Crowdfunding-Ideen

von Dr.Groove, 14.04.17.

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  1. Dr.Groove

    Dr.Groove Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.17   #1
    Hallo ihr,

    ich möchte mit meiner Band Atlas Ahead ein Album produzieren und veröffentlichen. Das ganze soll keine Low-Budget-Produktion werden, aber uns fehlen die Mittel oder das fette Label im Hintergrund. Deshalb haben wir ein Crowdfunding gestartet. Leider fehlen da noch einige Euronen bis zur vollständigen Finanzierung. Hat jemand von euch schon Crowdfunding-Aktionen gemacht? Welche Kanäle waren gut, um Menschen zu erreichen und diese zur Unterstützung zu bewegen? Was hat nicht so gut funktioniert?

    Falls jemand ganz viel Zeit hat, freue ich mich auch über direktes Feedback zu unserer Aktion.
    --> https://www.startnext.com/atlasaheadalbum <--
    (Ihr könnt auch statt Tipps ganz viel Geld geben, das hilft auch :-) )

    Frohe Ostern!
     
  2. Leader

    Leader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.17   #2
    Nunja, wichtig ist definitiv sich VORHER schon einen Namwn gemacht zu haben, präsent zu sein im Netz, vor allem auch vielleicht live. Denn Unbekannte Leute die Ihre Idee aus dem Nichts mir Crowdfunding finanzieren wollen gibt es genug. Was hebt dein Projekt von der grauen Masse ab?
     
  3. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 18.04.17   #3
    Ich habe schon den Eindruck, dass die Band nicht ganz unbedarft ist. Denn dass sie fast 4000 von den angestrebten 7000 Euro erreicht haben, spricht bereits für ein recht erfolgreiches Marketing.

    Ich glaube, ihr habt schon viele Möglichkeiten gut genutzt,. 4000 Euro ist ein durchaus beachtenswertes Ergebnis für das Debut-Album einer Band, die vermutlich eine eher lokale/regionale Fanbase hat. Ihr habt einfach nur ein bisschen zu hoch gegriffen. Das passiert auch erfahreneren Crowdfundern sehr häufig. Man muss seinen eigenen Wert und die Größe der Fanbase halt realistisch einschätzen können.

    Das Wesen beim Crowdfundig liegt mMn zumindest im Amateur/Semibereich eben genau in der Bodenständigkeit, Bescheidenheit und Fannähe. Wenn Künstler bereits für ihr Debüt einen relativ hohen Betrag ansetzen, macht das schnell den Eindruck von "Abgehobenheit" und Kommerz.

    Beispiel: Eine Künstlerin/Singer-Songwriterin aus meiner Ecke, die vorher immerhin mehrfach TV-Präsenz bei einer großen Castingshow (drei Runden weiter oder so) hatte, finanzierte ihre erste EP komplett über startnext. Aber noch zu einem bescheidenen Betrag und mit sehr viel Eigeninitiative und musikalischer Unterstützung von Freunden. Für ein späteres Release hatte sie den Betrag deutlich höher angesetzt, um "professionelle Musiker, Arrangeure, Grafiker etc" bezahlen zu können. Das ging in die Hose, denn Fans von solch weniger bekannten, jungen Künstlern wollen in der Regel gar keine professionellen Projekte unterstützen. Denn im Bewusstein dieser Leute haben Profis ihren Support nicht nötig. Denn dafür sind sie ja schließlich Profis. Der nächste, bescheidenere Versuch hat dann wieder geklappt.
     
  4. Dr.Groove

    Dr.Groove Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.17   #4
    Ja, ich sehe ein, dass die Summe recht hoch ist für eine Band unseres Bekanntheitgrads (du hast Recht, es ist vor allem lokal). Das Problem ist halt, dass gewisse Kosten einfach entstehen.
    Studio & Presswerk sind die zwei dominanten Posten, bei denen nicht viel gespart werden kann. Dann müsste es ein Homerecording mit reinem Digitalrelease werden. Das wäre fast gratis zu haben. Aber dann ist das Produkt halt auch nicht so, wie wir uns es wünschen... Das ist wohl der Unterschied zwischen unserem Anspruch und unserer Wirklichkeit :)
    Vermutlich müssen wir wohl "traditionelle" Finanzierungswege gehen, um die Platte so zu machen, wie wir es möchten.

    Danke
     
  5. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 18.04.17   #5
    Naja. Ihr könntet es nochmal versuchen und wenigstens einen Teil der Kosten über CF decken. Den Rest halt selbst aufbringen.

    Es gibt noch Grauzonen zwischen Homerecording und High-End.

    Andere schaffen das auch. Man kann sich auch den Arsch wegproben und spielt die Songs dann im Studio mit dem kleinen Finger. Einen Tag einspielen, zwei Tage Overdubs und Produktion, ein Tag Mastering. Mit einem fähigen Toni/Produzenten kann damit einiges machen.
     
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