige Kombination davon mit einem Tritt verfügbar, ohne Umschaltpause und bei Bedarf auch mit geänderten Parametern.

Falls Gebrauchkauf in Frage kommt, schau mal in den Userthread. Einige HXe aus den frühesten Fertigungsrunden haben ein Rauschproblem, das nicht an jedem Amp hörbar ist. www.musiker-board.de/threads/line6-hx-effects-user-thread.675539/

Morley Wah in das Multieffekt einschleifen
Das verstehe ich nicht ganz, weil du ja eh deinem Fuß drauf stellst, um es zu benutzen.
Ich bin noch am Rumprobieren und Überlegen, ob ein Expressionpedal am HX mein Morley Bad Horsie ablöst. Die Eckfrequenzen lassen sich schon recht präzise einstellen und nachahmen. Automatisch den Effekt aktivieren und mit Verzögerung abschalten kann das HX auch. Nur das Expressionpedal mit Rückholfeder ist ein bisschen sehr teuer. Und das Morley gefällt mir einen Hauch besser. HX kommt nah dran, zumindest an das Bad Horsie 1.
 
@micharockz

Danke für die Infos.Für das Bad Horsie gilt das anschalten per Preset natürlich nicht Ich habe mindestens 3 Pedale die ich einschliefen möchte,das Helix anscheinend nur zwei Loops.Ist das richtig ?
 
Genau. Du kannst natürlich auch zwei Pedale in einen Loop packen und sie dir vor dem Aktivieren entsprechend zurechtlegen bzw. an und aus schalten. Das Boss MS-3 hat hingegen drei Loops.
Du könntest natürlich auch ein paar Extraloops erwerben, z.B. den hier: www.thomann.de/de/g_lab_midi_2x_looper.htm
Das geht dann aber irgendwie in die falsche Richtung.
Ich habe keine Lust mehr auf schleppen von schweren Racks oder Pedalboards,daher suche ich ein gutes Multieffektgerät.
Welche Pedale willst du denn einschleifen? Vielleicht haben das HX Effects oder Boss MS-3 ja guten Ersatz an Bord... Das Whammy hast du schon genannt, das würde ich auch behalten.
 
Das Whammy, Morley und ein Q-Zone.Eventuell noch einen Booster.Andere wichtige Frage...ich habe zur Zeit ein ISP Decimator da es ohne ein einziges rauschen wäre.Hat das Helix ein vernünftiges Noisegate oder muss ich das ISP behalten ?
 
Zur Qualität des Noise Gates kann ich nichts sagen, aber vielleicht jemand im Userthread. Sofern du nicht den Decimator G-String hast sondern das “normale“ Gate von ISP, wäre es einen Versuch wert.

Ein fixed Wah ist auch mit drin (Q Filter, glaube ich) bzw. lassen sich sogar alle Wah Models als fixed Wah einstellen.
 
Im Prinzip ist Wah und Wammy auch im Helix FX mit drin, was man über ein Expression Pedal steuern kann. Die Kanalumschaltung eines Amps ist via Midi und ggf. einer entsprechenden Steuerbox evtl. (besser) machbar. (Die Anschluss Buchsen für ein Expression Pedal oder eine externe Steuerung sind die gleichen und müssen entsprechen konfiguriert werden...außerdem verursacht die Nutzung der Ampsteuerung bei einigen Modellen inakzeptable Brummgeräusche...)

