Country - die besten CDs

von Akquarius, 01.11.08.

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  1. Akquarius

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    Erstellt: 01.11.08   #1
    moin leute,

    gesetzt den fall, ihr würdet drum gebeten, jemandem max. 10 cds zu nennen, die einen guten querschnitt durch das genre wiedergeben:

    welche cds würdet ihr empfehlen?
     
  2. osselmann

    osselmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.08   #2
    Also in Country kenn ich nur Johnny Cash *g*
    Keine Sorge, es schauen bestimmt noch ein paar Country-freaks vorbei. :)

    Viele Grüße Shuzzll
     
  3. Flaggsmith

    Flaggsmith Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.08   #3
    Diese Frage ist echt schwer zu beantworten!
    Da es in dieser Musik so viele verschiedene stille gibt.
    Angefangen vom Country & Western über Traditonelen bis hin zum New Country und das sind noch nicht alle Arten! Ich denke um einen guten querschnitt mit den besten Alben zu bekommen reichen 10 Plätze nicht aus!!!
    Ich habe aber hier mal versucht meine Favoriten aufzulisteten:

    1.Garth Brooks - Machte Country anfang der `90er wider Verkaufstark! Greaters Hits ein muss...
    2.Alan Jackson - Guter Traditoneller Country der Moder klingt! Jedes Album ist empfelenswert.
    3.Brad Paisley- Der Neue Star! Country wie er heute klingt...
    4.Merl Haggert/Waylon Jennings/Hank Williams- Ikonen schlecht hin. Jede Greaters Hits
    5.Brooks & Dunn - ...sollte man auch kennen. jede CD
    6.Tim Mccgraw-Mainstream Country. Modern/Pop/Rock
    7.Johnny Cash- Der Altmiester! Wurde wie kein anderer gliebt, gehast und doch vergöttert!
    8.Tammy Whynette - Frauen und Country Musik! das War Musik im Still der `60er.
    9.Mary Capin Carpenter/Trish Yearwood/Taylor Swift- Frauen in den ´90ern
    10.Sugarland-County Gruppe der `90er kann man sich gut anhören...

    Naja das sind meine Top 10! Aber wie gesagt das ist Geschmakssache und ish denke da würden sich sogar Musikwissenschaftler streiten!!!

    Gruß
    Flaggsmith
     
  4. Akquarius

    Akquarius Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 01.11.08   #4
    genau darum geht es ja - um die geschmackssache.
     
  5. Ganty

    Ganty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.08   #5
    Ich würde noch die Dixie Chicks mit auf die Liste setzen.
     
  6. rancid

    rancid Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.11.08   #6
    Willie Nelson darf da auch nicht fehlen!

    Gruß,
    Matthias
     
  7. RomanS

    RomanS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #7
    Wie schon erwähnt wurde: Country ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Musikarten (von Old Time Music über Bluegrass bis Westen Swing, von Honkytonk bis New Nashville, von Country Rock bis Cowpunk, von Alt.Country bis modernem Kommerz-Mainstream "Classic Rock with Cowboy Boots" - quasi Zillertaler Schürzenjäger auf Amerikanisch).

    Mit 10 CDs kommt man da sicher nicht aus - hier mal meine Empfehlungen (grob chronologisch):

    -) Best of the Carter Family
    -) The Essential Roy Acuff
    -) Best of Roy Rogers
    -) Bill Monroe - The Father Of Bluegrass
    -) Very Best of Ernest Tubb
    -) Bob Wills - The King of Western Swing
    -) Merle Travis - Greatest Hits
    -) Tennessee Ernie Ford - The Ultimate Collection
    -) The Complete Hank Williams
    -) Hank Snow - Greatest Hits and Favorites
    -) Patsy Cline - Definitive Collection
    -) Johnny Cash - Very Best of the Sun Years
    -) The Essential Ray Price
    -) Best of Charlie Rich
    -) The Best of Tammy Wynette
    -) Buck Owens - Greatest Hits
    -) Very Best of Merle Haggard

    -) Best of Johnny Paycheck
    -) Loretta Lynn - The Definitive Collection
    -) The Byrds - Sweetheart of the Rodeo
    -) Porter Wagoner - RCA Country Legends
    -) Kris Kristofferson - Greatest Hits
    -) Ultimate Dolly Parton
    -) The Essential Waylon Jennings
    -) Best of Billy Joe Shaver
    -) Flying Burrito Brothers - Gilded Palace of Sin
    -) Gram Parsons - GP/Grievous Angel
    -) Poco - Ultimate Collection
    -) The Very Best of The Eagles
    -) Rhinestone Cowboy - The Best of Glen Campbell
    -) Best of John Denver
    -) The Best Of Townes Van Zandt
    -) Legend: The Best of Willie Nelson

