Bildlich formuliert?!

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Mikrotie

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Hier mein Text:

[Strophe 1]

Ich suche nach der Sucht, doch kann sie nicht benennen.
Doch oft war es der Verlust,
als würd’ ich nur das Nein noch kennen

—-

Die Dunkelheit wuchs in mir heran, sie fĂĽllte mich aus, doch machte auch leer.
Dann fand ich Gläser, gefüllt mit Schatten, die Lichter fanden mich nicht mehr.

[Pre-Chorus]

Ich hab’ die Stille satt gemacht mit etwas, das nie genug war,
jeder Abschied ein Echo, jede Nacht ein verlorenes Jahr.

[Refrain]

Halt mich, bevor ich falle,
ich hab’ Angst vor dem, was bleibt.
Wenn du gehst, wird’s dunkel überall,
und keiner, der mich aus dem Schatten treibt.
Ich trink’ die Nächte leer,
in der Hoffnung, auf die Wiederkehr

[Strophe 2]

Ich hab’ gelernt, dein Fehlen zu verwalten,
mit vollen Gläsern, die ich für dich hielt.
Ich hielt die Trauer wie ein Feuer,
das langsam durch die Adern spielt.

[solo]

[Pre-Chorus]

Ich hab’ die Stille satt gemacht, doch die Stille blieb,
jeder Blick zurĂĽck ein Abschied, jede Sehnsucht, die mich rieb.

[Refrain]

Halt mich, bevor ich falle,
ich hab’ Angst vor dem, was bleibt.
Wenn du gehst, wird’s dunkel überall,
und keiner, der mich aus dem Schatten treibt.
Ich trink’ die Nächte leer,
in der Hoffnung, auf die Wiederkehr

[Bridge]

Vielleicht war’s nie die Sucht nach mehr,
nur die Angst vor einem leeren Haus.
Vielleicht war jedes Glas ein Griff nach dir,
ein Griff, der ins Vergessen fĂĽhrt hinaus.

[Outro]

Ich suche nach der Sucht, doch kann sie nicht benennen –
sie trug nur deinen Namen, den ich — nicht mehr kann nennen.

[Refrain]

Halt mich, bevor ich falle,
ich hab’ Angst vor dem, was bleibt.
Wenn du gehst, wird’s dunkel überall,
und keiner, der mich aus dem Schatten treibt.
Ich trink’ die Nächte leer,
in der Hoffnung, auf die Wiederkehr

[finally Refrain]

Halt mich, bevor ich falle,
ich hab’ Angst vor dem, was bleibt.
Wenn du gehst, wird’s dunkel überall,
und keiner, der mich aus dem Schatten treibt.
Ich trink’ die Nächte leer,
doch die Hoffnung sie wird kleiner, betreffend: Wiederkehr
 
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(und eventuell bekommst Du es noch hin, die unnötigen Leerzeilen wegzulassen :rolleyes: - da bin ich nicht der Einzige, den das stört :opa:)
Beim Einfügen die Option "Einfügen ohne Formatierung" wählen.

Finde, dass in dem Text einige starke Bilder und konsequente sprachliche Elemente sind. Titel passt. Ist mir aufgrund der Formatierung zu mühsam, Zeile für Zeile vorzugehen, was wahrscheinlich sinnvoll wäre.

x-Riff
 
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Hallo @Mikrotie ,
ich habe die Leerzeilen im Text mal entfernt. Mache ich sonst nicht - aber deine anderen Texte sind auch ohne Leerzeilen und so liest es sich besser.

Den Text finde ich auch recht bildstark, aber einige Formulierungen hätte ich vielleicht anders gemacht:

-Das Wort "doch" kommt mir am Anfang zu oft vor (4x in den ersten Zeilen).
-Im zweiten Pre-Chorus wirklich "rieb" bei Sehnsucht? Auch das Feuer, dass "durch die Adern spielt" (geht schon, "spĂĽhlt" passt auch?:))
-Das Outro wirkt recht konstruiert, etwas zu viel Zwangsreim bei "kennen" und "nennen"
-Die Schlusszeile passt fĂĽr mich stilistisch nicht, wegen "betreffend". Das Wort versachlicht zu sehr und steht dadurch im Kontrast zur etwas blumigen Bildsprache.
Sicherlich alles Kleinigkeiten, aber das fiel mir beim Lesen auf
 
