Naja, von Standard kann man angesichts der seit vielen Jahrzehnten auch in Deutschland nebeneinander exitierenden Notenbezeichnungen kaum sprechen.
Die zitierte KI war offenbar nicht in der Lage, auf die Frage eine bessere Antwort zu geben.
Also ein kleiner Abriss zum Thema - dank meinem musikalischen Hobby und jahrzehntelangem Lesen, zum letzten Absatz der mir nicht mehr so vertrauten Synth/MIDI-Welt habe ich sicherheitshalber frisch von Hand nachgeschlagen.
Es gibt in Deutschland die schon erwähnte Bezeichnung nach Oktavräumen, wie sie in elementaren Musiklehren und im Bereich der klassischen Musik verwendet wird.
Außerdem üblich sind die mit Noten zu Pop, Rock und Jazz auch bei uns populär gewordenen englischen Notennamen in durchgängigen Großbuchstaben. Hinsichtlich der Oktavräume werden die allerdings umständlich beschreibend wie "middle c" für das eingestrichene c, "high C" für das zweigestrichene c und "double high C" für das dreigestrichene c oder "low G" für das kleine g und auch "above the staff" oder "below the staff" oder der Angabe des Bereichs mit Anzahl der Hilfslinien (ledger lines).
Die Bezeichnung nach der 88 Tasten-Klaviatur vom Subkontra A als A0, dem ersten C von links als C1 bis zum fünfgestrichenen c als letzter Taste ganz rechts als C8 und dem eingestrichenen c als C4 ist vergleichsweise praktisch, falls man es am Klavier gesehen und verstanden hat.
Im Zuge der Synthesizer und MIDI-Entwicklung kamen auch exotischere Zuweisungen auf, die ich nicht mit den in der Musik allgemein üblichen Bezeichnungen gleichsetzen würde. Ein Zitat dazu, Fettdruck von mir:
There are pitch-octave notation conventions that appear similar to scientific pitch notation but are based on an alternative octave convention that differs from scientific pitch notation, usually by one octave. For example,
middle C (“
C4” in ISPN) appears
in some MIDI software as “C5” (MIDI note 60).
[4] This convention is probably related to a similar convention in sample-based trackers, where C5 is the basic pitch at which a sample plays (8287.12 Hz in
MOD), forcing the musician to treat samples at any other pitch as
transposing instruments when using them in songs.
Alternately, both Yamaha and the software MaxMSP define middle C as C3.
Apple’s GarageBand also defines
middle C (261.6256 Hz) as
C3.
https://www.elektronauts.com/t/5-octave-keyboard-standard-tuning/169408/4
Gruß Claus