    -) Linda Ronstadt - Best of the Capitol Years
    -) Jason & The Scorchers - EMI Years
    -) Dwight Yoakam - Guitars, Cadillacs, etc.
    -) Steve Earle - Guitar Town

    -) Danny Gatton - 88 Elmira St.
    -) Asleep At The Wheel - Kings of Texas Swing
    -) Garth Brooks - Ultimate Hits
    -) Uncle Tupelo - No Depression
    -) BR5-49 - BR5-49
    -) Wilco - A.M.
    -) Hit By A Train - The Best of The Old 97s
    -) The Jayhawks - Hollywood Town Hall
    -) Wayne Hancock - That's What Daddy Wants
    -) Johnny Cash - American 3: Solitary Man (und der Rest der "American Recordings"-Serie)
    -) Lucinda Williams - Car Wheels On A Gravel Road

    -) Shania Twain - Greatest Hits
    -) Brad Paisley - Mud On The Tires
    -) Keith Urban - Greatest Hits
    -) Maximum Dixie Chicks

    Die Auswahl ist natürlich rein subjektiv - ich persönlich steh mehr auf klassische alte Country-Sachen aus den 40er/50er Jahren, auf 70er Country Rock, und auf modernen Alt.Country, und generell eher auf "Outlaw"-Sachen, Nashville-Mainstream-Kommerz-Country ist nicht so mein Ding, aber aus Gründen der Repräsentativität hab ich da auch ein paar Vertreter in die Liste reingenommen, auch wenn ich die mir nicht anhören würde.
    Ich würd mal mit den unterstrichenen anfangen; die div. Greates Hits-Kompilationen kann man natürlich auch durch andere ersetzen, da sind eh meist die gleichen Songs oben, sehr gut ist die "The Essential"-Serie mit verschiedenen Sängern; Grundausstattung ist die "Heilige Dreifaltigkeit" der Country Music: Johnny Cash, Hank Williams, Buck Owens!
     
  8. kalan

    kalan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.08   #8
    Wenn's dir primär um moderneren Country bzw. Country-Rock geht, sollten

    - Alabama

    und

    -Restless Heart

    Nicht fehlen.

    Jeweils 'ne Best-of von denen sollte reichen.
     
  9. Joa

    Joa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.08   #9
    Dann werf ich auch mal ein paar subjektiv gewählte Namen in die Runde.:)

    -- Alles von den -Rascal Flatts-
    -- Alles von -Gary Allen-
    -- Alles von -Deana Carter-
    -- Einiges von -Josh Turner-
    -- Alles von Sweety -Julie Roberts-
    -- Einiges von -Martina McBride-
    -- Einiges von -LeAnn Rimes-
    -- Alles von -Rebecca Lynn Howard-
    -- Patty Loveless
    -- Steve Azar
    -- Dolly Parton hat gute Songs
    -- Blue County
    -- Die aktuellen CDs von -Terri Clark-
    -- Loretta Lynn
    -- Clay Walker
    -- Brad Paisley sowieso
    -- Alles von -She Daisy-
    -- Jessica Andrews
    -- The wrights
    -- Billy Currington
    -- Jackshit
    -- Malibu Storm
    -- Marty Robbins
    -- Alan Jackson
    -- The Wreckers

    vom traditionellen Country halte ich eigentlich gar nichts.
    Grüße,
    Joachim
     
  10. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.08   #10
    Was meinen persönlichen Geschmack angeht, schließe ich mich im Wesentlichen der Liste von RomanS an. Ich komme auch aus der alt country Ecke. Naja, und Metaller bin ich auch noch. Beides verträgt sich schlecht mit Nashville Mainstream....

    Da aber 10 CDs als Querschnitt gefordert waren:

    - Hank Williams: "Gold" (oder eine andere Best Of): Muss man gehört haben - dann versteht man, warum heute noch Leute die "Church of Hank" gründen wollen....
    - Loretta Lynn: "All time Greates Hits": Die wohl bekannteste Country-Sängerin
    - Buck Owens: 21 #1 Hits: Ein weiterer Klassiker - wobei Songs wie "Tiger by the Tail" auch Gitarristen freuen dürften (eine der knalligsten Teles ever).
    - Dwight Yokam: Guitars, Cadillacs...: Moderner, swingender Country
    - Steve Earle: El Corazón: Earle muss einfach sein - auch wenn ihn Konservative nicht mehr als Countrymusiker sehen wollen.
    - Randy Travis: Trail of Memories: Wohl einer der einflussreichsten Sänger der 80er.
    - Lucinda Williams: Car Wheels on a Gravel Road: Vielleicht die am meisten unterschätzte Countrysängerin unserer Tage...
    - Johnny Cash: Man in Black. Bedarf wohl keiner Eklärung.
    - Rhonda Vincent: Ragin' live: Bluegrass-Tradition in etwas modernerem Gewand.
    - David Alan Coe: Irgendeines der zahlreichen Best Ofs. Der dritte "Outlaw" neben Waylon Jennings und Willie Nelson. Nie so genial und erfolgreich wie die beiden anderen, aber irgendwie noch "erdiger". Außerdem hat er "The Ride" geschrieben...


