Cello Amp gesucht

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Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Celloamp für unsere Cellistin.
Wir spielen HardRock - klingt sehr lecker mit Cello.

Allerdings ist die Lösung über die Gesangsanlange nicht optimal, da, wenn Gesang und Cello gleichzeitig "spielen" die Frequenzen so überlagern, das kein gescheiter Ton von beiden über die PA zu hören ist.

Sie hat jetzt 500€ gespart, und möchte sich einen (Combo)Amp kaufen, der erst einmal nur laut machen muss, keine effekte, evtl einen Hall. Sollte auch gegen ein lautes Schlagzeug ankommen, da im Proberaum keine Abnahme möglich ist (über PA klappt ja nicht). Für Live-sachen sollte der Amp evtl über einen DI ausgang verfügen.

Ich würde rein vom Gefühl ihr einen Bassamp empfehlen, aber möchte nix falsches sagen.
Daher frage ich hier lieber bei erfahrenen Cellistten nach.

Könnt ihr mir / ihr helfen?
 
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was für soundvorstellung hat sie denn?

wie nimmt sie ihr cello ab?

Ich würde auf jeden fall Testen empfehlen, da Amps doch sehr unterschiedloch klingen.
z.zt. lass ich meinen Tontechniker meinen Sound durch einen von ihm geregelnte EQ verwalten (wenn ich das Cello einsetzte), da es einfacher ist und er weiß, in welchem Band es mulmt.

Grüße C&B
 
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achso, sorry das hatte ich vergessen zu schreiben...

hat einen piezo mit mini-klinken-anschluss von coxx (oder corg?). so ein beiger in plektrum-form, an dem man per drehen die lautstärke ändern kann. laut ihrer aussage ein passiver - auch wenn ich keinen passiven piezo kenne :confused:

testen ist auf jeden fall drin, wollte mir nur ein paar modelle empfehlen lassen, vor allem, welche amps sinn machen (eben halt mit dem bassamp), damit wir nicht komplett im dschungel stehen, da wir nur live über die PA spielen können. :redface:
live war das auch nie ein problem.

der sound ist eigentlich sehr clean. es ist laut ihrer aussage ein sehr altes cello (über 30Jahre). sie spielt auch nur mit diesem stab mit pferdehaaren dran (dickes sorry, ich hab keine ahnung wie das heißt :( streichstab?????) und zupft nicht.


edit: es heißt bogen :D

edit2: der tonabnehmer sieht so aus, nur in anderer farbgebung vom größerem teil: http://www.musikland-online.de/onlineshop_copit897302_Coxx-Piezo-Universal-Tonabnehmer-Akustik-.html
 
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hat einen piezo mit mini-klinken-anschluss von coxx (oder corg?). so ein beiger in plektrum-form, an dem man per drehen die lautstärke ändern kann. laut ihrer aussage ein passiver - auch wenn ich keinen passiven piezo kenne :confused:

testen ist auf jeden fall drin, wollte mir nur ein paar modelle empfehlen lassen, vor allem, welche amps sinn machen (eben halt mit dem bassamp), damit wir nicht komplett im dschungel stehen, da wir nur live über die PA spielen können. :redface:

Versucht dann mal auch Keyborad- oder Akustikgitarrenverstärker - die sind meist sehr linear.


es ist laut ihrer aussage ein sehr altes cello (über 30Jahre). sie spielt auch nur mit diesem stab mit pferdehaaren dran (dickes sorry, ich hab keine ahnung wie das heißt :( streichstab?????) und zupft nicht.


edit: es heißt bogen :D
^^ richtig - Bogen
und ein 30-jähriges Cello ist erst eingespielt ;) Streichinstrumente werden oft wirklich alt, da sie nicht (kaum) verschließen...

Grüße C&B

edith hatte da mal was vom Ohr (Uli B. oder Behringer) angespielt, was ziehmich OK war, findet es aber nicht wieder :( Und auch der alte Solton Keyboardamp, der häufig eingestzt wurde scheint nach 20 Jahren aus dem Programm verschwunden zu sein ;) :(
 
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danke ersteinmal für deine antworten :)

einen keyboard amp haben wir auch im proberaum, allerdings ist der wirlich leise mit dem cello.
akustikamps werden auch nicht sehr laut (meiner erfahrung nach)....
uli B kenne ich garnicht. vor behringer schreck ich immer ein wenig zurück, weil ich da mehrmals schlechte erfahrungen im gitarrenbereich gemacht habe, und man eigentlich nirgendwo gutes liest :redface:
 
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noch eine frage: wieviel watt machen sinn?
 
thomas.h
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Wenn sie ihr Piezo wirklich passiv läuft, wundert es nicht, dass es über den Keyboardamp sehr leise ist!
Versuch mal einen Vorverstärker dazwischenzuklemmen.

Abgesehen davon bin ich davon überzeugt, dass die Lösung mit der PA eigentlich gut sein sollte und es sich dabei lediglich um ein Einstellungs/Mischproblem handeln könnte.

Grüße, Thomas
 
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Nicht alles von Behringer ist mies! (ich weiß, schon viel zu häufig diskutiert)
Ich selber spiele Geige und bin mit dem ACX 1000 zufrieden. Das ist ein Akustik-Verstärker dessen erster Kanal auf Piezo-PU abgestimmt ist. Meine E-Geige hat ein aktiven Tonabnehmer und ich durfte den Eingang am Amp nur ganz leicht aufdrehen. Daher vermute ich dass dieser auch für passive Piezos geeignet ist.

