Bridge Pins aus Gold

von punkadiddle, 20.04.20.

  1. punkadiddle

    punkadiddle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.20   #1
    Hai, vielleicht haben es schon einige aufmerksame Mitleser bemerkt... ich bin ein ziemlicher Freak, was Zubehör bzw. Kosmetik an A-Instrumenten angeht. Ich habe Bridgepins aus Kunststoff, auch die aus Tusq, bisher immer gegen (vermeintlich) höherwertiges ausgetauscht. Mindestens mal aus Knochen, gerne auch aus fossilem Mammutelfenbein oder fossilem Walross sollen sie schon sein. Jetzt habe ich einmal recherchiert, ob es auch welche aus Edelmetall gibt. Theoretisch gibt es welche aus Sterling Silber, die sind aber aktuell nicht so einfach lieferbar bzw. werden nur auf Bestellung gefertigt. Ich habe jetzt einen (industriellen) Goldschmied aufgetan, der auch Pins in Echtgold produzieren würde. Glaubt ihr, es gibt genug Bekloppte, die dafür geschätzt 200 € / Stück ausgeben würden? Immerhin kosten die aus Elfenbein (FMI) bzw. aus Silber auch schon etwa 20 / 100 € Stück. Wie gesagt, es geht nur um Kosmetik. Ich verspreche mir davon keine besseren akustischen Eigenschaften.

    Die Legierung wäre übrigens nebensächlich, preislich gesehen. Ich plane erst einmal mit 9 K, aber 14 K oder 18 K wären genauso gut möglich.
     
  2. rw

    rw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.20   #2
    Nee, nix für mich, aber es könnte günstiger werden, wenn du passende Pins zum Vergolder bringst.
     
  3. punkadiddle

    punkadiddle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.20   #3
    Glaube ich grundsätzlich mal nicht. Organisches Material könnte man blattvergolden. Metallisches könnte man galvanisch vergolden. Beides sehr viel aufwändiger als die CNC-Fräse anzuwerfen. Galvanisch ginge vielleicht in größerem Stil, sieht dann aber auch nicht anders aus als Messingpins, die es schon günstig gibt. Nee, ich will schon echtes Gold.
     
  4. Bass Fan

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    Erstellt: 20.04.20   #4
    Geh doch mal zu einem Dentallabor und nehme einen Plastikpin mit und lasse Dir ein Angebot machen. Technisch für einen versierten Zahntechniker keine große Sache. Dentalgold ist auch wesentlich härter als Schmucklegierungen.
     
  5. Flyboy

    Flyboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.20   #5
    Eine Vergoldungstechnik wurde hier noch nicht erwähnt, und zwar das Sputtern.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sputtern
    Hab früher mit einem Raster -Elektronenmikroskop gearbeitet und dafür mussten wir organische Präparate vergolden. Aber nebenbei haben wir auch allerlei anderen Kram mit einer sehr dünnen aber haltbaren Goldschicht versehen. Wenn man Zugang zu einem Sputtergerät hat, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt .....
     
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