    Vielleicht noch einige alt country Perlen, dei RomnS noch nicht genannt hat:

    Hank III: Lovesick, broke and driftin' ; Straight to Hell. Der Enkel vom ollen Hank. Musikalisch eigentlich sehr klassisch, aber mit Punk-Attitude.
    Reckless Kelly: Bulletproof (vielelicht eher Country-Rock, teilweise noch bissiger als Steve Earle, wenn's um Bush-Krieger geht...).
    Kevin Fowler: Loose, loud and crazy ; Bring it on. Texanischer "bad boy", der dieses Image auch liebevoll kultiviert - und ansonsten einfach Country zum Abtanzen spielt.
    Cooder Graw: Live at Billy Bob's, Texas. Auch Texaner, auch zu laut für größeren kommerziellen Erfolg. Leider gibt's die Band nicht mehr.
    Ray Wylie Hubbard: Live at Cibelo Creek. Ein vorwiegend akustisches Set - Extraklasse!
    Pam Tillis: Rhinestoned (Studio-ALbum) und In Concert - One Night only. Früher war sie mir zu "mainstreamig", aber seit sie keinen Major Deal mehr hat... Die Frau hat definitiv Klasse und Stil.
    Deryl Dodd: Full Circle. Grundsolider, schnörkelloser Country auf höchstem Niveau. Einfach und direkt.
    Bill Kirchen: Have Love, will travel: Genialer Gitarrist und ein wahnsinnig sympathischer Typ. Mittlerweile ein älterer Herr - aber wenn er die Tele auspackt...
     
  11. RomanS

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    Erstellt: 11.11.08   #11
    Holla - es gibt auf dieser Seite des großen Teiches tatsächlich noch jemand anderen ausser mir der Bill Kirchen schätzt? "Hammer Of The Honky Tonk Gods" wär noch ein großartiges Album von dem, der Titelsong ist quasi die inoffizielle Hymne aller Telecaster-Spieler...
     
  12. Blue Gator

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    Erstellt: 11.11.08   #12
    Definitiv! :great:

    "It was born at the junction of form and function - it's the Hammer of the Honky Tonk Gods". Jupp, kann ich auch nur empfehlen. :) Abgesehen von dem Titeltrack ist das Album für Kirchens Verhältnisse ja eher ruhig. Steht ihm aber gut. Der Mann beherrscht eben nicht nur Vollgas.

    Sehr zu empfehlen ist auch sein Live-Album "Hot Rod Lincoln - live". Der Titelsong "Hot Rod Lincoln" ist vor allem für Gitarristen was Nettes: Da erzählt Kirchen die fiktive Geschichte einer Spritztour mit einem schicken Lincoln, bei der er allerlei bekannten Musikern begegnet. Dazu spielt er dann jeweils ein paar Takte im Stil der genannten Person. Gerade live ein Riesenspaß.
     
  13. RomanS

    RomanS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.08   #13
    Da gibt's hier ein Video davon: http://www.youtube.com/watch?v=vGpr-Zy_wRs
     
  14. Akquarius

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    Erstellt: 11.11.08   #14
    :D @romans: dein post im tlecaster-thread war der grund, warum ich mir "hammer of the honkytonk gods" geholt hab. und zusätzlich noch ne scheibe von clint back "no time to kill" weil dan huff an der gitarre einfach unglaublich ist.
     
  15. Sushi69

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    Erstellt: 12.11.08   #15
    Nimmt man hier noch Big & Rich, Sugarland und Keith Urban mit rein, könnte die Liste von mir sein! :-)

    PS: Wer kennt das Album: Play - The Guitar Album von Brad Paisley?
    Wahnsinn!
     
  16. Blue Gator

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    Erstellt: 12.11.08   #16
    Ist schon interessant - offenbar haben wir hier im Forum auch die zwei Fraktionen: Die Anhänger der eher chart-orientierten Country Music und dann eben die Independent-Sympathisanten.