Wenn man downgraden/verkleinern will , geht das kaum ohne Kompromisse. Das GSC3 kann unheimlich viel. Das ist nicht so leicht komplett zu ersetzen.
Ich steuere mein Live Rig (und das steht bei mir gewöhnlich ansonsten zu Hause) mit einem GSC3 und nutze ein Helix FX an dessen Stelle im Probenraum. Live reichen mir die 10 Schaltmöglichkeiten vom GSC3 und ich brauche keinen Bankwechsel. Beim Helix ist die Preset Organisation etwas anders/besonders, da es dort neben Presets auch „Snapshots“ von Presets gibt (ein Preset ist durch eine bestimmte Kombination von Effekt Blöcken definiert, d.h. will ich z.B. ein Effektrouting komplett ändern, brauche ich ein anderes Preset. Bleiben die benötigten Effekte aber die gleichen und eins wird z.B. nur abgeschaltet und ein anderes eingeschaltet, so kann man das als Snapshot abspeichern und abrufen. Pro Preset kann man 4 Snapshots definieren. Ich komme momentan mit 2 Presets mit den jeweils 4 Snapshots schon klar, zumal man dann noch das Helix in den Stomp Modus schalten kann, wo wieder einzelne Blöcke geschaltet werden können. (...die Option der Snapshots hat den Vorteil, dass das Ändern von einzelnen Parametern einer Effekt Reihenfolge wohl weniger Rechenzeit erfordert und verzögerungsfrei erfolgen kann, wogegen das Modeln von komplett unterschiedliche Effektkombinationen, nicht instantan geht und ein paar ms braucht).
 
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Da ja soviel vom GSC 3 geschwärmt wird stelle ich mal eine andere Frage...

Was spricht für und gegen GSC+G Major 2 oder nur ein Helix HX oder G System.

Für mich spricht für die Lösung GSC+G Major 2 das ich momentan noch ein GSC besitze und ein G Major 2 nicht so teuer in der Anschaffung ist wie ein Helix HX oder ein G-System.Außerdem könnte ich weiterhin viele Pedale ins GSC einschleifen.Zudem brauche ich beim GSC kein weiteres Netzteil da es auch Strom gibt.
Dagegen spricht für mich das es doch wieder eine weitere Rackeinheit ist, d.h. mehr Gewicht und das man zum editieren zum Rack latschen muss :D:engel:

Bei der "nur" Helix HX oder G-System Variante spricht für mich das man nur ein großes Pedal + Wah und Whammy im Board hat und keinen weiteren Kram im Rack.Außerdem kann man bequem direkt am Pedalboard editieren :D:engel:Zudem kann ich das Board nach Hause mitnehmen und am Übungsamp Effekte nutzen und editieren und muss nicht ein ganzes Rack mitschleppen.
Dagegen spricht wenige Loops zu haben in die man externe Pedale einschleifen kann.

Die letzte Frage ist natürlich die wichtigste.Der Sound !

was klingt am besten G-Major 2,Helix HX oder G-System ? Vom G System bin ich fast weg da es veraltete Software hat und unübersichtlich zum programmieren ist.

Ich bin mal gespannt auf eure Antworten
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt drauf an wie "wenig" wenig wiegt - die meisten Pedalboards die ich hatte (selbst mit Multis drauf) waren alles andere als leicht, geschweige denn Platz sparend.

Man kann auch mit Bastellust und Aluprofilen 1HE unter ein Pedalboard packen...
Aber Editieren ist dann auch eher Asche.

Da ich von den genannten nur das G-System kenne weiß ich das es einen guten Job macht und eigentlich sehr gut klingt. Aufgrund der Politik von TC Electronic, die sich jetzt vermehrt auf Plugins oder Pedale fokussieren, würde ich, wenn du etwas "modernes" haben möchtest, eher zum HX greifen. Oder zum Boss GT-1000, da ich doch auf den Boss-Sound abfahre und das Ding 2 Loops, Midi, Expressionpedal und Effekte zu bieten hat.
 
:redface:Ich drehe durch :ugly:Ich lese mich dumm und dämlich was für und gegen G-System und Helix HX spricht und kann mich einfach nicht entscheiden :ugly::ugly::ugly:Die scheiße ist auch das mein Musikladen des Vertrauens beide Geräte nicht da hat zum antesten...Mir ist der Sound extrem wichtig und da scheint das G-System besser abzuschneiden.Zudem bietet es eine externe Stromversorgung wo ich mir ein Mehrfachnetzteil für meine weiteren Pedale sparen kann.