Grund: korrigiert
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Hi @Mikrotie
klasse Text, diese Stellen finde ich stark, an einige Stellen wĂĽrde ich noch mal rangehen:
Die Dunkelheit wuchs in mir heran, sie fĂĽllte mich aus, doch machte auch leer.
Dann fand ich Gläser, gefüllt mit Schatten, die Lichter fanden mich nicht mehr.
Ich hab’ die Stille satt gemacht mit etwas, das nie genug war,
jeder Abschied ein Echo
während die Zeilenweiterführung mit "jede Nacht ein verlorenes Jahr." zwar für sich gut ist, aber den sprachlichen Raum von Stille und Echo, satt und nie genug verläßt ... Da vielleicht noch mal rangehen ...
Ich trink’ die Nächte leer,
in der Hoffnung, auf die Wiederkehr
Hier geht´s mir ähnlich ... Ich trink die Nächte leer finde ich stark, die Hoffnung auf die Wiederkehr - das finde ich inhaltlich gut, sprachlich könnte das auch mehr in das Bild integriert werden ... spontan sowas wie "Ich trink´die Nächte leer, leer die Hoffnung auf die Wiederkehr" ...
Ich hielt die Trauer wie ein Feuer,
das langsam durch die Adern spielt.
Auch hier: schon stark - aber spielt Feuer? Spielt ist natürlich der Reim auf hielt und auf hielt gibt´s nicht viel, was sich reimt ... vielleicht sowas wie: "Ich hielt die Trauer wie ein Feuer, in meinen Adern, ungezielt ...
Vielleicht war’s nie die Sucht nach mehr,
nur die Angst vor einem leeren Haus.
Vielleicht war jedes Glas ein Griff nach dir,
ein Griff, der ins Vergessen fĂĽhrt hinaus.
Haus und hinaus sowie die Satzstellung in der letzten Zeile empfinde ich als ziemlich zwangsgereimt - ich finde, das stört den ansonsten guten flow, macht das etwas hausbacken, sozusagen ... spontan:
Vielleicht war´s nie die Sucht nach mehr,
nur die Angst vor einem leeren Raum.
Vielleicht war jedes Glas ein Griff nach dir,
ein Griff nach einem Traum oder: ein Griff nach einem längst verloschenen Traum oder so etwas in die Richtung ...

Das sind alles Sachen, die mir bei genauem Lesen aufgefallen sind und meine Vorschläge sind letztlich Hinweise, was gehen könnte ... Am Ende entscheidest sowieso Du, was Du daraus machst ... Um mal ein Bild zu benutzen: da ist viel Gold dabei und an ein paar Stellen ist es eher Katzengold - also es geht um die letzten 5 oder 10 Prozent, die aus einem guten einen sehr guten Text machen ... meiner Meinung nach

Herzliche GrĂĽĂźe

x-Riff
 
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Genialer Text, wie ich finde. Alles drin; Atmosphäre, Thema, treffende Bilder... Man weiß einfach um was es geht, ohne dass es abstrakt erklärt wird, sondern mit Bildern.

Meine Lieblingszeilen:

Ich hielt die Trauer wie ein Feuer,
das langsam durch die Adern spielt.

Ich will gar nicht anmaßend sein und irgendwas "verbessern" (geht gar nicht. Der Text steht für sich) Habe nur mal, für den Lesefluss, die Sätze anders angeordnet und ein paar "Ichs" und "Dochs" entfernt, da es ja sowieso klar ist, dass der Text aus der ICH-Perspektive geschrieben ist und die "Dochs" sich aus den Zeilen davor und danach ergeben (quasi vom Leser mitgedacht werden, ohne ausgesprochen werden zu müssen.)

Wie gesagt, ich will nicht anmaĂźend sein, habe das halt beim Lesen fast automatisch so gemacht, eher fĂĽr mich selbst, poste es aber trotzdem)

[Strophe 1]

Suche nach der Sucht,
kann sie nicht benennen.
Oft war es der Verlust,
als würd’ ich nur das Nein noch kennen

Dunkelheit wuchs heran,
fĂĽllte mich aus, machte auch leer.
fand Gläser,
gefĂĽllt mit Schatten,
die Lichter fanden mich nicht mehr.

[Pre-Chorus]

Stille satt gemacht mit etwas,
das nie genug war,
jeder Abschied ein Echo,
jede Nacht ein verlorenes Jahr.

[Refrain]

Halt mich, bevor ich falle,
hab’ Angst vor dem, was bleibt.
Wenn du gehst, wird’s dunkel überall,
und keiner, der mich aus dem Schatten treibt.
Ich trink’ die Nächte leer,
in der Hoffnung, auf die Wiederkehr

[Strophe 2]

Hab’ gelernt, dein Fehlen zu verwalten,
mit vollen Gläsern, die ich für dich hielt.
Ich hielt die Trauer wie ein Feuer,
das langsam durch die Adern spielt.

[solo]

[Pre-Chorus]

Ich hab’ die Stille satt gemacht,
doch die Stille blieb,
jeder Blick zurĂĽck, ein Abschied,
jede Sehnsucht, die mich rieb.

[Refrain]

Halt mich, bevor ich falle,
ich hab’ Angst vor dem, was bleibt.
Wenn du gehst, wird’s dunkel überall,
und keiner, der mich aus dem Schatten treibt.
Ich trink’ die Nächte leer,
in der Hoffnung, auf die Wiederkehr

[Bridge]

Vielleicht war’s nie die Sucht nach mehr,
nur die Angst vor`m leeren Haus.
Vielleicht war jedes Glas ein Griff nach dir,
ein Griff, der ins Vergessen fĂĽhrt hinaus.

[Outro]

Suche nach der Sucht,
kann sie nicht benennen –
sie trug nur deinen Namen,
den ich — nicht mehr kann nennen.

[Refrain]

Halt mich, bevor ich falle,
ich hab’ Angst vor dem, was bleibt.
Wenn du gehst, wird’s dunkel überall,
und keiner, der mich aus dem Schatten treibt.
Ich trink’ die Nächte leer,
in der Hoffnung, auf die Wiederkehr

[finally Refrain]

Halt mich, bevor ich falle,
hab’ Angst vor dem, was bleibt.
Wenn du gehst, wird’s dunkel überall,
und keiner, der mich aus dem Schatten treibt.
Ich trink’ die Nächte leer,
doch die Hoffnung sie wird kleiner, betreffend: Wiederkehr
 
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