    Soll jetzt hier um Himmels willen keine Ideologie-Debatte werden. Gibt eh so wenig Leute hier im Forum bzw. überhaupt in Deutschland, die einen nicht mitleidig belächeln, wenn man sich als Country-Fan outet... Schon von daher sollten wir als kleine Minderheit zusammenhalten.

    Trotzdem habe ich etwas Bedenken, ob man Leute wie "Big & Rich" oder auch LeeAnn Rimes wirklich noch als "Country" zählen kann. Ich finde, das ist eher Pop mit ein paar Country-Zitaten. Wenn man das als "Country" ansieht, kann man fast auch das letzte Bon Jovi Album (desen Titel "Lost Highway" übrigens von einem Hank Williams-Song übernommen ist) ins Country-Regal stellen. Ich wil damit gar nicht sagen, dass die Sachen schlecht sind. Aber Country?

    Okay, David Allan Coe würde jetzt selbstironisch sagen: "Well, I've been to prison and I know Johnny Cash. And if that ain't Country, boy you can kiss my ass...."

    Trotzdem würde ich gerne mal eure Meinung dazu hören. Wie seht ihr das? :)
     
  17. Akquarius

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    Erstellt: 12.11.08   #17
    interessanter punkt. uns ist allen klar, wie weit das spektrum der stile unter dem groben oberbegriff "country" ist. ich denke, es wird ein ewig philosophischer diskussionspunkt sein, ob etwas nun country oder stil-x mit country-anleihen ist.

    ist truck-stop country? oder doch eher deutscher schlager mit stetson und bumm-chaka soundteppich?

    ich halte mich da raus, in dem ich das einordnen von musikrichtungen als rein subjektiv bewerte.
     
  18. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.08   #18
    Schöner Spruch. ;) Aus meiner Sicht sind die natürlich nicht Country. Im Gegenteil, Truck Stop, Tom Astor und Co. sind die Leute, die Country in Deutschland so dermaßen in Verruf gebracht haben. Seither glauben die Leute, alle Country-Fans seien irgendwelche Seppls, die mir Fransen-Wildlederjacke und Cowboyhut zum Pony-Rodeo auf der Western-Farm gehen. Oder so ähnlich... :eek:

    Das macht es übrigens auch so verdammt schwer, hierzulande eher "amerikanischen" Country zu spielen und dabei mehr als 5 Zuhörer zu haben. Das typische deutsche "Country"-Publikum WILL Truck Stop und ist enttäuscht, wenn sie das nicht bekommen. Die große Mehrheit Musik hörender Menschen dagegen will kein Truck Stop und wendet sich deshalb mit Grausen ab, sobald irgendwo das Wort "Country" auftaucht. Und damit sitzt du als Country-Musiker hierzulande zwischen allen Stühlen...
     
  19. Akquarius

    Akquarius Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 12.11.08   #19
    heißt im klartext: truck stop ist der natürliche feind von alternative country?

    wahrscheinlich.

    interessant wäre es mal herauszubekommen, ob irgendwer in deutschland über truck stop & co zu der musik stößt, die wir hier als echten country bezeichnen würden. sofern man so etwas überhaupt genau definieren kann.
     
  20. Joa

    Joa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.08   #20
    Verschiedene Lager: Das macht vieleicht sogar die Qualität des Stil aus, daß er wandlungsfähig ist und nicht nur eine Sprache spricht.

    Alternativ Country: Besitze auch die "El Corazon" von Steve Earle. Ne Zeit lang habe ich mich mit Alternativ Country beschäftigt_war mir dann aber doch zu punky.
    Ich finds ebenso interessant, daß es so viele Abteilungen gibt.

    Eine Teilung gibt es bei den Hörern allerdings schon, wie ich meine:
    -- UPBEAT im New Country und den Chartlisten, DOWNBEAT im Alternative und Independent.
    -- verstärkt und rockig modern__oder__unplugged und traditionell
    was alle gemein haben, sind typische Phrasierungen im Gesang__und__ Melodie- sowie Akkordstrukturen.

    LEANN RIMES: Es soll bloß keiner behaupten, die Frau kann nicht singen. Man kann sich nur freuen, wenn sie denn mal etwas traditioneller an die Sache rangeht. Mit dieser Stimme ist man in mehreren Stilen unterwegs.

    Naja, und wer ist schon ausschließlich Countryfan heutzutage.

    Über Truckstop zum Real Country: wieso nicht_es liegt dem näher als irgend ein anderer Musikstil. Viele Songs von Truckstop sind zwar musikantenstadlartig, aber der Pedalsteeler und der Teleplayer in der Band haben jedoch ihre Qualitäten. Die können auch anders. Das Cover eines Josh Turner Songs bringt Truck Stop z.B richtig gut rüber.

    Gruß,
    Joachim
     
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