Blackstar ID 100/150 metal-tauglich?

von insanity666, 24.02.17.

Sponsored by
pedaltrain
  1. insanity666

    insanity666 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.10.08
    Zuletzt hier:
    23.09.17
    Beiträge:
    50
    Ort:
    Hildesheim
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    10
    Erstellt: 24.02.17   #1
    Hallo,

    ich habe die Transistor-Kombo "Blackstar ID 150" und die 100 Watt Variante ins Auge gefasst. Ich spiele mit meiner Band Death Metal. Hat jemand Erfahrung mit den Dingern? Ich kann nichts vernüftiges zum Sound googeln und der nächste ordentliche Musikladen ist ziemlich weit entfernt. Vielen Dank für eure Antworten.

    Gruß,
    Marco
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    15.11.06
    Zuletzt hier:
    17.10.18
    Beiträge:
    12.830
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    8.234
    Kekse:
    23.298
    Erstellt: 25.02.17   #2
    Prinzipiell gehts, je nach Budget würde ich persönlich was anderes suchen.
    Randall RG wäre ein Ansatzpunkt...
     
  3. GuitarDemon888

    GuitarDemon888 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.03.05
    Zuletzt hier:
    12.09.18
    Beiträge:
    195
    Zustimmungen:
    85
    Kekse:
    323
    Erstellt: 08.03.17   #3

    Vor der ähnlichen Situation stand ich neulich auch ... ich habe monatelang im kleinen lokalen Musikshop Amps angeguckt, immer mal wieder neue getestet und war unzufrieden oder sie waren schlicht viel zu teuer. Dann habe ich dauernd die bekannten Händlerseiten durchgeblättert, aussortiert, verglichen und danach das gleiche bei Youtube. Am Ende hätte ich fast blind und ungehört den Blackstar ID 100 bestellt. Der Blackstar ID 100/150 hatte mich nach weiterem wochenlangen hören in Aufnahmen und bei Youtube überzeugt und es gab einige scheinbar unabhängige Reviews die echt gut waren. Dann kam der entscheidende Moment und ich stand bei Session in Frankfurt und konnte mit meiner Gitarre den Blackstar ID 100 und 150 antesten. ... ich war danach definitiv von dem gedanken gehilt und überzeugt, dass er es nicht wird, denn der war zu blutarm, klang zu blechern, da kam zu wenig raus, der Sound war zu kalt, etc. etc. ... das einzig tolle Feature war Superwide Stereo.

    Mittlerweile steht hier ein Fender Mustang IV V.2 und ich bin absolut überzeugt! Toller Sound, sehr variabel, kann kalt und warm sein (dank der verbauten sehr variablen 12" Celestions), hat schon einige coole Amp-Simulationen an Board (mein Tipp: American 90's Stack & Metal 2000) und die Zahl an Effekten und dergleichen ist der Hammer. Die wurden sogar von der Fachpresse ziemlich gelobt und selbst die, die als bescheidener bezeichnet wurden, klingen immer noch besser als die einiger Pedale. Es gab bei Thomann jemanden der schrieb, dass es der einzig gute Modeling-Amp neben seinem Kemper sei - der Mann hatte recht, das Teil ist super!

    ... allerdings ist es ja auch Geschmackssache und das waren nur meine zwei Cent zum Thema!
     
  4. ShebasTiHan

    ShebasTiHan Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.05.10
    Zuletzt hier:
    23.01.18
    Beiträge:
    353
    Ort:
    Braunschweig
    Zustimmungen:
    22
    Kekse:
    72
    Erstellt: 14.03.17   #4
    Sehe ich ähnlich. Ich fand den Blackstar auch sehr cool als blutiger Anfänger in Sachen Amps (ich fand damals auch den Marshall MG100 toll :engel:), aber spätestens nach ein paar Röhrenamps und einigen Jahren Banderfahrung bin ich da auch kein Freund mehr von.
    Man hört einfach, dass der Amp digital ist. Ist zwar einer der besten Transistoramps, der mir bisher untergekommen ist, da ich diese Röhrensimulation schon nicht schlecht finde, aber insgesamt fehlt mir beim Sound auch einfach der gewisse Punch-Faktor.

    In der Preiskategorie spielt der andere Gitarrist aus meiner Band den Jet City JCA50H. Die Zerre ist top, der Clean-Channel gefällt mir da nicht so, weil er etwas rotzig und zerrig klingt, aber das ist Geschmackssache. Ansonsten schau dir vielleicht mal die Blackstar HT-Serie an ;)
     
  5. Leader

    Leader Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.10.04
    Zuletzt hier:
    17.10.18
    Beiträge:
    4.895
    Ort:
    Menden (Sauerland)
    Zustimmungen:
    1.455
    Kekse:
    16.620
    Erstellt: 14.03.17   #5
    Die Blackstar HT Serie ist auch nicht besonders "Röhre" da arbeitet viel anderes deutlich intensiver am Sound. Wenns um Metal geht würde ich den Randall RG 1503 empfehlen, das Teil rummst amtlich und klingt besser als der Preis vermuten lässt.
     
  6. GordonF

    GordonF Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.10.09
    Zuletzt hier:
    17.10.18
    Beiträge:
    721
    Zustimmungen:
    360
    Kekse:
    3.742
    Erstellt: 14.03.17   #6
    Mit dem Teil hab ich neulich einen ganzen Gig gespielt
    Das stand dort tatsächlich als "Backline" auf der Bühne.
    Ich war natürlich erstmal entsetzt, dass die das wirklich ernst meinten.
    Sollte über meinen FX-out in den Fx-in des Fender.
    Aber da ich den Röhrenamp nicht ohne Last an der Endstufe betreiben kann hab ich es nicht gemacht.
    Hab dann direkt über den Fender gespielt.

    Ich war zunächst seeehr skeptsch, ob die Kiste Deaht Metal kann.
    Hab mir dann vom Besitzer des Amps ein Preset geben lassen und dass kurz getweakt.
    Tja....und dann hat es micht ziemlich überrascht. Die kleine Kiste klang echt nicht übel.
    Hatte nur nen Tubescreamer davor, sonst nichts.

    Von daher kann ich die Empfehlung vom Demom888 durchaus unterstreichen.
     
Die Seite wird geladen...

mapping