Technisch gesehen wäre der einwandfrei für euch: DI-Out, integrierte Effekte, ein zweiter Kanal für z.B. Gesang falls man keine PA da hat. Laut machen kann er auch. Und falls es nicht reicht könnte man einen Limiter (/Kompressor) nutzen, um "die Wogen zu glätten" -daher am Eingang noch ein wenig lauter zu drehen wenn man den Limiter vor'm Amp hat.

Allerdings sollte man aufpassen ob er zu laut rauscht oder nicht...
Das Modell wird nicht mehr hergestellt, vielleicht ist der Nachfolger auch geeignet. (Obwohl da schon die Neigemechanik fehlt,die beim ACX 1000 sehr praktisch ist.)

Naja, das nur mal als Denkanstoß, Akustik-Verstärker sind indem Fall vielleicht nicht ganz auszuschließen.
Gruß, Joe
 
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Einen Vorverstärker bei einem passiven Instrument ist sehr zu empfehlen (am besten gleich ein flexibles Modell, mit dem man mehrere Amps simulieren kann, wie Line6 PodXT). Ich würde auch mal einen Blick auf einen Zoom werfen (oder besser mal kurz Hineinhören), den ich nicht kenne, aber sich einiger Beliebtheit erfreut wie Zoom A2.1u (gibt es auch ohne Pedal und ist dann deutlich preiswerter).

Gruß,

Reinhard
 
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Es gibt doch für die Piezotonabnehmer extra Vorverstärker, z.B. von Fishman den G2 Universal Preamp oder den PRO-EQ II, meistens für akustische Gitarre. Mein Tip: Erstmal sowas dazwischenschalten und dann auf den Keyboardverstärker gehen, dann sollte das Signal schon ausreichend stark sein.

Einen Ampsimulator würde ich höchstens dahinter schalten, da normalerweis das Signal eines passiven Piezos zu schwach ist, die Effektgeräte sind ja doch eher für das Signal eines E-Gitarrentonabnehmers ausgelegt.
 
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also ich fasse mal zusammen:

am meißten wurde keyboard amp empfohlen. schafft der auch die tiefen frequenzen authentisch rüberzubringen? :gruebel:

desweiteren ist ein preamp anscheinend pflicht. akustikgitarren oder micro version.

werde ihr das mal so weiterreichen...danke erstmal :)
 
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am meißten wurde keyboard amp empfohlen. schafft der auch die tiefen frequenzen authentisch rüberzubringen? :gruebel:
Auf jeden Fall!!! Ein Klavier oder eine Orgel kommen ERHEBLICH tiefer als ein Cello! Und die Keyboardamps die ich kenne, sind recht linear!



desweiteren ist ein preamp anscheinend pflicht. akustikgitarren oder micro version.
Macht auf Jeden FAll Sinn

Greets C&B
 
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danke an alle :)
ich reich das so weiter....
 
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So, es geht weiter. :)

Als Amp musste jetzt erstmal ein alter Laney-Keyboard-Amp herhalten. Leider immer noch leise.

Sie möchte sich jetzt noch einen anderen Pickup gönnen, bevor wir in 3 Wochen ins Studio gehen.
Der alte hat auch einen ekelhaften Wackler, und klingt einfach nicht wirklich gut - zumindest nicht sehr voll.
Vielleicht gibt es etwas, was nicht so schnell wackler wie Miniklinke bekommt?

Wie macht ihr das mit der Live-Abnahme?
 
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im Studio würe ich ein Mikro verwenden und auf die Raumakusitk aufpassen (Raumklang ist wichtig bei Streichern)

Live nehm ich entweder ein Kleinmembran-Kondensatormikro (wenn die Bühnen-Lautstärke eher gering ist) oder einen billig PU mit Saugnapf. Mit letzterem bin ich aber nicht sehr zufrieden...


Der https://www.thomann.de/de/fishman_c200_cellopickup.htm soll end:cool: sein, muss aber vom Geigenbauer angepasst werden, da er den eigentlichen Steg ersetzt
 
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Hm,
das ist richtig. Das hilft aber live dann auch nicht weiter...
Welche möglichkeiten gibt es live mit aktiven Pickups?
 
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ich nehme mal an, daß du keine Einbau-Lösung suchst. Es will schließlich kaum jemand n Loch ins Cello bohren. Deshalb schlage ich mal n Mic-Preamp vor:
Sowas wie das hier https://www.thomann.de/de/samson_cvalve.htm
Den hab ich selber schon probiert und ist nicht schlecht. Auf die Röhre da drin darf man nicht viel geben, die macht kaum was.
Hier noch die Geräte vom Boardbetreiber:http://www.musik-service.de/preamps-vorverstaerker-mikrofoneingangskanaele-cnt1233de.aspx

Die Geräte starten bei 40,- und nach oben keine Grenze.
Problem: jeder Vor-Verstärker rauscht etwas. Je billiger, desto mehr.
Nachteil: noch n Kästchen und noch n Stromanschluß
Darauf achten, daß XLR und Klinke für Ein- und Ausgang vorhanden sind.
Wenn du die Option für n Kondenser-Mic offen halten willst, dann mit schaltbarer Phantomspeisung.

Ein aktiver Picup ist auch nix anderes. Die Komplettsysteme sind meistens schweine teuer und machen auch keinen besseren Klang. Nur ist dann dort das Kästchen mit dem Preamp irgendwo am Instrument.


cheers, fiddle

ps.
Miniklinken sind Käse. Sowas kann man auch leicht selber umlöten.
 
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suamor
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