Helix HX

-das Helix scheint an High-Gain Kanälen Soundtechnisch mehr kaputt zumachen.Da ich einen Mesa im High Gain Bereich spiele gibt mir das zu denken.Es soll auch nicht gerade sehr rauscharm sein.Das Helix scheint für den Wohnzimmergebrauch super zu sein aber nicht für Live.
Es hat nur 2 externe Loops

+Die Bedienung vom Helix finde ich super.Die Software und die Wandler sind auf dem neueren Stand als beim G-System.Die Effekte scheinen nicht schlecht zu sein.

G-System

-Das G-System hat veraltete Software und Wandler.

+ Es ist sehr robust
Es hat 4 externe Loops
Es hat 4 mal Stromversorgung für externe Pedale
Die Sounds sind sehr gut und es wird von diversen Profimusikern verwendet.

Aufgrund dessen tendiere ich nun doch wieder zum G-System.

Was ein sehr praktischer Nebeneffekt ist das ich mir ein externes Netzteil spare da das G-System Stromversorgung bietet.Zudem kann ich es über ein Kaltgerätekabel anschließen.

was sagt Ihr ?

Danke:redface:
 
Ich habe keinen direkten Vergleich, aber Infos, falls du das G-System gebraucht kaufen willst. Da gab es mehrere Überarbeitungen der Buffer, weil es in manchen Setups Pegelprobleme oder Klangverlust gab.

Folgendes habe ich aus einem alten Post, der zum Hintergrund nichts näheres Verrät.
Seriennummer kleiner als 6537538 - Generation 1 - alte Input Sektion.
Seriennummer größer als 6537539 - Generation 2 - mit überarbeiteter Input Sektion
Seriennummer größer als 6539340 - Generation 3 - mit überarbeiteter Input Sektion (iB Modified)
Bei Interesse spuckt die SuFu oder Google bestimmt mehr aus. Ich bin auf dem Sprung ;).
 
Leider regiert hier viel „Hören Sagen“ die Befindlichkeit....
Gretchenfrage wäre IMO zunächst, ob die Geräte den Mesa steuern können. Ich hatte da mit dem Helix FX und einem Friedman so meine Probleme und es ist bekannt, dass auch mit Marshall Verstärkern es da zu komischen Brummgeräuschen kommt. Für Mesa benötigt das G-Lab GSC3 zumindest einen speziellen Adapter... Beim Helix FX kam ich da nicht umhin, mir da einen Midi-gesteuerten Switcher zu besorgen (mit dem mein Setup jetzt aber super läuft. Der Teufel steckt da im Detail!
Beim G-System werden aber auch Unverträglichkeiten zu bestimmter Amps berichtet. Während das beim Helix wirklich technische Inkompatiblitäten beim der Switcher Schaltung sind, weiß ich nicht was da beim G-System klemmen kann.
Was die Einbindung mit der 4-Kabelmethode angeht, sind zumindest beim Helix FX „Dynamikprobleme“ meiner Meinung nach eher in der Nähe von „Gras wachsen hören“. Die Leute von Line6 haben da ihre Hausaufgaben gemacht und eine umfassende Anpassung der benötigten Pegel der Ein- und Ausgänge für die unterschiedlichen Anwendungen ermöglicht (...und ich glaube dass viele Leute, die da Probleme haben, das nicht gerillt bekommen...).
Die Geschichte mit der Stromversorgung ist tatsächlich etwas nervig. Ich hatte auch kein Bock sogar zwei Netzteile aufs Board zu nageln. Daher habe ich mir von Pedaltrain das Spark besorgt, das eines der wenigen Netzteile ist, die genügend Power für das Helix und noch ein paar Pedale hat.
An der Stelle ist auch zu prüfen, ob das G-System in der Lage ist, auch das Wammy ausreichend zu versorgen...

Es besteht also bei beiden Muliteffektgeräten so keine Probleme das sicher ans Laufen zu bekommen.
Immer hin ist das Helix technologisch eher uptodate.
 
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